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Kurzinterview: 2025 hat Weichen gestellt, 2026 muss liefern.

BVMed-Vorstandsvorsitz Mark Jalaß (rechts) und BVMed-Geschäftsführer und Vorstandsmitglied Dr. Marc-Pierre Möll (links)© BVMed / Tina Eichler BVMed-Vorstandsvorsitz Mark Jalaß (rechts) und BVMed-Geschäftsführer und Vorstandsmitglied Dr. Marc-Pierre Möll (links) Ein Gespräch mit dem BVMed-Vorstandsvorsitzenden Mark Jalaß und dem Geschäftsführer Dr. Marc-Pierre Möll.

2025 war für die MedTech-Branche ein besonderes Jahr. Was nehmen Sie rückblickend aus 2025 mit?

Mark Jalaß: 2025 war tatsächlich ein Meilenstein. Zum ersten Mal wurde die Medizintechnik im Koalitionsvertrag ausdrücklich als Leitwirtschaft anerkannt. Das ist mehr als ein politisches Signal – es ist die Grundlage dafür, die MedTech-Branche endlich mitzudenken und strategisch zu unterstützen: als Innovationstreiberin, als Versorgungsfaktor und als wirtschaftliche Stärke für den Standort Deutschland. Wir diskutieren nun intensiv darüber, wie wir den MedTech-Standort Deutschland und Europa stärken können.

Dr. Marc-Pierre Möll: Gleichzeitig war 2025 ein Jahr der Klarheit. Die Herausforderungen sind ja nicht neu: die überbordende Bürokratie, die praxisuntaugliche Medizinprodukte-Verordnung (MDR) und die Wettbewerbsfähigkeit sowie Resilienz Deutschlands und Europas. Neu ist aber, dass Politik und Industrie sowie weitere Stakeholder der Gesundheitswirtschaft jetzt gemeinsam an Lösungen arbeiten – insbesondere im Rahmen der MedTech-Strategie der Bundesregierung. Diese Kombination aus Anerkennung, Dialog und Strategie macht 2025 so wichtig für die MedTech-Branche.

Was muss 2026 passieren, um die MedTech-Branche zu stärken und ihr Potenzial zu nutzen?

Dr. Marc-Pierre Möll: Entscheidend ist, dass aus dem Strategieprozess der Bundesregierung konkrete, umsetzbare Schritte werden. Strategiepapiere allein verbessern weder die Gesundheitsversorgung noch stärken sie den Wirtschaftsstandort Deutschland. Wir brauchen planbare Rahmenbedingungen, schnellere Prozesse und eine konsequente Umsetzung in der Praxis. Und wir brauchen eine Verstetigung des Dialog- und Strategie-Prozesses. Das darf keine Eintagsfliege sein.

Mark Jalaß: Und es geht um die richtige Einbindung: Ob Krankenhausreform, Ambulantisierung, Digitalisierung oder Krisenvorsorge – all das funktioniert nur, wenn die MedTech-Branche als Teil der Lösung verstanden und frühzeitig eingebunden wird. Nicht als nachgelagerter „Ausstatter", sondern als Partner und Lösungsanbieter. Wir tragen mit unseren Technologien, Produkten und Verfahren unter anderem zu einer besseren Patient:innenversorgung, zu effizienteren Prozessen und zur Entlastung des medizinischen Personals bei. Es geht #NurMitMedTech.

Wie wird sich der BVMed einbringen?

Mark Jalaß: Unser Anspruch ist klar: Wir wollen unsere Gesundheit und Zukunft gestalten. Dafür bringen wir als Stimme der deutschen MedTech-Branche die Perspektive von Herstellern, Zulieferern und Händlern der Medizintechnik sowie Hilfsmittel-Leistungserbringern und Homecare-Versorgern ein. Wir bündeln Expertise und übersetzen Praxis in politische Lösungsansätze. Der BVMed steht bereit, Verantwortung zu übernehmen – im Dialog mit Politik, Selbstverwaltung und Versorgung.

Dr. Marc-Pierre Möll: Und wir blicken mit Zuversicht in die Zukunft: Deutschland hat noch eine starke KMU-geprägte Medizintechnik, innovative Unternehmen, engagierte Fachkräfte und enorme Potenziale für Versorgung und Wirtschaft. Wenn wir jetzt mutig handeln und MedTech konsequent stärken, können wir unser Gesundheitssystem und den MedTech-Standort Deutschland zukunftsfest machen. Dafür stehen wir als Partner jederzeit bereit.

Was die deutsche MedTech-Branche 2025 konkret bewegt hat und was 2026 notwendig ist, um Branche, Gesundheitsversorgung und Wirtschaftsstandort zu stärken, lesen Sie in den Schwerpunktthemen unseres Jahresberichts.

Kapiteltrenner: Die MedTech-Branche aus Deutschland

Über die MedTech-Branche

Die deutsche MedTech-Branche und ihre Lösungen retten Leben, verbessern die medizinische Versorgung und steigern die Lebensqualität von Millionen Menschen. Zugleich stärken sie medizinisches Personal sowie das Gesundheitssystem insgesamt durch effizientere Prozesse und innovative Verfahren – von der Prävention über Diagnose bis zur Rehabilitation und Versorgung im Alltag. Dabei wird die Bedeutung der Branche weiter steigen: durch die demografische Entwicklung, den erweiterten Gesundheitsbegriff in Richtung mehr Lebensqualität sowie den Anspruch eines resilienten Gesundheitssystems.

Gleichzeitig ist die Medizintechnik Jobmotor, Mittelstandsbranche, Innovationstreiberin sowie eine umsatz- und exportstarke Industrie mit zahlreichen Hidden Champions – und damit ein zentraler Teil der Gesundheitswirtschaft und des Standorts Deutschland und Europa:
Die MedTech Unternehmen beschäftigen in Deutschland über 210.000 Menschen. Die MedTech-Branche ist stark mittelständisch geprägt. 93 Prozent der MedTech-Unternehmen beschäftigen weniger als 250 Mitarbeiter. Und die Branche ist ein wichtiger Treiber des medizinischen Fortschritts. Im Durchschnitt investieren die MedTech-Unternehmen rund 9 Prozent ihres Umsatzes in Forschung und Entwicklung.© BVMed Die Medizintechnik-Branche in Deutschland auf einen Blick Bild herunterladen
Mehr Informationen zur Branche gibt es hier.

Der BVMed vertritt die gesamte Wertschöpfungskette der MedTech-Branche – von Forschung und Entwicklung über Produktion und Handel bis hin zur patient:innennahen Versorgung. Gemeinsam sichern unsere Mitgliedsunternehmen Qualität, Innovation und Effizienz im deutschen Gesundheitswesen:

Hersteller

Die Hersteller von Medizinprodukten sind das Herzstück der MedTech-Branche. Sie entwickeln und produzieren innovative Produkte, die Diagnostik, Therapie und Pflege verbessern – von Wundversorgung über Implantate bis hin zu KI-gestützten Hightech-Geräten. Durch enge Zusammenarbeit mit Ärzt:innen, Wissenschaftler:innen und Patient:innen entstehen kontinuierlich neue Lösungen für unsere medizinische Versorgung, die gleichzeitig die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Deutschland und Europa stärken.

Zulieferer

Zulieferer und Maschinenbauer sind unverzichtbare Partner der Medizintechnik. Sie liefern nicht nur Teile oder Anlagen, sondern technologische Schlüsselkompetenzen, die Innovation, Qualität und Wettbewerbsfähigkeit der gesamten Branche sichern. Besonders in Deutschland bilden sie das technologische Fundament einer der dynamischsten Industriebranchen weltweit.

Mehr zu den Zulieferern der MedTech-Branche im Themenportal und Schwerpunktartikel.

Fach- und Großhandel

Der Fach- und Großhandel für Medizinprodukte ist ein unerlässlicher Baustein zur Gewährleistung reibungsloser Versorgungsabläufe in unserem Gesundheitssystem. Er sorgt dafür, dass medizinische Einrichtungen und Akteure im ambulanten sowie stationären Bereich zuverlässig mit hochwertigen Produkten und Dienstleistungen versorgt werden. Dabei bietet der Fachhandel ein breites, meist herstellerneutrales Sortiment sowie qualitätsorientierte Beratung.

Mehr zum Fach- und Großhandel im Themenportal und Schwerpunktartikel.

Hilfsmittel-Leistungserbringer & Homecare-Versorger

Hilfsmittel-Leistungserbringer und Homecare-Versorger bringen MedTech direkt zu den Menschen. Leistungserbringer versorgen Patient:innen mit individuell angepassten Hilfsmitteln, Verbandmitteln oder Ernährungs- und Infusionstherapien, bieten fachkundige Beratung und begleiten die Anwendung im Alltag. Homecare-Versorger sichern die Betreuung zu Hause. Damit ermöglichen sie vielen Patient:innen eine Versorgung außerhalb von Klinik und Pflegeeinrichtung und stärken die Versorgung in der Häuslichkeit.

Mehr zu den Hilfsmittel-Leistungserbringern und Homecare-Versorgern in den Themenportalen Hilfsmittel und Homecare.

Kapiteltrenner: Schwerpunktthemen der MedTech-Branche

Wirtschaft: Eine neue Orientierung

Mit der erstmaligen Anerkennung als Leitwirtschaft rückt die Medizintechnik stärker als strategische Zukunftsbranche in den Fokus. Damit eröffnet sich die Chance, den MedTech-Standort Deutschland zu stärken – als Motor für Innovation, wirtschaftliches Wachstum und eine moderne Gesundheitsversorgung.

„Wir stärken die industrielle Gesundheitswirtschaft, insbesondere die pharmazeutische Industrie und Medizintechnik, als Leitwirtschaft.“
Koalitionsvertrag 2025Zeilen 3431/3432

Der Koalitionsvertrag 2025 bezeichnet die industrielle Gesundheitswirtschaft erstmals ausdrücklich als Leitwirtschaft. Damit wird die strategische Bedeutung der MedTech-Branche für Gesundheitsversorgung und Wirtschaftsstandort Deutschland unterstrichen.

Die Infografik zeigt einen Vergleich wichtiger Kennzahlen für die beiden Branchen Medizintechnik und Pharma. Der Vergleich zeigt: Die Medizintechnik-Branche steht für mehr als doppelt so viel Arbeitsplätze sowie mehr Produktionswert, Bruttowertschöpfung und Ausstrahleffekte auf andere Branchen © BVMed Bild herunterladen Das ist längst überfällig: Ein Vergleich mit der Pharma-Branche auf Basis der Gesundheitswirtschaftlichen Gesamtrechnung der Bundesregierung zeigt die wirtschaftliche Stärke der Medizintechnik. Die Branche steht für mehr als doppelt so viele Arbeitsplätze sowie für höhere Produktionswerte, Bruttowertschöpfung und Ausstrahleffekte auf andere Branchen.

In kurzen Videos erklären die parlamentarischen Staatssekretäre Kippels und Sorge, was diese Entwicklung für sie bedeutet.

Der Pharma- und MedTech-Dialog der Bundesregierung ist ein wichtiger Schritt. Er wurde 2025 im Bundeskanzleramt zur Stärkung der industriellen Gesundheitswirtschaft gestartet – und soll unter anderem in einer MedTech-Strategie münden, die im Bundeskabinett beschlossen werden soll.

Unser Ziel ist klar: Eine resiliente und nachhaltige MedTech-Branche, die Innovation vorantreibt und die Herausforderungen der Gesundheitsversorgung von morgen meistert.

KMU: Innovationstreiber stärken

Die MedTech-Branche ist stark mittelständisch geprägt. Damit dieser Innovationsmotor auch künftig läuft, müssen regulatorische Rahmenbedingungen stärker auf die Bedürfnisse kleiner und mittlerer Unternehmen ausgerichtet werden.

Top 3 Belastungen für MedTech-Hersteller laut BVMed-Herbstumfrage
  • Überbordende Bürokratie
  • MDR-Zertifizierungskosten
  • Steigende Personalkosten

Rund 93 Prozent der MedTech-Unternehmen sind kleine und mittlere Unternehmen (KMU). Sie entwickeln spezialisierte Technologien, treiben Innovationen voran und prägen den europäischen MedTech-Standort. Gleichzeitig stehen viele Unternehmen vor wachsenden Herausforderungen. Regulatorische Anforderungen, steigende Zertifizierungskosten und umfangreiche Berichtspflichten binden zunehmend Ressourcen, die eigentlich für Forschung und Entwicklung benötigt werden.

Die EU-Kommission hat angekündigt, gezielte Maßnahmen zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Industrie zu ergreifen – mit einem besonderen Fokus auf KMU. Entscheidend ist, dass diese Initiativen auch die spezifischen Strukturen der MedTech-Branche berücksichtigen. Unser Ziel: Ein innovationsfreundliches Umfeld, in dem insbesondere der MedTech-Mittelstand seine Stärken entfalten kann.

MDR: Regulierung weiterentwickeln

Die europäische Medizinprodukte-Verordnung (MDR) bleibt eine zentrale Herausforderung für die Branche. Jetzt kommt es darauf an, das Regulierungssystem praxistauglich weiterzuentwickeln.

Die MDR soll Patient:innensicherheit stärken und Qualitätsstandards harmonisieren. In der praktischen Umsetzung zeigt sich jedoch, dass viele Verfahren komplex, langwierig und schwer planbar sind. Eine gemeinsame Umfrage von MedTech-Verbänden unter MedTech-Unternehmen zeigt die Dimension der Herausforderung: Ein Großteil der Unternehmen fordert weniger Bürokratie, planbarere Zertifizierungsverfahren und eine Abschaffung der verpflichtenden Rezertifizierung im Fünfjahresrhythmus.

„Die MDR muss weiterentwickelt werden – hin zu einem Regulierungssystem, das Patient:innensicherheit gewährleistet und gleichzeitig Innovation sowie Versorgungssicherheit in Europa ermöglicht.“

Der BVMed hat bereits 2023 gemeinsam mit dem Verband der Diagnostica-Industrie (VDGH) konkrete Reformvorschläge in einem MDR-Whitepaper vorgelegt und damit eine breite Diskussion in Europa angestoßen.

2025 hat die Europäische Kommission erste Schritte zur Weiterentwicklung der MDR eingeleitet. Vorgesehen sind kurzfristige Anpassungen über sekundäre Rechtsakte sowie eine strukturelle Reform des Rechtsrahmens auf Basis einer umfassenden Evaluierung. Einen konkreten MDR-Revisionsvorschlag hat die EU-Kommission im Dezember 2025 vorgelegt. Unser Ziel: Ein Regulierungssystem, das Patient:innensicherheit gewährleistet und gleichzeitig Innovation sowie Versorgungssicherheit in Europa stärkt.

Krankenhausreform: MedTech einbeziehen

Arzt führt Operation mithilfe einer VR-Brille durch. Aufschrift: Krankenhausprozesse effizienter gestalten? Das geht nur mit MedTech!© BVMed Mit der Krankenhausreform und dem 2026 beschlossenen Krankenhausreform-Anpassungsgesetz (KHAG) werden Strukturen und Finanzierung der stationären Versorgung grundlegend neu ausgerichtet. Damit diese Reform in der Realität funktioniert, muss das Potenzial der Medizintechnik als tragende Säule der Struktur- und Prozessqualität endlich konsequent berücksichtigt werden.

Ziel der Reform ist es, Versorgungsqualität zu stärken, Spezialisierung zu fördern und Ressourcen effizienter einzusetzen. Neue Leistungsgruppen, Vorhaltevergütung und der Transformationsfonds sollen den strukturellen Wandel der Kliniklandschaft unterstützen.

Moderne Medizintechnologien können hier ein wichtiger Teil der Lösung sein und sind zentral für eine moderne Krankenhausversorgung – von präziser Bildgebung über minimalinvasive Therapien bis hin zu digitalen Monitoring-Lösungen.

Damit die Reform ihre Wirkung entfalten kann, ist es entscheidend, die technische Infrastruktur der Krankenhäuser sowie innovative MedTech-Lösungen angemessen zu berücksichtigen und darin zu investieren. Nur so kann die Krankenhausreform dazu beitragen, Versorgungsqualität, Effizienz und Innovationskraft im Gesundheitswesen nachhaltig zu stärken.

Weitere Informationen

Infektionsschutz: In den Fokus rücken

Infektionsprävention bleibt eine der zentralen Aufgaben für das Gesundheitswesen. Patient:innen sowie medizinisches Personal müssen konsequent vor Infektionen geschützt werden. Dafür braucht es eine starke Infektionsschutzstrategie, die wirksame Hygienemaßnahmen stärker in den Fokus setzt und den gezielten Einsatz moderner Medizintechnologien ermöglicht.

Behandlungsassoziierte Infektionen gehören weiterhin zu den großen Herausforderungen der Gesundheitsversorgung. Jährlich erleiden in Deutschland über 700.000 Patient:innen eine nosokomiale Infektion – viele davon wären vermeidbar. Rund 20.000 Betroffene sterben pro Jahr an den Folgen. Besonders schwerwiegend sind Infektionen durch antibiotikaresistente Erreger. Eine starke Infektionsprävention bleibt ein zentraler Baustein für Patient:innensicherheit und eine leistungsfähige Gesundheitsversorgung.

„Jeder Mensch hat das Recht, vor nosokomialen Infektionen geschützt zu werden.“

Um Infektionen wirksam zu verhindern, ist ein funktionierendes Zusammenspiel von (Krankenhaus-)Hygiene und Antibiotic Stewardship essenziell. Beide Bereiche müssen in der Prävention, Hygiene sowie den Versorgungsprozessen stärker gemeinsam gedacht und umgesetzt werden. Dazu gehören die konsequente und kontinuierliche Durchführung der Händehygiene, qualifiziertes Personal sowie der Einsatz geeigneter Medizinprodukte.

Die MedTech-Branche leistet hierzu einen wichtigen Beitrag – etwa durch sterile Einmalprodukte, moderne Desinfektionslösungen oder diagnostische Verfahren zur frühzeitigen Erkennung von Infektionen. Zugleich gilt es, bewährte Hygienelösungen regulatorisch abzusichern. Der BVMed setzt sich deshalb unter anderem dafür ein, wichtige Wirkstoffe wie Ethanol für die Hände- und Oberflächendesinfektion weiterhin verfügbar zu halten.

Ambulantisierung: Häuslichkeit stärken

Der demografische Wandel und der steigende Versorgungsbedarf erhöhen den Druck auf das Gesundheitssystem. Immer mehr medizinische Leistungen sollen deshalb ambulant oder in der Häuslichkeit erbracht werden – unterstützt durch moderne Medizintechnologien und zukunftssichere Versorgungsstrukturen.

Ätere Frau wird Zuhause mit Unterstützung einer ambulanten Pflegekraft mit künstlicher Ernährung versorgt. Aufschrift: Häusliche Therapien statt ständige Klinikeinweisungen? Das geht nur mit MedTech! © BVMed Die Verlagerung medizinischer Leistungen aus dem Krankenhaus in ambulante Strukturen gilt als wichtiger Baustein für eine zukunftsfähige Versorgung. Politisch wird diese Entwicklung unter anderem durch die Weiterentwicklung des ambulanten Operierens (AOP) sowie neue Vergütungssysteme wie Hybrid-DRGs vorangetrieben.

Gleichzeitig findet ein großer Teil von Pflege und Versorgung bereits heute zu Hause statt. Rund 80 Prozent der Pflegebedürftigen werden in ihrer vertrauten Umgebung betreut – häufig durch Angehörige. Hilfsmittel-Leistungserbringer und Homecare-Versorger unterstützen diese Versorgung mit modernen Medizinprodukten, koordinieren Therapien und begleiten Patient:innen sowie pflegende Angehörige im Alltag.

Damit dieses Potenzial genutzt werden kann, müssen ambulante und häusliche Versorgungsstrukturen weiter gestärkt, alle verfügbaren qualifizierten Fachkräfte einbezogen und moderne Medizintechnologien konsequent in diese Versorgung eingebunden werden.

Wundversorgung: Strategisch angehen

Chronische Wunden betreffen in Deutschland rund eine Million Menschen pro Jahr und stellen eine große Belastung für Patient:innen dar. Der demografische Wandel macht ein strategisches und interdisziplinäres Vorgehen notwendig.

5 Punkte für eine bessere Wundversorgung
  • Klare und koordinierte Versorgungspfade für Patient:innen mit chronischen Wunden
  • Stärkere interdisziplinäre Zusammenarbeit von Ärzt:innen, Pflege und weiteren Berufsgruppen
  • Evidenzbasierte Bewertung und Nutzung moderner Wundtherapien
  • Digitale Dokumentation und bessere Vernetzung der Versorgung
  • Frühzeitige Diagnose und strukturierte Behandlung chronischer Wunden

Chronische und schwer heilende Wunden – etwa beim diabetischen Fuß, bei Dekubitus oder Ulcus cruris – führen häufig zu langen Behandlungszeiten und Einschränkungen der Lebensqualität. Mit der alternden Bevölkerung steigt der Versorgungsbedarf weiter.

Moderne Wundversorgungsprodukte und spezialisierte Behandlungskonzepte bieten heute wirksame Möglichkeiten, Heilungsprozesse zu unterstützen und Komplikationen zu vermeiden. In der Praxis zeigt sich jedoch häufig ein Mangel an abgestimmten Versorgungspfaden zwischen Ärzt:innen, Pflege und weiteren beteiligten Akteur:innen. Dadurch werden chronische, schwer heilende Wunden oft spät erkannt oder nicht optimal behandelt.

Eine wichtige Grundlage bildet die vom BVMed entwickelte Nationale Wundstrategie. Ziel muss eine strukturierte, sektorenübergreifende Wundversorgung sein, die Versorgungspfade besser koordiniert, Innovationen nutzt und Patient:innen schneller und wirksamer hilft.

Digitalisierung: Versorgung modernisieren

Digitale Technologien eröffnen neue Möglichkeiten für eine effizientere und qualitativ hochwertige Gesundheitsversorgung. Moderne Medizintechnologien spielen dabei eine zentrale Rolle – von vernetzten Geräten bis zu datenbasierten Therapieansätzen.

Digitale Lösungen und Medizinprodukte leisten bereits heute einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung von Diagnostik, Therapie und Versorgungsprozessen. Telemonitoring ermöglicht beispielsweise eine kontinuierliche Betreuung von Patient:innen außerhalb der Klinik. Auch digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA), sogenannte „Apps auf Rezept", haben sich als fester Bestandteil der Versorgung etabliert und unterstützen Patient:innen bei Therapie und Krankheitsmanagement.

„Digitale Medizintechnik kann helfen, Versorgung neu zu organisieren, Fachkräfte zu entlasten und die Qualität der Patient:innenversorgung nachhaltig zu verbessern.“

Mit ihrer Digitalisierungsstrategie treibt das Bundesgesundheitsministerium den Ausbau digitaler Strukturen im Gesundheitswesen voran – etwa durch die elektronische Patientenakte (ePA) und eine stärkere Vernetzung der Versorgung.

Der BVMed zeigt mit seiner Vision „MedTech digital 2035", wie digitale Lösungen und Dienstleistungen in der MedTech-Branche künftig einen datenbasierten Versorgungslevel neben ambulanter und stationärer Versorgung ermöglichen können. Unser Ziel: Eine vernetzte Gesundheitsversorgung, in der digitale Medizintechnik ihr Potenzial für Patient:innen und Fachkräfte vollständig entfalten kann.

Gesundheitsdaten: Innovation ermöglichen

Gesundheitsdaten sind der Schlüssel für die Medizin der Zukunft. Sie ermöglichen präzisere Diagnosen, individuellere Therapien und eine effizientere Steuerung der Versorgung.

Arzt sitzt vor Tablet und sieht vor sich in der Luft die Daten zu einem Patienten oder einer Patientin. Aufschrift: Datengetriebene Gesundheitsversorgung? Das geht nur mit MedTech!© BVMed Digitale Medizinprodukte erzeugen zunehmend wertvolle Daten – etwa durch Sensorik, Telemonitoring oder implantierbare Systeme. Diese Informationen können helfen, Krankheiten früher zu erkennen und Therapien besser auf Patient:innen abzustimmen.

Mit europäischen Initiativen wie dem European Health Data Space (EHDS) sowie neuen nationalen Digitalgesetzen entstehen derzeit wichtige Rahmenbedingungen für die (Sekundär-)Nutzung medizinischer und versorgungstechnischer Daten. In der BVMed-Vision eines datengetriebenen Gesundheitssystems bilden strukturierte und interoperable Daten die Grundlage für eine gezielte Steuerung von Versorgungspfaden. So können Über-, Unter- und Fehlversorgung reduziert und medizinische Ressourcen effizienter eingesetzt werden.

Ziel muss es sein, Gesundheitsdaten verantwortungsvoll nutzbar zu machen – für bessere Forschung, innovative MedTech-Lösungen und eine moderne Patient:innenversorgung.

Nachhaltigkeit: Praxisnah gestalten

Nachhaltigkeit gewinnt im Gesundheitswesen weiterhin an Bedeutung. Gleichzeitig müssen ökologische Anforderungen so gestaltet werden, dass eine sichere Patient:innenversorgung gewährleistet bleibt.

Europäische und nationale Vorgaben – etwa zu Nachhaltigkeitsberichterstattung, Kreislaufwirtschaft oder Lieferketten – verändern die Rahmenbedingungen für Unternehmen im Gesundheitssektor. Für die MedTech-Branche ist entscheidend, dass ökologische Ziele mit den besonderen Anforderungen der Patient:innenversorgung in Einklang gebracht werden.

Viele Unternehmen arbeiten bereits daran, Ressourcen effizienter zu nutzen, Verpackungen zu reduzieren oder Produktionsprozesse nachhaltiger zu gestalten.

Der BVMed begleitet diese Entwicklungen aktiv – etwa durch seine Mitarbeit im DIN-Normungsausschuss Medizin, durch Informationsangebote zum Umweltrecht sowie durch den politischen Einsatz unter anderem auch für digitale Lösungen wie elektronische Gebrauchsanweisungen (eIFU) auf europäischer Ebene.

„Unser Ziel ist ein nachhaltiges, zukunftsfähiges Gesundheitswesen, das ökologische und soziale Verantwortung, Innovation und Versorgungssicherheit miteinander verbindet.“

Krisenvorsorge: Resilienz aufbauen

Pandemien, Naturkatastrophen, hybride Bedrohungen und Kriege haben gezeigt, wie verletzlich Versorgungsstrukturen sein können. Ein funktionierendes Gesundheitssystem ist nicht nur humanitär geboten – es ist sicherheitsrelevant.

Intensivstation in einem Krankenhaus. Aufschrift: Eine verlässliche Gesundheitsversorgung auch in Krisenzeiten?© BVMed Gerade im Ernstfall braucht es schnell verfügbare Medizinprodukte: von Operationseinrichtungen über mobile Diagnostik und Telemedizin bis hin zu Prothetik. Sie sind entscheidend für eine funktionierende Gesundheitsversorgung und die schnelle Behandlung von Patient:innen.

Um die Versorgung auch in Krisensituationen sicherzustellen, braucht es stabile Lieferketten, strategische Produktionskapazitäten und eine bessere Koordination zwischen Industrie, Politik und Gesundheitswesen.

Der BVMed bringt die Perspektive der MedTech-Branche aktiv in politische Diskussionen zur Krisenvorsorge ein und setzt sich für eine stärkere Einbindung der Industrie sowie des Fach- und Großhandels in die Planung der Gesundheits- und Zivilschutzstrukturen ein. Unser Ziel: Ein resilienteres Gesundheitssystem, das auch in Krisen eine zuverlässige Versorgung mit Medizinprodukten gewährleistet. Dafür fördern wir den Dialog zwischen Politik, Behörden und Industrie und machen konkrete Lösungsvorschläge für eine belastbare Versorgungssicherheit.

Zölle: Gesundheitsversorgung schützen

Neue handelspolitische Spannungen rückten 2025 globale Lieferketten wieder stärker in den Fokus. Die Versorgungssicherheit mit Medizinprodukten muss auch in Zeiten geopolitischer Konflikte gewährleistet bleiben.

Deutschland gehört zu den weltweit führenden Exportstandorten für Medizintechnik. Gleichzeitig sind viele Unternehmen in internationale Lieferketten eingebunden, in denen Komponenten und Technologien global produziert werden. Diese enge internationale Verflechtung erhöht zwar die Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit, macht das System jedoch auch anfällig für geopolitische Spannungen, Handelshemmnisse und Lieferengpässe.

Handelspolitische Maßnahmen wie Zölle oder Exportbeschränkungen können daher nicht nur wirtschaftliche Folgen haben, sondern auch die Verfügbarkeit medizinischer Produkte beeinflussen. Der BVMed begleitet diese Entwicklungen intensiv, bringt die Perspektive der MedTech-Branche in politische Diskussionen ein und fordert klar, dass humanitäre Güter nicht Gegenstand von geopolitischen Auseinandersetzungen sein dürfen.

„Medizinprodukte sind essenzielle Güter der Daseinsvorsorge – sie dürfen nicht zum Spielball handelspolitischer Auseinandersetzungen werden.“

Europa: Wettbewerbsfähigkeit sichern

Europa steht im globalen Wettbewerb um Innovationen im Gesundheitsbereich. Damit Patient:innen weiterhin von modernen Medizintechnologien profitieren, braucht es wettbewerbsfähige Rahmenbedingungen für Unternehmen in der EU.

BVMed-Büro in Brüssel

Als Stimme der deutschen MedTech-Branche, insbesondere des MedTech-Mittelstands, bringt sich der BVMed intensiv auf europapolitischer Ebene ein. Das klare Ziel: Eine bessere Patient:innenversorgung und mehr Wettbewerbsfähigkeit. Dafür arbeitet er auch mit anderen nationalen Verbänden und dem europäischen Dachverband MedTech Europe zusammen. Um den Austausch zwischen der deutschen Branche und Europa zu intensivieren, hat das BVMed-Büro Brüssel unter anderem das Onlineforum „Aktuelle Stunde aus Brüssel" etabliert, in dem EU-Abgeordnete und BVMed-Mitgliedsunternehmen in Austausch gehen.

MedTech-Unternehmen in Europa müssen zunehmend Ressourcen für regulatorische Anforderungen aufwenden. Gleichzeitig erschweren fragmentierte Binnenmarktstrukturen und komplexe Regelwerke die Entwicklung und Vermarktung innovativer Medizintechnologien.

Die Europäische Kommission hat deshalb Initiativen gestartet, um Bürokratie abzubauen und die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Wirtschaft zu stärken. Dazu gehören unter anderem Omnibus-Pakete zur Reduzierung administrativer Lasten sowie die Weiterentwicklung zentraler Regelwerke wie der EU-Medizinprodukte-Verordnung (MDR). Der BVMed bringt die Perspektive der MedTech-Branche in die europäischen Debatten ein und setzt sich für innovationsfreundliche Rahmenbedingungen ein.

Zahlen und Fakten zur EU-Wettbewerbsfähigkeit

Compliance: Rechtssicher kooperieren

Innovationen in der Medizintechnik entstehen häufig in enger Zusammenarbeit zwischen Industrie, Forschung und medizinischer Praxis. Klare Compliance-Regeln sorgen dafür, dass diese Kooperation transparent und verantwortungsvoll gestaltet werden kann.

Die Entwicklung und Anwendung moderner Medizintechnologien erfordert einen intensiven Austausch zwischen Unternehmen, Ärzt:innen, Kliniken und Forschungseinrichtungen. Damit diese Zusammenarbeit im Interesse der Patient:innen erfolgt, hat die MedTech-Branche beispielsweise mit dem „Kodex Medizinprodukte" verbindliche Verhaltensregeln etabliert. Diese Standards schaffen Transparenz und Vertrauen und bilden eine wichtige Grundlage für eine verantwortungsvolle Zusammenarbeit im Gesundheitswesen.

Der Kodex beschreibt 4 Compliance-Prinzipien
  • Trennungsprinzip: Zuwendungen dürfen nicht im Zusammenhang mit Beschaffungsentscheidungen stehen
  • Transparenzprinzip: Jede Zuwendung und Vergütung muss offengelegt werden
  • Äquivalenzprinzip: Leistung und Gegenleistung müssen in einem angemessenen Verhältnis stehen
  • Dokumentationsprinzip: Alle Leistungen müssen schriftlich festgehalten werden

Das BVMed-Healthcare-Compliance Committee (HCCC) widmet sich den grundlegenden rechtlichen Fragen zur Zusammenarbeit der Medizintechnik-Branche mit medizinischen Einrichtungen und anderen Partner:innen im Gesundheitswesen. Zu den Aufgaben zählen unter anderem die Weiterentwicklung von Compliance-Themen, Vertragsmustern, Standards und Kodizes sowie die Erörterung rechtlicher Fragestellungen von grundsätzlicher Bedeutung. Darüber hinaus führt das HCCC Mediationsverfahren durch, konzipiert Compliance-Veranstaltungen und veröffentlicht den Orientierungswert für Bewirtungen.

Mehr Informationen

Kapiteltrenner: Gremien des BVMed

BVMed-Gremien: Arbeitskreise

Gremien sind das Herzstück des BVMed. Wir bündeln hier das breite Expert:innenwissen aus unserer Mitgliedschaft und tauschen uns über Herausforderungen und deren nachhaltige Lösungen aus. Dieses Engagement der Unternehmensexpert:innen gibt uns einen wertvollen Wissensschatz, um in den Dialog mit Politik und Gesellschaft zu treten – und um Gesundheit gemeinsam zu gestalten.

In unseren Arbeitskreisen widmen wir uns gemeinsam mit unseren Mitgliedern Querschnittsthemen, die die Belange aller Mitglieder tangieren und damit produktübergreifend und von strategischem Interesse sind.

Ambulanter Gesundheitsmarkt (AKA)

Der AKA bündelt die Vielfalt der im BVMed zusammengeschlossenen Unternehmen, die in der ambulanten Versorgung tätig sind – von Homecare-Versorgern und Hilfsmittel-Leistungserbringern über den Groß- und Fachhandel bis hin zu Herstellern ambulanter und ambulantisierter Leistungen.

Im Jahr 2025 hat sich der Arbeitskreis intensiv mit den gesundheitspolitischen Rahmenbedingungen zur Stärkung der ambulanten Versorgung befasst. Im Fokus standen insbesondere die Weiterentwicklung der Ambulantisierung, die Verzahnung ambulanter und stationärer Versorgungsstrukturen im Zuge von Krankenhausreform, AOP und Hybrid-DRGs sowie die Sicherstellung einer hohen Versorgungsqualität unter veränderten finanziellen und strukturellen Bedingungen. Der AKA hat bestehende BVMed-Positionen zusammengeführt und Impulse für den politischen Diskurs gesetzt.

Mehr Informationen im Themenportal Ambulante Versorgung.

Digitalisierung (AKD)

Der Arbeitskreis Digitalisierung (AKD) fungiert als zentrales Expert:innen-Gremium zur Bewertung und Einordnung aktueller Entwicklungen in der digitalen Gesundheitsversorgung. In dieser Rolle unterstützt er den BVMed maßgeblich bei dessen strategischer Ausrichtung und Positionierung im gesundheits-, wirtschafts- und digitalpolitischen Umfeld.

Im Jahr 2025 lag der inhaltliche Schwerpunkt des AKD auf der Erarbeitung wichtiger Impulse für den Pharma- und MedTech-Dialog. Parallel dazu wurden wichtige Weichen für die Fortführung der „Vision MedTech digital 2035" gestellt. Ziel ist es, die digitale Transformation der Medizintechnik-Branche langfristig zu begleiten und konkrete Zukunftsaussichten für eine vernetzte, datenbasierte und patient:innenzentrierte Versorgung zu entwickeln.

Ein besonderes Highlight des Jahres bildete die Delegationsreise im Oktober 2025 in das Universitätsklinikum Bonn (UKB). Vor Ort erhielten die Teilnehmenden spannende Einblicke in die Digitalisierungsschwerpunkte der Uniklinik. Die Delegationsreise hat eindrucksvoll gezeigt, welches Potenzial in einer strategisch geplanten, technologisch innovativen Digitalisierung steckt. Die gewonnenen Erkenntnisse liefern wertvolle Impulse für die weitere Arbeit des AKD und die strategische Positionierung des BVMed im Bereich der digitalen Medizintechnik.

Mehr Informationen zur Vision MedTech digital 2035 und Delegationsreise.

Nachhaltigkeit (AKESG)

Der AK ESG beobachtet und bewertet kontinuierlich die Entwicklungen der europäischen und nationalen Umweltgesetzgebung, insbesondere in den Bereichen Corporate Social Responsibility (CSR), Kreislaufwirtschaft sowie Chemikalien- und Stoffpolitik. Er bündelt die Nachhaltigkeitsinteressen der MedTech-Branche, unterstützt Medizintechnik-Unternehmen bei der Umsetzung zentraler ESG- und Compliance-Anforderungen und fördert den systematischen Austausch mit relevanten Stakeholdern der Gesundheitsversorgung entlang der Wertschöpfungskette.

Im Jahr 2025 konzentrierte sich der Arbeitskreis insbesondere auf Grüne Beschaffung (GPP), die regulatorischen Schnittstellen zwischen Umweltrecht und MDR sowie die europäische Verpackungsverordnung (PPWR). Zu den wesentlichen Ergebnissen zählen die enge Begleitung der Verordnung für elektronische Gebrauchsanweisungen (eIFU) mit einer erfolgreichen Erweiterung des Anwendungsbereichs sowie die Unterstützung der Gründung und aktive Mitarbeit im DIN-Normungsausschuss zu Ökobilanzen (LCA) von Medizinprodukten.

Zur fachlichen Information und Weiterbildung setzte der Arbeitskreis zahlreiche Maßnahmen um. Dazu gehören die Erstellung neuer sowie die Aktualisierung bestehender Infoblätter zum Umweltrecht – einschließlich englischer Übersetzungen –, die Durchführung von Nachhaltigkeitsnetzwerktreffen zu LCA, GPP und PPWR sowie Schulungen zu zentralen Verordnungen. Ergänzend wurden externe Gäste aus Universitätskliniken, Einkaufsgemeinschaften und Beratungsunternehmen in die Sitzungen des Arbeitskreises eingebunden, die wertvolle und praxisnahe Perspektiven beisteuerten.

Mehr Informationen im Themenportal Nachhaltigkeit.

Politik und Öffentlichkeitsarbeit (AKP)

Der AKP entwickelt, koordiniert und kommuniziert die politische MedTech-Positionierung. Er vertritt die Interessen der MedTech-Branche gegenüber politischen Entscheidungsträgern und der Öffentlichkeit.

Ein zentrales Anliegen des Verbandes ist es, die Versorgung mit Medizinprodukten sicherzustellen sowie wirtschaftlich gute und innovationsfreundliche Rahmenbedingungen für die Medizintechnik-Branche zu schaffen.

Nach der vorgezogenen Bundestagswahl 2025 wurden die Koalitionsverhandlungen intensiv begleitet. Dabei wurde ein wichtiger Erfolg erreicht: Die Medizintechnik wurde erstmals als Leitwirtschaft im Koalitionsvertrag etabliert. Auf dieser Grundlage wurde ein Pharma- und Medizintechnik-Dialog vom Kanzleramt initiiert, aus dem eine umfassende Medizintechnik-Strategie mit einem Kabinettsbeschluss entstehen soll. Der BVMed war proaktiv in die Arbeitsgruppenphase des Pharma- und Medizintechnik-Dialogs eingebunden und konnte sich in die Anhörungen mit fachlicher Expertise einbringen.

Neben der Erarbeitung von Stellungnahmen und Positionen führt der AKP zahlreiche Gespräche mit Abgeordneten, Vertreter:innen der Bundesregierung und der Ministerien sowie weiteren Stakeholdern. Hierzu wurden verschiedene Gesprächs- und Veranstaltungsformate angeboten.

Darüber hinaus betrafen Themen wie Zollregelungen, Handelsabkommen, Exportbedingungen oder die Harmonisierung technischer Standards viele BVMed-Mitgliedsunternehmen. Zudem hat der BVMed eine Taskforce Zivilschutz ins Leben gerufen, die eine konkrete Position zur Krisenvorsorge und zum Bevölkerungsschutz erarbeitet hat. Zu diesem Thema laufen zahlreiche Gespräche auf Bundes- und Landesebene. Der Arbeitskreis Politik (AKP) unterstützt diese Aktivitäten politisch-strategisch und begleitet die Positionierung des BVMed gegenüber Regierung und Parlament.

Mehr Informationen in den Positionen und Stellungnahmen.

Recht (AKR)

Der AKR bearbeitet und diskutiert Rechtsthemen, die Medizintechnik-Unternehmen in Deutschland beschäftigen, und stellt Informationen in Webinaren, Infoblättern, Broschüren sowie dem jährlichen BVMed-Rechtssymposium zur Verfügung.

Im Jahr 2025 hat der Arbeitskreis sein Informations- und Austauschangebot konsequent ausgebaut und aktuelle rechtspolitische Entwicklungen auf europäischer wie nationaler Ebene intensiv begleitet. Mit der neu eingeführten monatlichen Webinarreihe „Legal Lunch" wurde ein einstündiges Format etabliert, das praxisrelevante Rechtsthemen aufgreift und durch begleitende Fachbeiträge auf der Homepage ergänzt wird. Inhaltlich befassten sich die Webinare unter anderem mit dem Werberecht, dem Instrument für das internationale Beschaffungswesen (IPI) gegen China und möglichen Gegenmaßnahmen, Vertragsgestaltungen im Rahmen von Qualitätssicherungsvereinbarungen (QSV) sowie dem Thema Greenwashing.

Auf politischer Ebene begleitete der AKR insbesondere die Umsetzung der europäischen Produkthaftungsrichtlinie in nationales Recht sowie die geplanten Revisionen des europäischen und nationalen Vergaberechts.

Weitere Arbeitsschwerpunkte lagen auf der rechtssicheren Anwendung von KI-Tools im Arbeitsalltag (AI Literacy) sowie dem Cloud-Einsatz im Gesundheitswesen.

Darüber hinaus organisierte der AKR auch im Jahr 2025 das jährliche BVMed-Rechtssymposium.

Mehr Informationen im Themenportal Recht.

Regulatorische Angelegenheiten (AKRA)

Der AKRA befasst sich mit allen Themen zur Umsetzung der europäischen und nationalen Medizinprodukte-Rechtssetzung (Regulatorik) und erarbeitet entsprechende Stellungnahmen und Positionen aus Sicht der MedTech-Branche.

2025 lag der Fokus des AKRA auf der Revision der europäischen Medizinprodukte-Verordnung (MDR). Bis zum konkreten Gesetzesvorschlag der Kommission, der im Dezember 2025 veröffentlicht wurde, befasste sich der AKRA intensiv mit den konkreten Industrieforderungen. Diese wurden im Detail diskutiert und ausgearbeitet, um sie an die Europäische Kommission und das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) zu adressieren.

Zusätzlich zur Arbeit im Arbeitskreis wurden in unterschiedlichen Arbeitsgruppen zu den Themen Klinische Prüfung und Bewertung, „Post-Market-Surveillance" und Vigilanz sowie Kennzeichnung detaillierte Positionen ausgearbeitet.

Darüber hinaus ermöglichen der Arbeitskreis und seine Arbeitsgruppen einen direkten Austausch zu aktuellen regulatorischen Themen.

Mehr Informationen im Themenportal Regulatorik.

Stationärer Gesundheitsmarkt (AKS)

Der AKS setzt sich für eine qualitativ hochwertige Versorgung mit Medizintechnologien im Versorgungsbereich Krankenhaus ein. Dabei werden Aufgabenstellungen wie Versorgungssicherheit, Innovationen, Investitionen, Beschaffung und Finanzierung thematisiert.

Die MedTech-Branche trägt mit ihren Produkten und Lösungen tagtäglich zu einer qualitativ hochwertigen und ressourcenschonenden Versorgung im Krankenhaus bei.

Der Fokus der Arbeit des AKS war die enge Begleitung der Krankenhausreform durch Stellungnahmen und Positionen, Veranstaltungen und regelmäßige Öffentlichkeitsarbeit. Zentrale Forderungen sind dabei: Ergebnis- und Prozessqualität sichern, Leistungsvolumina an die Versorgungsrealität anpassen und ausrichten sowie Investitionen für MedTech fördern.

Der AKS erarbeitete konkrete Hilfestellungen, etwa zum Transformationsfonds. Ergänzend wird ein datengebundenes Ländermonitoring zu den Krankenhausplanungen der Länder und Investitionsvorhaben sowie zur Umsetzung des Transformationsfonds für die Mitglieder bereitgestellt.

Zudem setzt sich der AKS dafür ein, die Potenziale der Medizintechnik als „Booster" für die Ambulantisierung im Krankenhaus zu nutzen und die kurzfristige Neuregelung der Hybrid-DRGs nach § 115f SGB V nachzujustieren.

Mehr Informationen im Themenportal Krankenhaus.

BVMed-Gremien: Fachbereiche

Von Endoprothetik über Kreislaufwirtschaft bis hin zu Neurostimulation – fachlich, markt- oder produktspezifisch bis ins kleinste Detail geht es in unseren Fachbereichen. Hier schließen sich unsere Mitglieder mit den gleichen produktspezifischen oder fachlichen Interessen zusammen.

Ärztliche Versorgung & Vergütung (FB Arzt)

Der FB Arzt bietet Raum für alle BVMed-relevanten Themen an der Schnittstelle von MedTech zur ärztlichen Versorgung.

Im Jahr 2025 standen insbesondere die weiteren Schritte der Ambulantisierung im Fokus, darunter Hybrid-DRGs und AOP-Leistungen. Darüber hinaus befasste sich der Fachbereich intensiv mit Rahmenbedingungen der ärztlichen Vergütung, dem Sprechstundenbedarf sowie der Abbildung gesonderter Sachkosten. Ergänzend wurden die künftige Rolle der Pflege in der ärztlichen Versorgung sowie Informations- und Austauschformate für Ärzt:innen als weitere Arbeitsschwerpunkte herausgearbeitet.

Augenchirurgie (FBA)

Der FBA vereint Hersteller und Leistungserbringer aus dem Bereich der Augenchirurgie. Sein Fokus liegt auf der Versorgung von Menschen mit Sehbeeinträchtigungen infolge des Grauen Stars (Katarakt) sowie des Grünen Stars (Glaukom). Das Gremium setzt sich für eine qualitätsgesicherte Versorgung ein und fördert zugleich das Bewusstsein für Betroffene.

2025 lag ein Schwerpunkt des FBA in der Weiterentwicklung der Kampagne „Initiative Grauer StarExterner Link. Öffnet im neuen Fenster/Tab.", die sich an Patient:innen richtet. Sie informiert neutral und umfassend über die verschiedenen Behandlungsoptionen, einschließlich des Zusatznutzens von Intraokularlinsen. Das Kernstück der Homepage ist die integrierte OP-Zentren-Suche. Die Themen Versorgungsqualität und Awareness werden den Fachbereich im Jahr 2026 noch intensiver begleiten.

Blut (FB Blut)

Der Fachbereich Blut vertritt Medizinprodukte-Hersteller für die Transfusion, Perfusion und Apherese. Er ist aktives Mitglied im Arbeitskreis Blut des Bundesministeriums für Gesundheit.

Der Fachbereich beschäftigt sich mit der Sicherheit von Blutspenden und der zuverlässigen Versorgung mit Blutprodukten sowie mit der Aus- und Weiterbildung des Personals, das mit Blut und Blutprodukten arbeitet. Darüber hinaus positioniert sich der FB Blut zu aktuellen Rahmenbedingungen in Blut- und Plasmaspendezentren in Deutschland.

Brachytherapie (FBBT)

Der FBBT unterstützt die sachgerechte Abbildung und Vergütung der Seed-Therapie bei Prostatakrebs sowohl im stationären als auch im ambulanten Versorgungsbereich. Die Umsetzung erfolgt in enger Kooperation mit medizinischen Anwender:innen und Fachgesellschaften.

Chemie (FB Chemie)

Der Fachbereich Chemie befasst sich mit der Chemikaliengesetzgebung, dem Biozidrecht und Sterilisationsthemen.

Im Jahr 2025 lag der Fokus insbesondere auf stoffpolitischen Fragestellungen. Dazu zählen der Genehmigungsprozess und die Einstufung von Ethanol im Biozidrecht sowie aktuelle Beschränkungen und Verbote im Rahmen der Chemikaliengesetzgebung, etwa zu per- und polyfluorierten Alkylsubstanzen (PFAS).

Daten (FB Daten)

Der Fachbereich Daten beschäftigt sich aus regulatorischer, rechtlicher, technischer und politischer Perspektive mit Fragen der Nutzung und Verarbeitung von Gesundheitsdaten.

Der Fokus der politischen Arbeit liegt aktuell auf nationalen und europäischen Datengesetzen sowie den dazugehörigen nachrangigen Verordnungen.

Diabetes (FBD)

Der FBD setzt sich dafür ein, dass innovative Diabetestechnologien und -therapien allen, die diese benötigen, zeitnah zur Verfügung stehen. Im Fokus stehen der verlässliche Zugang zu modernen Diabeteshilfsmitteln sowie eine qualitativ hochwertige Versorgung von Menschen mit Diabetes.

Der Fachbereich begleitet die politischen Entwicklungen zur Diabetesversorgung und bringt sich aktiv in relevante Verfahren ein. Besonderes Augenmerk liegt auf der Weiterentwicklung digitaler Versorgungsansätze.

Endoprothetik-Implantate (FBEI)

Der FBEI setzt sich für die Sicherstellung der Versorgung mit Gelenkersatzimplantaten ein. Ein zentrales Thema ist aktuell die Umsetzung der Krankenhausreform in den Bundesländern für die Endoprothetik.

Ziel ist es, Verwerfungen in der Versorgung mit Gelenkersatz und Unfallchirurgie zu vermeiden, ausreichend Versorgungsstandorte zu sichern, eine hohe Versorgungsqualität zu gewährleisten und den demografischen Wandel in der Fallzahlentwicklung zu berücksichtigen.

Im Jahr 2025 wurde zudem die Umsetzung des gesetzlichen Implantateregisters Deutschland (IRD) begleitet. Gleichzeitig wurden Fortschritte in der Zusammenarbeit mit dem seit über 15 Jahren bestehenden Endoprothesenregister Deutschland (EPRD) erzielt: Die Daten aus über drei Millionen Operationen sowie die Auswertungserfahrungen des EPRD sollen weiterhin genutzt werden.

Erste-Hilfe-Material (FBEH)

Im FBEH sind Hersteller von Erste-Hilfe-Materialien und Verbandkästen vertreten, die insbesondere in Kraftfahrzeugen und Betrieben zum Einsatz kommen.

Schwerpunkte der Arbeit sind die Aktualisierung der Materialien in Verbandkästen nach neuen Erkenntnissen der Notfall- und Katastrophenmedizin im Rahmen der nationalen Normungsarbeit sowie Aufklärungsarbeit zum Nutzen des Verbandkastens und zu den Pflichten der Anwender:innen.

eStandards und Interoperabilität in der Beschaffung (FB eSIB)

Der Fachbereich eSIB wurde ergänzend zum Forum eStandards gegründet, einer gemeinsamen Initiative von BVMed-Mitgliedsunternehmen und Krankenhaus-Einkaufsgemeinschaften.

Er dient verbandsintern als Bindeglied zu anderen Gremien, etwa zum Arbeitskreis Nachhaltigkeit (AK ESG).

Fach- und Großhandel für Medizinprodukte (FBFG)

Der FBFG vereint Fach- und Großhändler mit herstellerübergreifendem, überwiegend medizintechnischem Sortiment.

Im Jahr 2025 lag ein Schwerpunkt der Arbeit auf der Wahrnehmung des Fach- und Großhandels als zentralem Stabilitätsfaktor für die Versorgungssicherheit. Dafür brachte er sich in den gesundheitspolitischen Diskurs zur Krisenvorsorge des Gesundheitssystems ein und arbeitete heraus, welchen Beitrag Fach- und Großhändler mit ihren Logistik- und Lagerstrukturen für resiliente Versorgungsnetzwerke leisten und wie sie darin gestärkt werden können.

Homecare (FBHC)

Der FBHC setzt sich mit seinen acht Fokusgruppen für eine starke und qualitätsgesicherte Homecare-Versorgung in der Häuslichkeit ein. Insbesondere vor dem Hintergrund eines weiter steigenden Versorgungsdrucks können Homecare-Versorger einen wichtigen Beitrag zur Entlastung der ambulanten pflegerischen sowie der stationären Versorgungsstrukturen leisten.

Im Jahr 2025 stand insbesondere die Rolle von Homecare als integraler Bestandteil moderner Versorgungsstrukturen im Fokus. Der Fachbereich brachte Versorgungskonzepte in den politischen Diskurs ein, in denen qualifizierte Homecare-Mitarbeitende gezielt eingebunden sind, und stärkte die Awareness für die Bedeutung von Homecare für eine patient:innennahe, effiziente Versorgung. Darüber hinaus begleitete der Fachbereich die Digitalisierung der Hilfsmittelversorgung, insbesondere mit Blick auf eVerordnung und TI-Anbindung.

Infektionsprävention und Infektionskontrolle (FB IPIK)

Der FB IPIK setzt sich dafür ein, die Primärprävention stärker in den Fokus zu rücken – insbesondere mit Blick auf den Infektionsschutz.

Mit diesem Schwerpunkt begleitete der Fachbereich auch 2025 aktuelle Entwicklungen wie Reformprozesse eng – Basis hierfür bildet unter anderem das erarbeitete Faktenpapier „Strategie zur Sicherung des Infektionsschutzes. Zudem setzte sich das Gremium im Bewertungsverfahren von Ethanol dafür ein, dass dieses zu Desinfektionszwecken (Hände- oder Flächendesinfektionsmittel) erhalten bleibt.

Darüber hinaus fördert der Fachbereich Awareness und (Praxis-)Austausch zur Infektionsprävention. Unter Krankenhausinfektionen.infoExterner Link. Öffnet im neuen Fenster/Tab. werden kostenfreie Schulungsmaterialien und Schaubilder bereitgestellt. Das jährliche BVMed-Hygieneforum bringt über 700 Teilnehmer:innen aus den Bereichen Hygiene, Medizin, Pflege, Politik und Selbstverwaltung zusammen. Ergänzend wurde 2026 das digitale Quartalsformat HygieneImpulse ins Leben gerufen.

Innovative Hilfsmittelversorgung (FB InnovAid)

Der FB InnovAid setzt sich für den Zugang innovativer medizintechnischer Lösungen und Versorgungsprozesse ein, um die Gesundheitsversorgung qualitativ zu verbessern und Versorgungsstrukturen sowie das GKV-System nachhaltig zu entlasten.

Im Jahr 2025 lag der Schwerpunkt auf der Identifikation und Analyse innovationshemmender Strukturen beim Zugang neuer Technologien in die Versorgung. Der Fachbereich arbeitet konkrete Lösungsansätze zur Verbesserung der Zugangs- und Bewertungsverfahren aus, insbesondere mit Blick auf das Hilfsmittelverzeichnis. Ziel ist es, Innovationen schneller, transparenter und praxisnäher in die Versorgung zu bringen.

Kardiale Medizinprodukte (FBKMP)

Der FBKMP vertritt Hersteller von Herz-Kreislauf-Medizintechnologien und setzt sich für die Prävention kardiovaskulärer Erkrankungen durch eine bessere Versorgung mit Medizintechnologien ein.

Dabei unterstützt er die Nationale Herz-Allianz sowie die nationale Umsetzung des europäischen Safe-Hearts-Plans. Der Fachbereich engagiert sich insbesondere für die Früherkennung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen und für die Erweiterung der Herzuntersuchungen im Rahmen des Check-ups.

Krankenhausfinanzierung – Diagnosis Related Groups (FBDRG)

Der FBDRG begleitet fachlich die Krankenhausreform sowie die Weiterentwicklung des aG-DRG-Systems unter Berücksichtigung der sachgerechten Abbildung und Vergütung von Medizintechnologien.

Dazu werden jährlich die Weiterentwicklungsvorschläge aus der Industrie für die OPS- und aG-DRG-Klassifikationen koordiniert und eingereicht. Zudem empfiehlt der Fachbereich den Herstellern einen fiktiven Bundesbasisfallwert.

Darüber hinaus begleitet und kommentiert der Fachbereich das Ambulante Operieren (AOP) im Krankenhaus sowie die sektorengleiche Vergütung (Hybrid-DRG).

Krankenhausmarkt (FBKHM)

Der FBKHM bündelt auf Industrieseite branchenspezifische Fragestellungen zu Beschaffung und Logistik in Krankenhäusern und ist Ansprechpartner für Beschaffungsorganisationen.

Der Fachbereich setzt sich für einen wertorientierten Beschaffungsansatz („Value-Based Procurement", VBP) ein. Mithilfe einer aktuellen Marktstudie informiert er die Branche über Entwicklungen und Anforderungen.

Kreislaufwirtschaft (FBKrW)

Der FBKrW beschäftigt sich mit der europäischen und nationalen Gesetzgebung im Bereich der Kreislaufwirtschaft und bewertet deren Relevanz für die Medizintechnik.

Im Jahr 2025 standen insbesondere der EU Competitiveness Compass, die EU-Verpackungsverordnung (PPWR), die Ökodesign-Verordnung (ESPR) einschließlich des Digitalen Produktpasses (DPP) sowie die Abfallrahmenrichtlinie mit Regelungen zur erweiterten Herstellerverantwortung im Fokus.

Weitere Themen waren der DIN-Normungsausschuss zur Ökobilanzierung von Medizinprodukten (LCA) sowie Fragen zur Aufbereitung von Medizinprodukten.

Leistungsrecht für Leistungserbringer (FBLL)

Der FBLL vertieft aktuelle sozial- und vergaberechtliche Fragestellungen.

Im Jahr 2025 lag der Fokus insbesondere auf der Bewertung neuer gesetzlicher Regelungen und aktueller Rechtsprechung mit Auswirkungen auf die Hilfsmittelversorgung. Der Fachbereich begleitete unter anderem Entwicklungen im Leistungs- und Vertragsrecht, die Weiterentwicklung des Hilfsmittelbegriffs sowie zentrale Gerichtsentscheidungen zur Teilhabe. Zudem unterstützte er den fachlichen Austausch im Rahmen des Sozialrechtstags und der Krankenkassenaustauschforen.

Methoden- und Nutzenbewertung (FBMNB)

Der FBMNB befasst sich mit der Methoden- und Nutzenbewertung von Untersuchungs- und Behandlungsmethoden mit Medizinprodukten, mit besonderem Fokus auf die Anforderungen der gesetzlichen Krankenversicherung.

Der Fachbereich begleitet und bewertet die methodischen Aktivitäten der zuständigen Institutionen und führt den Dialog mit relevanten Stakeholdern. Zudem erstellt er Stellungnahmen zu Methodenpapieren des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) und des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA).

Darüber hinaus betreut und evaluiert der Fachbereich die Bewertungsverfahren-Datenbank BVDataExterner Link. Öffnet im neuen Fenster/Tab..

Mobilität und Inklusion (FBMI)

Der FBMI unterstützt Hersteller, deren Medizintechnologien einen Beitrag zu mehr Inklusion leisten und eine selbstbestimmte sowie gleichberechtigte Teilhabe ermöglichen.

Im Jahr 2025 standen, nach der Konstituierung in 2024, der Aufbau und die inhaltliche Schärfung des Fachbereichs im Mittelpunkt. Der FBMI entwickelte ein gemeinsames Selbstverständnis, priorisierte zentrale Themenfelder und arbeitete heraus, wo bestehende Versorgungs- und Zugangsstrukturen aktuell die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen erschweren.

Ziel ist es, das Bewusstsein für diese Herausforderungen zu stärken und Impulse für eine bedarfsgerechte, qualitätsgesicherte Versorgung im Sinne des Rechts auf Mobilität und Teilhabe zu setzen.

Neurostimulation / Neuromodulation (FBNSM)

Der FBNSM wurde 2026 neu konstituiert. Er setzt sich für eine verbesserte Patient:innenversorgung durch den Einsatz neurostimulativer und neuromodulativer Verfahren in der medizinischen Versorgung ein – unabhängig von der jeweiligen Indikation.

Durch gezielte Öffentlichkeitsarbeit soll das Verständnis für die Behandlungsoptionen und deren Funktionsweise verbessert werden. Gleichzeitig soll die Akzeptanz der Therapieoptionen sowohl im stationären als auch im ambulanten Bereich gestärkt werden.

Ziel des Fachbereichs ist es, diese Therapieverfahren für spezifische Patient:innengruppen als „Standard of Care" zu etablieren. Darüber hinaus unterstützt der FBNSM die Gründung des Deutschen Netzwerks Neuromodulation (DNNM).

Periphere Gefäßmedizin (FBPG)

Der FBPG vertritt Medizintechnologien für das periphere Herz-Kreislauf-System.

Zentrale Themen sind die Erhebung von Post-Market-Daten durch Anwender:innen für die MDR-Zertifizierung, die Anpassung der Empfehlungen zur Verwendung Paclitaxel-beschichteter Medizinprodukte sowie die sachgerechte Abbildung des gefäßmedizinischen Leistungsbereichs im Rahmen der Krankenhausreform.

Robotik in der medizinischen Versorgung (FBRO)

Der FBRO setzt sich für die Verbesserung der Patient:innenversorgung durch die Etablierung robotischer Assistenzsysteme in der medizinischen Regelversorgung ein.

Ziel des Fachbereichs ist es, die Fachöffentlichkeit über die Entwicklungen der medizinischen Robotik zu informieren.

Therapeutische Apherese (FBTA)

Der FBTA unterstützt Hersteller von Medizintechnologien zur extrakorporalen Blutreinigung sowie die Förderung des Deutschen Lipidapherese-Registers (DLAR)Externer Link. Öffnet im neuen Fenster/Tab..

Ziel ist der Aufbau einer aussagekräftigen und breiten Datenbasis zur Patient:innenpopulation und Morbidität, zu Absenkraten, behandelten Volumina sowie zu begleitender Medikation und Verträglichkeit. Damit sollen die Verfahren der Lipoproteinapherese als etablierte Therapieform weiter gefestigt werden.

Venöse Zugänge (FBVZ)

Der FBVZ fördert mit seiner Arbeit die individuelle Auswahl von Kathetern in der ambulanten, häuslichen und stationären Patient:innenversorgung.

Der Fachbereich setzt sich insbesondere für den Einsatz peripher eingeführter zentralvenöser Katheter (PICC) im ambulanten Bereich ein. Thematisiert werden unter anderem die Einreichung eines EBM-Antrags beim Bewertungsausschuss sowie Herausforderungen bei der Abrechnung von Fixierhilfen.

Weichteilgewebe – Soft Tissue Repair Implants (FBSTRI)

Der FBSTRI vertritt Hersteller von Implantaten zur Verstärkung von Weichgewebe mit Schwerpunkt auf der Hernienchirurgie.

Ziel ist eine sachgerechte Abbildung und Vergütung moderner Hernien-Technologien und ihrer Zugangswege sowohl im aG-DRG-System als auch im Hybrid-DRG-System sowie im Ambulanten Operieren. Hierzu tauscht sich der Fachbereich regelmäßig mit Vertreter:innen der Medizin aus der stationären und ambulanten Versorgung aus.

Wirbelsäulenchirurgie – Spine Surgery (FBSC)

Der FBSC unterstützt die Etablierung und sachgerechte Abbildung von Medizintechnologien für die Wirbelsäule in den Klassifikations- und Entgeltkatalogen.

Darüber hinaus steht der Fachbereich im kontinuierlichen Austausch zur Konzeption und Ausgestaltung eines WirbelsäulenregistersExterner Link. Öffnet im neuen Fenster/Tab. mit Medizintechnologien mit der Deutschen Wirbelsäulen-Gesellschaft (DWG)Externer Link. Öffnet im neuen Fenster/Tab.. Ergänzend wird eine Marktstatistik zu Wirbelsäulenimplantaten bereitgestellt.

Wundversorgung (FBWV)

Der FBWV setzt sich für eine qualitativ hochwertige, sichere, flächendeckende und ganzheitliche Wundversorgung ein.

Im Jahr 2025 lag ein zentraler Schwerpunkt auf der weiteren Begleitung der Verbandmitteldefinition. Der Fachbereich setzte sich erfolgreich für eine Verlängerung der Übergangsfrist ein und brachte sich intensiv in den wissenschaftlichen und politischen Diskurs zur Ausgestaltung der Evidenz- und Nutzenbewertung von Wundprodukten ein. Auch arbeitete der FBWV intensiv an einer Nationalen Wundstrategie sowie an der Stärkung der Rolle von Pflege und Homecare in der Wundversorgung. Darüber hinaus fördert der Fachbereich den interdisziplinären Austausch im Rahmen der Wundversorgung über Veranstaltungs- und Gesprächsformate wie den „Wunddialog" und „Eine Stunde Wunde".

Zulieferer (FBZ)

Der FBZ trägt der engen Verbindung zwischen Herstellern und Zulieferern sowie den gestiegenen regulatorischen Anforderungen Rechnung und verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz.

Der Fachbereich befasst sich insbesondere mit Herausforderungen bei der Verfügbarkeit von Zulieferkomponenten für Medizinprodukte, bietet Hilfestellungen zu regulatorischen Fragen und fördert den themen- und technologiebezogenen Austausch.

Im Jahr 2025 wurde auf der BVMed-Webseite ein Themenportal Zulieferer eingerichtet, das regelmäßig über relevante Entwicklungen informiert.

Weitere Gremien

Projekt- und Arbeitsgruppen bearbeiten Themen von zeitlich oder fachlich begrenztem Umfang und dienen der Geschäftsführung, den Arbeitskreisen und Fachbereichen zur sachkundigen Unterstützung auf diesem Gebiet. In unseren Foren und Netzwerken tauschen wir uns zu Fokusthemen aus. Dabei arbeiten wir mit externen Akteur:innen zusammen, um einen noch breiteren Austausch zu ermöglichen.

Eine Auswahl der Projekt- und Arbeitsgruppen sowie Foren und Netzwerke:

AG Adipositas

Die AG Adipositas verfolgt das Ziel einer flächendeckenden, bedarfsgerechten und leitlinienkonformen Versorgung von Patient:innen mit hochgradiger Adipositas.

Die Arbeitsgruppe setzt sich dafür ein, dass die derzeit effektivste Behandlungsmethode – die Adipositas-Chirurgie – von allen Krankenkassen als evidenzbasierter Therapiestandard anerkannt wird. Zudem hat die AG Stellungnahmen zum Disease-Management-Programm (DMP) Adipositas gegenüber dem Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) abgegeben.

AG Automatisierte Externe Defibrillatoren (AED)

Die AG AED setzt sich dafür ein, dass automatisierte externe Defibrillatoren flächendeckend verfügbar sind.

Gemeinsam mit dem Deutschen Wiederbelebungsrat (German Resuscitation Council, GRC) hat die AG ein Aktionsbündnis initiiert. Ziel ist es, öffentliche Orte verpflichtend mit AEDs auszustatten, ein bundesweites AED-Register einzuführen sowie Bildungsangebote zur Wiederbelebung zu etablieren.

Arbeitsgruppe Kommunikation (AG KOM)

Die AG KOM ist ein Netzwerk von über 160 Kommunikator:innen der BVMed-Mitgliedsunternehmen.

Hier tauschen sie sich regelmäßig zu gewählten Schwerpunkt- und aktuellen Kommunikationsthemen aus – von Künstlicher Intelligenz in Kommunikation und Marketing über barrierefreie Kommunikation bis hin zu Grafikerstellung. Das Netzwerk dient dem BVMed auch als wichtige Informationsquelle, beispielsweise bei Medienanfragen zu aktuellen Branchenthemen.

AG Lungenkrebsscreening

Die AG Lungenkrebsscreening setzt sich für den Einsatz der Niedrigdosis-Computertomographie zur Früherkennung von LungenkrebsExterner Link. Öffnet im neuen Fenster/Tab. bei Personen mit erhöhtem Risiko, insbesondere bei Rauchenden, ein.

Ein Schwerpunkt der Arbeit liegt auf der Klärung der technischen Voraussetzungen für zertifizierte Screening-Zentren sowie auf den Anforderungen an geeignete Geräte. Zudem werden Bezüge zur Krankenhausreform thematisiert, etwa hinsichtlich der Leistungsgruppen sowie der Organisation der Erstbehandlung in Verbindung mit spezialisierten Zentren.

ESG-Netzwerk

Das ESG-Netzwerk dient dem Praxisaustausch zwischen Mitgliedsunternehmen und externen Impulsgebern zu Nachhaltigkeitsthemen.

Im Mittelpunkt stehen Best-Practice-Beispiele aus der MedTech-Branche. Im Jahr 2025 wurden insbesondere folgende Themen mit Expert:innen aus MedTech-Unternehmen, Einkaufs- und Logistikdienstleistern, Umwelt- und Beratungsinstituten sowie Normungs- und Branchenorganisationen aus Deutschland und dem europäischen Umfeld diskutiert: Life Cycle Assessment (LCA), Green Public Procurement (GPP) sowie Kreislaufwirtschaft am Beispiel der europäischen Verpackungsverordnung (PPWR).

Forum eStandards

Das Forum eStandards ist eine Austauschplattform für BVMed-Mitgliedsunternehmen und Krankenhaus-Einkaufsgemeinschaften zur gemeinsamen Entwicklung und Verbreitung von Empfehlungen für den elektronischen Geschäftsdatenaustausch.

Die Basis der Arbeit bilden Branchenpapiere mit abgestimmten Empfehlungen, beispielsweise zu elektronischem Datenaustausch (EDI) und elektronischen Rechnungen.

Personalleiterkreis (PLK)

Der Personalleiterkreis (PLK) vereint HR-Expert:innen (Human Resources) der BVMed-Mitgliedsunternehmen und dient als Plattform für Austausch und fachliche Diskussion zu aktuellen Personalthemen.

Im Berichtszeitraum standen insbesondere Themen wie Change-Management, aktuelle Entwicklungen in der Arbeitsrechtsprechung, Datenschutz sowie der Einsatz von Künstlicher Intelligenz im Unternehmen auf der Agenda.

PRRC-Netzwerk

Das PRRC-Netzwerk ermöglicht den Praxisaustausch zwischen Mitarbeitenden der Mitgliedsunternehmen, die die Rolle der „Verantwortlichen Person nach Artikel 15 MDR" übernehmen („Person Responsible for Regulatory Compliance", PRRC).

Im Fokus stehen der fachliche Austausch zu regulatorischen Anforderungen sowie praktische Fragen zur Umsetzung der MDR-Vorgaben in den Unternehmen.

Kapiteltrenner: Akademie und Institut des BVMed

BVMed-Akademie

Die BVMed-Akademie ist die zentrale Bildungsplattform des Bundesverbandes Medizintechnologie. Sie steht für praxisnahe, aktuelle und dialogorientierte Weiterbildung in einem zunehmend regulierten und innovationsgetriebenen Marktumfeld.

Die BVMed-Akademie Fach- und Führungskräfte der MedTech-Branche mit gezielten Qualifizierungsangeboten. Ziel ist es, regulatorische Sicherheit zu vermitteln, unternehmerische Handlungskompetenz zu stärken und den interdisziplinären Austausch zwischen Industrie, Versorgungspraxis und weiteren Akteur:innen des Gesundheitswesens zu fördern. Dabei setzt die Akademie auf Formate, die Wissen praxisnah vermitteln und den Dialog über Branchengrenzen hinweg ermöglichen – von kompakten Online-Seminaren über interaktive Workshops bis hin zu Fachkongressen.

„Gesundheit gemeinsam gestalten – dialogorientiert und partnerschaftlich“

Schwerpunkte und Themen 2025

Zahlen und Fakten aus 2025
  • 69 Events
  • 1.709 Teilnehmende
  • 93,5 % Weiterempfehlungsquote

Auch im vierten Jahr ihres Bestehens setzte die BVMed-Akademie auf ein praxisorientiertes Bildungsangebot.

Die Formate reichen von kompakten Online-Seminaren über interaktive Workshops bis hin zu Fachkongressen. Vermittelt werden sowohl regulatorische Grundlagen als auch konkrete Anwendungsbeispiele aus der Unternehmenspraxis.
Grafik mit den besonders nachgefragten Themen in 2025: Regulatorische Anforderungen, Rechtliche Rahmenbedingungen, Ambulante Gesundheitsversorgung, Industrieller Gesundheitsmarkt.Besonders nachgefragte Themen der BVMed-Akademie in 2025.

Highlight 2025: 11. Homecare-Management-Kongress

Zum Aktivieren des Videos müssen Sie auf den Button "Video aktivieren" unten klicken. Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass nach der Aktivierung Daten an den jeweiligen Anbieter übermittelt werden.

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Ein Höhepunkt des Jahres war der 11. Homecare-Management-Kongress im September 2025 in Berlin. Die Veranstaltung brachte erneut Expert:innen aus Industrie, Leistungserbringung, Politik und Selbstverwaltung zusammen.

Im Mittelpunkt standen aktuelle Herausforderungen der ambulanten Versorgung, regulatorische Entwicklungen sowie Perspektiven für eine zukunftsfähige Homecare-Struktur in Deutschland. Fachvorträge, Panels und interaktive Diskussionsformate ermöglichten einen intensiven Austausch.

Dialog und Weiterentwicklung

Eine Umfrage unter Teilnehmenden Anfang 2026 zeigt, welche Themen künftig besonders relevant sind:

  • Künstliche Intelligenz und Digitalisierung
  • Weiter zunehmende regulatorische Anforderungen
  • Nachhaltigkeit und Klimawandel
  • Versorgung und das Gesundheitssystem

Auf dieser Grundlage wird die BVMed-Akademie ihr Programm bedarfsgerecht weiterentwickeln und an aktuelle Entwicklungen anpassen.
Vier Bilder von unterschiedlichen Veranstaltungen der Akademie. Es wird deutlich, wie Teilnehmende konzentriert bei Workshops oder Konferenzen mitmachen und zuhören.

Kapiteltrenner: Akademie und Institut des BVMed

BVMed-Institut

Das BVMed-Institut stärkt die evidenzbasierte Positionierung der Medizintechnik-Branche. 2025 stand insbesondere die Aufbereitung von Zahlen, Daten und Fakten zur Innovationskraft der Branche im Mittelpunkt. Dabei lebt die Arbeit des wissenschaftlichen Instituts vom Austausch mit den Fachbereichen und Gremien des BVMed sowie von der Analyse externer Studien und Datenquellen. So können die Besonderheiten von Medizinprodukten in Bewertungsverfahren – etwa im Rahmen von Nutzenbewertung oder EU-HTA – fundiert eingeordnet und sichtbar gemacht werden.

Wissenslücken schließen

Im Gegensatz zur Pharmaindustrie wird die Medizintechnik in vielen öffentlichen Statistiken bislang nicht als eigenständiger Wirtschaftszweig erfasst. Daten zu Forschungsausgaben, Innovation oder Investitionen sind daher oft nur eingeschränkt verfügbar.

Mit der Publikationsreihe „MedTechAnalysis" möchte das BVMed-Institut diese Lücke schließen und ein kontinuierliches Monitoring der Branche etablieren. Die erste Studie analysiert Patentneuanmeldungen der Medizintechnik an europäischen Patentämtern zwischen 2012 und 2022. Die Ergebnisse zeigen die hohe Innovationskraft der Branche: In den Jahren 2020 und 2021 wurden jeweils mehr als 21.000 Patente angemeldet. 2022 ging die Zahl um 12,4 Prozent zurück – die Gründe für diesen Rückgang sind noch zu eruieren, unter anderem durch die Identifizierung von Wachstumsfeldern der Medizintechnik-Branche.

Künstliche Intelligenz (KI) in der Medizinrobotik

Medizinrobotik ist ein kleines, aber hoch innovatives Marktsegment innerhalb der Medizintechnik. KI-gestützte Diagnostiksysteme können etwa bildgebende Verfahren analysieren und Ärzt:innen bei der Erkennung von Krankheitsbildern unterstützen.

Eine Auswertung der Patentneuanmeldungen bei den europäischen Patentämtern bestätigt die Dynamik des Marktsegments: Zwischen 2020 und 2022 wurden jährlich über 300 Patente angemeldet, die sowohl KI- als auch Diagnostikklassifikationen enthalten. 2023 ging die Zahl der Anmeldungen auf 266 zurück. (QuelleExterner Link. Öffnet im neuen Fenster/Tab.)

Weiterbildungen zur Nutzenbewertung

Neben Analysen engagiert sich das BVMed-Institut auch in der Wissensvermittlung. Seit 2022 begleitet es Seminare zur Nutzenbewertung medizinischer Innovationen im GKV-System, unter anderem mit Expert:innen des IQWiG.

Für 2026 ist eine Erweiterung des Angebots um Workshops zur evidenzbasierten Medizin geplant. Anhand von Fallbeispielen aus der Medizintechnik werden gemeinsam mit Expert:innen wissenschaftlich fundierte Lösungsansätze erarbeitet.

Kapiteltrenner: Der BVMed

BVMed-Mitglieder

Als führender Verband der MedTech-Branche in Deutschland fördern und vertreten wir gegenüber Politik und Öffentlichkeit die Belange von über 300 MedTech-Unternehmen. Unsere Mitgliedschaft setzt sich aus deutschen und internationalen Medizintechnik-Herstellern, Zulieferern und Händlern der MedTech-Branche sowie Hilfsmittel-Leistungserbringern und Homecare-Versorgern zusammen. Zusätzlich sind auch andere Verbände Mitglied beim BVMed.

Liste der Mitglieder

Stand 16. April 2026

0-9

1stQ Deutschland GmbH

A

A. Höfer GmbH
aap Implantate AG
Abbott GmbH
Abbott Medical GmbH
Abena GmbH
Abiomed Europe GmbH
Acandis GmbH
aescoLOGIC GmbH
Aesculap AG
ai6 Solutions GmbH
AKANNI Healthcare GmbH
AKRUS GmbH & Co. KG
aktivmed GmbH
ALCON Deutschland GmbH
AllCON GmbH
ALMO-Erzeugnisse Erwin Busch GmbH
Ambu GmbH
AMEFA GmbH
amg International GmbH
AMPLITUDE GmbH
Andreas Fahl Medizintechnik-Vertrieb GmbH
Ansell GmbH
Arjo Deutschland GmbH
Arvato Supply Chain Solutions SE
ASSAmed GmbH
ATMOS MedizinTechnik GmbH & Co. KG
Attends GmbH
audibene GmbH
auric-direct GmbH
Avanos Medical Deutschland GmbH

B

B. Braun Avitum AG
B. Braun Avitum Saxonia GmbH
B. Braun Deutschland GmbH & Co. KG
B. Braun Melsungen AG
B. Braun SE
B. Braun Surgical GmbH
Bausch & Lomb GmbH
Baxter Deutschland GmbH
BAYOOMED GmbH
BD Becton Dickinson GmbH
Beaver-Visitec International (BVI)
Beiersdorf AG
Bentley InnoMed GmbH
Berlin Heart GmbH
betaMed GmbH
BGS Beta-Gamma-Service GmbH & Co. KG
BioCer Entwicklungs-GmbH
Biocomposites GmbH
biolitec biomedical technology GmbH
Biolitec Research
Biolitec Vista
Biomet Deutschland GmbH
BIOTRONIK SE & Co. KG
BODE Chemie GmbH
Bösl Medizintechnik GmbH
Boston Scientific Medizintechnik GmbH
Bracco Imaging Deutschland GmbH
Brainlab SE
BSN medical GmbH
BSN-JOBST GmbH
Bundesverband Medizinischer Auftragsinstitute (BVMA) e.V.

C

Cardionovum GmbH
Carl Zeiss Meditec Vertriebsgesellschaft mbH
Catgut GmbH
CeCaVa GmbH & Co. KG
CeGaT GmbH
CEGLA Medizintechnik GmbH
Centinel Spine GmbH
CeramOptec GmbH
CeramTec GmbH
Cerus Europe B.V.
CEyoo GmbH
Chemische Fabrik Kreussler & Co. GmbH
Christoph Miethke GmbH & Co. KG
CINOGY GmbH
Cochlear Deutschland GmbH & Co. KG
Coldplasmatech GmbH
Coloplast GmbH
Coltène/Whaledent GmbH & Co. KG
Co-med GmbH & Co. KG
ConvaTec Germany GmbH
COOK Deutschland GmbH
Corcym Deutschland GmbH
Corin GSA GmbH
curasan AG
curea medical GmbH
Curium Germany GmbH
CVRx Inc.
Cytiva Europe GmbH

D

Danone Deutschland GmbH
Dansac GmbH
Darco Europe GmbH
Dexcom Deutschland GmbH
Diamed Medizintechnik GmbH
DIASHOP GmbH
Dr. Ausbüttel GmbH & Co. KG
Dr. Butze GmbH & Co. KG

E

Eckert & Ziegler BEBIG GmbH
Ecolab Deutschland GmbH
Edwards Lifesciences GmbH
embecta GmbH
Enovis Surgical Germany GmbH
EPflex Feinwerktechnik GmbH
Essity GmbH
Eurotape B.V.
evita.med GmbH
EvivaMed Handelsgesellschaft mbH
ewimed GmbH

F

Faber Fachgroßhandel GmbH
FarStar medical GmbH
FEG Textiltechnik Forschungs- und Entwicklungsgesellschaft mbH
Fidia Pharma GmbH
Fleima-Plastic GmbH
Flen Health GmbH
FLEXEO GmbH
For Life - Produktions- und Vertriebsgesellschaft für Heil- und Hilfsmittel mbH
Franz Kalff GmbH
Fresenius Kabi Deutschland GmbH
Fresenius Medical Care Deutschland GmbH
FRESENIUS SE & Co. KGaA
Freudenberg Medical Europe GmbH
Fuhrmann GmbH
Fumedica Medizintechnik GmbH
Funke Medical GmbH

G

G. Pohl-Boskamp GmbH & Co. KG
GE Healthcare GmbH
GHD GesundHeits GmbH Deutschland
GLAUKOS Germany GmbH
Globus Medical Germany GmbH
Gore Medical GmbH
GVS-Großverbraucherspezialisten eG
GVS-Service GmbH

H

HAEMONETICS GmbH
HANS HEPP GmbH & Co. KG
HENRY SCHEIN MEDICAL GmbH
Heraeus Medical GmbH
HMT Medizintechnik GmbH
Hollister Incorporated (Niederlassung Deutschland)
Holthaus Medical GmbH & Co. KG
HOMANN-MEDICAL GmbH & Co. KG
Homberger GmbH
Hörkonzepte Vertriebs GmbH & Co. KG
HOYA Surgical Optics GmbH
Hutny GmbH
HYpharm GmbH

I

IFM-Gerbershagen GmbH
implantcast GmbH
Inspire Medical Systems Europe GmbH
Insulet Deutschland GmbH
INTCO Europe GmbH
Integra GmbH
Intersurgical Beatmungsprodukte GmbH
Intrinsic Therapeutics, Inc.
Intuitive Surgical Deutschland GmbH
IQVIA Commercial GmbH & Co. OHG
iStar Medical SA

J

JenaValve Technology GmbH
JenCare GmbH
Johann A. Meyer GmbH
John + Bamberg GmbH & Co. KG
Johnson & Johnson Medical GmbH
Johnson & Johnson Vision AMO Germany GmbH
Juka Pharma GmbH
Jürgen Reichel GmbH

K

KAIROS GmbH
Kaneka Medical Europe N.V. German Branch
Kaymogyn GmbH
Keerl GmbH
Keppel GmbH
KOB GmbH
Köder GmbH
Kraftvoll Technologies GmbH
KRAMER MT GmbH & Co. KG
KREWI Medical Produkte GmbH
KUBIVENT GmbH

L

Leica Biosystems Deutschland GmbH
LEINA-WERKE GmbH
LIBERTAURUM GmbH
LIGAMED® GmbH
LivaNova Deutschland GmbH
Livica GmbH
Lohmann & Rauscher International GmbH & Co. KG
Ludwig Bertram GmbH

M

MAGIC Implants GmbH
Mainstay Medical GmbH
MCTeQ GmbH
MEDCO Vertriebsgesellschaft für medizintechnische Produkte mbH & Co. KG
medi GmbH & Co. KG
Medicaroid Europe GmbH
Medi-Globe Technologies GmbH
medika Medizintechnik GmbH
medimex GmbH
Medipolis Intensiv Care & Service GmbH
Mediq Deutschland GmbH
Mediq Diabetes GmbH
Mediq Holding Deutschland GmbH
Medtronic GmbH
Mefama GmbH
megro GmbH & Co. KG
Merete GmbH
Meril GmbH
Metecon GmbH
MicroPort CRM GmbH
MicroPort Scientific GmbH
Micro-Tech Europe GmbH
MicuraPharm GmbH
Miltenyi Biotec B.V. & Co. KG
Mölnlycke Health Care GmbH
mylife Diabetes Care GmbH

N

NAWA HEILMITTEL GmbH
neoplas med GmbH
neuroloop GmbH
Nevro Germany GmbH
NOBAMED Paul Danz AG
NovoCure GmbH
Novo Klinik-Service GmbH
NPB Germany GmbH
NUTRICHEM Diät + Pharma GmbH
NuVasive Germany GmbH
Nyxoah SA

O

OECHSLER AG (OECHSLERhealth)
OHST Medizintechnik AG
Okuvision GmbH
OMT GmbH & Co. KG
Onward Medical SA
OPED GmbH
Orthopädie Brillinger GmbH & Co. KG
Orthoscoot GmbH
Otto Bock HealthCare Deutschland GmbH
Ottobock Healthcare Products GmbH
Ottobock SE & Co. KGaA

P

P.J. Dahlhausen & Co. GmbH
PAJUNK GmbH Medizintechnologie
PAJUNK Medical Produkte GmbH
Paradigm Spine GmbH
PARAM GmbH
PAUL HARTMANN AG
Penumbra Europe GmbH
Permobil GmbH
PETER BREHM GmbH
Pexmed GmbH
pfm medical gmbh
PHADIMED Pharma-Medica Vertriebs-GmbH
Philips GmbH Market DACH
Photocure GmbH
PMT präzision.medizin.technik. GmbH
Pohlig GmbH
Polymedics Innovations GmbH
POLYTECH Health & Aesthetics GmbH
Praxis Partner Fachversand für Arzt- und Laborbedarf GmbH
Precisis GmbH
PubliCare GmbH
PulmonX GmbH
PULSION Medical Systems SE

Q

QUESTALPHA GmbH & Co. KG
Qufora GmbH

R

RAUMEDIC AG
Rayner Surgical GmbH
rehaVital Gesundheitsservice GmbH
Resuscitec GmbH
Ritex GmbH

S

S&V Technologies GmbH
Saluda Medical Germany GmbH
SAN-Aktiv Homecare GmbH
SANDER Chemisch-Pharmazeutische Fabrik GmbH
sangro medical service GmbH
Sanitätshaus Aktuell AG
Sanitätshaus Müller Betten GmbH & Co. KG
Sanitop GmbH
Santen GmbH
Schölly Fiberoptic GmbH
Schülke & Mayr GmbH
SEM-Plastomed GmbH
SERAG-WIESSNER GmbH & Co. KG
servoprax GmbH
shejoba GmbH
Shockwave Medical GmbH
SIGHT SCIENCES GmbH
SIGNUS Medizintechnik GmbH
Sirtex Medical Europe GmbH
Smith & Nephew GmbH
Solventum Germany GmbH
speziMED GmbH
Spiggle & Theis Medizintechnik GmbH
Stäubli Electrical Connectors Essen GmbH
Stryker GmbH & Co. KG
Sunrise Medical GmbH
Symbios Deutschland GmbH
Systam SAS France

T

TapMed Medizintechnik Handels GmbH
Teleflex Medical GmbH
Teleon Surgical Vertriebs GmbH
Terraplasma Medical GmbH
Terumo Deutschland GmbH
Therakos Germany GmbH
Thomas Hilfen für Körperbehinderte GmbH & Co. Medico KG
tk pharma trade Handelsgesellschaft mbH
TMH Medizinhandel GmbH & Co. KG
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Tutogen Medical GmbH

U

ulrich GmbH & Co. KG
URGO GmbH
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URSAPHARM Arzneimittel GmbH

V

Vantive Health Germany GmbH
VDMA e. V.
Venner Medical Deutschland GmbH
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W

W. Söhngen GmbH
Waldemar Link GmbH & Co. KG
Wellspect GmbH
WERO GmbH & Co. KG
Wilhelm Klein GmbH

Z

Zech GmbH
Ziemer Ophthalmology Deutschland GmbH
Zimmer Biomet Deutschland GmbH
ZOLL CMS GmbH

Alle aktuellen Mitglieder hier.

BVMed-Vorstand

2024 bis 2026

Unser Vorstand wurde am 11. April 2024 von der Mitgliederversammlung für zwei Jahre gewählt. Der Vorstand führt die Beschlüsse der Mitgliederversammlung aus und legt Vorschläge vor, um die Ziele des Verbandes zu erreichen.

Vorsitz

Mark Jalaß: Direktor Marketing & Vertrieb ambulanter Bereich & Industrie Deutschland bei Lohmann & Rauscher GmbH & Co. KG
Porträt des Vorsitz des BVMed-Vorstands von 2024 bis 2026.

Stellvertretender Vorsitz

Dorothee Stamm: Geschäftsführerin und Government Affairs Director DACH, Medtronic GmbH, Marc D. Michel: Sprecher der Geschäftsführung PETER BREHM GmbH (bis Dezember 2025)
Porträts der stellvertretende Vorsitze des BVMed-Vorstands von 2024 bis 2026.

Weitere Vorstandsmitglieder

Dr. Chima Abuba: Group CEO, GHD GesundHeits GmbH Deutschland, Alexia Anapliotis: Mitgründerin, Inhaberin und CEO, Merete GmbH, Stefan Geiselbrechtinger: Geschäftsführer OPED GmbH und CEO OPED global, Manfred Hinz: Vice President Medical Surgical Business EMEA bei Solventum (ab 2026), Manuela Hoffmann-Lücke: Leiterin PAUL HARTMANN DEUTSCHLAND, Frank Kirchner: Sprecher der Geschäftsführung B. Braun Deutschland GmbH sowie B. Braun Gesundheitszentren GmbH, Dr. Hans-Christian Wirtz: Geschäftsführer Johnson & Johnson MedTech Deutschland, General Manager DePuy Synthes Deutschland, Dr. Marc-Pierre Möll: Geschäftsführer BVMed e.V.
Porträts der Mitglieder des BVMed-Vorstands von 2024 bis 2026.

Vielen Dank auch unseren Ehrenmitgliedern: Dr. Helmut Leuprecht, Dr. Meinrad Lugan und Dr. Manfred W. Elff

BVMed-Geschäftsstelle

Geschäftsführung

Dr. Marc-Pierre Möll: Geschäftsführer | Mitglied des Vorstands, Miriam Rohloff: Referentin der Geschäftsführung, Adina Mayen: Assistentin Office-Management der Geschäftsführung

Referat Regulatory Affairs

Dr. Christina Ziegenberg: Leiterin Referat Regulatory Affairs | Stellv. Geschäftsführerin BVMed, Christopher Kipp: Referent Regulatory Affairs, Ricarda Sünwoldt: Assistentin Referat Regulatory Affairs
Porträts der Mitarbeitende des Referats Regulatory Affairs des BVMed.

Referat Recht

Dr. Katja Marx: Leiterin Referat Recht, Lena Maria Richter: Referentin Referat Recht
Porträts der Mitarbeitende des Referats Recht des BVMed.

Referat Kommunikation

Manfred Beeres: Leiter Referat Kommunikation | Pressesprecher, Michelle Klee: Referentin Kommunikation

Referat Politik

Björn Kleiner: Leiter Referat Politik, Katja V. Rostohar: Referentin Politik und Wirtschaftsstatistik, Ella Straubinger: Referentin Politik (bis März 2026)
Porträts der Mitarbeitende des Referats Politik des BVMed.

Referat Industrieller Gesundheitsmarkt

Olaf Winkler: Leiter Referat Industrieller Gesundheitsmarkt, Andre Kindler: Referent für Ländertätigkeit, Isabel Knorr: Referentin Marktzugang und Erstattung, Olliver Christensen: Wiss. Hilfskraft BVMed-Methodendatenbank

Referat Ambulante Gesundheitsversorgung

Juliane Pohl: Leiterin Referat Ambulante Gesundheitsversorgung, Toni Zamzow: Referent Ambulante Gesundheitsversorgung, Daniela Tänzer: Assistentin Referat Ambulante Gesundheitsversorgung
Porträts der Mitarbeitende des Referats Ambulante Gesundheitsversorgung des BVMed.

Referat Digitale Medizinprodukte

Natalie Gladkov: Leiterin Referat Digitale Medizinprodukte

Referat Nachhaltigkeit (ESG)

Clara Mailin Allonge: Leiterin Referat Nachhaltigkeit (ESG) (bis Ende April 2026)
Porträt der Mitarbeitende des Referats Nachhaltigkeit (ESG) des BVMed.

Assistenz der Referate

Antje Burkhardt: Assistentin der Referate Digitale Medizinprodukte, Nachhaltigkeit und Regulatory Affairs
Porträt der Mitarbeitende als Aisstenz der Geschäftsstelle des BVMed.

Büro Brüssel

Anja Siegemund S.R.L.: Leiterin Büro Brüssel

Wissenschaftliches Institut des BVMed

Dr. Anne Spranger: Leiterin BVMed-Institut
Porträts der Mitarbeitende des wissenschaftlichen Instituts des BVMed.

BVMed-Akademie

Heike Bullendorf: Leiterin BVMed-Akademie, Lisa Gericke: Referentin BVMed-Akademie, Tina Wilke: Referentin BVMed-Akademie
Porträts der Mitarbeitende der Akademie des BVMed.

Geschäftsstelle | Finanzen | HR | Prozesse

Yvonne Röchert: Leiterin Geschäftsstelle | Finanzen | HR | Prozesse, Carol Petri: Leiter Mitglieder | IT-Prozessmanagement (bis September 2025), Barbara Biemann: Koordinatorin der Geschäftsstelle (ab September 2025), Sandra Gill: Assistentin Finanzen & Controlling | Debitoren

Empfang | Assistenz der Geschäftsstelle

Steffen Heidrich: Assistent der Geschäftsstelle | Empfang

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