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MedTech-News
18. Mai 2026
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"Die Magie liegt in den Daten"
Moderne, datengetriebene MedTech-Lösungen spielen bei der digitalen Transformation eine wesentliche Rolle und können die Gesundheitsversorgung grundlegend verbessern: "wenn Daten kontinuierlich verfügbar sind und Versorgungsprozesse neu gedacht werden", sagt unsere Digitalexpertin Natalie Gladkov zu unserem neuen    Digitalisierungs-Positionspapier.
"Die Magie liegt in den Daten – und die müssen wir nutzen", sagte der CDU-Digital- und Gesundheitspolitiker Dr. Thomas Pauls auf unserem    Gesprächskreis Gesundheit. Für ihn sind Daten ein zentraler Schlüssel für die Zukunft unseres Gesundheitssystems. Sein Appell: Deutschland muss bei der Digitalisierung stärker auf Chancen statt nur auf Risiken schauen.
Doch regulatorische Vorgaben, die sektorale Strukturen und tradierte Vergütungssysteme fortschreiben, erschweren die Transformation hin zur einer smarten Gesundheitsversorgung. Was muss getan werden? Wir haben konkrete    Vorschläge zu vier Bereichen: 1. Daten besser verfügbar machen. 2. Internationale Standards für Datenformate und -sicherheit verwenden. 3. Digitale Versorgung besser etablieren. 4. Digitale Versorgungspfade umsetzen. Das neue Digitalgesetz (GeDIG), bietet gute Ansätze, aber der große Wurf ist es nicht.
Ein weiteres Schwerpunktthema: Infektionsschutz in der häuslichen Pflege darf bei der    Pflegereform nicht unter die Räder kommen! Worum geht es? Die Bund-Länder-Kommission Pflege plant, Pflegehilfsmittel für den Infektionsschutz künftig in das allgemeine Entlastungsbudget zu integrieren. Damit würde der Infektionsschutz weitgehend zur Eigenverantwortung von Pflegebedürftigen und ihren Angehörigen. Die Risiken: Unterversorgung, Zweckentfremdung der Mittel und steigende gesundheitliche Folgen bis hin zu vermeidbaren Krankenhausaufenthalten.
Wir sind überzeugt: Infektionsschutz ist keine optionale Zusatzleistung, sondern Voraussetzung für eine sichere häusliche Versorgung. Mehr dazu in diesem Newsletter.
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Datennutzung
Position: Mit Datennutzung und Innovationen zur Smarten Gesundheitsversorgung
 Die digitale Transformation der Gesundheitsversorgung ist nur mit moderner Medizintechnik umsetzbar. Dieser Artikel trägt die wesentlichen Forderungen des BVMed zusammen, die eine tiefgreifende Digitalisierung der Gesundheitsversorgung voranbringen sollen.
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Digitalstrategie
Pressemeldung: "Digitale Transformation gelingt nur mit MedTech"
 Für die digitale Transformation der Gesundheitsversorgung müssen digitale, datengetriebene Medizinprodukte aktiv und frühzeitig im Prozess eingebunden werden. Das fordert der BVMed in einem neuen, umfassenden Positionspapier „Mit Datennutzung und Innovationen zur Smarten Gesundheitsversorgung“. „Eine umfassende Digitalisierung der Gesundheitsversorgung gelingt nur mit MedTech. Dazu müssen Schrittinnovationen und KI-basierte MedTech-Lösungen mitbedacht werden“, so BVMed-Digitalexpertin Natalie Gladkov.
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Digitalstrategie
MdB Pauls beim BVMed: „An einer konsequenten Digitalisierung geht kein Weg vorbei“
 Um das Gesundheitssystem zukunftsfest zu machen, „geht an einer konsequenteren Digitalisierung kein Weg vorbei“, sagte der CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Thomas Pauls auf dem Gesprächskreis Gesundheit des BVMed am 7. Mai 2026 in Berlin. Dazu gehört, dass die Elektronische Patientenakte (ePA) zu einer echten digitalen Plattform mit verschiedenen Anwendungen wie digitaler Ersteinschätzung und besserer Datennutzung ausgebaut wird, „die von den Menschen einfach genutzt werden kann“. Pauls bemängelte, dass in Deutschland beim Thema Digitalisierung „zu viel auf die Risiken und zu wenig auf die Chancen“ geschaut werde. „Wir brauchen hier einen Kulturwandel mit einem klaren Regelwerk.“
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Das BMG arbeitet am neuen Digitalgesetz, die Weichen für Datennutzung und KI werden jetzt gestellt. Für die MedTech-Branche eröffnen sich große Chancen – von datengenerierenden Medizinprodukten bis zu KI-gestützter Diagnostik. Unsere Infografik zeigt die wichtigsten Zahlen der Digitalisierungsstrategie „Gemeinsam Digital 2026" und warum MedTech dabei eine Schlüsselrolle spielt.
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Beim BVMed-Gesprächskreis Gesundheit sprach der Digital- und Gesundheitspolitiker Dr. Thomas Pauls (MdB) über die Chancen von Digitalisierung und MedTech für eine moderne Versorgung.
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Infektionsschutz
BVMed: „Infektionsschutz in der häuslichen Versorgung bei der Pflegereform sicherstellen“
 Der BVMed warnt bei den anstehenden Regelungen zur Pflegereform vor einer Vernachlässigung des Infektionsschutzes im häuslichen Bereich. Hintergrund der Sorge ist die von der Bund-Länder-Kommission Pflege vorgesehene Einbeziehung der Pflegehilfsmittel, die bislang gesondert und zweckgebunden vergütet wurden, in das geplante Entlastungsbudget. „Infektionsschutz muss in der Pflegereform sichergestellt werden, sonst resultieren daraus hohe Folgekosten durch Infektionserkrankungen und vermeidbare Krankenhausaufenthalte“, so der BVMed.
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Infektionsschutz
Studie zu "Hygiene in der häuslichen Pflege": ein unterschätztes Handlungsfeld
 Hygiene in der häuslichen Pflege ist ein bislang unterschätztes Handlungsfeld mit erheblichem präventivem Potenzial. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie von Prof. Dr. Konrad Obermann von der Universität Heidelberg und Prof. Dr. Bernd Glazinski von Thurn und Taxis Consulting im Auftrag der web care LBJ. Wirksame Interventionen erfordern nach der Studie einen multidimensionalen Ansatz: individuelle Schulungsangebote, niedrigschwellige Beratung, Entbürokratisierung des Hilfsmittelzugangs sowie Stärkung der Gesundheitskompetenz. Systematische Datenerhebungen und integrative Pilotprojekte sind für belastbare Evidenz dringend erforderlich, so die Autoren.
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Infektionsschutz
Fakten und Strategie zur Sicherung des Infektionsschutzes
 Nosokomiale Infektionen sind eine der größten Herausforderungen der Gesundheitsversorgung – für Patient:innensicherheit und Kosten. Dieser Beitrag beleuchtet zentrale Ursachen, darunter Antibiotikaresistenzen und strukturelle Defizite. Sie machen deutlich: Wir brauchen eine klar definierte Strategie, die sich der Aufgabe der Stärkung des Infektionsschutzes annimmt und in Zeiten von Reformen, Krisen und für den Zivilschutz sämtliche Perspektiven auch dafür heranzieht. Mehr auf dieser Faktenseite.
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// Tag gegen Schlaganfall
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Herz-Kreislauf-Erkrankungen
Schlaganfallversorgung in Deutschland: Mechanische Thrombektomie weiter auf hohem Niveau
 Anlässlich des Tags gegen den Schlaganfall am 10. Mai weist die Deutsche Gesellschaft für Neuroradiologie e.V. (DGNR) gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Interventionelle Radiologie und Minimalinvasive Therapie (DeGIR) auf die anhaltend hohe Bedeutung der mechanischen Thrombektomie in der Versorgung hin: In Deutschland erleiden jährlich rund 270.000 Menschen einen Schlaganfall. Aktuelle Auswertungen des DeGIR -/DGNR-Interventionsregisters zeigen, dass sich die Zahl der minimalinvasiven Eingriffe weiterhin auf hohem Niveau bewegt.
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Stellenausschreibung
Stellenausschreibung: Mitarbeiter:in Empfang und Geschäftsstelle (m|w|d)Für unsere Geschäftsstelle suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt und in Vollzeit eine:n Mitarbeiter:in Empfang und Geschäftsstelle (m|w|d). In dieser Position übernehmen Sie vielfältige Aufgaben im Empfangs-, Service- und Organisationsbereich unserer Geschäftsstelle. Sie unterstützen die Vorbereitung und Betreuung von Sitzungen und Veranstaltungen und tragen zu einem professionellen Ablauf im Tagesgeschäft bei.
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Branche
Die Pharma- und Medizintechnik-Strategie der Bundesregierung 2025/26
 Die Medizintechnik-Branche bekommt einen vom Bundeskanzleramt initiierten, koordinierten und ressortübergreifenden Strategieprozess. Die Auftaktveranstaltung fand am 12. November 2025 im Kanzleramt statt. Ziel des umfangreichen Pharma- und Medizintechnikdialogs ist es, bis Ende 2026 konkrete umsetzbare Maßnahmen zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für die industrielle Gesundheitswirtschaft zu erarbeiten. Wir informieren auf dieser Seite über den Prozess und die Chronologie des Dialogs.
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