"Jeder Mensch ist einzigartig"

Die Körperstolz-Kampagne

In der Motivreihe "Körperstolz" zeigt der BVMed Patienten, die trotz chronischer Erkrankungen mitten im Leben stehen. Die Kampagne möchte das Verständnis für die Lebenssituation Betroffener stärken und den Wert von Medizinprodukten für ein selbstbestimmtes Leben zeigen. "Jeder Mensch ist einzigartig. Einigen helfen wir, wie alle anderen zu leben."

Nic: "Mit meinem Implantat ist mein Leben wieder im Takt"
Willibald: "Ich mache wieder Sport ohne Schmerzen"
Christine: "Ich will Brustkrebs-Patientinnen Mut machen"
Thomas: "Wir Kehlkopflosen sind sehr kommunikativ"
Michael: "Mit der Bauchfelldialyse bin ich weiter mobil"
Steffi: "Der Stomabeutel gehört jetzt zu mir"
Elke: "Die Insulinpumpe schenkt mir Freiheit"
Peter: "Die Ernährungstherapie gibt mir Energie"
Dietrich: "Für Inkontinenz muss man sich nicht schämen"
  • Mit der Kampagne "Körperstolz" rüttelt der BVMed an einem gesellschaftlichen Tabu: Trotz ihrer Verbreitung und Relevanz für den Einzelnen werden einige Medizinprodukte schamvoll versteckt, über ihre vielfache Nutzung wird öffentlich kaum gesprochen. Das will die neue Kampagne ändern.

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  • Körperstolz-Motiv Defibrillator mit Telekardiologie: Nicolas Lewandrowski

    Nicolas Lewandrowski (17) ist Schüler der 11. Klasse an einem Berufskolleg. Er lebt seit seiner Geburt mit einem Herzfehler und wurde bereits dreimal am offenen Herzen operiert. Im Jahr 2013 erlitt er beim Fußballspielen einen Herzstillstand und musste auf dem Schulhof wiederbelebt werden. Seither trägt Nicolas einen implantierten Defibrillator (ICD), der ihn vor dem plötzlichen Herztod schützt und neue Sicherheit gibt. Mittlerweile gibt es für ihn keine wesentlichen Einschränkungen mehr, was die Lebensqualität angeht“. Vielmehr freut er sich, Menschen in seinem Alter zu zeigen, „dass man auch mit einem Herzfehler und einem implantierten Stück Metall genauso leben kann, wie jeder gesunde Mensch auch.“

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  • Körperstolz-Motiv Schultergelenkprothese: Willibald Panzer

    Willibald Panzer (61) ist begeisterter Sportler. Im Jahr 2010 verletzte er sich beim Beachvolleyball an der linken Schulter. Nachdem die Schmerzen unerträglich wurden, entschied sich Willibald für ein künstliches Schultergelenk. Durch die Operation und die anschließende Reha konnte die Beweglichkeit der Schulter vollständig wiederhergestellt werden. Seitdem ist Willibald wieder schmerzfrei und sportlich aktiv. „Es ist ein Wunder“, sagt er selbst. Mit seiner Erfahrung möchte er nun „Menschen helfen, die vor der Entscheidung einer OP stehen“. Daher freut er sich, die Kampagne „Körperstolz“ zu unterstützen.

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  • Körperstolz-Motiv Lymphödem nach Brustkrebs: Christine Raab

    Christine Raab (35) ist freiberufliche Make-up-Artistin. Im November 2014 erhielt sie die Diagnose Brustkrebs. Es folgten zahlreiche Untersuchungen und eine Operation, bei der befallene Lymphknoten entfernt wurden. Nach der anschließenden Chemotherapie entwickelte sich bei Christine ein Lymphödem. Seitdem trägt sie einen Kompressionsärmel, der sie im beruflichen und privaten Alltag begleitet. Christine findet, „man sollte immer das Beste aus allem machen.“ Mit dieser positiven Einstellung macht sie anderen Frauen Mut.

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  • Körperstolz-Motiv Tracheostoma: Thomas Müller

    Thomas Müller (58) ist Sprecher von „Palatina“, einer Selbsthilfegruppe für Kopf-Hals-Operierte in Kaiserslautern. Nach seiner zweiten Krebserkrankung wurde ihm 2006 der Kehlkopf entfernt. Seitdem spricht Thomas mithilfe eines Stimmventils und gibt anderen Betroffenen Tipps im Umgang mit dem Tracheostoma (Halsöffnung): „Ich bin jemand, der aufbaut und nicht aufgebaut werden muss.“ Sein Leben hat sich seit der Operation zwar verändert, eingeschränkt fühlt er sich aber nicht: „Ich fahre gerne in den Urlaub nach Italien, treibe Sport und koche mit meiner Freundin. Das Tracheostoma nimmt dabei wenig Raum in meinem Leben ein. Es gehört einfach zu mir.“

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  • Körperstolz-Motiv Dialyse: Michael Schmidt

    Michael Schmidt (39) ist als Software-Trainer im Baustoffhandel in Leipzig tätig. Dabei plant und organisiert er Schulungen für zahlreiche Standorte in Deutschland. Im Winter fährt er gerne Ski, im Sommer liegt er am liebsten mit seiner Partnerin am Strand. Seit drei Jahren ist Michael täglich auf die Dialyse angewiesen, da seine Nieren Gifte nur unzureichend abbauen. Sein Leben hat sich seitdem verändert, dennoch fühlt er sich frei und mobil. „Durch die Diagnose ‚Niereninsuffizienz’ gehe ich bewusster mit meinem Leben um und empfinde mehr Wertschätzung. Ich habe erkannt, dass das Leben nicht nur aus Arbeiten besteht, sondern Familie und Freunde wichtiger sind.“

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  • Körperstolz-Motiv Diabetes: Elke Ederer

    Elke Ederer (33) ist Diabetikerin und braucht seit ihrem 13. Lebensjahr mehrmals am Tag Insulin. Heute nutzt sie dafür eine Pumpe, die automatisch Insulin abgibt und ihr einen Alltag ohne Spritzen ermöglicht. "Seitdem bin ich viel mobiler und kann meinen Tagesablauf flexibel gestalten. Das gibt mir mehr Freiheiten – sowohl im Job als auch in meiner Freizeit." Wollte Elke Ederer anfangs ihre Diabeteserkrankung am liebsten verstecken, steht sie heute offen dazu. Ihre Erfahrungen als Diabetikerin teilt sie auf ihrer Homepage "Einfach Zucker".

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  • Körperstolz-Motiv Stoma: Steffi Jesko

    Steffi Jesko (32) litt über viele Jahre an einer besonders schweren Form von Morbus Crohn, einer chronisch-entzündlichen Darmerkrankung. Nach zahlreichen Operationen wurde bei ihr 2011 zudem Darmkrebs festgestellt. Sie erhielt einen künstlichen Darmausgang (Stoma), was für sie zunächst ein Schock war: "Ich wollte mich am liebsten nur noch zurückziehen." Doch Steffi Jesko lernte, auch durch den Austausch mit anderen Betroffenen, selbstbewusst mit dem Stomabeutel umzugehen: "Er gehört jetzt zu mir und lässt mich wieder aktiv am Leben teilhaben. Ich arbeite, genieße meine Freizeit und meine Partnerschaft. Heute sehe ich das Stoma als eine Erleichterung für mein Leben, nicht als Einschränkung."

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  • Körperstolz-Motiv Ernährungstherapien: Peter Helfrich

    Peter Helfrich (20) ist seit seinem dritten Geburtstag auf künstliche Ernährung angewiesen. "Mein Darm arbeitet nicht richtig. Erst durch die künstliche Ernährung erhalte ich alle lebenswichtigen Nährstoffe und habe Energie für mein Studium." Jeden Abend schließt Peter Helfrich für zwölf Stunden eine Infusion an, die er dank einer kleinen, leichten Pumpe bequem auch in einem Rucksack transportieren kann. "Durch den Rucksack bin ich heute viel mobiler und kann während der Infusionszeit überall hingehen. Das macht mein Leben viel einfacher." Peter Helfrich studiert seit Oktober 2014 Medizin.

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  • Körperstolz-Motiv Inkontinenz: Dietrich Garbrecht

    Dietrich Garbrecht (79) lebt mit Inkontinenz, einer Folge seiner Prostatakrebs-Erkrankung. Inkontinenzhilfen ermöglichen es ihm, seinen zahlreichen Hobbys wie Tanzen, Kunst und Theater trotzdem nachzugehen. "Durch sie fühle ich mich sicher und habe Freude am Leben." Es hat ihn gereizt, bei der Kampagne "Körperstolz" mitzumachen. Dietrich Garbrecht: "Als Tänzer habe ich ein sehr gutes Körpergefühl, bin trotz der Inkontinenz stolz auf meinen Körper."

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  • Film

  • Making-of-Film "Körperstolz" 2017

    Die Medizintechnologie-Kampagne "Körperstolz" des BVMed wird 2017 mit drei neuen Patientengeschichten fortgesetzt. Dabei kommen neben einer Brustkrebs-Patientin, die Kompressionsärmel gegen ihr Lymphödem nutzt, auch erstmals Implantate-Träger zu Wort: ein junger Mann mit implantiertem Defibrillator und ein sportlicher 61-jähriger mit Schultergelenkprothese. Die Motivreihe „Jeder Mensch ist einzigartig“ zeigt Patienten, die trotz ihrer Erkrankungen mitten im Leben stehen. Weiterlesen

  • zum Film
  • Motive

  • Motive Körperstolz und Maßstab Mensch

    Patientengeschichten unter: www.bvmed.de/koerperstolz... Weiterlesen

  • zu den Motiven

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