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MedTech-News
20. Juli 2026
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Telemonitoring: Vom ungenutzten Potenzial zur smarten Versorgung
Telemonitoring hat enormes Potenzial für unsere Gesundheitsversorgung. Doch genutzt wird es bisher kaum: In der Regelversorgung ist es aktuell nur für Herzinsuffizienz-Patient:innen etabliert. Der Fokus auf rein ärztliche Datenauswertung greift zu kurz – und bremst innovative Versorgungsmodelle aus.
Es wird Zeit für ein Umdenken! Unser überlastetes Gesundheitssystem braucht Telemonitoring nicht als „Nice-to-have", sondern als strategischen Hebel für Effizienz, Versorgungsqualität und Patient:innensicherheit.
Woran hakt es? Aktuell werden die Marktzugangswege den Anforderungen von Telemonitoring nicht gerecht. Die fragmentierte Zuordnung zu DiGA, Hilfsmitteln oder Methodenbewertung führt zu Unsicherheiten, hohen Hürden, langen Verfahren und fehlender Skalierbarkeit.
Was wir stattdessen benötigen? Ein eigenständiger, skalierbarer Marktzugang für Telemonitoring, der bestehende Systematiken gezielt kombiniert. Ein integriertes Modell, das Technologien und Leistungen systematisch abbildet und vergütet.
Mehr dazu - darunter acht konkrete Bausteine, um das Telemonitoring-Potenzial zu heben - in diesem Newsletter.
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Telemonitoring
Pressemeldung: Telemonitoring-Potenziale besser nutzen
 Der BVMed fordert ein erweitertes Verständnis von Telemonitoring-Lösungen hin zu einem „smarten Monitoring“. Bislang gibt es in der Regelversorgung nur Ansätze für Herzinsuffizienz-Patient:innen. Telemonitoring hat aber viel mehr Potenzial, um die Versorgungsqualität zu verbessern und das Gesundheitssystem effizienter zu machen. Ziel muss nach Ansicht des BVMed ein integriertes Modell sein, das sowohl Technologien als auch Leistungen systematisch abbildet und vergütet. Um Telemonitoring voranzubringen, schlägt der BVMed in seinem Positionspapier "Telemonitoring: Vom ungenutzten Potenzial zum Innovationsmotor" acht konkrete Schritte vor.
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Digitale Versorgung
Positionen: Telemonitoring - vom ungenutzten Potenzial zum Innovationsmotor
 Der BVMed sieht in Telemonitoring einen strategischen Hebel für Effizienz, Versorgungsqualität und Patient:innensicherheit – bislang jedoch mit einem fragmentierten und zu hürdenreichen Marktzugang. Das Positionspapier skizziert acht Bausteine für einen eigenständigen Marktzugang, angelehnt an Hilfsmittel- und DiGA-Fast-Track-Verfahren. Mehr zur Ausgangslage, der Definition von Telemonitoring und wie das Potenzial genutzt werden kann in diesem Artikel.
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Digitale Versorgung
Hintergrundartikel: Telemedizin und Telemonitoring - Bausteine für eine bessere Gesundheitsversorgung
 Das deutsche Gesundheitssystem steht unter Druck. Zu den Herausforderungen zählen steigende Kosten und Fachkräftemangel ebenso wie die Versorgung ländlicher Regionen. Telemedizin kann helfen, Engpässe zu verringern – und die Effizienz im Gesundheitswesen insgesamt zu erhöhen. Die Politik tut gut daran, telemedizinische Angebote wie Telemonitoring noch stärker in die Regelversorgung zu bringen.
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Das Beispiel Telemonitoring Herzinsuffizienz zeigt: Der Weg innovativer Telemonitoring-Lösungen in die Regelversorgung ist langwierig. Strukturelle, organisatorische und vergütungsbezogene Hürden verzögern die Einführung. Für eine flächendeckende Etablierung ist daher ein eigenständiger, skalierbarer Marktzugang erforderlich, der bestehende Systematiken gezielt verbindet.
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Regulatorik/MDR
BVMed zur MDR-Revision: "Zügig beraten und abschließen"
 Der BVMed appelliert an die europäischen Gesetzgeber, den vorgelegten MDR-Revisionsvorschlag zügig zu beraten und abzuschließen, damit die dringend erforderlichen Verbesserungen zeitnah wirksam werden können. Gleichzeitig sollten im weiteren Gesetzgebungsverfahren die noch offenen und kritischen Punkte adressiert und sachgerecht gelöst werden. Aus Sicht des BVMed besteht in mehreren Bereichen weiterer Anpassungsbedarf.
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Fach- und Großhandel
Fach- und Großhandel: Logistiker par excellence
 Der Fach- und Großhandel für Medizinprodukte sorgt dafür, dass Patient:innen in Kliniken, Praxen und Pflegeeinrichtungen jederzeit bestens versorgt werden können. Die Handelsunternehmen garantieren höchste Effizienz und Qualität – und helfen zudem, im Gesundheitssystem Kosten zu sparen. Auch für etwaige Krisen ist der Fach- und Großhandel ein wichtiger Partner, um die Gesundheitsversorgung der Bevölkerung sicherzustellen. Die Politik tut gut daran, die Branche stärker zu berücksichtigen.
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Fach- und Großhandel
3 Fragen an den Fach- und Großhandel: „Wir stehen für künftige Krisen bereit.“
 Ihre Expertise haben die medizinischen Fach- und Großhändler während der Corona-Pandemie eindrucksvoll bewiesen. Wie sieht es mit künftigen Krisen aus? Marcus H. Simon, Vorstandsvorsitzender der SMS medipool AG und Geschäftsführer der AMEFA GmbH sowie BVMed-Vorstandsmitglied und Sprecher des BVMed-Fachbereichs Fach- und Großhandel, im Kurz-Interview.
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Der Fach- und Großhandel für Medizinprodukte ist eine wesentliche Säule der Gesundheitsversorgung in Deutschland: Er sicher, dass die benötigten Produkte rechtzeitig, am benötigten Ort und in der richtigen Qualität zur Versorgung von Patient:innen bereitstehen.
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Branche
Die Pharma- und Medizintechnik-Strategie der Bundesregierung 2025/26
 Medizintechnik ist im Koalitionsvertrag der Bundesregierung als Leitwirtschaft anerkannt. Die MedTech-Branche ist Teil des ressortübergreifenden Strategieprozess Pharma und Medizintechnik. Die Auftaktveranstaltung fand am 12. November 2025 im Kanzleramt statt. Ziel des umfangreichen Pharma- und Medizintechnikdialogs ist es, im Sommer 2026 eine Strategie mit konkreten, umsetzbare Maßnahmen zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für die industrielle Gesundheitswirtschaft vorzulegen und im Kabinett zu beschließen. Gesetzliche Maßnahmen sollen bis Ende 2026 umgesetzt werden.
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Branche
Zahlen und Fakten: Die MedTech-Branche
 Sie rettet Leben, sichert Versorgung und stärkt gleichzeitig den Standort: Die deutsche MedTech-Branche ist Innovationstreiberin, Jobmotor und Wirtschaftsstärke zugleich. Der BVMed vertritt die gesamte Wertschöpfungskette – von Herstellern und Zulieferern über den Fach- und Großhandel bis zu Hilfsmittel-Leistungserbringern und Homecare-Versorgern.
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Stellenausschreibung
Stellenausschreibung: Referent:in Gesundheitsökonomie und Wirtschaftspolitik (m|w|d)Für unsere Geschäftsstelle suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt und in Vollzeit eine:n Referent:in Gesundheitsökonomie und Wirtschaftspolitik (m|w|d). In dieser Position arbeiten Sie im BVMed-Institut an der Schnittstelle von Gesundheitsökonomie, wirtschaftspolitischer Analyse und politischer Interessenvertretung. Sie analysieren relevante Entwicklungen der Gesundheitswirtschaft und bereiten Daten, Studien und komplexe Fragestellungen fundiert und verständlich für die strategische Arbeit des BVMed auf.
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