Cookie-Einstellungen

Zur fortlaufenden Verbesserung unserer Angebote nutzen wir den Webanalysedienst matomo.

Dazu werden Cookies auf Ihrem Endgerät gespeichert, was uns eine Analyse der Benutzung unserer Webseite durch Sie ermöglicht. Die so erhobenen Informationen werden pseudonymisiert, ausschließlich auf unserem Server gespeichert und nicht mit anderen von uns erhobenen Daten zusammengeführt - so kann eine direkte Personenbeziehbarkeit ausgeschlossen werden. Sie können Ihre Einwilligung jederzeit über einen Klick auf "Cookies" im Seitenfuß widerrufen.

Weitere Informationen dazu in unseren Datenschutzhinweisen.

Einleitung

Medizintechnologien sind unentbehrlich für die Gesundheit und die Lebensqualität der Menschen. Medizintechnologien – die korrekte rechtliche Bezeichnung lautet „Medizinprodukte“ – reichen vom Pflaster und Verbandmittel über Spritzen und Kanülen bis hin zu Implantaten oder medizintechnischen Geräten. Sie retten Leben. Sie helfen heilen. Sie sorgen dafür, dass Millionen von Patienten in Deutschland ihre Vitalität und Mobilität zurückgewinnen. Medizintechnologien spielen dabei eine wichtige Rolle in allen Bereichen des Gesundheitswesens: in der Prävention, der Diagnostik, der Therapie und der Rehabilitation. Sie begleiten uns durch alle Lebensphasen und helfen bei den unterschiedlichsten Krankheitsbildern.

Ausstellung „Leben mit Ersatzteilen“

Die Ursprünge der Medizintechnologie gehen weit zurück, sind aber nur wenig erforscht oder systematisch aufbereitet. Zwar gibt es an allen Universitäten Lehrstühle für Medizingeschichte. Medizintechnologien bzw. Medizintechnik spielen dort jedoch meist keine Rolle. Ausnahmen bilden hier beispielsweise die medizinhistorischen Museen in Berlin oder Ingolstadt. Große Verdienste in dieser Thematik hat sich auch das Deutsche Museum München mit seiner Ausstellung „Leben mit Ersatzteilen“ unter der wissenschaftlichen Leitung von Dr. Walter Rathjen erworben. Die Ausstellung beschränkt sich auf den Implantatebereich.Externer Link. Öffnet im neuen Fenster/Tab.

Download

<lokalerlink ziel="197695:geschichte-

medizintechnologien.pdf">Broschüre "Geschichte der Medizintechnologien (2004)

Meilensteine der Medizintechnologien

Bild herunterladen

1874

Erster keimfreier Wundverband

Sir Joseph Lister beschreibt mit der "Lister’schen Carbolgaze" erstmals ein Verfahren zur Herstellung eines keimabtötenden Wundverbands - Bild

1922

Erstes Pflaster mit einer Mullauflage

Es kann damit erstmals für die Versorgung offener Wunden eingesetzt werden kann. Das Pflaster basiert auf dem bereits 1901 von Dr. Troplowitz erfundenen Zinkoxid-Pflaster Leukoplast.

1929

Erste künstliche Beatmung

Philip Dinker entwickelt mit der "Eisernen Lunge" eine Methode zur künstlichen Beatmung. Dabei bewegen Über- und Unterdruck in einer Metallkammer den Brustkorb des Patienten. So wird die Lunge mit Sauerstoff versorgt.

1945

Erste Dialyse-Behandlung

Das Trommeldialysegerät mit Zellophan-Schläuchen als Dialysemembran von Willem Kolff in Kampen (Niederlande) bringt den Durchbruch in der Nierenersatztherapie.

1949

Erste künstliche Augenlinse

Der britische Arzt Sir Nicholas H. L. Ridley setzt die erste künstliche Intraokularlinse ins Auge ein, als Ersatz für die durch den Grauen Star getrübte Linse.

1951

Erste Spritzenpumpe

Die erste Spritzenpumpe für eine dauerhafte Infusion kommt auf den Markt - Bild

1953

Erste OP am offenen Herzen

Durch die erste Herz-Lungen-Maschine ─ eine Verbindung aus einer Blutpumpe, die die Funktion des Herzens übernimmt, und einem Oxygenator, als Ersatz für die Lunge ─ ist es erstmals möglich, am offenen Herzen zu operieren. - Bild

1958

Erster Herzschrittmacher

Rune Elmquist und Åke Senning setzen in Stockholm den ersten komplett in den Körper implantierbaren Herzschrittmacher ein. Sie nähten hierfür die Elektroden direkt auf den Herzmuskel. - Bild

1959

Erste Hüfttotal-Endoprothese

Sir John Charnley implantiert das Urmodell des modernen Hüftimplantats. Zunächst aus einem Metallkopf und einer Teflonpfanne bestehend, wurde das Teflon später durch Polyethylen ersetzt.

1962

Erste flexible Venenverweilkanüle

Der Melsunger Arzt Bernd Braun entwickelt die erste flexible Venenverweilkanüle, die bis heute nach ihm benannte "Braunüle".

1969

Erstes Kunstherz

Am 4. April 1969 setzt der Arzt Denton A. Cooley in Houston (USA) dem 47-jährigen Haskell Karp das erste Kunstherz/Herzunterstützungssystem) ein. Nach 65 Stunden wurde es durch ein natürliches Herz ersetzt. - Mehr Infos/Bilder

1977

Erste Ballondilatation (PTCA)

Andreas Grüntzig weitet eine Gefäßverengung mit Hilfe eines aufblasbaren Ballonkateters an der Katheterspitze.

1984

Erstes Cochlea-Implantat

Prof. Roland Laszig und Prof. Ernst Lehnhardt setzen das erste Hörimplantat ein. Es ermöglicht einem Gehörlosen, seine Umgebungsgeräusche wahrzunehmen und Sprache wieder zu verstehen.

2000

Erste Telekardiologie-Anwendung

Das erste drahtlose Home Monitoring System mit Mobilfunktechnologie wird implantiert. Es übermittelt wichtige Herzdaten über weite räumliche Distanz zwischen Arzt und Patient und erleichtert Diagnose und Behandlung. Bild/Historie

2002

Erste Medikament-freisetzende Stents (DES - Drug Eluting Stents)

Erstmaliger Einsatz einer neuen Stent-Generation, die durch Medikamentenfreigabe das übermäßige Wachstum der Gefäßwände verhindern und so einem Widerverschluss der Gefäße vorbeugen.

2002

Erster kathetergestützter Herzklappenersatz

Erste interventionelle, kathetergestützte Aortenklappenimplantation (TAVI), ein neuartiges Verfahren zur Behandlung von Patienten mit hochgradiger Aortenklappenstenose

2009

Medikamentenfreisetzender Ballonkatheter (DEB – Drug Eluting Balloon)

Der medikamentenfreisetzende Ballonkatheter könnte einen Wandel in der Behandlung von Patienten mit Herzleiden einleiten, insbesondere bei Herzpatienten, bei denen der Einsatz eines Stents nicht möglich ist.

2010

Vagusnervstimulation bei Depression

Seit 2010 ist die Vagusnervstimulation in Europa auch bei schwer behandelbarer Depression zugelassen.

2011

Neurostimulation bei Migräne

2011 wird erstmals ein Neurostimulations-Verfahren bei medikamentös austherapierten Migräne-Patienten zugelassen.

2012

Bioresorbierbarer (sich selbst auflösender) Stent

Der Grundgedanke des bioresorbierbaren Stents ist, die Ader nur über den Zeitraum hinweg zu unterstützen, solange es klinisch notwendig ist. Nach einigen Wochen bis wenigen Monaten lösen sich die Stents vollständig im Körper des Patienten auf.

2014

Erster elektrodenfreier Herzschrittmacher

der direkt in die Herzkammer eingesetzt wird ("Leadless Pacemaker")

Geschichte des Gelenkersatzes

Jahrhundertelang ersetzten Prothesen vor allem äußere Gliedmaßen, auch da man immer wieder mit Entzündungen und Infektionen zu kämpfen hatte. In den letzten 150 Jahren ist die Endoprothetik zu einem innovativen Bereich der Prothetik geworden. Mit Rudolf Virchows Zellenlehre 1855 veränderte sich das Verständnis von gesunden und kranken Körperzellen.

Bereits 1890 setzte der Berliner Chirurg Themistokles Glück die ersten künstlichen Kniegelenke aus Elfenbein und Nickelstahl ein. Diese Materialien bewährten sich jedoch nicht. Die Operationen scheiterten auch, weil die Prothese direkt in die Infektion hinein operiert wurde.

Bereits 1938 implantierte Philip Wiles eine Hüft-Totalprothese, bei der er die Hüftgelenkpfanne mit einbezog. 1943 führte Austin Morre die Kopfprothese mit gefenstertem Schaft ein. Dabei wurde nur der Hüftkopf ersetzt. Dadurch penetrierte die Prothese jedoch langsam durch das Becken. Die Gebrüder Judet ersetzten den Hüftkopf 1946 durch Plexiglas. Hier war jedoch der Abrieb zu hoch, was zu Lockerungen führte.

G. K. Mc Kee implantiere 1951 die erste brauchbare Hüft-Totalendoprothese. Zunächst aus rostfreiem Stahl, später aus einer Chrom-Kobalt-Legierung. Die Pfanne wurde mit Metallstiftchen im Beckenknochen verankert. Sir John Charnley kombinierte 1959 einen kleinen Metallkopf mit einer Teflonpfanne. Da sich Teflon als Gleitpartner aber nicht eignete, wurde es recht bald durch Polyethylen ersetzt. Wegen der sehr guten Ergebnisse hat sich diese Prothese bis heute durchgesetzt. 1997 kam die Birmingham Hip Resurfacing (BHR) von Derek McMinn auf den Markt. Dabei handelt es sich um einen Oberflächenersatz für das Hüftgelenk mit möglichst wenig Veränderung am Knochen. Sie wird sehr genau an die Anatomie des Patienten angepasst. Diese Prothese wird ebenfalls bis heute unverändert genutzt.

2003 ist es Forschern gelungen, mittels Kalziumphosphatzement die Knochenheilung zu revolutionieren. Knochenwachstumsdefekte können aufgefüllt werden und die Knochenheilungsgeschwindigkeit verdoppelt sich.

Heute unterscheidet man in der Hüft-Endoprothetik grundsätzlich zwischen drei verschiedenen Prothesenarten:

  • Hüftkopfprothese: Hier wird nur der gebrochene Hüftkopf gewechselt. Die Hüftpfanne bleibt unverändert. Jedoch kann diese bei starker Belastung verletzt werden.
  • Hüftschaftprothese: Bei dieser Prothese wird der Oberschenkelhals ersetzt und zusätzlich ein Stiel als Verankerung eingebracht. Neuer sind die Kurzschaftprothesen, eine zementfreie Hüftprothese mit verkürztem Prothesenschaft.
  • Hüftkappenprothese: Nur Anteile des Gelenks werden entfernt und durch Metall-Endoprothesen ersetzt.
  • Hüft-Totalendoprothese (Hüft-TEP): Dabei wird das gesamte Hüftgelenk durch die Prothese ersetzt. Sie besteht aus einer Hüftpfanne (Pfanneneinsatz), dem Hüftschaft und dem Kugelkopf.

Als Materialen werden meist die drei Komponenten Metalle, Polymere und Keramik verwendet. Je in unterschiedlicher Kombination: Metall-Metall-, Keramik-Keramik-, Metall-Polyethylen- und Keramik-Polyethylen-Gleitpaarungen.

In der Knie-Prothetik unterscheidet man zwischen:

  • Schlittenprothese: Hierbei handelt es sich um einen einseitigen Oberflächenersatz, wobei nur eine Knochenrolle des Oberschenkelknochens mit einem Oberflächenersatz überkront wird.
  • Knie-Totalendprothese: Bei der Knie-TEP wird die komplette Oberfläche ersetzt. Es werden sowohl die Gelenkflächen der Oberschenkelknochen, als auch des Schienbeins überkront. Mitunter auch die Rückseite der Kniescheibe.
  • Achsgeführte Knieprothese: Dabei handelt es sich um den vollständigen Oberflächenersatz des Kniegelenks mit einer gestielten, achsgeführten Knieprothese. Diese Prothese kommt insbesondere dann zum Einsatz, wenn Knochen-, Knorpel- und Kniebandstruktur kaputt sind.

Neben Hüft- und Knieprothesen gibt es auch künstlichen Ersatz für Schulter-, Sprung- und Ellbogengelenk und künstliche Bandscheiben. Für Patienten mit Metall-Allergie existieren inzwischen AS-Implantatbeschichtungen als Lösung.

Geschichte der Implantate und Prothesen

Bereits in der Zeit vom 6. bis zum 4. Jahrhundert vor Christus versuchten die Etrusker, verloren gegangene Zähne zu ersetzen. Auch an ägyptischen Mumien wurden schon erstaunliche "Ersatzteile" gefunden.

In ägyptischen Gräbern fand man die ältesten Prothesen der Menschheit, beispielsweise einen Holzzeh oder eine Zahnbrücke aus Gold, die einen abgebrochenen Backenzahn festhielt. Kunstvolle Zahnbrücken aus Gold trug man im Alten Rom. Primitiver waren dagegen die Zahnprothese aus Rinderknochen im 15. Jahrhundert. Aus Elfenbein und Flusspferdzähnen war die Unterkieferprothese von George Washington. Weltberühmt ist die eiserne Hand des Götz von Berlichingen, die sogar greifen konnte. 1530 eine technische Meisterleistung.

Über Jahrhunderte verblieben Prothesen außerhalb des menschlichen Körpers. Blutungen und Infektionen waren lange Zeit unbeherrschbar bei Operationen im Körper. Rudolf Virchows Zellenlehre verbesserte 1855 das Verständnis von gesunden und kranken Körperzellen. Der Berliner Chirurg Themistocles Gluck implantierte dann erstmals Knieprothesen aus Elfenbein 1890 im Körper. Mit Zement fixierte er sie an tuberkulös veränderten Knochen. Da in die Infektion hinein operiert wurde, scheiterte dieser Lösungsansatz allerdings.

Im ersten Weltkrieg verloren hunderttausende deutsche Soldaten Arme und Beine. Erstmals bemühte sich eine Kriegsfürsorge um die Rückführung der Versehrten ins Arbeitsleben. Dafür brauchte es gute Prothesen.

Der Berliner Chirurg Ferdinand Sauerbruch versuchte die Muskeln der Amputationsstümpfe für die Beweglichkeit einer Armprothese zu nutzen. Elfenbeinstifte übertrugen die Kräfte auf die erste aktive Prothese. Selbst feinste Bewegungen waren möglich. Doch nur wenige Versehrte konnten sich damals eine solche teure Prothese leisten. So halfen meist einfache Modelle, die Menschen wieder ins Arbeitsleben zu bringen.

Einen regelrechten Innovationsschub in der Medizintechnik gab es dann nach dem Zweiten Weltkrieg: Metallplatten bei Oberschenkelhalsfrakturen. Hüft- und Knieprothesen aus Titan. Seit den 60-er Jahren brachte man immer mehr Ersatzteile in den Körper. Sogar Schienen für eine durch Krebs geschädigte Wirbelsäule. 1958 wurde in Stockholm der erste Herzschrittmacher implantiert. Anfangs waren sie faustgroß. Heute leben hierzulande über 170.000 Menschen mit weitaus kleineren Implantaten.

Erste grobe Herzklappen wurden in den 60-er Jahren entwickelt. Pumpsysteme kommen seit Jahrzehnten vorübergehend bei massiver Herzschwäche zum Einsatz. Seit 2000 arbeitet die Medizin intensiv an Körperersatz aus menschlichen Zellen. 2004 gelang es erstmals an der Charite, dreidimensionales Knorpelgewebe zu züchten. Hauchdünne Knorpelscheiben fürs Knie. An der Universitätsklinik in Kiel züchteten Ärzte 2007 einen neuen Kiefernknochen. Passgenau in einem Titangitter aus körpereigenen Knochenzellen. Eingepflanzt in den Rücken. Der Mensch als Bioreaktor. Weltweit eine Sensation.

Quelle: rbb-Sendung OZON unterwegs vom 25. März 2013, Autorin: Maren Schibilsky

Spannende Einblicke in die Geschichte der Implantate gab die Ausstellung "Leben mit Ersatzteilen"Externer Link. Öffnet im neuen Fenster/Tab. des Deutsches Museums in München.

Geschichte der Augenchirurgie

Geschichte bis ins 18. Jahrhundert: Sehhilfen und die Behandlung von Grauem Star

Die ersten Berichte über die Behandlung des Grauen Stars finden sich bereits im alten Ägypten und sind über 3000 Jahre alt.

Der Araber Ibn al-Haitam (965-1039) schrieb das Buch "Schatz der Optik". Um 1240 übersetzte der Franziskaner Erazm Golek Vitello (1220-1280) diese Lehre des Sehens ins Lateinische. Westeuropäische Mönche griffen die Überlegung, das Auge mittels einer optischen Linse zu unterstützen, auf. Sie fertigten überhalbkugelförmige Plankonvexlinsen an. Diese wurden mit der glatten Seite auf die Schrift gelegt und vergrößerte diese deutlich. Roger Bacon (1214-1294) griff die Bedeutung des Lesesteins auf und verbesserte ihn. Desweiteren suchte er nach einer wissenschaftlichen Erklärung für dieses Phänomen. Als Rohmaterial dienten Halbedelsteine, sogenannte Berylle. Daher auch der heutige Name „Brille“.

Die ersten nachweisbaren direkten Eingriffe am Auge fanden 500 v. Chr. in Asien statt. Um 25 bis 35 v. Chr. behandelten Starstecher erstmals den grauen Star (Katarakt) mit Hilfe einer Nadel. Damit versenkten sie die trübe Augenlinse im Glaskörper. Jaques Daviel praktizierte seine moderne Methode der Staroperation erstmals um 1745. Im Jahr 1752 stellte er seine Methode der Französischen Chirurgieakademie vor. Dabei war ein Stich mit einer dreieckigen Lanze nötig. Mit einem doppelseitigen Instrument und einer Schere erfolgte die Erweiterung des Schnittes. Mit einem Spatel konnte nun die Hornhaut angehoben werden, um die Linsenkapsel mit einem spitzen Instrument zu eröffnen. Durch sanften Druck rutschte die Linse nach unten heraus.

Moderne Linsen

Eine Revolution in der Behandlung des Katarakts war Mitte des letzten Jahrhunderts die Entwicklung von implantierbaren Intraokularlinsen (IOL). Diese dient als Ersatz für die geschädigte Naturlinse. Ausschlaggebend war die Beobachtung, dass Plexiglas-Splitter, im Auge von verletzten Kampfpiloten des zweiten Weltkrieges, problemlos einwuchsen. Dadurch wurde Plexiglas als Biomaterial für implantierbare Linsen eingeführt. Im November 1949 implantierte der Brite Sir Harold Ridley die erste künstliche Intraokularlinse. Die damaligen Modelle waren allerdings anatomisch inkorrekt. Bis 1959 implantierte er seine Linse 750-mal.

Die erste Vorderkammerlinse mit elastischen Befestigungsbügeln wurde 1955 eingesetzt. 1984 wurde die erste faltbare Linse implantiert. Die geringere Schnittbreite führte zu kürzeren OP-Zeiten, zur schnelleren Wundheilung und damit zur schnelleren Wiederherstellung des Sehvermögens. Die erste Silikonlinse wurde 1990 zugelassen.

Die Kataraktchirurgie ist heute ein ambulanter Eingriff mit geringem Risiko. Die IOL ersetzen die, durch den Katarakt eingetrübte, Linse des Auges. Sie werden in eine anatomisch günstige Struktur des Auges implantiert, die man als Kapselsack bezeichnet. Die Linsen werden operativ eingebracht und beheben Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit und Hornhautverkrümmungen. Dadurch können sie inzwischen auch die Alterssichtigkeit korrigieren. Ziel der modernen multifokalen Kunstlinsen ist somit die Unabhängigkeit von einer Brille bzw. Kontaktlinsen.

Intraokularlinsen haben sich seit ihrer Einführung rasant entwickelt und haben zu wesentlichen Fortschritten in der Kataraktchirurgie geführt.

Zurzeit gibt es verschiedene Introkularlinsen mit unterschiedlichen Funktionen:

  • Asphärische IOL: korrigieren den Abbildungsfehler „sphärische Aberration“. Sie korrigieren Defekte im Kontrast- und Nachtsehen.
  • Torische IOL: Können Kurz- bzw. Weitsichtigkeit korrigieren und Fehler, die durch Hornhautverkrümmung entstehen, beheben.
  • Multifokale IOL: Je nach Anforderung, das heißt Anzahl der vorhandenen Brennweiten, ermöglicht diese Linse unterschiedlich viele Sehentfernungen. Grundsätzlich unterscheidet man zwei Arten: Bifokale IOL: Beseitigt Weit- und Kurzsichtigkeit. Ggf. kann sie auch um die Funktion der torischen Linse erweitert werden, um Fehler von Hornhautverkrümmungen zu beseitigen. Trifokale IOL: Bietet die Möglichkeit, in allen Entfernungen deutlich zu sehen. Sie hat also drei Brennweiten. Neben kurzen und weiten Abständen ermöglicht sie auch eine scharfe Sicht im Zwischenbereich. (Lesen, Autofahren und Computerbildschirm)
  • Blaufilterlinsen unterbinden die Transmission von blauem Licht, welches schädlich für Lichtrezeptoren an der Netzhaut sein soll.
  • Light-Adjustable-Lens (LAL): sollen einen möglichen Rest an Fehlsichtigkeit, der mitunter nach Einsetzen der jeweiligen Linse bestehen kann, korrigieren. Dazu wird die LAL zusätzlich zu einer der oben genannten Linsen implantiert und durch Beleuchten mit speziellem Licht nachjustiert.

1967 wurde von Kelman erstmals die Phakoemulsifikation vorgestellt. Dabei wird die Linse mit Hilfe von Ultraschall verflüssigt und anschließend abgesaugt. Der Kapselsack bleibt erhalten. Anschließend wird die neue Linse in diesen implantiert. Die dadurch mögliche Kleinschnittchirurgie beschleunigt den Heilungsprozess.

Lasertechnik auf dem Vormarsch

Zunehmend wird neben Skalpellen auch Lasertechnik eingesetzt. Diese erfordert nur selten den Einsatz von Messer und Skalpell. Durch computergesteuerte Technik können die Schnitte deutlich präziser gesetzt werden. Die ersten Laser in der Augenchirurgie finden sich bereit in den 70er Jahren. Damals wurde der Hitzelaser dazu verwendet z.B. Netzhautablösungen wieder sicher zu verschweißen. Kaltlicht-Laser werden heute vor allem zur operativen Korrektur von Fehlsichtigkeit verwendet.

Grundsätzlich kann man drei Laserverfahren zur Korrektur von Fehlsichtigkeit in der Augenchirurgie unterscheiden:

  • Laser-in-situ-Keratomuleusis (Lasik-Verfahren): Hier wird mit Hilfe eines Mikroaterom (mechanisches Präzisionsskalpell) eine dünne Schicht der oberen Hornhaut gelöst und zur Seite geklappt. Mit dem Kaltlicht-Laser wird die Hornhaut korrigiert und anschließend der „Flap“ wieder umgeklappt. Dieser verheilt nach einigen Tagen.
  • Femto-Lasik-Verfahren: Bei dieser Methode wird anstelle des Mikroateroms ein Femtosekunden-Laser eingesetzt. Dadurch ist es möglich, schon im Mikrometerbereich zu arbeiten. Mit diesem Laser-Verfahren werden an der Schnittstelle kleine Bläschen erzeugt, wodurch sich die Hornhaut sehr präzise durch den Operateur lösen lässt. Vorteil dieser Methode ist, dass die Bläschen in sich zusammenfallen und Schnittfehlern korrigierbar sind. Danach wird wie bei der Lasik-Technik weiter vorgegangen.
  • Laser Epitheliale Keratomileusis (Lasek-Verfahren): Hierbei wird mit dem Kaltlicht-Laser direkt auf der oberen Hornhautoberfläche des Auges gearbeitet, wenn der Lamellenschnitt mittels Lasik-Technik ungeeignet scheint.

Die Lasertechniken arbeiten zumeist computergesteuert und verfügen über ein softwaregesteuertes Kontrollsystem. Wobei der Arzt jeder Zeit eingreifen kann.
Bei der Kataraktchirurgie wird mit dem Laser ein kleiner Schnitt am Rande des Auges gesetzt und eine kreisrunde Öffnung erzeugt. Anschließend wird mit dem Laser die Linse zertrümmert. Dann werden, wie in der herkömmlichen Methode, die Reste abgesaugt und die Kunstlinse eingesetzt.

Meilensteine der Elektrostimulation

Bild herunterladen

Geschichte der Hörhilfen

Erste Hörhilfen

Bereits die alten Ägypter und Griechen beschäftigten sich mit dem Phänomen des Hörens und dem nachlassenden Hörvermögen. So finden sich in alten ägyptischen Schriften Mittel gegen die „Schwere des Ohres" und gegen „Unreinheit des Ohres". Im Papyrus Ebers wird die Therapie der Nasen- und Ohrenleiden zusammen abgehandelt. Bei den alten Griechen entstanden erste Überlegungen zum Schall.

Schon im 16. Jahrhundert unterschied der italienische Arzt Hieronimus Capivacci zwischen verschiedenen Arten von Schwerhörigkeit. So könne die Ursache entweder eine Schädigung des Trommelfells oder auch des Innenohrs sein. Um herauszufinden, um welche Schädigung es sich handelte, nutze Capivacci einen Eisenstab und eine Zither. Mit dem Eisenstab verband er die Saiten der Zither mit den Zähnen des Schwerhörigen. Hörte dieser die Töne, so lag die Ursache beim Trommelfell bzw. im Mittelohr. Denn die Knochenleitung des Tones funktionierte.

Im 18. Jahrhundert wurden erste Hörhilfen entwickelt. So litt Beethoven ab seinem 30. Lebensjahr unter Schwerhörigkeit. 1813 ließ er sich von dem Mechaniker Johann Nepomuk Mälzel mehrere Hörrohre fertigen. Wobei die Wirkung relativ gering ausfiel, für Menschen mit Schwerhörigkeit aber nicht unerheblich war. 1820 wurde die "Hörmaschine mit biegsamen Rohr" von Pastor Dunker patentiert. Diese bestand aus einem Schlauch und einem Trichter aus Hartgummi. Dazu gab es 12 Seiten Anleitung.

Mitte des 19. Jahrhunderts begann man sich intensiv mit dem Hören zu beschäftigen. 1834 entdeckte Ernst Heinrich Weber (1795–1878) mit seinem Stimmgabelversuch das Phänomen der Knochenleitung wieder. Bei seinem Stimmgabelversuch legt man dem Menschen eine schwingende Stimmgabel oben auf die Mitte des Kopfes. Hat dieser den Eindruck, der Ton würde in der Mitte seines Kopfes entstehen, sind beide Ohren gleichermaßen intakt. 1855 führte Heinrich Adolf Rinne (1819–1868) ebenfalls einen Stimmgabelversuch durch. Mit diesem testet man sowohl die Luft-, als auch die Knochenleitung des Schalls. Dazu wird die Stimmgabel zuerst mit kleinem Abstand an die Ohrmuschel gehalten und anschließend auf den Knochen hinterm äußeren Ohr gesetzt. Mit diesem Test kann der Arzt herausfinden, in welchem Bereich die Ursache für die Schwerhörigkeit liegt. Der Rinne-Versuch ist dem von Capivacci aus dem 16. Jahrhundert sehr ähnlich.

1878 erfand Werner von Siemens einen speziellen Telefonhörer für Schwerhörige. Dieser verstärkt das empfangene Telefonat. Der amerikanische Elektro-Ingenieur Miller Reese Huntington meldete 1901 ein Patent auf sein Hörgerät „Acousticon“ an. Dieses Hörgerät hatte ein Gewicht von 12kg. Die englische Königin Alexandra ist eine der ersten Nutznießerinnen. Mit der Zeit wurden die Geräte immer kleiner und waren auch mobil einsetzbar. Der Hörer, der zunächst ans Ohr gehalten wurde, konnte an der Ohrmuschel befestigt werden, sodass die Hände frei waren. Nach dem ersten Weltkrieg kamen Röhren-Tischgeräte auf den Markt. Sie waren in der Lage, verschiedene Frequenzbereiche zu verstärken. Allerdings waren sie nicht mobil einsetzbar, da sie mit Strom versorgt wurden.

Moderne Hörhilfen

1952 wurden die ersten Hörgeräte auf Transistorbasis her. Die Geräte waren inzwischen nur noch so groß, wie eine Zigarettenschachtel. Hinter dem Ohr tragbare Geräte wurden entwickelt. Zwischen den 50ern und 70ern kamen Hörbrillen auf. Dabei war das Hörgerät im Brillengestell integriert. Seit 1987 gab es die ersten programmierbaren Analog-Hörgeräte, die auf verschiedene Hörsituationen eingestellt werden konnten. 1996 später kam das erste volldigitale Im-Ohr-Hörgerät und 2004 das erste binaurale Hörsystem auf den Markt. Dabei kommunizieren die Hörsysteme des linken und des rechten Ohres via Funk miteinander und machen den Zwei-Ohr-Effekt möglich. Das Zusammenspiel beider Ohren wird nachempfunden.

Dank Bluetooth können Hörgeräte seit 2005 auch als für Telefonate genutzt werden. 2011 kam das erste Wasserdichte Hörgerät auf den Markt. Vor allem in den letzten 10 Jahren spielt auch das Design eine immer größere Rolle. Heute sind Hörgeräte so klein, dass sie unscheinbar sind und was sichtbar ist, nicht mehr als störend empfunden wird. Inzwischen sind Hörgeräte auch per App steuerbar.

Das Cochlea-Implantat

Hörgeräte erfüllen ihre Funktion nur bei Schädigungen im Außen- bzw. Mittelohr. Einige Hörstörungen haben ihre Ursache jedoch im Innenohr. In diesen Fällen funktioniert die Hörschnecke (Cochlea) nur noch sehr eingeschränkt, wenn überhaupt. Wenn dem so ist, kommt das Cochlea-Implantat zum Einsatz. Dabei handelt es sich um eine elektrische Reizprothese – sozusagen ein „körpereigenes Mikrophon“.

Die Professoren Roland Laszig und Ernst Lehnhardt der Medizinischen Hochschule Hannover zählen zu den Pionieren des Cochlea-Implantates (CI). 1984 setzten sie die erste Innenohrprothese in Deutschland ein. Es war der Versuch, einem Patienten alltagstaugliche Prothesen im Ohr zu implantieren. Zunächst sollte dieser nur Umweltgeräusche wieder wahrnehmen können. Überraschenderweise verstand der Patient auch Sprache wieder. Von da an ging es mit dem Cochlea-Implantat steil Berg auf. Trotz erheblicher Widerstände, sowohl aus den eigenen Reihen der Ärzteschaft, Hörgeschädigtenpädagogen, aber auch möglichen Patienten. Als erstes Kind bekam 1986 ein Mädchen ein CI implantiert.

Moderne Cochlea-Implantate bestehen aus dem sichtbaren Sprachprozessor mit Spule und dem implantierten Teil. Der Sprachprozessor liegt hinter dem Ohr und wandelt die akustischen Signale um. Die Spule leitet diese als elektrische Impulse über einen Magneten an das Implantat weiter. Dadurch wird der Hörnerv direkt elektrisch stimuliert. Der klassische Weg des Schalls über die Hörmuschel wird umgangen.

Inzwischen zählt der Eingriff unter Vollnarkose zu den Routineeingriffen. Diese Eingriffe sind computer- und robotergestützt, um Risiken vorzubeugen und möglichst genau zu arbeiten. Das Implantat soll ein Leben lang halten. Es wird vorrangig bei Menschen eingesetzt, die stark schwerhörig oder im Erwachsenenalter ertaubt sind. Heute wird es auch bei Kindern implantiert, die schon taub auf die Welt kommen. Auf diese Weise erhalten sie Zugang zur Sprache und können sich ganz normal entwickeln. Voraussetzung für das Cochlea-Implantat sind der intakte Hörnerv und die funktionierende zentrale Hörbahn. Sind diese Voraussetzungen nicht gegeben, kann ein sogenanntes Hirnstammimplantat eingesetzt werden. Es arbeitet ähnlich wie das CI. Allerdings wird das nächste Neuron der Hörbahn im Hirnstamm stimuliert. Die Elektrode wird direkt auf den Hörnervkern gesetzt.

Stand: August 2013

Meilensteine in der Dialysetherapie

Sowohl die Hämodialyse (HD) als auch die Peritonealdialyse (PD) sind heute dank langjähriger Forschung sehr effektive und verträgliche Verfahren.

Meilensteine der Hämodialyse

  • 1945 gelang Ärzten mit der rotierenden Trommelniere erstmals eine er-folgreiche Hämodialyse. Seitdem wird die Dialyse kontinuierlich mit vie-len größeren und kleineren Innovationen weiterentwickelt.
  • Eines der größten Probleme der Anfangsjahre bestand darin, einen ge-eigneten Zugang zu den Blutgefäßen der Patienten zu erhalten. 1960 wurde der so genannte Scribner Shunt entwickelt – mit seiner Hilfe konn-te bei der HD ein Gefäßzugang mehrmals genutzt werden.
  • Noch Anfang der 70er Jahre dauerte ein Dialysedurchgang rund zwölf Stunden. Und wegen des hohen Material- und Therapieaufwands erhiel-ten nicht alle Patienten diese Behandlung. In Deutschland entschieden Chefärzte darüber, wer eine Dialyse bekam. Bis in die 70er Jahre hinein kam deshalb die Diagnose „chronische Niereninsuffizienz“ oftmals einem Todesurteil gleich.
  • Die industrielle Fertigung der Dialysegeräte sorgte schließlich für erheb-lich niedrigere Kosten der Dialysebehandlung, so dass immer mehr Pati-enten davon profitieren konnten und heute niemand mehr darauf ver-zichten muss.
  • Durch die Entwicklung von Dialysekomplettsystemen mit Monitor und Bildschirm-Menüführung in den 80er Jahren sowie des Touch-Screens in den 90ern wurde die HD immer anwenderfreundlicher, sicherer und komfortabler.

Meilensteine der Peritonealdialyse

  • Die Grundlagen für die Peritonealdialyse wurden bereits Anfang des 20. Jahrhunderts gelegt. Der fehlende sichere Zugang verhinderte allerdings lange, dass das Verfahren breit in der Praxis angewendet wurde.
  • Größere Bedeutung erlangte die PD erst Anfang der 50er Jahre, als fle-xible anstelle starrer Katheter benutzt wurden.
  • Ende der 60er Jahre schließlich kam mit der Entwicklung eines Dauerka-theters der Durchbruch für die PD – der so genannte Tenckhoff-Katheter wird auch heute noch verwendet.
  • Die Glasflaschen, die die Dialysierlösung enthielten, wurden 1978 gegen Einweg-Beutel ausgetauscht. Weitere Innovationen erlaubten einen zü-gigeren und hygienischeren Flüssigkeitsaustausch.
  • Dank eines so genannten Cyclers können PD-Patienten ihre Dialyse heute auch über Nacht durchführen.

Kontinuierliche Fortschritte

  • Auch in den letzten Jahren wurde die Dialysebehandlung kontinuierlich weiter verbessert, um sie für Patienten immer verträglicher und für Ärzte und Pflegekräfte immer sicherer handhabbar zu machen.
  • Spezielle Dialysekanülen verhindern Nadelstichverletzungen und Infekti-onen.
  • Innovative Filtermembranen sorgen für eine optimale Reinigung des Blu-tes und bessere Verträglichkeit der Therapie.
  • Nebenwirkungsärmere PD-Dialyselösungen erhalten die Membran-funktion des Bauchfells länger aufrecht.
  • Ultrareine Dialysierlösungen verringern chronische Entzündungsprozes-se und verlangsamen den Verlust der Nierenrestfunktion von HD-Patienten.
  • Moderne Dialysegeräte überwachen die Patienten und erkennen kriti-sche Zustände frühzeitig während der Behandlung.

Ihr Kontakt zu uns

Service

News abonnieren

Sie möchten auf dem Laufenden bleiben?
Abonnieren Sie unsere kostenlosen Newsletter, E-Mail-Alerts zu unseren Themen oder Pressemeldungen.

Jetzt abonnieren

Das könnte Sie auch interessieren

  • BVMed-Herbstumfrage 2023 | Erwartete Umsatzentwicklung

    Branche
    Die Lage der MedTech-Branche 2023: Umsätze erholt, Gewinne durch Kostensteigerungen unter Druck

    Der Medizintechnik-Standort Deutschland steht unter erheblichem Druck. Die MedTech-Branche verzeichnet nach den Ergebnissen der Herbstumfrage des BVMed zwar ein Umsatzplus von 4,8 Prozent gegenüber dem Krisenjahr 2022, dem stehen jedoch stark gestiegene Personal-, Logistik-, Rohstoff- und Energiepreise sowie die hohen Kosten für die Umsetzung der EU-Medizinprodukte-Verordnung (MDR) gegenüber....

    Artikel26.04.2024

    Mehr lesen
  • Branche
    Zahlen und Fakten

    Moderne Medizintechnologien verbessern unsere Lebensqualität, retten und erhalten Leben. Und sie tragen zu einer positiven Entwicklung der Gesundheitswirtschaft in Deutschland bei. Unsere Kennzahlen: 250.000 Arbeitsplätze. 93 Prozent KMU. 38 Milliarden Euro Umsatz. 67 Prozent Exportquote. Hier gibt es alle Zahlen und Fakten zur MedTech-Branche.

    Artikel23.04.2024

    Mehr lesen
  • Sorgfaltspflichten
    Lieferketten-Sorgfaltspflichtengesetz | Handreichung zur praktischen Umsetzung des LkSG in der MedTech-Branche

    Am 1. Januar 2023 ist in Deutschland das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz – LkSG in Kraft getreten. Es gilt seit 2024 für alle Unternehmen, die in Deutschland mehr als 1.000 Mitarbeitende beschäftigen. Das LkSG gilt für sämtliche Wirtschaftsbereiche, also auch für das Gesundheitswesen einschließlich des MedTech-Sektors. Das BVMed unterstützt bei der Umsetzung mit zahlreichen Handreichungen.

    Artikel06.04.2024

    Mehr lesen

Ihre Vorteile als BVMed-Mitglied

  • Organisation

    In über 80 Gremien mit anderen BVMed-Mitgliedern und Expert:innen in Dialog treten und die Rahmenbedingungen für die Branche mitgestalten.

  • Information

    Vom breiten Serviceangebot unter anderem bestehend aus Veranstaltungen, Mustervorlagen, Newslettern und persönlichen Gesprächen profitieren.

  • Vertretung

    Eine stärkere Stimme für die Interessen der Branche gegenüber politischen Repräsentant:innen und weiteren gesundheitspolitischen Akteur:innen erhalten.

  • Netzwerk

    An Austauschformaten mit anderen an der Versorgung beteiligten Akteur:innen, darunter Krankenkassen, Ärzteschaft oder Pflege teilnehmen.

Die Akademie

Von Compliance über Nachhaltigkeit bis hin zu Kommunikation. Unsere Akademie bietet der MedTech-Community eine Vielfalt an Veranstaltungen zur Fort- und Weiterbildung an. Entdecken Sie unsere Seminare, Workshops und Kongresse.

Zu den Veranstaltungen