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 - Branche BVMed-Gremien: Arbeitskreise und Fachbereiche aus dem BVMed-Jahresbericht 2025-26

Dieses Kapitel des BVMed-Jahresberichts 2025/26 fasst die Arbeit unserer Arbeitskreise, Fachbereiche, Projektgruppen, Foren und Netzwerke zusammen. Hier bündeln wir das Expert:innenwissen unserer Mitglieder, entwickeln Positionen und setzen Impulse für den Dialog mit Politik und Gesellschaft – um Gesundheit gemeinsam zu gestalten.

Artikel22.04.2026

Gremien sind das Herzstück des BVMed. Wir bündeln hier das breite Expert:innenwissen aus unserer Mitgliedschaft und tauschen uns über Herausforderungen und deren nachhaltige Lösungen aus. Dieses Engagement der Unternehmensexpert:innen gibt uns einen wertvollen Wissensschatz, um in den Dialog mit Politik und Gesellschaft zu treten – und um Gesundheit gemeinsam zu gestalten.

Arbeitskreise

In unseren Arbeitskreisen widmen wir uns gemeinsam mit unseren Mitgliedern Querschnittsthemen, die die Belange aller Mitglieder tangieren und damit produktübergreifend und von strategischem Interesse sind.

Ambulanter Gesundheitsmarkt (AKA)

Der AKA bündelt die Vielfalt der im BVMed zusammengeschlossenen Unternehmen, die in der ambulanten Versorgung tätig sind – von Homecare-Versorgern und Hilfsmittel-Leistungserbringern über den Groß- und Fachhandel bis hin zu Herstellern ambulanter und ambulantisierter Leistungen.

Im Jahr 2025 hat sich der Arbeitskreis intensiv mit den gesundheitspolitischen Rahmenbedingungen zur Stärkung der ambulanten Versorgung befasst. Im Fokus standen insbesondere die Weiterentwicklung der Ambulantisierung, die Verzahnung ambulanter und stationärer Versorgungsstrukturen im Zuge von Krankenhausreform, AOP und Hybrid-DRGs sowie die Sicherstellung einer hohen Versorgungsqualität unter veränderten finanziellen und strukturellen Bedingungen. Der AKA hat bestehende BVMed-Positionen zusammengeführt und Impulse für den politischen Diskurs gesetzt.

Mehr Informationen im Themenportal Ambulante Versorgung.

Digitalisierung (AKD)

Der Arbeitskreis Digitalisierung (AKD) fungiert als zentrales Expert:innen-Gremium zur Bewertung und Einordnung aktueller Entwicklungen in der digitalen Gesundheitsversorgung. In dieser Rolle unterstützt er den BVMed maßgeblich bei dessen strategischer Ausrichtung und Positionierung im gesundheits-, wirtschafts- und digitalpolitischen Umfeld.

Im Jahr 2025 lag der inhaltliche Schwerpunkt des AKD auf der Erarbeitung wichtiger Impulse für den Pharma- und MedTech-Dialog. Parallel dazu wurden wichtige Weichen für die Fortführung der „Vision MedTech digital 2035" gestellt. Ziel ist es, die digitale Transformation der Medizintechnik-Branche langfristig zu begleiten und konkrete Zukunftsaussichten für eine vernetzte, datenbasierte und patient:innenzentrierte Versorgung zu entwickeln.

Ein besonderes Highlight des Jahres bildete die Delegationsreise im Oktober 2025 in das Universitätsklinikum Bonn (UKB). Vor Ort erhielten die Teilnehmenden spannende Einblicke in die Digitalisierungsschwerpunkte der Uniklinik. Die Delegationsreise hat eindrucksvoll gezeigt, welches Potenzial in einer strategisch geplanten, technologisch innovativen Digitalisierung steckt. Die gewonnenen Erkenntnisse liefern wertvolle Impulse für die weitere Arbeit des AKD und die strategische Positionierung des BVMed im Bereich der digitalen Medizintechnik.

Mehr Informationen zur Vision MedTech digital 2035 und Delegationsreise.

Nachhaltigkeit (AKESG)

Der AK ESG beobachtet und bewertet kontinuierlich die Entwicklungen der europäischen und nationalen Umweltgesetzgebung, insbesondere in den Bereichen Corporate Social Responsibility (CSR), Kreislaufwirtschaft sowie Chemikalien- und Stoffpolitik. Er bündelt die Nachhaltigkeitsinteressen der MedTech-Branche, unterstützt Medizintechnik-Unternehmen bei der Umsetzung zentraler ESG- und Compliance-Anforderungen und fördert den systematischen Austausch mit relevanten Stakeholdern der Gesundheitsversorgung entlang der Wertschöpfungskette.

Im Jahr 2025 konzentrierte sich der Arbeitskreis insbesondere auf Grüne Beschaffung (GPP), die regulatorischen Schnittstellen zwischen Umweltrecht und MDR sowie die europäische Verpackungsverordnung (PPWR). Zu den wesentlichen Ergebnissen zählen die enge Begleitung der Verordnung für elektronische Gebrauchsanweisungen (eIFU) mit einer erfolgreichen Erweiterung des Anwendungsbereichs sowie die Unterstützung der Gründung und aktive Mitarbeit im DIN-Normungsausschuss zu Ökobilanzen (LCA) von Medizinprodukten.

Zur fachlichen Information und Weiterbildung setzte der Arbeitskreis zahlreiche Maßnahmen um. Dazu gehören die Erstellung neuer sowie die Aktualisierung bestehender Infoblätter zum Umweltrecht – einschließlich englischer Übersetzungen –, die Durchführung von Nachhaltigkeitsnetzwerktreffen zu LCA, GPP und PPWR sowie Schulungen zu zentralen Verordnungen. Ergänzend wurden externe Gäste aus Universitätskliniken, Einkaufsgemeinschaften und Beratungsunternehmen in die Sitzungen des Arbeitskreises eingebunden, die wertvolle und praxisnahe Perspektiven beisteuerten.

Mehr Informationen im Themenportal Nachhaltigkeit.

Politik und Öffentlichkeitsarbeit (AKP)

Der AKP entwickelt, koordiniert und kommuniziert die politische MedTech-Positionierung. Er vertritt die Interessen der MedTech-Branche gegenüber politischen Entscheidungsträgern und der Öffentlichkeit.

Ein zentrales Anliegen des Verbandes ist es, die Versorgung mit Medizinprodukten sicherzustellen sowie wirtschaftlich gute und innovationsfreundliche Rahmenbedingungen für die Medizintechnik-Branche zu schaffen.

Nach der vorgezogenen Bundestagswahl 2025 wurden die Koalitionsverhandlungen intensiv begleitet. Dabei wurde ein wichtiger Erfolg erreicht: Die Medizintechnik wurde erstmals als Leitwirtschaft im Koalitionsvertrag etabliert. Auf dieser Grundlage wurde ein Pharma- und Medizintechnik-Dialog vom Kanzleramt initiiert, aus dem eine umfassende Medizintechnik-Strategie mit einem Kabinettsbeschluss entstehen soll. Der BVMed war proaktiv in die Arbeitsgruppenphase des Pharma- und Medizintechnik-Dialogs eingebunden und konnte sich in die Anhörungen mit fachlicher Expertise einbringen.

Neben der Erarbeitung von Stellungnahmen und Positionen führt der AKP zahlreiche Gespräche mit Abgeordneten, Vertreter:innen der Bundesregierung und der Ministerien sowie weiteren Stakeholdern. Hierzu wurden verschiedene Gesprächs- und Veranstaltungsformate angeboten.

Darüber hinaus betrafen Themen wie Zollregelungen, Handelsabkommen, Exportbedingungen oder die Harmonisierung technischer Standards viele BVMed-Mitgliedsunternehmen. Zudem hat der BVMed eine Taskforce Zivilschutz ins Leben gerufen, die eine konkrete Position zur Krisenvorsorge und zum Bevölkerungsschutz erarbeitet hat. Zu diesem Thema laufen zahlreiche Gespräche auf Bundes- und Landesebene. Der Arbeitskreis Politik (AKP) unterstützt diese Aktivitäten politisch-strategisch und begleitet die Positionierung des BVMed gegenüber Regierung und Parlament.

Mehr Informationen in den Positionen und Stellungnahmen.

Recht (AKR)

Der AKR bearbeitet und diskutiert Rechtsthemen, die Medizintechnik-Unternehmen in Deutschland beschäftigen, und stellt Informationen in Webinaren, Infoblättern, Broschüren sowie dem jährlichen BVMed-Rechtssymposium zur Verfügung.

Im Jahr 2025 hat der Arbeitskreis sein Informations- und Austauschangebot konsequent ausgebaut und aktuelle rechtspolitische Entwicklungen auf europäischer wie nationaler Ebene intensiv begleitet. Mit der neu eingeführten monatlichen Webinarreihe „Legal Lunch" wurde ein einstündiges Format etabliert, das praxisrelevante Rechtsthemen aufgreift und durch begleitende Fachbeiträge auf der Homepage ergänzt wird. Inhaltlich befassten sich die Webinare unter anderem mit dem Werberecht, dem Instrument für das internationale Beschaffungswesen (IPI) gegen China und möglichen Gegenmaßnahmen, Vertragsgestaltungen im Rahmen von Qualitätssicherungsvereinbarungen (QSV) sowie dem Thema Greenwashing.

Auf politischer Ebene begleitete der AKR insbesondere die Umsetzung der europäischen Produkthaftungsrichtlinie in nationales Recht sowie die geplanten Revisionen des europäischen und nationalen Vergaberechts.

Weitere Arbeitsschwerpunkte lagen auf der rechtssicheren Anwendung von KI-Tools im Arbeitsalltag (AI Literacy) sowie dem Cloud-Einsatz im Gesundheitswesen.

Darüber hinaus organisierte der AKR auch im Jahr 2025 das jährliche BVMed-Rechtssymposium.

Mehr Informationen im Themenportal Recht.

Regulatorische Angelegenheiten (AKRA)

Der AKRA befasst sich mit allen Themen zur Umsetzung der europäischen und nationalen Medizinprodukte-Rechtssetzung (Regulatorik) und erarbeitet entsprechende Stellungnahmen und Positionen aus Sicht der MedTech-Branche.

2025 lag der Fokus des AKRA auf der Revision der europäischen Medizinprodukte-Verordnung (MDR). Bis zum konkreten Gesetzesvorschlag der Kommission, der im Dezember 2025 veröffentlicht wurde, befasste sich der AKRA intensiv mit den konkreten Industrieforderungen. Diese wurden im Detail diskutiert und ausgearbeitet, um sie an die Europäische Kommission und das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) zu adressieren.

Zusätzlich zur Arbeit im Arbeitskreis wurden in unterschiedlichen Arbeitsgruppen zu den Themen Klinische Prüfung und Bewertung, „Post-Market-Surveillance" und Vigilanz sowie Kennzeichnung detaillierte Positionen ausgearbeitet.

Darüber hinaus ermöglichen der Arbeitskreis und seine Arbeitsgruppen einen direkten Austausch zu aktuellen regulatorischen Themen.

Mehr Informationen im Themenportal Regulatorik.

Stationärer Gesundheitsmarkt (AKS)

Der AKS setzt sich für eine qualitativ hochwertige Versorgung mit Medizintechnologien im Versorgungsbereich Krankenhaus ein. Dabei werden Aufgabenstellungen wie Versorgungssicherheit, Innovationen, Investitionen, Beschaffung und Finanzierung thematisiert.

Die MedTech-Branche trägt mit ihren Produkten und Lösungen tagtäglich zu einer qualitativ hochwertigen und ressourcenschonenden Versorgung im Krankenhaus bei.

Der Fokus der Arbeit des AKS war die enge Begleitung der Krankenhausreform durch Stellungnahmen und Positionen, Veranstaltungen und regelmäßige Öffentlichkeitsarbeit. Zentrale Forderungen sind dabei: Ergebnis- und Prozessqualität sichern, Leistungsvolumina an die Versorgungsrealität anpassen und ausrichten sowie Investitionen für MedTech fördern.

Der AKS erarbeitete konkrete Hilfestellungen, etwa zum Transformationsfonds. Ergänzend wird ein datengebundenes Ländermonitoring zu den Krankenhausplanungen der Länder und Investitionsvorhaben sowie zur Umsetzung des Transformationsfonds für die Mitglieder bereitgestellt.

Zudem setzt sich der AKS dafür ein, die Potenziale der Medizintechnik als „Booster" für die Ambulantisierung im Krankenhaus zu nutzen und die kurzfristige Neuregelung der Hybrid-DRGs nach § 115f SGB V nachzujustieren.

Mehr Informationen im Themenportal Krankenhaus.

Fachbereiche

Von Endoprothetik über Kreislaufwirtschaft bis hin zu Neurostimulation – fachlich, markt- oder produktspezifisch bis ins kleinste Detail geht es in unseren Fachbereichen. Hier schließen sich unsere Mitglieder mit den gleichen produktspezifischen oder fachlichen Interessen zusammen.

Ärztliche Versorgung & Vergütung (FB Arzt)

Der FB Arzt bietet Raum für alle BVMed-relevanten Themen an der Schnittstelle von MedTech zur ärztlichen Versorgung.

Im Jahr 2025 standen insbesondere die weiteren Schritte der Ambulantisierung im Fokus, darunter Hybrid-DRGs und AOP-Leistungen. Darüber hinaus befasste sich der Fachbereich intensiv mit Rahmenbedingungen der ärztlichen Vergütung, dem Sprechstundenbedarf sowie der Abbildung gesonderter Sachkosten. Ergänzend wurden die künftige Rolle der Pflege in der ärztlichen Versorgung sowie Informations- und Austauschformate für Ärzt:innen als weitere Arbeitsschwerpunkte herausgearbeitet.

Augenchirurgie (FBA)

Der FBA vereint Hersteller und Leistungserbringer aus dem Bereich der Augenchirurgie. Sein Fokus liegt auf der Versorgung von Menschen mit Sehbeeinträchtigungen infolge des Grauen Stars (Katarakt) sowie des Grünen Stars (Glaukom). Das Gremium setzt sich für eine qualitätsgesicherte Versorgung ein und fördert zugleich das Bewusstsein für Betroffene.

2025 lag ein Schwerpunkt des FBA in der Weiterentwicklung der Kampagne „Initiative Grauer StarExterner Link. Öffnet im neuen Fenster/Tab.", die sich an Patient:innen richtet. Sie informiert neutral und umfassend über die verschiedenen Behandlungsoptionen, einschließlich des Zusatznutzens von Intraokularlinsen. Das Kernstück der Homepage ist die integrierte OP-Zentren-Suche. Die Themen Versorgungsqualität und Awareness werden den Fachbereich im Jahr 2026 noch intensiver begleiten.

Blut (FB Blut)

Der Fachbereich Blut vertritt Medizinprodukte-Hersteller für die Transfusion, Perfusion und Apherese. Er ist aktives Mitglied im Arbeitskreis Blut des Bundesministeriums für Gesundheit.

Der Fachbereich beschäftigt sich mit der Sicherheit von Blutspenden und der zuverlässigen Versorgung mit Blutprodukten sowie mit der Aus- und Weiterbildung des Personals, das mit Blut und Blutprodukten arbeitet. Darüber hinaus positioniert sich der FB Blut zu aktuellen Rahmenbedingungen in Blut- und Plasmaspendezentren in Deutschland.

Brachytherapie (FBBT)

Der FBBT unterstützt die sachgerechte Abbildung und Vergütung der Seed-Therapie bei Prostatakrebs sowohl im stationären als auch im ambulanten Versorgungsbereich. Die Umsetzung erfolgt in enger Kooperation mit medizinischen Anwender:innen und Fachgesellschaften.

Chemie (FB Chemie)

Der Fachbereich Chemie befasst sich mit der Chemikaliengesetzgebung, dem Biozidrecht und Sterilisationsthemen.

Im Jahr 2025 lag der Fokus insbesondere auf stoffpolitischen Fragestellungen. Dazu zählen der Genehmigungsprozess und die Einstufung von Ethanol im Biozidrecht sowie aktuelle Beschränkungen und Verbote im Rahmen der Chemikaliengesetzgebung, etwa zu per- und polyfluorierten Alkylsubstanzen (PFAS).

Daten (FB Daten)

Der Fachbereich Daten beschäftigt sich aus regulatorischer, rechtlicher, technischer und politischer Perspektive mit Fragen der Nutzung und Verarbeitung von Gesundheitsdaten.

Der Fokus der politischen Arbeit liegt aktuell auf nationalen und europäischen Datengesetzen sowie den dazugehörigen nachrangigen Verordnungen.

Diabetes (FBD)

Der FBD setzt sich dafür ein, dass innovative Diabetestechnologien und -therapien allen, die diese benötigen, zeitnah zur Verfügung stehen. Im Fokus stehen der verlässliche Zugang zu modernen Diabeteshilfsmitteln sowie eine qualitativ hochwertige Versorgung von Menschen mit Diabetes.

Der Fachbereich begleitet die politischen Entwicklungen zur Diabetesversorgung und bringt sich aktiv in relevante Verfahren ein. Besonderes Augenmerk liegt auf der Weiterentwicklung digitaler Versorgungsansätze.

Endoprothetik-Implantate (FBEI)

Der FBEI setzt sich für die Sicherstellung der Versorgung mit Gelenkersatzimplantaten ein. Ein zentrales Thema ist aktuell die Umsetzung der Krankenhausreform in den Bundesländern für die Endoprothetik.

Ziel ist es, Verwerfungen in der Versorgung mit Gelenkersatz und Unfallchirurgie zu vermeiden, ausreichend Versorgungsstandorte zu sichern, eine hohe Versorgungsqualität zu gewährleisten und den demografischen Wandel in der Fallzahlentwicklung zu berücksichtigen.

Im Jahr 2025 wurde zudem die Umsetzung des gesetzlichen Implantateregisters Deutschland (IRD) begleitet. Gleichzeitig wurden Fortschritte in der Zusammenarbeit mit dem seit über 15 Jahren bestehenden Endoprothesenregister Deutschland (EPRD) erzielt: Die Daten aus über drei Millionen Operationen sowie die Auswertungserfahrungen des EPRD sollen weiterhin genutzt werden.

Erste-Hilfe-Material (FBEH)

Im FBEH sind Hersteller von Erste-Hilfe-Materialien und Verbandkästen vertreten, die insbesondere in Kraftfahrzeugen und Betrieben zum Einsatz kommen.

Schwerpunkte der Arbeit sind die Aktualisierung der Materialien in Verbandkästen nach neuen Erkenntnissen der Notfall- und Katastrophenmedizin im Rahmen der nationalen Normungsarbeit sowie Aufklärungsarbeit zum Nutzen des Verbandkastens und zu den Pflichten der Anwender:innen.

eStandards und Interoperabilität in der Beschaffung (FB eSIB)

Der Fachbereich eSIB wurde ergänzend zum Forum eStandards gegründet, einer gemeinsamen Initiative von BVMed-Mitgliedsunternehmen und Krankenhaus-Einkaufsgemeinschaften.

Er dient verbandsintern als Bindeglied zu anderen Gremien, etwa zum Arbeitskreis Nachhaltigkeit (AK ESG).

Fach- und Großhandel für Medizinprodukte (FBFG)

Der FBFG vereint Fach- und Großhändler mit herstellerübergreifendem, überwiegend medizintechnischem Sortiment.

Im Jahr 2025 lag ein Schwerpunkt der Arbeit auf der Wahrnehmung des Fach- und Großhandels als zentralem Stabilitätsfaktor für die Versorgungssicherheit. Dafür brachte er sich in den gesundheitspolitischen Diskurs zur Krisenvorsorge des Gesundheitssystems ein und arbeitete heraus, welchen Beitrag Fach- und Großhändler mit ihren Logistik- und Lagerstrukturen für resiliente Versorgungsnetzwerke leisten und wie sie darin gestärkt werden können.

Homecare (FBHC)

Der FBHC setzt sich mit seinen acht Fokusgruppen für eine starke und qualitätsgesicherte Homecare-Versorgung in der Häuslichkeit ein. Insbesondere vor dem Hintergrund eines weiter steigenden Versorgungsdrucks können Homecare-Versorger einen wichtigen Beitrag zur Entlastung der ambulanten pflegerischen sowie der stationären Versorgungsstrukturen leisten.

Im Jahr 2025 stand insbesondere die Rolle von Homecare als integraler Bestandteil moderner Versorgungsstrukturen im Fokus. Der Fachbereich brachte Versorgungskonzepte in den politischen Diskurs ein, in denen qualifizierte Homecare-Mitarbeitende gezielt eingebunden sind, und stärkte die Awareness für die Bedeutung von Homecare für eine patient:innennahe, effiziente Versorgung. Darüber hinaus begleitete der Fachbereich die Digitalisierung der Hilfsmittelversorgung, insbesondere mit Blick auf eVerordnung und TI-Anbindung.

Infektionsprävention und Infektionskontrolle (FB IPIK)

Der FB IPIK setzt sich dafür ein, die Primärprävention stärker in den Fokus zu rücken – insbesondere mit Blick auf den Infektionsschutz.

Mit diesem Schwerpunkt begleitete der Fachbereich auch 2025 aktuelle Entwicklungen wie Reformprozesse eng – Basis hierfür bildet unter anderem das erarbeitete Faktenpapier „Strategie zur Sicherung des Infektionsschutzes. Zudem setzte sich das Gremium im Bewertungsverfahren von Ethanol dafür ein, dass dieses zu Desinfektionszwecken (Hände- oder Flächendesinfektionsmittel) erhalten bleibt.

Darüber hinaus fördert der Fachbereich Awareness und (Praxis-)Austausch zur Infektionsprävention. Unter Krankenhausinfektionen.infoExterner Link. Öffnet im neuen Fenster/Tab. werden kostenfreie Schulungsmaterialien und Schaubilder bereitgestellt. Das jährliche BVMed-Hygieneforum bringt über 700 Teilnehmer:innen aus den Bereichen Hygiene, Medizin, Pflege, Politik und Selbstverwaltung zusammen. Ergänzend wurde 2026 das digitale Quartalsformat HygieneImpulse ins Leben gerufen.

Innovative Hilfsmittelversorgung (FB InnovAid)

Der FB InnovAid setzt sich für den Zugang innovativer medizintechnischer Lösungen und Versorgungsprozesse ein, um die Gesundheitsversorgung qualitativ zu verbessern und Versorgungsstrukturen sowie das GKV-System nachhaltig zu entlasten.

Im Jahr 2025 lag der Schwerpunkt auf der Identifikation und Analyse innovationshemmender Strukturen beim Zugang neuer Technologien in die Versorgung. Der Fachbereich arbeitet konkrete Lösungsansätze zur Verbesserung der Zugangs- und Bewertungsverfahren aus, insbesondere mit Blick auf das Hilfsmittelverzeichnis. Ziel ist es, Innovationen schneller, transparenter und praxisnäher in die Versorgung zu bringen.

Kardiale Medizinprodukte (FBKMP)

Der FBKMP vertritt Hersteller von Herz-Kreislauf-Medizintechnologien und setzt sich für die Prävention kardiovaskulärer Erkrankungen durch eine bessere Versorgung mit Medizintechnologien ein.

Dabei unterstützt er die Nationale Herz-Allianz sowie die nationale Umsetzung des europäischen Safe-Hearts-Plans. Der Fachbereich engagiert sich insbesondere für die Früherkennung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen und für die Erweiterung der Herzuntersuchungen im Rahmen des Check-ups.

Krankenhausfinanzierung – Diagnosis Related Groups (FBDRG)

Der FBDRG begleitet fachlich die Krankenhausreform sowie die Weiterentwicklung des aG-DRG-Systems unter Berücksichtigung der sachgerechten Abbildung und Vergütung von Medizintechnologien.

Dazu werden jährlich die Weiterentwicklungsvorschläge aus der Industrie für die OPS- und aG-DRG-Klassifikationen koordiniert und eingereicht. Zudem empfiehlt der Fachbereich den Herstellern einen fiktiven Bundesbasisfallwert.

Darüber hinaus begleitet und kommentiert der Fachbereich das Ambulante Operieren (AOP) im Krankenhaus sowie die sektorengleiche Vergütung (Hybrid-DRG).

Krankenhausmarkt (FBKHM)

Der FBKHM bündelt auf Industrieseite branchenspezifische Fragestellungen zu Beschaffung und Logistik in Krankenhäusern und ist Ansprechpartner für Beschaffungsorganisationen.

Der Fachbereich setzt sich für einen wertorientierten Beschaffungsansatz („Value-Based Procurement", VBP) ein. Mithilfe einer aktuellen Marktstudie informiert er die Branche über Entwicklungen und Anforderungen.

Kreislaufwirtschaft (FBKrW)

Der FBKrW beschäftigt sich mit der europäischen und nationalen Gesetzgebung im Bereich der Kreislaufwirtschaft und bewertet deren Relevanz für die Medizintechnik.

Im Jahr 2025 standen insbesondere der EU Competitiveness Compass, die EU-Verpackungsverordnung (PPWR), die Ökodesign-Verordnung (ESPR) einschließlich des Digitalen Produktpasses (DPP) sowie die Abfallrahmenrichtlinie mit Regelungen zur erweiterten Herstellerverantwortung im Fokus.

Weitere Themen waren der DIN-Normungsausschuss zur Ökobilanzierung von Medizinprodukten (LCA) sowie Fragen zur Aufbereitung von Medizinprodukten.

Leistungsrecht für Leistungserbringer (FBLL)

Der FBLL vertieft aktuelle sozial- und vergaberechtliche Fragestellungen.

Im Jahr 2025 lag der Fokus insbesondere auf der Bewertung neuer gesetzlicher Regelungen und aktueller Rechtsprechung mit Auswirkungen auf die Hilfsmittelversorgung. Der Fachbereich begleitete unter anderem Entwicklungen im Leistungs- und Vertragsrecht, die Weiterentwicklung des Hilfsmittelbegriffs sowie zentrale Gerichtsentscheidungen zur Teilhabe. Zudem unterstützte er den fachlichen Austausch im Rahmen des Sozialrechtstags und der Krankenkassenaustauschforen.

Methoden- und Nutzenbewertung (FBMNB)

Der FBMNB befasst sich mit der Methoden- und Nutzenbewertung von Untersuchungs- und Behandlungsmethoden mit Medizinprodukten, mit besonderem Fokus auf die Anforderungen der gesetzlichen Krankenversicherung.

Der Fachbereich begleitet und bewertet die methodischen Aktivitäten der zuständigen Institutionen und führt den Dialog mit relevanten Stakeholdern. Zudem erstellt er Stellungnahmen zu Methodenpapieren des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) und des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA).

Darüber hinaus betreut und evaluiert der Fachbereich die Bewertungsverfahren-Datenbank BVDataExterner Link. Öffnet im neuen Fenster/Tab..

Mobilität und Inklusion (FBMI)

Der FBMI unterstützt Hersteller, deren Medizintechnologien einen Beitrag zu mehr Inklusion leisten und eine selbstbestimmte sowie gleichberechtigte Teilhabe ermöglichen.

Im Jahr 2025 standen, nach der Konstituierung in 2024, der Aufbau und die inhaltliche Schärfung des Fachbereichs im Mittelpunkt. Der FBMI entwickelte ein gemeinsames Selbstverständnis, priorisierte zentrale Themenfelder und arbeitete heraus, wo bestehende Versorgungs- und Zugangsstrukturen aktuell die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen erschweren.

Ziel ist es, das Bewusstsein für diese Herausforderungen zu stärken und Impulse für eine bedarfsgerechte, qualitätsgesicherte Versorgung im Sinne des Rechts auf Mobilität und Teilhabe zu setzen.

Neurostimulation / Neuromodulation (FBNSM)

Der FBNSM wurde 2026 neu konstituiert. Er setzt sich für eine verbesserte Patient:innenversorgung durch den Einsatz neurostimulativer und neuromodulativer Verfahren in der medizinischen Versorgung ein – unabhängig von der jeweiligen Indikation.

Durch gezielte Öffentlichkeitsarbeit soll das Verständnis für die Behandlungsoptionen und deren Funktionsweise verbessert werden. Gleichzeitig soll die Akzeptanz der Therapieoptionen sowohl im stationären als auch im ambulanten Bereich gestärkt werden.

Ziel des Fachbereichs ist es, diese Therapieverfahren für spezifische Patient:innengruppen als „Standard of Care" zu etablieren. Darüber hinaus unterstützt der FBNSM die Gründung des Deutschen Netzwerks Neuromodulation (DNNM).

Periphere Gefäßmedizin (FBPG)

Der FBPG vertritt Medizintechnologien für das periphere Herz-Kreislauf-System.

Zentrale Themen sind die Erhebung von Post-Market-Daten durch Anwender:innen für die MDR-Zertifizierung, die Anpassung der Empfehlungen zur Verwendung Paclitaxel-beschichteter Medizinprodukte sowie die sachgerechte Abbildung des gefäßmedizinischen Leistungsbereichs im Rahmen der Krankenhausreform.

Robotik in der medizinischen Versorgung (FBRO)

Der FBRO setzt sich für die Verbesserung der Patient:innenversorgung durch die Etablierung robotischer Assistenzsysteme in der medizinischen Regelversorgung ein.

Ziel des Fachbereichs ist es, die Fachöffentlichkeit über die Entwicklungen der medizinischen Robotik zu informieren.

Therapeutische Apherese (FBTA)

Der FBTA unterstützt Hersteller von Medizintechnologien zur extrakorporalen Blutreinigung sowie die Förderung des Deutschen Lipidapherese-Registers (DLAR)Externer Link. Öffnet im neuen Fenster/Tab..

Ziel ist der Aufbau einer aussagekräftigen und breiten Datenbasis zur Patient:innenpopulation und Morbidität, zu Absenkraten, behandelten Volumina sowie zu begleitender Medikation und Verträglichkeit. Damit sollen die Verfahren der Lipoproteinapherese als etablierte Therapieform weiter gefestigt werden.

Venöse Zugänge (FBVZ)

Der FBVZ fördert mit seiner Arbeit die individuelle Auswahl von Kathetern in der ambulanten, häuslichen und stationären Patient:innenversorgung.

Der Fachbereich setzt sich insbesondere für den Einsatz peripher eingeführter zentralvenöser Katheter (PICC) im ambulanten Bereich ein. Thematisiert werden unter anderem die Einreichung eines EBM-Antrags beim Bewertungsausschuss sowie Herausforderungen bei der Abrechnung von Fixierhilfen.

Weichteilgewebe – Soft Tissue Repair Implants (FBSTRI)

Der FBSTRI vertritt Hersteller von Implantaten zur Verstärkung von Weichgewebe mit Schwerpunkt auf der Hernienchirurgie.

Ziel ist eine sachgerechte Abbildung und Vergütung moderner Hernien-Technologien und ihrer Zugangswege sowohl im aG-DRG-System als auch im Hybrid-DRG-System sowie im Ambulanten Operieren. Hierzu tauscht sich der Fachbereich regelmäßig mit Vertreter:innen der Medizin aus der stationären und ambulanten Versorgung aus.

Wirbelsäulenchirurgie – Spine Surgery (FBSC)

Der FBSC unterstützt die Etablierung und sachgerechte Abbildung von Medizintechnologien für die Wirbelsäule in den Klassifikations- und Entgeltkatalogen.

Darüber hinaus steht der Fachbereich im kontinuierlichen Austausch zur Konzeption und Ausgestaltung eines WirbelsäulenregistersExterner Link. Öffnet im neuen Fenster/Tab. mit Medizintechnologien mit der Deutschen Wirbelsäulen-Gesellschaft (DWG)Externer Link. Öffnet im neuen Fenster/Tab.. Ergänzend wird eine Marktstatistik zu Wirbelsäulenimplantaten bereitgestellt.

Wundversorgung (FBWV)

Der FBWV setzt sich für eine qualitativ hochwertige, sichere, flächendeckende und ganzheitliche Wundversorgung ein.

Im Jahr 2025 lag ein zentraler Schwerpunkt auf der weiteren Begleitung der Verbandmitteldefinition. Der Fachbereich setzte sich erfolgreich für eine Verlängerung der Übergangsfrist ein und brachte sich intensiv in den wissenschaftlichen und politischen Diskurs zur Ausgestaltung der Evidenz- und Nutzenbewertung von Wundprodukten ein. Auch arbeitete der FBWV intensiv an einer Nationalen Wundstrategie sowie an der Stärkung der Rolle von Pflege und Homecare in der Wundversorgung. Darüber hinaus fördert der Fachbereich den interdisziplinären Austausch im Rahmen der Wundversorgung über Veranstaltungs- und Gesprächsformate wie den „Wunddialog" und „Eine Stunde Wunde".

Zulieferer (FBZ)

Der FBZ trägt der engen Verbindung zwischen Herstellern und Zulieferern sowie den gestiegenen regulatorischen Anforderungen Rechnung und verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz.

Der Fachbereich befasst sich insbesondere mit Herausforderungen bei der Verfügbarkeit von Zulieferkomponenten für Medizinprodukte, bietet Hilfestellungen zu regulatorischen Fragen und fördert den themen- und technologiebezogenen Austausch.

Im Jahr 2025 wurde auf der BVMed-Webseite ein Themenportal Zulieferer eingerichtet, das regelmäßig über relevante Entwicklungen informiert.

Weitere Gremien

Projekt- und Arbeitsgruppen bearbeiten Themen von zeitlich oder fachlich begrenztem Umfang und dienen der Geschäftsführung, den Arbeitskreisen und Fachbereichen zur sachkundigen Unterstützung auf diesem Gebiet. In unseren Foren und Netzwerken tauschen wir uns zu Fokusthemen aus. Dabei arbeiten wir mit externen Akteur:innen zusammen, um einen noch breiteren Austausch zu ermöglichen.

Eine Auswahl der Projekt- und Arbeitsgruppen sowie Foren und Netzwerke:

AG Adipositas

Die AG Adipositas verfolgt das Ziel einer flächendeckenden, bedarfsgerechten und leitlinienkonformen Versorgung von Patient:innen mit hochgradiger Adipositas.

Die Arbeitsgruppe setzt sich dafür ein, dass die derzeit effektivste Behandlungsmethode – die Adipositas-Chirurgie – von allen Krankenkassen als evidenzbasierter Therapiestandard anerkannt wird. Zudem hat die AG Stellungnahmen zum Disease-Management-Programm (DMP) Adipositas gegenüber dem Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) abgegeben.

AG Automatisierte Externe Defibrillatoren (AED)

Die AG AED setzt sich dafür ein, dass automatisierte externe Defibrillatoren flächendeckend verfügbar sind.

Gemeinsam mit dem Deutschen Wiederbelebungsrat (German Resuscitation Council, GRC) hat die AG ein Aktionsbündnis initiiert. Ziel ist es, öffentliche Orte verpflichtend mit AEDs auszustatten, ein bundesweites AED-Register einzuführen sowie Bildungsangebote zur Wiederbelebung zu etablieren.

Arbeitsgruppe Kommunikation (AG KOM)

Die AG KOM ist ein Netzwerk von über 160 Kommunikator:innen der BVMed-Mitgliedsunternehmen.

Hier tauschen sie sich regelmäßig zu gewählten Schwerpunkt- und aktuellen Kommunikationsthemen aus – von Künstlicher Intelligenz in Kommunikation und Marketing über barrierefreie Kommunikation bis hin zu Grafikerstellung. Das Netzwerk dient dem BVMed auch als wichtige Informationsquelle, beispielsweise bei Medienanfragen zu aktuellen Branchenthemen.

AG Lungenkrebsscreening

Die AG Lungenkrebsscreening setzt sich für den Einsatz der Niedrigdosis-Computertomographie zur Früherkennung von LungenkrebsExterner Link. Öffnet im neuen Fenster/Tab. bei Personen mit erhöhtem Risiko, insbesondere bei Rauchenden, ein.

Ein Schwerpunkt der Arbeit liegt auf der Klärung der technischen Voraussetzungen für zertifizierte Screening-Zentren sowie auf den Anforderungen an geeignete Geräte. Zudem werden Bezüge zur Krankenhausreform thematisiert, etwa hinsichtlich der Leistungsgruppen sowie der Organisation der Erstbehandlung in Verbindung mit spezialisierten Zentren.

ESG-Netzwerk

Das ESG-Netzwerk dient dem Praxisaustausch zwischen Mitgliedsunternehmen und externen Impulsgebern zu Nachhaltigkeitsthemen.

Im Mittelpunkt stehen Best-Practice-Beispiele aus der MedTech-Branche. Im Jahr 2025 wurden insbesondere folgende Themen mit Expert:innen aus MedTech-Unternehmen, Einkaufs- und Logistikdienstleistern, Umwelt- und Beratungsinstituten sowie Normungs- und Branchenorganisationen aus Deutschland und dem europäischen Umfeld diskutiert: Life Cycle Assessment (LCA), Green Public Procurement (GPP) sowie Kreislaufwirtschaft am Beispiel der europäischen Verpackungsverordnung (PPWR).

Forum eStandards

Das Forum eStandards ist eine Austauschplattform für BVMed-Mitgliedsunternehmen und Krankenhaus-Einkaufsgemeinschaften zur gemeinsamen Entwicklung und Verbreitung von Empfehlungen für den elektronischen Geschäftsdatenaustausch.

Die Basis der Arbeit bilden Branchenpapiere mit abgestimmten Empfehlungen, beispielsweise zu elektronischem Datenaustausch (EDI) und elektronischen Rechnungen.

Personalleiterkreis (PLK)

Der Personalleiterkreis (PLK) vereint HR-Expert:innen (Human Resources) der BVMed-Mitgliedsunternehmen und dient als Plattform für Austausch und fachliche Diskussion zu aktuellen Personalthemen.

Im Berichtszeitraum standen insbesondere Themen wie Change-Management, aktuelle Entwicklungen in der Arbeitsrechtsprechung, Datenschutz sowie der Einsatz von Künstlicher Intelligenz im Unternehmen auf der Agenda.

PRRC-Netzwerk

Das PRRC-Netzwerk ermöglicht den Praxisaustausch zwischen Mitarbeitenden der Mitgliedsunternehmen, die die Rolle der „Verantwortlichen Person nach Artikel 15 MDR" übernehmen („Person Responsible for Regulatory Compliance", PRRC).

Im Fokus stehen der fachliche Austausch zu regulatorischen Anforderungen sowie praktische Fragen zur Umsetzung der MDR-Vorgaben in den Unternehmen.

Komplette Ausgabe: Jahresbericht 2025-26

Zur BVMed-Mitgliederversammlung wirft der BVMed einen kurzen Blick zurück und in die Zukunft: Was hat sich im letzten Jahr getan? Was muss noch geschehen? Im Jahresbericht werden die zentralen Themen der MedTech-Branche und die Arbeit des BVMed zusammengefasst. Lesen Sie hier komplette Ausgabe des Jahresberichts.

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    GesprächsforumVor Ort
    Berlin, 22.06.2026 17:00 - 19:00 Uhr
    Veranstalter: BVMed
    Schwerpunkt: Digitalisierung

    Zur Veranstaltung: FemTech – Gendersensible Medizin im Fokus | Daten, Forschung, Fortschritt Frauengesundheit im Fokus aktueller Digitalisierungsstrategien und Gesetze
  • Recht
    VerpackungsG und EU-PPWR – Anwendungsbereich, Pflichten & zeitliche Einordnung

    Der Green Deal der EU hat weitreichende Auswirkungen auf die MedTech-Branche, da neue Nachhaltigkeits- und Kreislaufwirtschaftsanforderungen zunehmend produktnahe regulatorische Pflichten betreffen. Laura-Isabell Dietz, LL.M. stellt beim Legal Lunch die wichtigsten Auswirkungen der europäische Verpackungsverordnung (PPWR) und des deutschen Verpackungsgesetz (VerpackG) auf die Branche vor.

    GesprächsforumDigital
    11.06.2026 12:00 - 13:00 Uhr
    Veranstalter: BVMed
    Schwerpunkt: Recht

    Zur Veranstaltung: BVMed Legal Lunch
  • Recht
    Umsetzung der NIS-2-Richtlinie im BSI-Gesetz – Neue Compliance-Pflichten für Unternehmen

    Am 06.12.2025 trat das deutsche NIS-2-Umsetzungsgesetz in Kraft und hat das Cybersicherheitsrecht grundlegend modernisiert. Damit gelten für Unternehmen im Gesundheitssektor wie Medizinproduktehersteller erheblich ausgeweitete Compliance und IT-Sicherheitsanforderungen. Anwältin Dr. Carolin Monsees, CIPP/E erklärt im Legal Lunch am 19. Mai, was das konkret für MedTech-Unternehmen bedeutet.

    GesprächsforumDigital
    19.05.2026 12:00 - 13:00 Uhr
    Veranstalter: BVMed
    Schwerpunkt: Recht

    Zur Veranstaltung: BVMed Legal Lunch

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