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MedTech-News
30. März 2026
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Versorgung sichern, Innovation stärken
Die vergangene Woche endete mit guten Nachrichten für eine moderne Gesundheitsversorgung: Das Europäische Parlament hat dem Vorrang der MDR bei KI-basierten Medizinprodukten zugestimmt – ein wichtiger Schritt gegen Doppelregulierung und für mehr Innovationsfreundlichkeit in Europa. Nun muss auch der EU-Rat mitgehen.
Die Frage, wie eine gute Patient:innenversorgung künftig gesichert werden kann, steht auch zu Beginn dieser Woche im Fokus: Heute soll die FinanzKommission Gesundheit ihre Empfehlungen zur Stabilisierung der GKV-Beitragssätze an Bundesgesundheitsministerin Nina Warken übergeben. Über die Vorschläge diskutiert anschließend die Politik. Wir haben der Kommission im Vorfeld unsere Position und konkrete Vorschläge übermittelt – etwa einen einheitlichen Mehrwertsteuersatz von 7 Prozent auf Medizinprodukte, der die GKV entlasten kann, eine stärkere Nutzung von Telemonitoring bis hin zu „smarten Monitoring“ zur besseren Betreuung und Versorgung sowie den weiteren Verzicht auf Ausschreibungen im sensiblen Hilfsmittelbereich, die nachweislich Risiken für Versorgungs- und Lebensqualität bergen.
Apropos Risiken: Die Auftaktveranstaltung unseres Formats „HygieneImpulse“, bei dem die Kampagne #DeutschlandErkenntSepsis vorgestellt wurde, zeigte, wie wichtig Prävention und Früherkennung für eine gute und sichere Versorgung sind. Unterstützt wird diese Botschaft durch unseren Chart der Woche zu den häufigsten Todesursachen in Deutschland.
Die Herausforderungen für unser Gesundheitssystem wachsen – durch demografischen Wandel, steigende Versorgungsbedarfe und knappe Ressourcen. Eine zukunftsfähige Gesundheitsversorgung entsteht durch strategische Investitionen in Innovation, Prävention und Versorgungsqualität. Wir brauchen Lösungen, die Versorgung sichern und gleichzeitig effizienter machen. Medizintechnik steht genau für diesen Fortschritt – als Teil der Lösung für ein resilientes Gesundheitssystem. Mehr in diesem Newsletter.
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Künstliche Intelligenz
MDR-Vorrang für KI-Medizinprodukte: BVMed begrüßt Zustimmung des EU-Parlaments als wichtigen Schritt gegen Doppelregulierung
 Der Bundesverband Medizintechnologie (BVMed) begrüßt die Zustimmung des Europäischen Parlaments zu Änderungen im Rahmen des KI-Omnibus, mit denen der EU-Medizinprodukte-Verordnung (MDR) als sektoraler Regulierungsrahmen Vorrang bei KI-basierten Medizinprodukten eingeräumt wird. „Das ist ein wichtiges Signal für die MedTech-Branche. Ein MDR-Vorrang bei KI-basierten Medizinprodukten sorgt für mehr Rechtssicherheit und hilft, unnötige Doppelregulierung zu vermeiden. Im nächsten Schritt muss auch der EU-Rat zustimmen“, so BVMed-Experte Christopher Kipp.
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Faktor Lebensqualität
Hochwertige Hilfsmittelversorgung: Eine Investition in Lebensqualität und Teilhabe
 In Deutschland sind hunderttausende Menschen auf medizinische Hilfsmittel wie Einmalkatheter für den intermittierenden Selbstkatheterismus (ISK) oder Produkte zur Stomaversorgung angewiesen. Für sie ist eine individuell angepasste, bedarfsgerechte Versorgung keine Komfortfrage – sondern eine elementare Voraussetzung für Selbstbestimmung, Gesundheit und soziale Teilhabe. Ein Hintergrundartikel der Initiative „Faktor Lebensqualität“ .
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Gesetzliche Krankenversicherung
GKV-Finanzen entlasten: Mehrwertsteuer für Medizinprodukte einschließlich Hilfsmittel senken
 Angesichts aktueller Vorstöße zur Senkung der Mehrwertsteuer auf Arzneimittel und Hilfsmittel hat der Bundesverband Medizintechnologie (BVMed) auf die großen Einsparpotenziale für die Finanzen der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) durch einen einheitlich abgesenkten Mehrwertsteuersatz von 7 Prozent auf alle Medizinprodukte einschließlich Hilfsmittel hingewiesen.
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Infektionsschutz
BVMed-Hygieneimpulse: Mehr Aufklärung, Prävention und strukturierte Versorgung bei Sepsis erforderlich
 Sepsis ist eine der häufigsten Todesursachen in Deutschland, wird jedoch noch immer zu selten erkannt. Um vermeidbare Todesfälle und schwere Folgeverläufe zu reduzieren, braucht es eine konsequente Stärkung von Aufklärung, Prävention und Hygienemaßnahmen sowie verbindliche Strukturen für eine frühzeitige Diagnose und Behandlung in allen Versorgungsbereichen. So das Fazit der BVMed-„HygieneImpulse“. Die Auftaktveranstaltung wurde gemeinsam mit dem Aktionsbündnis Patientensicherheit (APS) und Expert:innen des Deutschen Qualitätsbündnisses Sepsis (DQS) durchgeführt.
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Herz-Kreislauf-Erkrankungen bleiben die häufigste Todesursache in Deutschland: 35,4 Prozent aller Todesfälle bei Frauen und 31,9 Prozent bei Männern gingen 2024 darauf zurück. Krebserkrankungen folgen auf Platz zwei, psychische Störungen – vor allem Demenz – auf Platz drei, wobei Frauen hier fast doppelt so häufig betroffen sind wie Männer. Die Zahlen verdeutlichen den hohen Stellenwert von Prävention und innovativer Medizintechnik in der Versorgung.
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// Über die MedTech-Branche
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Branche
MedTech als Lösungsanbieter: #NurMitMedTech
 Die MedTech-Branche trägt mit ihren Technologien, Produkten und Verfahren zu einer besseren Patient:innen-Versorgung, zu effizienteren Prozessen und Entlastung des medizinischen Personals bei. Medizintechnik ist Teil der Lösung! Das wollen wir mit unserer Kampagne #NurMitMedTech verdeutlichen. Unser Ziel ist ein klares Bekenntnis der Politik zum Medizintechnik-Standort Deutschland. Medizintechnik muss in allen Versorgungsbereichen und Reformvorhaben mitgedacht werden.
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Branche
Übersichtsseite: Zahlen und Fakten zur MedTech-Branche
 Moderne Medizintechnologien verbessern unsere Lebensqualität, retten und erhalten Leben. Und sie tragen zu einer positiven Entwicklung der Gesundheitswirtschaft in Deutschland bei. Unsere Kennzahlen: mehr als 210.000 Arbeitsplätze. 93 Prozent KMU. 40 Milliarden Euro Umsatz. 68 Prozent Exportquote. Hier gibt es alle Zahlen und Fakten zur MedTech-Branche.
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