Herz-Kreislauf-Erkrankungen im Fokus der EU
Herz-Kreislauf-Erkrankungen (HKE) sind die häufigste Todesursache in Deutschland und Europa. Der BVMed setzt sich gemeinsam mit den kardiologischen Fachgesellschaft seit langem insbesondere für eine bessere Früherkennung ein, um Betroffene rechtzeitig zu identifizieren und zu behandeln.
Wir haben deshalb in der letzten Legislaturperiode das Gesundes-Herz-Gesetz (GHG) unterstützt, dass unter anderem Herz-Check-ups im Alter von 25, 35 und 50 Jahren zur Verbesserung der Früherkennung bei Erwachsenen vorsah. Ergänzend hatten wir Früherkennungsmaßnahmen für Menschen ab 65 Jahren vorgeschlagen, da die Prävalenz struktureller Herzerkrankungen mit dem Alter steigt.
Das GHG ist leider dem vorzeitigen Bruch der Regierungskoalition zum Opfer gefallen. Eine Neuauflage ist derzeit nicht geplant. Da kommt die Initiative der EU-Kommission gerade zur richtigen Zeit, um mit einem "Safe Hearts Plan" HKE in Europa zu bekämpfen. Damit stehen die Erkrankungen endlich im Kokus der europäischen Politik. Prävention, Früherkennung, personalisierte Versorgung sowie Digitalisierung und Innovation - das sind die richtigen Ansätze, um Fortschritte zu erzielen.
Wir haben durch moderne Medizintechnologien hervorragende Behandlungsmöglichkeiten. Jetzt gilt es, HKE früher zu erkennen und besser vorzubeugen. Mehr dazu in unserem neuen Newsletter.
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Herz-Kreislauf-Erkrankungen
BVMed begrüßt EU-Plan zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen: „Früherkennung, Digitalisierung und Innovationen stärken“
 Der BVMed begrüßt den von der EU- Kommission vorgestellten „Safe Hearts Plan“ als wichtigen Schritt zur Bekämpfung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen (HKE) in Europa. HKE sind die häufigste Todesursache in Deutschland sowie Europa und stellen eine der größten gesundheitspolitischen Herausforderungen für eine alternde Gesellschaft dar. „Mit dem Safe Hearts Plan stehen Herz-Kreislauf-Erkrankungen endlich weit oben auf der europäischen politischen Agenda“, so der BVMed.
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Herz-Kreislauf-Erkrankungen
"Safe Hearts Plan": EU Kommission nimmt Herz-Kreislauf-Erkrankungen in den Fokus
 Die EU-Kommission hat am 16. Dezember 2025 mit dem "Safe Hearts Plan" ein umfassendes EU-Gesundheits-Strategiepaket zur Bekämpfung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen (engl.: CVD; dt.: HKE). HKE sind die führende Todesursache in der EU. Ziel des Plans ist es, vorzeitige kardiovaskuläre Todesfälle bis 2035 um 25 Prozent zu senken und dabei die Gesundheitssysteme widerstandsfähiger, innovativer und digitaler zu machen.
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Herz-Kreislauf-Erkrankungen
Herzbericht 2025: Koronare Herzkrankheit bleibt große Herausforderung in Deutschland
 Rund 4,7 Millionen Betroffene in Deutschland erhalten die Diagnose Koronare Herzkrankheit (KHK). Der Herzbericht 2025 macht deutlich: Trotz Fortschritten in der Therapie ist die Krankheitslast im deutschen Raum nach wie vor hoch. Im europäischen Vergleich der Mortalitätsraten steht Deutschland weiterhin hinten an. Prävention und Aufklärung sind daher entscheidende Faktoren für Medizin und Gesellschaft, um der KHK entgegenzuwirken.
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Gesetzliche Krankenversicherung
MedTech-Strategie und Hilfsmittelgesetz im BMG-Fokus 2026
 Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) hat dem Gesundheitsausschuss des Bundestags Mitte Januar 2026 die gesundheitspolitische Vorhabenplanung für das neue Jahr vorgelegt. Neben dem laufenden Pharma- und Medizintechnik-Dialog stehen sieben neue Gesetzesvorhaben an, darunter eine GKV-Finanzreform sowie ein Hilfsmittelgesetz. Wir beleuchten die wichtigsten Vorhaben und Inhalte aus Sicht der MedTech-Branche.
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Branche
Die Pharma- und Medizintechnik-Strategie der Bundesregierung 2025/26
 Die Medizintechnik-Branche bekommt einen vom Bundeskanzleramt initiierten, koordinierten und ressortübergreifenden Strategieprozess. Die Auftaktveranstaltung fand am 12. November 2025 im Kanzleramt statt. Ziel des umfangreichen Pharma- und Medizintechnikdialogs ist es, bis Ende 2026 konkrete umsetzbare Maßnahmen zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für die industrielle Gesundheitswirtschaft zu erarbeiten. Wir informieren auf dieser Seite über den Prozess und die Chronologie des Dialogs.
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Krankenhaus
DKG: Bundesländer müssen Investitionsverpflichtungen erfüllen
 Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) fordert die Bundesländer auf, ihrer gesetzlichen Verpflichtung zur ausreichenden Investitionsfinanzierung der Krankenhäuser endlich nachzukommen. Die aktuellen Zahlen zeigen deutlich: Die Schere zwischen notwendigem Investitionsbedarf und tatsächlicher Förderung geht weiter auseinander – mit Folgen für die Versorgungsqualität.
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