Leben retten, MedTech-Daten einbeziehen
Heute beginnt die internationale Woche der Wiederbelebung. Der plötzliche Herz-Kreislaufstillstand, auch plötzlicher Herztod genannt, ist außerhalb des Krankenhauses mit mehr als 70.000 Fällen pro Jahr eine der häufigsten Todesursachen in Deutschland. Eine sofortige Reanimation durch Laien vor Ort kann die Überlebenschancen der Betroffenen maßgeblich erhöhen. Dazu gehören eine sofort einsetzende und ununterbrochene Herzdruckmassage sowie, bei mehreren anwesenden Personen, der zeitnahe Einsatz eines Laien-Defibrillators (AED).
In Deutschland überleben bisher nur 5 bis 10 Prozent der Betroffenen einen solchen Vorfall. In anderen europäischen Ländern ist die Lage deutlich besser. Diese Situation müssen wir gemeinsam angehen und verbessern, um deutlich mehr Leben zu retten.
Ein wichtiger Schritt dafür ist das Gesetz zur Reform der Notfallversorgung. Positiv ist aus unserer Sicht die stärkere Einbindung von AED in ein digital vernetztes Rettungssystem. Wir fordern in unserer ausführlichen Stellungnahme, auch Daten aus Implantaten, Hilfsmitteln oder modernen Medizintechnologien mit Sensorik künftig stärker in die Bedarfseinschätzung bei Notfällen einzubeziehen.
Der neue Bundesgesundheitsminister Carsten Linnemann hat in einem Interview mit der FAZ angekündigt, die Notfallreform noch dieses Jahr durch den Bundestag zu bringen. Gleiches gilt für das geplante Pflegeneuordnungsgesetz. Einen ersten Referentenentwurf zur Primärversorgung kündigte er für den Herbst 2026 an.
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Notfallversorgung
Reform der Notfallversorgung: „MedTech-Daten in die Bedarfseinschätzung einbeziehen
 Der BVMed fordert in seiner Stellungnahme zur Reform der Notfallversorgung, Daten aus Implantaten, Hilfsmitteln oder modernen Medizintechnologien mit Sensorik stärker in die Bedarfseinschätzung bei Notfällen einzubeziehen. Positiv sieht der BVMed insbesondere die stärkere Einbindung von Automatisierten Externen Defibrillatoren (AED) in ein digital vernetztes Rettungssystem. „Die aktive Einbindung der Bevölkerung in die Notfallversorgung ist ein wichtiger Schritt, um die Reanimationsrate in Deutschland zu stärken“, so BVMed-Geschäftsführer Dr. Marc-Pierre Möll.
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Wiederbelebung
Themenportal Wiederbelebung
 Der plötzliche Herz-Kreislaufstillstand, auch plötzlicher Herztod genannt, ist außerhalb des Krankenhauses mit mehr als 70.000 Fällen pro Jahr eine der häufigsten Todesursachen in Deutschland. Eine sofortige Reanimation durch Laien vor Ort kann die Überlebenschancen der Betroffenen maßgeblich erhöhen. Dazu gehört eine sofort einsetzende und ununterbrochene Herzdruckmassage sowie, bei mehreren anwesenden Personen, der zeitnahe Einsatz eines Laien-Defibrillators. In Deutschland überleben bisher nur 5 bis 10 Prozent der Betroffenen einen solchen Vorfall. In anderen europäischen Ländern ist die Lage deutlich besser. Diese Situation müssen wir gemeinsam angehen und verbessern, um deutlich mehr Leben zu retten.
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Künstliche Intelligenz
Rede zur Lage der EU: KI und Gesundheit im Fokus, „aber mit effizienter Regulierung“
 Der Bundesverband Medizintechnologie (BVMed) begrüßt die Aussage von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen in der Rede zur Lage der Union, dass die Gesundheitsversorgung ein Bereich mit dem größten Potenzial für den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) ist. „KI und datengetriebene Lösungen können die medizinische Versorgung revolutionieren. Europa kann hier führend sein. Dafür brauchen wir aber eine effiziente Regulierung und klare Marktzugangswege“, so BVMed-Geschäftsführer und Vorstandsmitglied Dr. Marc-Pierre Möll.
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Herz-Kreislauf-Erkrankungen
Telemonitoring: BVMed informiert Patient:innen über Fernnachsorge bei Herzimplantaten
 Der BVMed klärt in einem neuen Informationsblatt Patient:innen mit einem implantierten Herzgerät über die Möglichkeiten der telemedizinischen Fernnachsorge auf. Fernnachsorge ermöglicht es, wichtige Gesundheitsdaten von implantierten Herzgeräten sicher an das behandelnde medizinische Team zu übermitteln. Veränderungen können so frühzeitig erkannt, Routinekontrollen teilweise telemedizinisch durchgeführt und unnötige Praxisbesuche vermieden werden. Der BVMed-Infoservice fasst für Patient:innen die Funktionsweise, Formen und Vorteile der Fernnachsorge zusammen.
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Telemonitoring
Fallbeispiele zum Telemonitoring
 Telemonitoring verfügt über ein erhebliches, bislang unzureichend genutztes Potenzial für die Weiterentwicklung der Gesundheitsversorgung in Deutschland. Insbesondere vor dem Hintergrund eines zunehmend überlasteten Gesundheitssystems könnte sich Telemonitoring vom „Nice-to-have“ zu einem strategischen Hebel für Effizienz, Versorgungsqualität und Patientensicherheit im Kontext einer datengetriebenen Medizin entwickeln. Wir haben Fallbeispiele zusammengetragen.
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Branche
Die Pharma- und Medizintechnik-Strategie der Bundesregierung 2025/26
 Medizintechnik ist im Koalitionsvertrag der Bundesregierung als Leitwirtschaft anerkannt. Die MedTech-Branche ist Teil des ressortübergreifenden Strategieprozess Pharma und Medizintechnik. Die Auftaktveranstaltung fand am 12. November 2025 im Kanzleramt statt. Ziel des umfangreichen Pharma- und Medizintechnikdialogs ist es, in der zweiten Jahreshälfte 2026 eine Strategie mit konkreten, umsetzbare Maßnahmen zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für die industrielle Gesundheitswirtschaft vorzulegen und im Kabinett zu beschließen. Danach sollen gesetzliche Maßnahmen folgen.
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