Cookie-Einstellungen

Zur fortlaufenden Verbesserung unserer Angebote nutzen wir den Webanalysedienst matomo.

Dazu werden Cookies auf Ihrem Endgerät gespeichert, was uns eine Analyse der Benutzung unserer Webseite durch Sie ermöglicht. Die so erhobenen Informationen werden pseudonymisiert, ausschließlich auf unserem Server gespeichert und nicht mit anderen von uns erhobenen Daten zusammengeführt - so kann eine direkte Personenbeziehbarkeit ausgeschlossen werden. Sie können Ihre Einwilligung jederzeit über einen Klick auf "Cookies" im Seitenfuß widerrufen.

Weitere Informationen dazu in unseren Datenschutzhinweisen.

 - Gesetzliche Krankenversicherung GKV-Finanzen entlasten: Mehrwertsteuer für Medizinprodukte einschließlich Hilfsmittel senken

Angesichts aktueller Vorstöße zur Senkung der Mehrwertsteuer auf Arzneimittel und Hilfsmittel hat der Bundesverband Medizintechnologie (BVMed) auf die großen Einsparpotenziale für die Finanzen der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) durch einen einheitlich abgesenkten Mehrwertsteuersatz von 7 Prozent auf alle Medizinprodukte einschließlich Hilfsmittel hingewiesen.

PressemeldungBerlin, 30.01.2026, 07/26

© BVMed / Tina Eichner Bild herunterladen „Nach einem Gutachten des Instituts für Gesundheitsökonomik im Auftrag des BVMed aus dem Jahr 2023 liegt das Einsparvolumen für die GKV bei rund 2,1 Milliarden Euro, wenn Medizinprodukte einheitlich mit 7 Prozent besteuert werden. Diesen Vorschlag haben wir auch der GKV-Finanzkommission unterbreitet“, so BVMed-Geschäftsführer und Vorstandsmitglied Dr. Marc-Pierre Möll.

Die Entlastung für die GKV-Finanzen könnte zügig umgesetzt werden, ohne dass dies zu Lasten der Qualität der Gesundheitsleistungen geht. „Gleichzeitig würde damit das Chaos unterschiedlicher Mehrwertsteuersätze bei Medizinprodukten beseitigt werden, was zu einem erheblichen Bürokratieabbau beitragen würde“, so Möll.

Aufgrund der unterschiedlichen Besteuerung bei Medizinprodukten würde ein einheitlicher Steuersatz für Klarheit bei allen Beteiligten sorgen. Als Beispiele nennt der BVMed Herzschrittmacher und Elektroden, die unterschiedliche Mehrwertsteuersätze haben. Ein weiteres Beispiel: Für Hüft- und Knieimplantate gilt der ermäßigte Mehrwertsteuersatz nur bei Bestellung von kompletten gelenkbildenden Komponenten. Für einzelne Teile und Zubehör, etwa einem Hüftkopf, gilt dagegen der volle Mehrwertsteuersatz. Auch bei Wirbelsäulenschraubensystemen kommt es in der Praxis immer wieder zu Abgrenzungs- und Definitionsproblemen.

Das Fazit des BVMed: „Ein einheitlicher ermäßigter Umsatzsteuersatz auf Medizinprodukte einschließlich Hilfsmittel reduziert die finanziellen Belastungen im Versorgungssystem, verbessert die Zugänglichkeit und trägt zur Kostenstabilität bei, insbesondere für chronisch Kranke und Pflegebedürftige“, so BVMed-Geschäftsführer Dr. Marc-Pierre Möll.

Ihr Kontakt zu uns

Service

News abonnieren

Sie möchten auf dem Laufenden bleiben?
Abonnieren Sie unsere kostenlosen Newsletter, E-Mail-Alerts zu unseren Themen oder Pressemeldungen.

Jetzt abonnieren

Das könnte Sie auch interessieren

  • Hilfsmittel
    Anhörung im Gesundheitsausschuss: „Hilfsmittel-Ausschreibungen gefährden Versorgungsqualität und schwächen Strukturen“

    Der BVMed lehnt in seiner Stellungnahme zur Anhörung im Gesundheitsausschuss die Wiedereinführung von Ausschreibungen im Hilfsmittelbereich entschieden ab. „Hilfsmittel-Ausschreibungen führen zu massiven Einschränkungen der Versorgungsqualität in diesem dienstleistungsintensiven Versorgungssegment – und zugleich zu einem Abbau von Vor-Ort-Versorgungsstrukturen“, so BVMed-Expertin Juliane Pohl.

    Pressemeldung07.10.2026

    Mehr lesen
  • Branche
    BVMed-Herbstumfrage zur Lage der MedTech-Branche zeigt steigende Kosten: Unternehmen erwarten besseren Innovationszugang

    Die Stimmung in der deutschen MedTech-Branche hat sich nach der BVMed-Herbstumfrage 2026 gegenüber den Vorjahren leicht aufgehellt. Damit verbindet sich aber die klare Erwartung an die Politik, die MDR-Revision, den Bürokratieabbau und einen verbesserten Innovationszugang voranzutreiben.

    Pressemeldung06.10.2026

    Mehr lesen
  • Branche
    BVMed-Jahrespressekonferenz: 10-Punkte-Plan, um den MedTech-Standort Deutschland zu stärken

    Der BVMed hat auf seiner Jahrespressekonferenz in Berlin einen 10-Punkte-Forderungskatalog an die Bundesregierung vorgestellt. Ziel ist es, den MedTech-Standort Deutschland zu stärken und eine smarte Gesundheitsversorgung durch technologische Innovationen zu ermöglichen.

    Pressemeldung06.10.2026

    Mehr lesen

Mitglieder

Der BVMed repräsentiert über 300 Hersteller, Händler und Zulieferer der Medizintechnik-Branche sowie Hilfsmittel-Leistungserbringer und Homecare-Versorger.

Mehr lesen

Die Akademie

Von Compliance über Nachhaltigkeit bis hin zu Kommunikation. Unsere Akademie bietet der MedTech-Community eine Vielfalt an Veranstaltungen zur Fort- und Weiterbildung an. Entdecken Sie unsere Seminare, Workshops und Kongresse.

Zu den Veranstaltungen