Cookie-Einstellungen

Zur fortlaufenden Verbesserung unserer Angebote nutzen wir den Webanalysedienst matomo.

Dazu werden Cookies auf Ihrem Endgerät gespeichert, was uns eine Analyse der Benutzung unserer Webseite durch Sie ermöglicht. Die so erhobenen Informationen werden pseudonymisiert, ausschließlich auf unserem Server gespeichert und nicht mit anderen von uns erhobenen Daten zusammengeführt - so kann eine direkte Personenbeziehbarkeit ausgeschlossen werden. Sie können Ihre Einwilligung jederzeit über einen Klick auf "Cookies" im Seitenfuß widerrufen.

Weitere Informationen dazu in unseren Datenschutzhinweisen.

 - Digitale Gesundheitsanwendungen (DIGA) BVMed zum neuen DiGA-Bericht: „Stärker die Versorgungspfade betrachten“

Der Bundesverband Medizintechnologie (BVMed) kritisiert den neuen Bericht des GKV-Spitzenverbandes zu Digitalen Gesundheitsanwendungen (DiGA) als „zu einseitig auf Kosten fokussiert“, ohne den Nutzen der DiGA in komplexen Versorgungspfaden zu betrachten. „DiGA bieten ein großes Potenzial für eine bessere Gesundheitsversorgung und können helfen, Kosten im Gesamtsystem zu vermeiden – etwa durch geringeren Einsatz von Heilmitteln, reduzierte Kontakte mit Ärzt:innen, geringere Folgekosten chronischer Erkrankungen oder vermiedene Arbeitsunfähigkeitszeiten. Das findet im DiGA-Bericht leider nicht statt“, so BVMed-Digitalexpertin Natalie Gladkov.

PressemeldungBerlin, 08.04.2026, 25/26

© BVMed / Tina Eichner Bild herunterladen Der BVMed fordert daher bei künftigen Berichten eine stärker versorgungspfadorientierte Betrachtung. „Eine Analyse entlang der Patient Journey könnte dazu beitragen, die medizinischen und ökonomischen Effekte digitaler Gesundheitsanwendungen im Zusammenspiel mit anderen Versorgungsleistungen besser zu verstehen und ihren tatsächlichen Beitrag zur Weiterentwicklung der Gesundheitsversorgung fundierter zu bewerten“, argumentiert Gladkov.

Methodisch stützt sich der Krankenkassen-Bericht überwiegend auf Routinedaten. Für eine umfassendere Bewertung wäre es sinnvoll, zusätzliche Perspektiven einzubeziehen, etwa patientenberichtete Ergebnisse und Erfahrungen („Patient-Reported Outcomes und Experiences“) sowie Einschätzungen der behandelnden Ärzt:innen und Psychotherapeut:innen. „Eine differenzierte Bewertung der Versorgungssituation lässt sich langfristig am ehesten durch Mixed-Methods-Ansätze unter Einbeziehung verschiedener Datenquellen und Stakeholder-Perspektiven erreichen“, so der BVMed.

Seit Oktober 2020 können erste DiGA offiziell von Ärzt:innenverschrieben und von den gesetzlichen Krankenkassen erstattet werden. Das Fazit von Natalie Gladkov: „Grundsätzlich stellt die Implementierung des DiGA-Fast-Track-Verfahrens alle Akteure vor umfassende Herausforderungen. Dennoch sind DiGA im Rahmen einer innovativen, ressourcenschonenden und zukunftsweisenden Gestaltung von Gesundheitsleistungen alternativlos.“

Ihr Kontakt zu uns

Service

News abonnieren

Sie möchten auf dem Laufenden bleiben?
Abonnieren Sie unsere kostenlosen Newsletter, E-Mail-Alerts zu unseren Themen oder Pressemeldungen.

Jetzt abonnieren

Das könnte Sie auch interessieren

  • Digitalstrategie
    GeDIG-Entwurf: Chancen und Fragezeichen für die MedTech-Branche

    Das BMG hat kurz vor Ostern den Entwurf für ein Gesetz für Daten und digitale Innovation im Gesundheitswesen (GeDIG) vorgelegt – 200 Seiten, die es in sich haben. BVMed-Digitalexpertin Natalie Gladkov ordnet die wichtigsten Punkte aus MedTech-Perspektive ein.

    Artikel09.04.2026

    Mehr lesen
  • Digitalstrategie
    Digitalstrategie: Zahlen und Fakten

    Das BMG arbeitet am neuen Digitalgesetz, die Weichen für Datennutzung und KI werden jetzt gestellt. Für die MedTech-Branche eröffnen sich große Chancen – von datengenerierenden Medizinprodukten bis zu KI-gestützter Diagnostik. Unsere Infografik zeigt die wichtigsten Zahlen der Digitalisierungsstrategie „Gemeinsam Digital 2026" und warum MedTech dabei eine Schlüsselrolle spielt.

    Infografik09.04.2026

    Jetzt herunterladen von
  • Digitalstrategie
    BVMed zur Digitalisierungsstrategie: Chancen KI-basierter Medizinprodukte besser nutzen

    Der BVMed unterstützt die heute vom BMG vorgestellten Ansätze, mit der Weiterentwicklung der Digitalisierungsstrategie KI-Systems in der Gesundheitsversorgung schneller einzuführen. „Dabei sollten aber auch die bereits existierenden KI-basierten Medizinprodukte einbezogen werden, um einen schnelleren Zugang zu fortschrittlichen Lösungen zu ermöglichen“, so BVMed-Digitalexpertin Natalie Gladkov.

    Pressemeldung11.02.2026

    Mehr lesen

Mitglieder

Der BVMed repräsentiert über 300 Hersteller, Händler und Zulieferer der Medizintechnik-Branche sowie Hilfsmittel-Leistungserbringer und Homecare-Versorger.

Mehr lesen

Die Akademie

Von Compliance über Nachhaltigkeit bis hin zu Kommunikation. Unsere Akademie bietet der MedTech-Community eine Vielfalt an Veranstaltungen zur Fort- und Weiterbildung an. Entdecken Sie unsere Seminare, Workshops und Kongresse.

Zu den Veranstaltungen