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MedTech-News
26. Mai 2026
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"Deutschland braucht den technologischen Aufbruch"
Die Bundesregierung hat vergangene Woche Roadmaps für die sechs Schlüsseltechnologien der Hightech-Agenda Deutschland (HTAD) vorgestellt: Künstliche Intelligenz, Quantentechnologien, Mikroelektronik, Biotechnologie, Fusion und Batterietechnologie. Zum Preview-Termin im Bundeskanzleramt war auch der BVMed geladen - vertreten durch seinen Vorstandsvorsitzenden Mark Jalaß.
"Deutschland braucht den technologischen Aufbruch", sagte Bundesforschungsministerin Dorothee Bär beim Termin im Kanzleramt, zu dem auch Kanzleramtsminister Thorsten Frei kam. "Die Roadmaps sind unsere Fahrpläne für die Zukunft: Sie zeigen Schritt für Schritt, wie sich Technologien entwickeln sollen und welche Ziele Deutschland in den kommenden Jahren erreichen will."
"Roadmaps allein schaffen noch keine Innovation", kommentiert der Verband der Chemischen Industrie (VCI) - und fordert eine verbindliche Transferstrategie als Herzstück der Hightech-Agenda. Für den BVMed ist die HTAD ein wichtiger Schritt, um den MedTech-Standort Deutschland zu stärken. Jetzt kommt es auf die Umsetzung an. Der BVMed steht für eine aktive Mitarbeit an den Umsetzungsschritten bereit. Beachtlich: Für die HTAD sind für die aktuelle Legislaturperiode insgesamt rund 18 Milliarden Euro eingeplant.
Weiterhin beschäftigte uns in der vergangenen Woche das neue Digitalgesetz GeDIG, die Herz-Kreislauf-Strategie der EU oder die Hilfsmittel-Regelungen des GKV-Spargesetzes. Mehr dazu in diesem Newsletter.
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Forschung-Entwicklung
Roadmaps für die Hightech-Agenda - BVMed-Vorsitzender Jalaß: „MedTech ist Schlüsseltechnologie“
 Der BVMed unterstützt die von Bundesforschungsministerin Dorothee Bär und Kanzleramtsminister Thorsten Frei vorgestellten Roadmaps der Hightech Agenda Deutschland als „wichtigen Schritt, um den MedTech-Standort Deutschland zu stärken“. „Jetzt kommt es auf die Umsetzung an. Wir brauchen vor allem einen Fokus auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes und Prävention“, sagte der BVMed-Vorstandsvorsitzende Mark Jalaß auf einem Preview-Termin mit den beiden Kabinettsmitgliedern im Bundeskanzleramt.
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Innovationen
Ministerin Bär zur Hightech-Agenda: "Deutschland braucht den technologischen Aufbruch"
 Die Bundesregierung hat 2025 mit der Hightech-Agenda Deutschland einen strategischen Rahmen für Innovationen in Schlüsseltechnologien beschlossen. Besondere Schwerpunkte liegen unter anderem auf der Digitalisierung der Gesundheitsversorgung und der Stärkung der Medizintechnikbranche. "Durch die Hightech-Agenda Deutschland eröffnen sich Chancen, Biotechnologie stärker mit Digitalisierung, Medizintechnik und KI zu verknüpfen", sagte Bundesforschungsministerin Dorothee Bär auf der Vorstellung der Hightech-Agenda im November 2025.
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Innovationen
VCI zur Hightech-Agenda: Roadmaps allein schaffen noch keine Innovation
 Aus Sicht des Verbands der Chemischen Industrie (VCI) sind die Roadmaps des Bundesforschungsministeriums für die Hightech-Agenda Deutschland (HTAD) ein notwendiger erster Schritt – aber sie bleiben deutlich hinter dem zurück, was für mehr Innovation und industrielle Wertschöpfung am Standort Deutschland gebraucht wird.
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Digitalstrategie
BVMed zur GeDIG-Anhörung: „Gesetzentwurf geht nicht weit genug“
 Das neue Digitalgesetz geht aus Sicht des BVMed bei der Weiterentwicklung der elektronischen Patientenakte (ePA) sowie der Weiterentwicklung der Digitalisierung im Gesundheitswesen nicht weit genug. „Dem im Titel des Gesetzes formulierten Anspruch, digitale Innovationen umfassend zu fördern, wird der Gesetzentwurf nur eingeschränkt gerecht“, sagte BVMed-Digitalexpertin Natalie Gladkov auf der Anhörung zum Referentenentwurf des Gesetzes für Daten und digitale Innovation im Gesundheitswesen (GeDIG) im Bundesgesundheitsministerium (BMG).
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// Herz-Kreislauf-Erkrankungen
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Herz-Kreislauf-Erkrankungen
BVMed unterstützt EU-Plan zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen
 Der BVMed begrüßt in einer Stellungnahme den „Safe Hearts Plan“ der EU als wichtigen Schritt zur Bekämpfung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen (HKE) in Europa. „Wir brauchen dabei MedTech-Lösungen, um Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Risiken früh zu erkennen und die hohen Sterblichkeitsraten abzusenken“, so BVMed-Geschäftsführer und Vorstandsmitglied Dr. Marc-Pierre Möll.
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// Hilfsmittel-Versorgung
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Hilfsmittel
Faktor Lebensqualität: Gesundheitsgefahr durch Einsparungen bei Hilfsmittel-Versorgung
 Die Initiative „Faktor Lebensqualität“ lehnt die Änderungsvorschläge im GKV-Beitragssatz-Stabilisierungsgesetz der Bundesregierung zur Hilfsmittelversorgung entschieden ab. Für Menschen mit Inkontinenz oder einem Stoma drohen Einschränkungen der Lebensqualität und Gesundheitsgefahren, sollte der Entwurf nicht geändert werden.
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Hilfsmittel
Gefahr für angemessene Hilfsmittel-Versorgung bei Inkontinenz und künstlichem Darmausgang
 Vor einem Preis-Diktat bei Hilfsmitteln und damit verbundenen Einschränkungen der Lebensqualität warnen die Selbsthilfe Stoma-Welt und die Inkontinenz Selbsthilfe. Grund ist die geplante deutliche Ausweitung von Festbeträgen für Hilfsmittel im GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz. „Mit diesem Vorhaben wird der günstigste Preis das Maß der Versorgung und nicht die individuelle Gesundheit sowie die angemessene Ausstattung mit Hilfsmitteln von Menschen mit Stoma, Inkontinenz und Entleerungsstörungen“, erklären Christian Limpert von der Selbsthilfe Stoma-Welt und Matthias Zeisberger von der Inkontinenz Selbsthilfe.
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Branche
Die Pharma- und Medizintechnik-Strategie der Bundesregierung 2025/26
 Die Medizintechnik-Branche bekommt einen vom Bundeskanzleramt initiierten, koordinierten und ressortübergreifenden Strategieprozess. Die Auftaktveranstaltung fand am 12. November 2025 im Kanzleramt statt. Ziel des umfangreichen Pharma- und Medizintechnikdialogs ist es, bis Ende 2026 konkrete umsetzbare Maßnahmen zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für die industrielle Gesundheitswirtschaft zu erarbeiten. Wir informieren auf dieser Seite über den Prozess und die Chronologie des Dialogs.
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Branche
Zahlen und Fakten: Die MedTech-Branche
 Sie rettet Leben, sichert Versorgung und stärkt gleichzeitig den Standort: Die deutsche MedTech-Branche ist Innovationstreiberin, Jobmotor und Wirtschaftsstärke zugleich. Der BVMed vertritt die gesamte Wertschöpfungskette – von Herstellern und Zulieferern über den Fach- und Großhandel bis zu Hilfsmittel-Leistungserbringern und Homecare-Versorgern.
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Die MedTech Unternehmen beschäftigen in Deutschland über 210.000 Menschen. Die MedTech-Branche ist stark mittelständisch geprägt. 93 Prozent der MedTech-Unternehmen beschäftigen weniger als 250 Mitarbeiter. Und die Branche ist ein wichtiger Treiber des medizinischen Fortschritts. Im Durchschnitt investieren die MedTech-Unternehmen rund 9 Prozent ihres Umsatzes in Forschung und Entwicklung.
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Branche
BVMed-Jahresbericht 2025/26
 Der BVMed-Jahresbericht 2025/26 enthält neben einem Marktüberblick umfassende Informationen zu aktuellen gesundheitspolitischen Themen der Branche. Zusätzlich werden Informationen zur inhaltlichen Arbeit der BVMed-Arbeitsgremien gegeben.
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