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MedTech-News
15. Juni 2026
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Stark in den eigenen vier Wänden und weltweit
Pflege findet vor allem Zuhause statt – rund 4,9 der 5,6 Millionen Pflegebedürftigen werden im häuslichen Umfeld versorgt. Sicher gelingt das nur mit verlässlichem Infektionsschutz. Genau hier besteht bei der Pflegereform dringender Korrekturbedarf: Verschwinden Desinfektionsmittel, Handschuhe und Masken im neuen Entlastungsbudget, gerät die Basishygiene unter Druck. Infektionsschutz braucht weiterhin eine eigenständige Absicherung in der Pflegeversicherung.
Von Zuhause auf den Fußballrasen: Seit dem 11. Juni läuft die WM. Mit auf dem Platz? MedTech! Vom Erste-Hilfe-Koffer am Spielfeldrand bis zum Defibrillator hilft die MedTech-Branche mit ihren medizintechnischen Lösungen, verletzte Profis und Fußballfans im Ernstfall zu versorgen.
Und apropos Weltmeisterschaft: Deutschland spielt auch in der Medizintechnik ganz weit oben mit. Hinter rund 500.000 Medizinprodukten steckt eine starke Branche – mit 93 Prozent KMU, viele davon echte „Hidden Champions", weltweit führend in ihrer Nische. Dass Medizintechnik aus Deutschland international gefragt ist, zeigt die Exportquote von 68 Prozent.
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Pflege
BVMed zur PNOG-Anhörung: „Infektionsschutz braucht eine eigenständige Absicherung in der Pflegeversicherung“
 Der BVMed warnt in seiner Stellungnahme zum Referentenentwurf des Pflegeneuordnungsgesetzes (PNOG) insbesondere vor einer Schwächung des Infektionsschutzes in der häuslichen Pflege. Die vorgesehene Überführung des bisherigen Sachleistungsanspruchs auf zum Verbrauch bestimmte Pflegehilfsmittel in das neue Entlastungsbudget gefährde die Basishygiene von Millionen Pflegebedürftigen und pflegenden Angehörigen. „Infektionsschutz ist keine optionale Zusatzleistung, sondern Voraussetzung für eine sichere häusliche Versorgung. Dafür braucht es auch künftig einen verlässlichen und qualitätsgesicherten Anspruch auf zum Verbrauch bestimmte Pflegehilfsmittel“, fordert BVMed-Geschäftsführer Dr. Marc-Pierre Möll.
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Mit der geplanten Pflegereform sollen Prävention und die Stabilisierung häuslicher Pflegesituationen gestärkt werden. Doch dazu gehört auch ein wirksamer Infektionsschutz. Aktuelle Daten zeigen die hohe Bedeutung von Hygiene- und Infektionspräventionsmaßnahmen für Pflegebedürftige, pflegende Angehörige und das Gesundheitssystem. Gleichzeitig unterstützen Hygiene und Infektionsschutz die aktuellen Ziele der WHO.
Der aktuelle AMR-Aktionsplan 2026-2036 betont, dass die Kernkomponenten zur Infektionsprävention und -kontrolle in allen Einrichtungen des Gesundheitswesens eingeführt werden sollten; von der Primär- bis zur Tertiärversorgung, einschließlich der Langzeitpflege. Primärpräventiv gehört auch die häusliche Pflege dazu.
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Infektionsschutz
WHO: Aktualisierter globaler Aktionsplan zur AMR-Bekämpfung 2026-2036
 Der globale Aktionsplan der WHO zur Bekämpfung antimikrobieller Resistenzen 2026–2036 ist durch die Mitgliedstaaten in der 79. Weltgesundheitsversammlung verabschiedet worden. Dieser Aktionsplan setzt ein deutliches Signal: Antimikrobielle Resistenzen zählen zu den größten Herausforderungen für die globale Gesundheit und erfordern ein entschlossenes, koordiniertes Handeln auch innerhalb des Infektionsschutzes.
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Medienservice
Fußball-WM 2026: MedTech spielt mit
 Ab dem 11. Juni 2026 findet die Fußball-Weltmeisterschaft der Männer statt, diesmal in Kanada, Mexiko und den USA. Die Vorbereitungen der Mannschaften laufen auf Hochtouren. Damit das medizinische Personal Verletzungen bestmöglich vorbeugen und im Ernstfall optimal behandeln kann, spielen Medizinprodukte eine wichtige Rolle. Die MedTech-Helfer unterstützen sowohl in der Vorbereitung als auch bei Diagnostik, Behandlung und Rehabilitation.
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Branche
Zahlen und Fakten: Die MedTech-Branche
 Sie rettet Leben, sichert Versorgung und stärkt gleichzeitig den Standort: Die deutsche MedTech-Branche ist Innovationstreiberin, Jobmotor und Wirtschaftsstärke zugleich. Der BVMed vertritt die gesamte Wertschöpfungskette – von Herstellern und Zulieferern über den Fach- und Großhandel bis zu Hilfsmittel-Leistungserbringern und Homecare-Versorgern.
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Von der Spritze über die künstliche Hüfte bis zum Herzschrittmacher: Rund 500.000 verschiedene Medizinprodukte sind in Deutschland auf dem Markt. Geprägt wird die Branche dabei vom Mittelstand: 93 Prozent der MedTech-Unternehmen sind KMU. Gerade in hochspezialisierten Nischen sind deutsche MedTech-Unternehmen „Hidden Champions". Wie gefragt Medizinprodukte aus Deutschland weltweit sind, zeigt die Exportquote: Rund 68 Prozent des Umsatzes werden im Ausland erzielt. Dieses Herzstück gilt es zu stärken: mit verlässlichen Rahmenbedingungen, weniger Bürokratie und einer Politik, die Medizintechnik als Schlüsselbranche strategisch einbezieht.
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Branche
Die Pharma- und Medizintechnik-Strategie der Bundesregierung 2025/26
 Medizintechnik ist im Koalitionsvertrag der Bundesregierung als Leitwirtschaft anerkannt. Die MedTech-Branche ist Teil des ressortübergreifenden Strategieprozess Pharma und Medizintechnik. Die Auftaktveranstaltung fand am 12. November 2025 im Kanzleramt statt. Ziel des umfangreichen Pharma- und Medizintechnikdialogs ist es, im Sommer 2026 eine Strategie mit konkreten, umsetzbare Maßnahmen zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für die industrielle Gesundheitswirtschaft vorzulegen und im Kabinett zu beschließen. Gesetzliche Maßnahmen sollen bis Ende 2026 umgesetzt werden.
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Branche
Zahlen und Fakten: Die MedTech-Branche
 Sie rettet Leben, sichert Versorgung und stärkt gleichzeitig den Standort: Die deutsche MedTech-Branche ist Innovationstreiberin, Jobmotor und Wirtschaftsstärke zugleich. Der BVMed vertritt die gesamte Wertschöpfungskette – von Herstellern und Zulieferern über den Fach- und Großhandel bis zu Hilfsmittel-Leistungserbringern und Homecare-Versorgern.
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