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„In Diagnostik und Behandlung hat sich viel getan“ 3 Fragen an Dr. Udo Tiefenbacher, Mannschaftsarzt des 1. FC Heidenheim

„Bei der Diagnostik schwerer Verletzungen hat sich in den letzten 15 Jahren viel getan“, erläutert der Heidenheimer Mannschaftsarzt Dr. Udo Tiefenbacher im Interview mit dem BVMed. „Die Verfahren werden immer schonender und sind heute größtenteils minimalinvasiv möglich. Und sie geben eine immer genauere Grundlage, um über die beste Weiterbehandlung zu entscheiden.“

ArtikelHeidenheim, 12.05.2026

Als Beispiele nennt er eine verbesserte Sonographie, neue MRT-Geräte sowie die moderne Endoskopie. „Aber auch in der Physiotherapie gibt es große Fortschritte, etwa manuelle Therapieverfahren, Faszientherapien und die Osteopathie“, so der Sportmediziner.

Dr. Udo Tiefenbacher, Mannschaftsarzt 1. FC Heidenheim© 1. FC Heidenheim Dr. Udo Tiefenbacher, Mannschaftsarzt 1. FC Heidenheim

Was sind Ihre wesentlichen Aufgaben beim FC Heidenheim?

Ich betreue die Spieler sowohl im Training, im Trainingslager als auch an den Spieltagen. Im Training schauen wir auf Prophylaxe, also wie Verletzungen vorgebeugt werden kann. Bei den Spielen bin ich vor Ort für den Fall, dass sich ein Spieler verletzt und ad hoc behandelt werden muss. Auch die Rehabilitation nach Verletzungen steuere und kontrolliere ich.

Welche medizinischen Fortschritte begeistern Sie am meisten?

Bei der Diagnostik hat sich in den letzten 15 Jahren viel getan. Die Verfahren werden immer schonender und sind heute größtenteils minimalinvasiv möglich. Und sie geben eine immer genauere Grundlage, um über die beste Weiterbehandlung zu entscheiden. Dazu zählen eine verbesserte Sonographie ebenso wie neue MRT-Geräte und die Endoskopie. Aber auch in der Physiotherapie gibt es große Fortschritte, etwa manuelle Therapieverfahren, Faszientherapien und die Osteopathie.

Was war die kritischste Verletzung in Ihrer bisherigen Laufbahn?

Einer unserer Spieler hat im Athletiktraining einen Außenbandriss am Knie erlitten. Dank minimalinvasiver OP-Technik und einer frühfunktionellen Nachbehandlung mit den eben genannten physiotherapeutischen Verfahren konnte er bereits nach gut sechs Wochen wieder spielen – ein großartiger Erfolg.

„Bei der Diagnostik hat sich in den letzten 15 Jahren viel getan. Die Verfahren werden immer schonender und sind heute größtenteils minimalinvasiv möglich. Und sie geben eine immer genauere Grundlage, um über die beste Weiterbehandlung zu entscheiden.“
Dr. Udo TiefenbacherMannschaftsarzt 1. FC Heidenheim

Den ausführlichen Hintergrundartikel zur Fußball-WM 2026 können Sie hier lesen: www.bvmed.de/wm2026.

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