Nationale Wundstrategie - gemeinsam mit allen Beteiligten
In Deutschland gibt es mehr als eine Million Menschen, die an chronischen Wunden leiden – also Wunden, die schlecht oder gar nicht abheilen. Viele davon werden nicht ausreichend versorgt. Gründe dafür sind unter anderem unzureichende Verfahren bei den Evidenznachweisen von Wundversorgungsprodukten und Probleme in der Pflegepraxis. Diese Unterversorgung kann dramatische Folgen haben, etwa soziale Ausgrenzung, viel Leid und hohe Systemkosten durch lange Heilungsprozesse oder sogar Amputationen.
Entsprechend äußerten Fachexpert:innen im Rahmen unseres diesjährigen    Wunddialogs große Sorgen – und diskutierten gemeinsam mit allen Betroffenen Lösungsvorschläge für eine bessere Wundversorgung und mehr Lebensqualität für die Betroffenen. Wir wollen mit einer    Nationalen Wundstrategie gemeinsam mit allen an der Versorgung Beteiligten verbindliche Versorgungspfade festlegen, eine frühzeitige Diagnostik sowie die interdisziplinäre Zusammenarbeit sicherstellen und digitale Lösungen vorantreiben.
Mehr dazu und zu den Lösungsmöglichkeiten im Rahmen einer Wundstrategie in diesem Newsletter.
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Wundversorgung
11. BVMed-Wunddialog: Chancen für bessere Versorgung jetzt nutzen
 Die Versorgung chronischer Wunden ist in Deutschland oft unzureichend bis mangelhaft. Gründe dafür sind unter anderem unzureichende Verfahren bei den Evidenznachweisen von Wundversorgungsprodukten und Probleme in der Pflegepraxis. Das führt teilweise zu erheblichen Einschränkungen der Lebensqualität von Patient:innen mit chronischen oder schwer heilenden Wunden. Über mögliche Lösungen diskutierten Expert:innen auf dem 11. BVMed-Wunddialog. Als Grundlage für dringend nötige Veränderungen im Bereich der Wundversorgung wurden von der Expert:innen die umfassenden Empfehlungen zur Nationalen Wundstrategie gesehen.
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Wundversorgung
Entwurf einer Nationalen Wundstrategie
 Der BVMed fordert von der neuen Bundesregierung eine "Nationale Wundstrategie“. Denn: Mehr als eine Million Menschen leiden hierzulande an chronischen Wunden – viele werden schlecht versorgt. Das kann dramatische Folgen haben, etwa lange Heilungsprozesse oder sogar unnötige Amputationen. Mit der Wundstrategie sollten verbindliche Versorgungspfade unter einem neu zu entwickelnden Leitbild festgelegt, eine frühzeitige Diagnostik sowie die interdisziplinäre Zusammenarbeit sichergestellt und digitale Lösungen vorangetrieben werden.
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Krankenhaus
KHAG im Bundestag beschlossen / BVMed: Medizintechnik besser einbeziehen
 Der BVMed unterstützt die grundsätzliche Richtung des heute im Bundestag beschlossenen Krankenhausreform-Anpassungsgesetzes (KHAG). Gleichzeitig warnt der BVMed vor erheblichen Versorgungslücken, wenn Qualitätsaspekte und Lösungsansätze der Medizintechnik bei der Weiterentwicklung und Umsetzung der Krankenhausreform nicht besser einbezogen werden.
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Transformationsfonds
Wie Kliniken Robotik im Fördertatbestand 3 nutzen können
 Der Transformationsfonds ist gestartet – und viele Kliniken wollen frühzeitig Fördermittel sichern. Ein praxisrelevantes Beispiel ist die Medizintechnik: Sie ist für viele Transformationsvorhaben von zentraler Bedeutung und im Transformationsfonds grundsätzlich förderfähig. In einem Gastbeitrag auf bibliomed.de weisen Expert:innen auf die Möglichkeiten der Einbindung robotischer Assistenzsysteme hin.
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Zulieferer
3D-Druck in der Medizintechnik
 Die additive Fertigung (3D-Druck) hat in den vergangenen Jahren zunehmend Einzug in die Medizintechnik gehalten. Bei diesem Herstellungsverfahren werden dreidimensionale Objekte schichtweise aus verschiedenen Materialien aufgebaut. Die Technologie erlaubt es, komplexe Geometrien und individuelle Formen mit hoher Präzision zu fertigen. Der Gastbeitrag von Christian Käppel von Ottobock gibt einen Überblick über die Einsatzgebiete des 3D-Drucks in der Medizintechnik und wagt einen Ausblick auf die weitere technologische Entwicklung und die Zukunft des 3D-Drucks in der Medizintechnik.
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Branche
Die Pharma- und Medizintechnik-Strategie der Bundesregierung 2025/26
 Die Medizintechnik-Branche bekommt einen vom Bundeskanzleramt initiierten, koordinierten und ressortübergreifenden Strategieprozess. Die Auftaktveranstaltung fand am 12. November 2025 im Kanzleramt statt. Ziel des umfangreichen Pharma- und Medizintechnikdialogs ist es, bis Ende 2026 konkrete umsetzbare Maßnahmen zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für die industrielle Gesundheitswirtschaft zu erarbeiten. Wir informieren auf dieser Seite über den Prozess und die Chronologie des Dialogs.
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