Zuhause sicher versorgt
Pflege findet heute überwiegend zu Hause statt: Rund 80 Prozent der Pflegebedürftigen in Deutschland werden in ihrer vertrauten Umgebung betreut – meist durch Angehörige, oft unter großen persönlichen Anstrengungen. Diese stille Selbstverständlichkeit ist in Wahrheit eine tragende Säule unseres Gesundheitssystems. Sie verdient nicht nur gesellschaftliche Anerkennung, sondern vor allem strukturelle Unterstützung.
Dazu gehört Sicherheit – etwa durch einen verlässlichen Infektionsschutz. Pflegehilfsmittel zum Verbrauch wie Desinfektionsmittel, Einmalhandschuhe oder Bettschutzeinlagen sind zentrale Bestandteile der Basishygiene und tragen dazu bei, gesundheitliche Risiken zu minimieren.
Neben der Stärkung bewährter Maßnahmen zur Unterstützung der häuslichen Pflege gilt es auch, die Möglichkeiten digitaler Lösungen zu nutzen. So bietet Telemonitoring erhebliches Potenzial für mehr Versorgungsqualität, Patient:innensicherheit und Effizienz.
Für uns ist klar: Angesichts des demografischen Wandels und des steigenden Versorgungsbedarfs bei zugleich knapper werdenden Ressourcen müssen wir die Versorgung über die gesamte Versorgungskette hinweg sichern und eine smarte Versorgung etablieren: Häuslich, ambulant und stationär – digital versorgt und vernetzt, mit allen Fachkräften.
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Infektionsschutz
BVMed fordert zum Infektionsschutz in der häuslichen Pflege: „Pflegereform muss Infektionsschutz stärken statt schwächen“
 Der BVMed weist in einem neuen Informationsblatt auf die Gefahren einer geplanten Regelung des Pflegeneuordnungsgesetzes (PNOG) für den Infektionsschutz im häuslichen Bereich hin. Hintergrund ist die geplante Zusammenführung der Budgets für Infektionsschutzprodukte mit Betreuung, Haushaltshilfen und Verhinderungspflege. „Eine Pflegereform, die Basishygiene schwächt, läuft dem präventionspolitischen Ziel zuwider. Pflegehilfsmittel zum Verbrauch müssen zweckgebunden abgesichert und Infektionsschutz gestärkt werden“, so BVMed-Geschäftsführer Dr. Marc-Pierre Möll.
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Infektionsschutz
Infoservice: Infektionsschutz in der häuslichen Pflege mit Pflegehilfsmitteln
 4,9 Mio. pflegebedürftige Menschen werden zu Hause versorgt, 3,1 Mio. ausschließlich durch Angehörige. Basishygiene ist dort Voraussetzung für eine sichere Versorgung. Das PNOG würde Infektionsschutzprodukte in den Budgetwettbewerb stellen. Was das für Menschen mit Pflegegrad 1 bedeutet, was mangelnde Prävention kostet und was der BVMed fordert.
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Homecare
„Zuhause versorgen heißt Zukunft sichern“
 Pflege findet heute überwiegend dort statt, wo sich das Leben abspielt: zu Hause. Rund 80 Prozent der Pflegebedürftigen in Deutschland werden in ihrer vertrauten Umgebung betreut – meist durch Angehörige, oft unter größten persönlichen Anstrengungen. Diese stille Selbstverständlichkeit ist in Wahrheit eine tragende Säule unseres Gesundheitssystems. Sie verdient nicht nur gesellschaftliche Anerkennung, sondern vor allem strukturelle Unterstützung.
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Digitale Versorgung
Position: Telemonitoring – vom ungenutzten Potenzial zum Innovationsmotor
 Der BVMed sieht in Telemonitoring einen strategischen Hebel für Effizienz, Versorgungsqualität und Patient:innensicherheit – bislang jedoch mit einem fragmentierten und zu hürdenreichen Marktzugang. Das Positionspapier skizziert acht Bausteine für einen eigenständigen Marktzugang, angelehnt an Hilfsmittel- und DiGA-Fast-Track-Verfahren. Mehr zur Ausgangslage, der Definition von Telemonitoring und wie das Potenzial genutzt werden kann in diesem Artikel.
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Branche
Die Pharma- und Medizintechnik-Strategie der Bundesregierung 2025/26
 Medizintechnik ist im Koalitionsvertrag der Bundesregierung als Leitwirtschaft anerkannt. Die MedTech-Branche ist Teil des ressortübergreifenden Strategieprozess Pharma und Medizintechnik. Die Auftaktveranstaltung fand am 12. November 2025 im Kanzleramt statt. Ziel des umfangreichen Pharma- und Medizintechnikdialogs ist es, im Sommer 2026 eine Strategie mit konkreten, umsetzbare Maßnahmen zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für die industrielle Gesundheitswirtschaft vorzulegen und im Kabinett zu beschließen. Gesetzliche Maßnahmen sollen bis Ende 2026 umgesetzt werden.
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