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MedTech-News
02. November 2026
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Regulatorische Hürden weiter abbauen
Die Medizintechnik ist eine Schlüsselbranche für die Gesundheitsversorgung, die industrielle Wertschöpfung und die technologische Souveränität Europas. MedTech-Unternehmen entwickeln innovative Produkte und Verfahren, sichern hoch qualifizierte Arbeitsplätze in Deutschland und leisten einen wesentlichen Beitrag zur Leistungsfähigkeit der Gesundheitssysteme. Und sie sind dabei auf dem Weltmarkt sehr erfolgreich: 68 Prozent des Umsatzes wird in ausländischen Märkten gemacht.
Die exportstarke MedTech-Branche ist international eng verflochten und sowohl auf verlässliche Lieferketten als auch auf offene Märkte angewiesen. Das Problem: Handelsbeschränkungen können die Versorgungssicherheit, die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen und den Zugang zu wichtigen und Absatzmärkten beeinflussen. Die Lösung: Internationale Abkommen, gegenseitige Anerkennungen, ein Abbau von regulatorischen Hürden.
Ein mutmachendes Beispiel ist die jüngste Anerkennung der europäischen CE-Kennzeichnung durch die britische Regierung, die damit ihren Sonderweg beendet. Ein gutes Vorbild für andere Regionen und Länder. Mehr dazu in diesem Newsletter.
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Regulatorik/MDR
UK-Anerkennung der CE-Kennzeichnung: „Regulatorische Hürden weiter abbauen“
 Der BVMed begrüßt die Entscheidung der britischen Regierung, Medizinprodukte und In-vitro-Diagnostika mit CE-Kennzeichnung auch langfristig in Großbritannien anzuerkennen. „Das ist ein wichtiges Signal für verlässliche regulatorische Rahmenbedingungen, den Wegfall unnötiger Doppelzulassungen und die Sicherung eines effizienten Marktzugangs für innovative Medizintechnologien. Wir müssen auch in weiteren Ländern und Regionen bemüht sein, regulatorische Hürden weiter abzubauen“, kommentiert BVMed-Geschäftsführer und Vorstandsmitglied Dr. Marc-Pierre Möll.
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Export
Über 68 Prozent Exportquote
 Die innovativen Produkte der deutschen MedTech-Branche sind weltweit gefragt. Der Auslandsumsatz der MedTech-Branche 2024 erreichte nach der Wirtschaftsstatistik 2024 einen Wert von 28,16 Milliarden Euro. Die Exportquote der deutschen MedTech-Branche liegt damit bei rund 68 Prozent. Wichtigste Zielregion der deutschen Medizintechnikexporte 2024 war die Europäische Union, auf die 39,6 Prozent der branchenrelevanten Ausfuhren entfielen.
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Nach Angaben des Statistischen Bundesamts erzielte die MedTech-Branche in Deutschland 2024 einen Gesamtumsatz von 41,36 Milliarden Euro. Davon entfielen 28,16 Milliarden Euro auf das Ausland (2023: 27,37 Mrd. Euro). Die Exportquote stieg damit auf 68,1 Prozent (2023: 67,8 Prozent). Wichtigste Zielregion ist die Europäische Union mit 39,6 Prozent der branchenrelevanten Ausfuhren, gefolgt von Nordamerika (20 Prozent) und Asien (16 Prozent). Größter Einzelmarkt sind die USA mit 5,72 Milliarden Euro, vor den Niederlanden und China. Die MedTech-Branche ist damit stark international ausgerichtet und trägt mit ihrem Export wesentlich zur Wirtschaftskraft Deutschlands bei.
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Branche
Zahlen und Fakten: Die MedTech-Branche
 Sie rettet Leben, sichert Versorgung und stärkt gleichzeitig den Standort: Die deutsche MedTech-Branche ist Innovationstreiberin, Jobmotor und Wirtschaftsstärke zugleich. Der BVMed vertritt die gesamte Wertschöpfungskette – von Herstellern und Zulieferern über den Fach- und Großhandel bis zu Hilfsmittel-Leistungserbringern und Homecare-Versorgern.
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Lage der Branche
Ergebnisse der BVMed-Herbstumfrage 2026
 Wie ist die aktuelle Lage der Medizintechnik-Branche? Der BVMed führte bei seinen Mitgliedsunternehmen im August und September 2024 eine umfassende Online-Befragung mit insgesamt 28 Fragen durch.
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Die Zeiten, in denen das europäische Regulierungssystem für Medizinprodukte, die europäische Medizinprodukteverordnung (MDR), dem US-amerikanischen FDA-System überlegen war, sind lange vorbei. Das verdeutlicht die BVMed-Herbstumfrage seit mehreren Jahren. Der Trend hat sich 2026 sogar noch weiter verstärkt. Eine deutliche Mehrheit von 62 Prozent der Unternehmen präferiert das FDA-System. Im Vorjahr waren es 56 Prozent. Nur 9 Prozent der BVMed-Mitglieder präferieren das MDR-System der EU (Vorjahr 14 Prozent). 29 Prozent haben keine Präferenz.
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Ambulante Versorgung
3 Fragen an... Daniela Piossek, Sprecherin des BVMed-Arbeitskreises Ambulante Gesundheitsversorgung (AKA)
 Nach der Neuwahl des BVMed-Vorstands im April 2026 wurden auch die sieben BVMed-Arbeitskreise für die nächsten zwei Jahre neu benannt. Daniela Piossek von Paul Hartmann ist auf der konstituierenden Sitzung des BVMed-Arbeitskreises "Ambulante Gesundheitsversorgung" (AKA) am 21. Oktober 2026 zur Sprecherin gewählt worden. Wir haben mit ihr über die Themen und Ziele des AKA gesprochen - und welche Botschaft sie dem neuen Gesundheitsminister mit auf den Weg gibt...
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Homecare
Position: Digital und menschenzentriert - Häusliche Versorgung stärken und Potenziale nutzen
 Demografie, Fachkräftemangel und finanzielle Engpässe bedrohen die Sicherstellung der Gesundheitsversorgung in Deutschland. Die Lösung liegt in der Stärkung der Versorgung in der Häuslichkeit – unter Einbeziehung aller vorhandenen personellen Ressourcen sowie digitaler und innovativer Technologien. Dies erfordert unter anderem adäquate Rahmenbedingungen für die Versorgung durch Angehörige; die bessere und effizientere Nutzung der zur Verfügung stehenden personellen Ressourcen in der Häuslichkeit – unter Einbindung von Homecare; den Ausbau digitaler Versorgungs-, Monitoring- und Kommunikationsangebote – und damit die Stärkung von Versorgung, Monitoring und Prävention in der Häuslichkeit; die Förderung und systematische Integration von medizinischen und medizintechnischen Innovationen in die häusliche Versorgung – als notwendige Voraussetzung für den Verbleib in den eigenen vier Wänden; koordinierte Versorgungskonzepte und geeignete Informations- und Kommunikationsnetzwerke.
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10.11.2026 | Berlin
Homecare-Management-Kongress 2026
 Das deutsche Gesundheitssystem steht vor tiefgreifenden Veränderungen. Finanzierungsfragen, Künstliche Intelligenz und neue gesetzliche Rahmenbedingungen prägen die kommenden Jahre – mit direkten Auswirkungen auf Homecare-Unternehmen und Hilfsmittelleistungserbringer.
Der Homecare-Management-Kongress bietet am 10. und 11. November in Berlin Einordnung, praxisnahe Impulse und bringt zentrale Akteure sektorenübergreifend in den Austausch.
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