Zukunftsfähigkeit als Maßstab
Wie kann die Gesundheitsversorgung zukunftsfähig gestaltet werden? Dafür braucht es unter anderem medizintechnische Innovationen und einen konsequenten Blick auf Qualität und Patient:innensicherheit.
In seiner Stellungnahme zum GeDIG fordert der BVMed deshalb mehr Innovationsimpulse und weniger Bürokratie bei der Digitalisierung der Versorgung. Auch bei der geplanten EU-Vergaberechtsreform kommt es darauf an, Qualität, Innovationen und Versorgungssicherheit stärker zu berücksichtigen.
Zur Versorgungssicherheit gehört auch eine konsequente Infektionsprävention – darauf machte der gestrige Welt-Sepsis-Tag aufmerksam. Konsequente Basishygiene kann Infektionen verhindern und damit Sepsis vorbeugen. Dazu leisten auch Medizinprodukte einen wichtigen Beitrag – in der stationären, ambulanten und häuslichen Versorgung.
Wie zentral die Medizintechnik für unser „herausragendes Gesundheitssystem“ ist, hob auch Bundesgesundheitsminister Carsten Linnemann in seiner Bundestagsrede zum Haushaltsgesetz 2027 hervor – und betonte zugleich die Stärke der Gesundheitswirtschaft.
Und zukunftsfähig heißt für den BVMed eben auch nachhaltig: Seit dem 1. September verstärkt Jenny Blum als neue Nachhaltigkeits-Referentin dieses wichtige Themenfeld im BVMed-Team.
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Digitale Versorgung
BVMed-Stellungnahme zum GeDIG: Mehr Innovationsimpulse, weniger Bürokratie
 Der BVMed erwartet von der parlamentarischen Beratung des Gesetzes für Daten und digitale Innovation im Gesundheitswesen (GeDIG) eine frühere Einführung der elektronischen Verordnung für Hilfsmittel, mehr Regelungsvereinfachungen und stärkere Impulse für digitale Innovationen. „Das Digitalgesetz hat gute Ansätze, muss aber bei der Förderung von digitalen Innovationen wie datengestützter Versorgung oder Telemonitoring mutiger vorangehen“, sagt BVMed-Digitalexpertin Natalie Gladkov zur Vorlage einer umfangreichen Stellungnahme des MedTech-Verbandes.
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Recht
BVMed unterstützt neue Vergaberegeln der EU-Kommission: „Qualitätsfokus ist der richtige Weg“
 Die EU-Kommission geht nach Ansicht des Bundesverbandes Medizintechnologie (BVMed) mit der heute, am 9. September 2026, vorgestellten Vergaberechts-Reform den richtigen Weg. „Weg vom reinen Preiswettbewerb hin zu einem stärkeren Fokus auf Qualität und Versorgungssicherheit. Dazu einheitliche EU-Regelungen, die nationales ‚Gold plating‘ vermeiden. Das sind gute Ansätze, um die Wettbewerbsfähigkeit Europas und damit auch den MedTech-Standort zu stärken“, kommentiert BVMed-Geschäftsführer und Vorstandsmitglied Dr. Marc-Pierre Möll.
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Infektionsschutz
Welt-Sepsis-Tag | BVMed: „Basishygiene schützt vor Sepsis – Patient:innen sicher versorgen“
 Der BVMed weist zum Welt-Sepsis-Tag am 13. September auf die große Bedeutung der Infektionsprävention für die Patient:innensicherheit hin. „Eine konsequente Basishygiene verhindert Infektionen, beugt Sepsis vor und schützt Patient:innen“, sagt BVMed-Geschäftsführer Dr. Marc-Pierre Möll. Deshalb müssen Maßnahmen zur Infektionsvermeidung in den anstehenden gesetzlichen Reformvorhaben gestärkt und nicht aus kurzsichtigen Sparerwägungen geschwächt werden.
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Nachhaltigkeit
Jenny Blum neue Nachhaltigkeits-Referentin beim BVMed
 Jenny Blum (43) ist seit 1. September 2026 neue Referentin für den Bereich Nachhaltigkeit beim BVMed. Sie war die letzten 18 Jahre beim Deutschen Institut für Normung (DIN) tätig. „Meine Arbeit im Bereich Gesundheit hat mir gezeigt, dass die Branche mit den Patient:innenbedürfnissen, vielfältigen regulatorischen Anforderungen und dynamischen Entwicklungen ein äußerst spannendes Umfeld ist, in dem ich zukünftig tätig sein möchte. Nachhaltigkeitsthemen gewinnen dabei im Gesundheitswesen weiterhin an Bedeutung. Gleichzeitig müssen ökologische Anforderungen so gestaltet werden, dass eine sichere Patient:innenversorgung gewährleistet bleibt“, so Jenny Blum.
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Stellenausschreibung
Stellenausschreibung: Referent:in Politik und Fachkoordination (m|w|d)Für unsere Geschäftsstelle suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt und in Vollzeit eine:n Referent:in Politik und Fachkoordination (m|w|d). In dieser Position unterstützen Sie die Fachreferate bei politischen Verfahren, Beteiligungsprozessen und Stellungnahmen. Sie koordinieren den Informationsfluss zwischen Fachreferaten und Politikbereich und unterstützen die politische Aufbereitung fachlicher Themen sowie die Vorbereitung von Arbeitsunterlagen, Beteiligungsprozessen und Dialogformaten.
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Branche
Die Pharma- und Medizintechnik-Strategie der Bundesregierung 2025/26
 Medizintechnik ist im Koalitionsvertrag der Bundesregierung als Leitwirtschaft anerkannt. Die MedTech-Branche ist Teil des ressortübergreifenden Strategieprozess Pharma und Medizintechnik. Die Auftaktveranstaltung fand am 12. November 2025 im Kanzleramt statt. Ziel des umfangreichen Pharma- und Medizintechnikdialogs ist es, in der zweiten Jahreshälfte 2026 eine Strategie mit konkreten, umsetzbare Maßnahmen zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für die industrielle Gesundheitswirtschaft vorzulegen und im Kabinett zu beschließen. Danach sollen gesetzliche Maßnahmen folgen.
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