Strategieprozess

Drei Ministerien an einem Tisch

Die „Zukunftskonferenz Medizintechnik“ am 20. und 21. Juni 2011 in Berlin gab den Startschuss für einen ressortübergreifenden „Strategieprozess Medizintechnik“. Ziel: den Innovationstransfer weiter verbessern und medizintechnischen Fortschritt schneller zum Patienten bringen. Die Konferenz wurde gemeinsam von den drei Ministerien Forschung (BMBF), Wirtschaft (BMWi) und Gesundheit (BMG) sowie den MedTech-Branchenverbänden wie dem BVMed veranstaltet.

Nach der Konferenz diskutierten 150 Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Gesundheitswesen in verschiedenen Arbeitsgruppe haben darüber, wie die Wettbewerbsfähigkeit der Branche gesteigert, die Patientenversorgung verbessert, die Leistungsfähigkeit des Gesundheitssystems ausgebaut sowie die Innovationskraft der medizintechnischen Forschung gestärkt werden kann.

Der Schlussbericht zum Nationalen Strategieprozess Medizintechnik wurde im November 2012 von den Bundesministerien für Wirtschaft, Gesundheit und Forschung vorgestellt. In dem Bericht werden die wichtigsten Herausforderungen benannt und Handlungsempfehlungen abgeleitet. Das Bundesforschungsministerium will alle Anstrengungen in einem „Förderprogramm Medizintechnik“ bündeln und eine „Nationale Informationsplattform Medizintechnik“ schaffen.
  • Weitere Artikel zum Thema
  • Kanzlerin Merkel für mehr Digitalisierung in der Medizin

    Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich dafür ausgesprochen, die Digitalisierung in der Medizin und im Gesundheitswesen voranzutreiben. In einem Video-Podcast Mitte Juli 2017 sagte Merkel, Deutschland müsse im internationalen Vergleich Rückstände bei der digitalen Medizin aufholen. Die Kanzlerin plädiert dafür, in der Gesundheitsforschung Verfahren zu beschleunigen und die elektronische Gesundheitsakte einzuführen. Weiterlesen

  • MTD-Instant berichtet in seiner Ausgabe 32 / 2017 von einer Umfrage der Unternehmensberatung Emergo, nach der kleinere Medizinprodukte-Unternehmen in den nächsten 12 Monaten überproportional höhere Ausgaben für Forschung und Entwicklung (F&E) planen als größere Firmen. 61 Prozent der kleinen Firmen gaben an, dass sie mehr für Forschung und Entwicklung ausgeben würden. Weiterlesen

  • Das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung (Zi) stellt im Rahmen seiner jährlichen Förderinitiative 250.000 Euro für Forschungsprojekte bereit. Unterstützt werden Projekte aus den Bereichen Versorgungsanalysen zum Belegarztwesen, Studien zu Versorgungsaspekten am Übergang ambulant – stationär, die Verknüpfung von Routinedaten mit anderen Primärdaten sowie die Abbildung von Effekten der Versorgungssteuerung. Weiterlesen


©1999 - 2017 BVMed e.V., Berlin – Portal für Medizintechnik