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 - Digitale Versorgung MdB Pauls beim BVMed: „An einer konsequenten Digitalisierung geht kein Weg vorbei“

Um das Gesundheitssystem zukunftsfest zu machen, „geht an einer konsequenteren Digitalisierung kein Weg vorbei“, sagte der CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Thomas Pauls auf dem Gesprächskreis Gesundheit des Bundesverbandes Medizintechnologie (BVMed) am 7. Mai 2026 in Berlin. Dazu gehört, dass die Elektronische Patientenakte (ePA) zu einer echten digitalen Plattform mit verschiedenen Anwendungen wie digitaler Ersteinschätzung und besserer Datennutzung ausgebaut wird, „die von den Menschen einfach genutzt werden kann“. Pauls bemängelte, dass in Deutschland beim Thema Digitalisierung „zu viel auf die Risiken und zu wenig auf die Chancen“ geschaut werde. „Wir brauchen hier einen Kulturwandel mit einem klaren Regelwerk.“

PressemeldungBerlin, 07.05.2026, 35/26

© BVMed / Manfred Beeres v.l.n.r.: Dorothee Stamm, Natalie Gladkov, Dr. Thomas Pauls, Björn Kleiner Bild herunterladen Der hessische CDU-Abgeordnete und Wirtschaftswissenschaftler Dr. Thomas Pauls ist Mitglied im Gesundheitsausschuss und im Ausschuss für Digitales und Staatsmodernisierung des Bundestages.

Beim Thema Digitalisierung der Gesundheitsversorgung sieht Pauls in Deutschland großen Nachholbedarf. „Wir geben viel Geld für Gesundheit aus, bekommen aber nicht immer die beste Leistung dafür. Um uns langfristig gut aufzustellen, müssen wir den Weg der Patient:innen im Versorgungsprozess mit digitalen Lösungen besser steuern.“ Dazu gehören für den Digitalpolitiker eine vernünftige Ersteinschätzung mit digitaler Unterstützung, beispielsweise durch telemedizinische Anwendungen.

Wichtig ist für Pauls die konsequente Weiterentwicklung der ePA. „Die ePA muss das digitale Begleitinstrument sein, um den Patienten gut durch das System zu steuern. Sie muss den Patienten begleiten: vom Hausarzt über den Facharzt bis ins Krankenhaus. Und wir müssen dann auch Prävention und Rehabilitation einbinden.“ Gute Ansätze sieht er dafür im neuen Digitalgesetz, dem Gesetz für Daten und digitale Innovation im Gesundheitswesen (GeDIG), das gerade im Referentenentwurf vorliegt. Dort sind ePA-Features zur digitalen Ersteinschätzung, zur Terminvergabe, zur eÜberweisung und zum eImpfpass enthalten.

BVMed-Digitalexpertin Natalie Gladkov sieht im GeDIG gute Regelungen und Ansätze, „aber wir müssen weitergehen“. Es fehlten Lösungsansätze beispielsweise für die Einbindung von Telemonitoring oder Künstlicher Intelligenz. „Wir müssen digitale medizintechnische Lösungen, die häufig auf Schrittinnovationen beruhen, schneller ins System bringen“, so Gladkov.

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