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MedTech-News
03. November 2025
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Erfolgsgeschichte Gelenkersatz und EPRD
Bei Claudia Weber, Chefin eines Unternehmens für Berufsbekleidung, wurde 2009 eine Hüftdysplasie festgestellt, die für Gelenkabrieb und große Schmerzen führte. Für einen Hüftgelenkersatz entschied sie sich erst 8 Jahre später – als die Schmerzen unerträglich wurden und ihr Leben viel zu stark beeinträchtigt war. Heute weiß sie „schon gar nicht mehr“, dass sie „mal solche Schmerzen hatte“. Sie ist wieder schmerzfrei und sportlich aktiv. Ihre Geschichte erzählt sie unter    bvmed.de/claudia.
Eine Geschichte von neu gewonnener Mobilität und Schmerzfreiheit durch Gelenkersatz, die in Deutschland jedes Jahr hunderttausendfach erzählt wird - und mehr Gehör finden sollte. Die
   neuen Zahlen des Endoprothesenregisters (EPRD), die letzte Woche auf dem Orthopädenkongress DKOU vorgestellt wurde, zeigen eindrucksvoll die Erfolgsgeschichte: Gelenkersatz-Patient:innen sind in Deutschland gut versorgt. Die Qualität der Versorgung steigt, wenn die Erstimplantation in einem Krankenhaus erfolgt, das viele solcher endoprothetischen Operationen durchführt.
Zu einer guten Versorgung gehört beim Gelenkersatz ein Dreiklang: ein sicheres und qualitativ hochwertiges Implantat, ein gut ausgebildeter und erfahrener Chirurg sowie ein sich angemessen verhaltender Patient. Alle Zahlen, Daten und Fakten haben wir auf einer    neuen Infoseite zusammengetragen - und fassen dort auch die wesentlichen Ergebnisse des EPRD-Jahresberichts 2025 zusammen.
Das EPRD selbst ist dabei auch eine einzigartige Erfolgsgeschichte, gemeinsam getragen von Fachgesellschaften, Krankenkassen und Industrie. Das EPRD hilft, die Versorgungsqualität beim Einsatz von künstlichen Gelenken zu prüfen und zu verbessern. Mehr dazu in diesem Newsletter.
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// Gelenkersatz-Bedeutung
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Gelenkersatz
DKOU-Kongress und neue EPRD-Zahlen - BVMed: „Gelenkersatz-OP hat in Deutschland ein hohes Niveau“
 Der BVMed weist zum Orthopäden- und Unfallchirurgen-Kongress (DKOU) in Berlin auf die große Bedeutung des künstlichen Gelenkersatzes für die Gesundheitsversorgung, Mobilität und Schmerzfreiheit hin. „Die Endoprothetik, also die Gelenkersatz-Operation, ist eine der erfolgreichsten chirurgischen Eingriffe der letzten Jahrzehnte. Sie ist eine kausale Behandlung schwerer Gelenkbeschwerden und ermöglicht Patient:innen wieder Mobilität und weitgehende Schmerzfreiheit“, so der stellvertretende BVMed-Vorstandsvorsitzende Marc D. Michel. Auf einer neuen Infoseite zum Gelenkersatz verweist der BVMed zudem auf die gesamtgesellschaftliche und volkswirtschaftliche Bedeutung des Gelenkersatzes: durch die Verringerung von Krankheitstagen und verlorenen Erwerbstätigkeitsjahren.
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Endoprothetik
Zahlen und Fakten zur Bedeutung des Gelenkersatzes in Deutschland 2025
 Die Gelenkersatzoperation (Endoprothetik) ist eine der erfolgreichsten chirurgischen Eingriffe der letzten Jahrzehnte. Sie ist eine kausale Behandlung schwerer Gelenkbeschwerden und ermöglicht Patient:innen wieder Mobilität und weitgehende Schmerzfreiheit. Die steigende Lebenserwartung in den Industrienationen und die damit einhergehende zunehmende Häufigkeit des Gelenkverschleißes sorgen für einen wachsenden Bedarf an Hüft- und Kniegelenkersatz. In Deutschland werden jährlich über 400.000 endoprothetische Eingriffe an Hüfte und Knie vorgenommen. Stabile Fallzahlen, hohe Indikationstreue, lange Standzeiten, weniger Infektionen: Die Behandlungsqualität von Hüft- und Kniegelenkersatz-Operationen hat in Deutschland ein hohes Niveau erreicht. Die Entwicklung der Eingriffszahlen und der Indikationsstellung zeigt, dass in Deutschland keineswegs zu viel operiert wird.
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Gelenkersatz bewegt
„Gelenkersatz bewegt“: Checkliste und Tipps für PatientenDie Gelenkersatzoperation gilt als eine der erfolgreichsten chirurgischen Eingriffe der Medizingeschichte. Jedes Jahr erhalten in Deutschland über 400.000 Menschen ein künstliches Hüft- oder Kniegelenk. Mit einem modernen und hochwertigen Gelenkersatz können sie wieder aktiv und schmerzfrei am Leben teilnehmen. Der BVMed hat für Patient:inben und Angehörige eine Checkliste mit nützlichen Tipps veröffentlicht.
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Gelenkersatz
„Es könnte das beste Register der Welt werden.“
 Durch das „Ampel-Aus“ ist in Berlin einiges liegen geblieben. Nun stellt sich unter der Führung der neuen Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) die Frage: Wie geht es mit dem geplanten Implantateregister Deutschland (IRD) weiter? Und was heißt das für das etablierte Endoprothesenregister Deutschland (EPRD)? Prof. Dr. Carsten Perka von der Charité stellt sich den Fragen.
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Erkrankungen des Bewegungsapparats sind eine häufige Ursache für chronische Schmerzen, körperliche Einschränkungen sowie Krankheitstage und Berufsunfähigkeit. Insgesamt leiden in Deutschland rund neun Millionen Menschen unter ständigen Schmerzen durch Arthrose und Arthritis. Die Gelenkersatz-Operation ist eine kausale Behandlung schwerer Gelenkbeschwerden und ermöglicht Patient:innen wieder Mobilität und weitgehende Schmerzfreiheit. Die Endoprothetik hat zudem gesamtgesellschaftliche und volkswirtschaftliche Bedeutung: durch die Verringerung von Krankheitstagen und verlorenen Erwerbstätigkeitsjahren.
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MDR
„MDR und IVDR bremsen Innovationen“: Neue Branchenumfrage zeigt Handlungsbedarf für Wettbewerbsfähigkeit und Versorgungssicherheit
 Eine aktuelle Branchenumfrage der MedTech-Verbände BVMed, MedicalMountains, SPECTARIS und VDGH zeigt: Die europäischen Verordnungen für Medizinprodukte (MDR) und In-vitro-Diagnostika (IVDR) hemmen Innovationen, gefährden die Versorgungssicherheit und setzen den europäischen MedTech-Standort zunehmend unter Druck. Angesichts der Rückmeldungen von 245 teilnehmenden Herstellern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz fordern die Verbände eine zügige und zielgerichtete Revision beider Regelwerke. „Die Ergebnisse sind ein Weckruf“, erklären die vier Verbände gemeinsam. „MDR und IVDR müssen dringend nachjustiert werden, sonst verliert Europa an Innovationskraft und Versorgungssicherheit. Wir brauchen eine Regulierung, die Innovation ermöglicht, statt sie zu verhindern.“
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MDR
Ausführliche Ergebnisse der MDR/IVDR-Branchenumfrage 2025
 Um die Diskussion zur Verbesserung der EU-Verordnungen mit aktuellen Zahlen zu unterfüttern, führten BVMed, MedicalMountains, SPECTARIS und VDGH eine umfassende Umfrage unter Herstellern in der D-A-CH-Region durch. Ziel war, ein derzeitiges Lagebild zu den Auswirkungen der MDR und IVDR auf Innovationskraft, Wettbewerbsfähigkeit, Resilienz, Produktverfügbarkeit sowie die besondere Situation der Orphan Devices zu erstellen.
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Regulatorik/MDR
Zahlen und Fakten zur MDR
 Die europäische Medizinprodukte-Verordnung (Medical Device Regulation, kurz: MDR; Verordnung 2017/745) gilt seit Mai 2021. Sie ersetzt die beiden europäischen Medizinprodukterichtlinien (Richtlinie 93/42/EG; MDD und Richtlinie 90/385/EWG; AIMDD). Die MDR erfordert eine vollumfängliche Neuzertifizierung aller Produkte (Legacy Produkte), die zum Teil schon seit Jahren auf dem Markt sind, um sicherzustellen, dass sie die erhöhten regulatorischen Anforderungen dieser neuen Verordnung erfüllen. Um einen funktionierenden Übergang zwischen den Gesetzgebungen zu gewährleisten, wurde in der MDR eine Übergangsfrist bis Mai 2024 definiert (Art. 120). Auf dieser Seite gibt es aktuelle Zahlen und Fakten zur MDR.
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Zölle
Zölle: US-Krankenhäuser und MedTech-Verbände wehren sich
 Große Krankenhaus-, Produktions- und Handelsverbände in den USA fordern US-Präsident Donald Trump auf, keine neuen Zölle oder Handelsbeschränkungen auf medizintechnische Importe zu verhängen. Sie warnen, dass derartige Maßnahmen die Gesundheitskosten erhöhen, wichtige Lieferketten unterbrechen und Innovationen hemmen könnten.
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Recht
AI Literacy – KI-Kompetenz für Mitarbeiter
 Künstliche Intelligenz (KI) ist längst im Unternehmensalltag angekommen – vom Textassistenten bis zur Datenauswertung. Damit der Einsatz sicher und verantwortungsvoll gelingt, verpflichtet Art. 4 der EU-KI-Verordnung seit dem 2. Februar 2025 Unternehmen dazu, die KI-Kompetenz von Personen zu stärken, die KI nutzen oder ihren Betrieb unterstützen.
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Die Zeiten, in denen das europäische Regulierungssystem für Medizinprodukte, die europäische Medizinprodukteverordnung (MDR), dem US-amerikanischen FDA-System überlegen war, sind lange vorbei. Das zeigt auch die BVMed-Herbstumfrage. Eine deutliche Mehrheit von 56 Prozent der Unternehmen präferieren das FDA-System. Dieser Zustimmungswert zum US-System ist gegenüber dem Vorjahreswert (67 Prozent) allerdings gesunken. Nur 14 Prozent der BVMed-Mitglieder präferieren das MDR-System der EU (Vorjahr 9 Prozent). 30 Prozent haben keine Präferenz.
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Die MedTech Unternehmen beschäftigen in Deutschland über 210.000 Menschen. Die MedTech-Branche ist stark mittelständisch geprägt. 93 Prozent der MedTech-Unternehmen beschäftigen weniger als 250 Mitarbeiter. Und die Branche ist ein wichtiger Treiber des medizinischen Fortschritts. Im Durchschnitt investieren die MedTech-Unternehmen rund 9 Prozent ihres Umsatzes in Forschung und Entwicklung.
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Lage der Branche
Ergebnisse der BVMed-Herbstumfrage 2025
 Wie ist die aktuelle Lage der Medizintechnik-Branche? Der BVMed führte bei seinen Mitgliedsunternehmen im August und September 2024 eine umfassende Online-Befragung mit insgesamt 28 Fragen durch.
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Branche
Übersichtsseite: Zahlen und Fakten zur MedTech-Branche
 Moderne Medizintechnologien verbessern unsere Lebensqualität, retten und erhalten Leben. Und sie tragen zu einer positiven Entwicklung der Gesundheitswirtschaft in Deutschland bei. Unsere Kennzahlen: mehr als 210.000 Arbeitsplätze. 93 Prozent KMU. 40 Milliarden Euro Umsatz. 68 Prozent Exportquote. Hier gibt es alle Zahlen und Fakten zur MedTech-Branche.
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Branche
MedTech als Lösungsanbieter: #NurMitMedTech
 Die MedTech-Branche trägt mit ihren Technologien, Produkten und Verfahren zu einer besseren Patient:innen-Versorgung, zu effizienteren Prozessen und Entlastung des medizinischen Personals bei. Medizintechnik ist Teil der Lösung! Das wollen wir mit unserer Kampagne #NurMitMedTech verdeutlichen. Unser Ziel ist ein klares Bekenntnis der Politik zum Medizintechnik-Standort Deutschland. Medizintechnik muss in allen Versorgungsbereichen und Reformvorhaben mitgedacht werden.
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