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MedTech-News
07. September 2026
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Konkrete Beispiele für ein großes Potenzial
Im Frühherbst steht die parlamentarische Beratung des neuen Digitalgesetzes an: dem Gesetz für Daten und digitale Innovation im Gesundheitswesen. Kurz: GeDIG. Nach jetzigem Plan steht die erste Lesung im Bundestag am 9. Oktober 2026 an.
Zeit genug, um sich damit zu beschäftigen, was an dem guten Referentenentwurf noch besser gemacht werden kann. Getreu dem Struckschen Gesetz besagt, dass kein Gesetzentwurf das Parlament so verlässt, wie er eingebracht wurde.
Wir haben da ein paar Ideen und werden in dieser Woche eine umfangreiche Stellungnahme zu Gesetz veröffentlichen. Einige wichtige Zukunftsthemen kommen unserer Ansicht nach bei dem Digitalgesetz zu kurz. Beispielsweise muss das Potenzial von Telemonitoring viel stärker genutzt und gefördert werden. Wir haben vorab einige konkrete Fallbeispiele zusammengetragen. Gute Lösungen, die den Menschen helfen und das System effizienter machen. Die aber im Dschungel der Sektorengrenzen und starren Verfahren feststecken.
Mehr dazu in diesem Newsletter.
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Digitale Versorgung
Position: Telemonitoring – vom ungenutzten Potenzial zum Innovationsmotor
 Der BVMed sieht in Telemonitoring einen strategischen Hebel für Effizienz, Versorgungsqualität und Patient:innensicherheit – bislang jedoch mit einem fragmentierten und zu hürdenreichen Marktzugang. Das Positionspapier skizziert acht Bausteine für einen eigenständigen Marktzugang, angelehnt an Hilfsmittel- und DiGA-Fast-Track-Verfahren. Mehr zur Ausgangslage, der Definition von Telemonitoring und wie das Potenzial genutzt werden kann in diesem Artikel.
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Telemonitoring
Fallbeispiel Telemonitoring: Hospital@Home
 Zuhause gesund werden und dabei weiterhin von der Klinik überwacht werden. Mit einem individuell kalibrierten Medizinprodukt am Handgelenk können Patient:innen früher aus dem Krankenhaus entlassen werden, während ihre Vitaldaten weiterhin kontinuierlich erfasst und im Krankenhaus gemonitort werden. Die Datenerfassung auf dem Niveau des Patientenmonitors im Krankenhaus mit intelligenten Alarmierungen bringt die Sicherheit der Krankenhausversorgung nach Hause.
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Telemonitoring
Fallbeispiel Telemonitoring: mymobility
 mymobility ist eine digitale Versorgungsplattform, die Patient:innen vor und nach Hüft-, Knie- und Schultergelenkersatz mittels Smartphone-App und optionaler Smartwatch kontinuierlich begleitet und überwacht. Die Plattform ermöglicht ein algorithmbasiertes, patientengeführtes Telemonitoring mit automatisierter Datenübermittlung von Aktivitätsdaten, PROMs und Therapietreue an das Behandlungsteam, das bei Abweichungen Benachrichtigungen erhält. Klinische Studien belegen die Nicht-Unterlegenheit gegenüber herkömmlicher Physiotherapie bei gleichzeitiger Reduktion von Wiederaufnahmeraten, Notaufnahmebesuchen und Physiotherapiekosten.
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Telemonitoring
Fallbeispiel Telemonitoring: Portrait Mobile - kontinuierliches tragbares Monitoring
 Ein kontinuierliches tragbares Monitoring auf Normalstationen schließt die heutige Überwachungslücke zwischen Intensivstation und punktuellen Vitalzeichenkontrollen alle vier bis sechs Stunden. Die Telemonitoring-Lösung "Portrait Mobile" überwacht Atemfrequenz, Sauerstoffsättigung und Pulsfrequenz kontinuierlich und kabellos - und ermöglicht gleichzeitig die Mobilisierung der Patient:innen. Dadurch können klinische Verschlechterungen früher erkannt, Komplikationen vermieden sowie Aufenthaltsdauer und Ressourcenverbrauch reduziert werden.
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Digitale Versorgung
Hintergrundartikel: Telemedizin und Telemonitoring - Bausteine für eine bessere Gesundheitsversorgung
 Das deutsche Gesundheitssystem steht unter Druck. Zu den Herausforderungen zählen steigende Kosten und Fachkräftemangel ebenso wie die Versorgung ländlicher Regionen. Telemedizin kann helfen, Engpässe zu verringern – und die Effizienz im Gesundheitswesen insgesamt zu erhöhen. Die Politik tut gut daran, telemedizinische Angebote wie Telemonitoring noch stärker in die Regelversorgung zu bringen.
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Digitale Versorgung
Mit Datennutzung und Innovationen zur Smarten Gesundheitsversorgung
 Die Digitalisierung des Gesundheitswesens ist kein Selbstzweck – sie ist der Schlüssel zu einer Versorgung, die effizienter, vernetzter und vor allem besser für Patient:innen wird. Damit eine solche smarte Versorgung gelingt, müssen digitale und datengetriebene Medizinprodukte frühzeitig mitgedacht und aktiv eingebunden werden. Zudem müssen telemedizinische Lösungen wie das Telemonitoring stärker genutzt werden.
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// Neuromodulation / Gastbeitrag
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Neurostimulation
Neuromodulation bei Herzinsuffizienz: Ein neuer Ansatz in der Behandlung
 Die Behandlung der chronischen Herzinsuffizienz hat in den vergangenen Jahren große Fortschritte gemacht. Moderne Medikamente und etablierte Gerätetherapien können das Herz entlasten, Beschwerden verringern und die Prognose verbessern. Dennoch bleiben einige Patientinnen und Patienten trotz ausgeschöpfter Standardtherapie deutlich eingeschränkt. Einen neuen Neuromodulation-Ansatz zur Baroreflex-Aktivierungstherapie beschreibt Prof. Dr. Karl-Philipp Rommel in einem Gastbeitrag für bvmed.de.
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Stellenausschreibung
Stellenausschreibung: Referent:in Politik und Fachkoordination (m|w|d)Für unsere Geschäftsstelle suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt und in Vollzeit eine:n Referent:in Politik und Fachkoordination (m|w|d). In dieser Position unterstützen Sie die Fachreferate bei politischen Verfahren, Beteiligungsprozessen und Stellungnahmen. Sie koordinieren den Informationsfluss zwischen Fachreferaten und Politikbereich und unterstützen die politische Aufbereitung fachlicher Themen sowie die Vorbereitung von Arbeitsunterlagen, Beteiligungsprozessen und Dialogformaten.
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Branche
Die Pharma- und Medizintechnik-Strategie der Bundesregierung 2025/26
 Medizintechnik ist im Koalitionsvertrag der Bundesregierung als Leitwirtschaft anerkannt. Die MedTech-Branche ist Teil des ressortübergreifenden Strategieprozess Pharma und Medizintechnik. Die Auftaktveranstaltung fand am 12. November 2025 im Kanzleramt statt. Ziel des umfangreichen Pharma- und Medizintechnikdialogs ist es, in der zweiten Jahreshälfte 2026 eine Strategie mit konkreten, umsetzbare Maßnahmen zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für die industrielle Gesundheitswirtschaft vorzulegen und im Kabinett zu beschließen. Danach sollen gesetzliche Maßnahmen folgen.
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Die MedTech Unternehmen beschäftigen in Deutschland über 210.000 Menschen. Die MedTech-Branche ist stark mittelständisch geprägt. 93 Prozent der MedTech-Unternehmen beschäftigen weniger als 250 Mitarbeiter. Und die Branche ist ein wichtiger Treiber des medizinischen Fortschritts. Im Durchschnitt investieren die MedTech-Unternehmen rund 8 Prozent ihres Umsatzes in Forschung und Entwicklung.
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