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MedTech-News
23. Juni 2025
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Zollstreit und Krisenvorsorge im Fokus
Heute geht es um Krisen im weitesten Sinne. Da sind zum einen die US-Zölle und die angekündigten EU-Gegenmaßnahmen. Sie sind Gift für die Medizintechnik-Branche mit ihren komplexen globalen Lieferketten. Einige Geräte erfordern bis zu tausend Komponenten aus verschiedenen Regionen, beispielsweise Patient:innen-Überwachungssysteme, Dialysesysteme, In-vitro-Diagnostikgeräte oder Magnetresonanztomographen. Rohstoffe und Halbfertigteile werden häufig zwischen internationalen Produktionsstätten transportiert, um dort einer speziellen Verarbeitung unterzogen zu werden. Die Einführung von Zöllen oder Beschränkungen würde diese komplexen Prozesse stören und der Medizintechnik-Branche in vielerlei Hinsicht schaden.
Das gefährdet letztendlich die medizinische Versorgung der Menschen und macht die Gesundheitssysteme teurer. Wir setzen uns deshalb aus humanitären Gründen für Ausnahmenregelungen für Medizinprodukte ein. Wir fordern außerdem, dass Medizintechnologien in ein „Zero for Zero”-Zollabkommen für Industriegüter oder in eine andere Verhandlungslösung zur Abschaffung von Zöllen auf beiden Seiten des Atlantiks aufgenommen und vorrangig behandelt werden. Es muss jetzt gehandelt werden, um Patient:innen zu schützen und den Zugang zu lebenswichtigen Gesundheitslösungen zu erhalten!
Weitere Themen: Krisenvorsorge und Zivilschutz. Wie können wir uns besser auf künftige Krisenfälle vorbereiten? Wie können wir unser System resilienter machen? Was können wir aus der Corona-Pandemie lernen. Und wir schauen auch auf das Thema Erste Hilfe im Notfall. Wann haben Sie zuletzt ihren Kfz-Verbandkasten gecheckt? Dies und mehr im aktuellen Newsletter.
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Zölle
Liste der EU-Gegenmaßnahmen: BVMed fordert „Zero for Zero“-Zollabkommen
 Der BVMed drängt nach dem Abschluss der öffentlichen Konsultation zu EU-Gegenmaßnahmen gegen die US-Zölle darauf, Medizintechnologien von jeglichen Handelszöllen oder Ausfuhrbeschränkungen auszunehmen und ein „Zero for Zero“-Zollabkommen zu verhandeln. BVMed-Geschäftsführer und Vorstandsmitglied Dr. Marc-Pierre Möll: „Wir fordern die europäischen Entscheidungsträger dringend auf, Medizintechnologien von jeglichen Handelszöllen oder Ausfuhrbeschränkungen auszunehmen."
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Branche
Sonderthema Zölle: MedTech-Produkte und wichtige Komponenten von allen geplanten Zoll- und Handelsbeschränkungen ausnehmen
 Auf dieser Seite informieren wir fortlaufend aktualisiert über die US-Zölle und EU-Gegenzölle, die Positionen der MedTech-Branche sowie die Aktivitäten des BVMed. Unsere Botschaft an die Politik lautet: Medizinprodukte sind essenzielle humanitäre Güter der Daseinsvorsorge – sie dürfen nicht zum Spielball handelspolitischer Auseinandersetzungen werden.
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Erste Hilfe
Immer griffbereit zur Erstversorgung: Jetzt Kfz-Verbandkasten checken
 Koffer, Luftmatratze, Sonnenbrille. Wer sich auf den Urlaub vorbereitet, sollte auf Empfehlung des BVMed aus Berlin außerdem den Check des Kfz-Verbandkastens auf die To-do-Liste setzen. Vollständig soll er sein, steril verpackte Inhalte dürfen nicht abgelaufen sein. Das regelmäßig zu prüfen, ist generell eine gute Idee, denn ein einsatzbereiter Verbandkasten nach DIN 13164:2022 ist auch im Alltag die Basis für eine bestmögliche Erstversorgung.
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BMG-Vorhabenplanung 2025
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Branche
"Wir sind Leitwirtschaft“: Eine Kurzbewertung des Koalitionsvertrags aus MedTech-Sicht
 Die Politik hat die Bedeutung der MedTech-Branche für Gesundheitsversorgung und Wirtschaftsstandort erkannt und nun explizit als Leitwirtschaft anerkannt. Um Investitionen und Top-Talente im Land zu halten und Innovationen hier zu entwickeln, benötigen wir international wettbewerbsfähige Rahmenbedingungen. Das erreichen wir durch ganzheitliche Ansätze. Durch eine MedTech-Strategie mit einem ressortübergreifenden Maßnahmenkatalog, um den Medizintechnik-Standort Deutschland zu stärken. Dafür muss die Politik im Dialog mit der Wirtschaft bleiben. Wir sind bereit dazu.
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// Über die MedTech-Branche
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Branche
Zahlen und Fakten: Die MedTech-Branche
 Sie rettet Leben, sichert Versorgung und stärkt gleichzeitig den Standort: Die deutsche MedTech-Branche ist Innovationstreiberin, Jobmotor und Wirtschaftsstärke zugleich. Der BVMed vertritt die gesamte Wertschöpfungskette – von Herstellern und Zulieferern über den Fach- und Großhandel bis zu Hilfsmittel-Leistungserbringern und Homecare-Versorgern.
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Ein Vergleich der Medizintechnik- mit der Pharma-Branche (Humanarzneimittel) auf der Grundlage der Zahlen 2024 der Bundesregierung aus der Gesundheitswirtschaftlichen Gesamtrechnung (GGR) zeigt: Die MedTech-Branche steht für mehr als doppelt so viel Arbeitsplätze sowie mehr Produktionswert, Bruttowertschöpfung und Ausstrahleffekte auf andere Branchen.
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Die MedTech Unternehmen beschäftigen in Deutschland über 210.000 Menschen. Die MedTech-Branche ist stark mittelständisch geprägt. 93 Prozent der MedTech-Unternehmen beschäftigen weniger als 250 Mitarbeiter. Und die Branche ist ein wichtiger Treiber des medizinischen Fortschritts. Im Durchschnitt investieren die MedTech-Unternehmen rund 9 Prozent ihres Umsatzes in Forschung und Entwicklung.
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Branche
MedTech als Lösungsanbieterin: #NurMitMedTech
 Die MedTech-Branche hat Lösungen für die großen gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit: für die demografische Entwicklung mit immer mehr älteren und multimorbide Menschen, für den Fachkräftemangel. So trägt die Branche mit ihren Technologien, Produkten und Verfahren zu einer besseren Versorgung, zu effizienteren Prozessen und Entlastung des medizinischen Personals bei. Das verdeutlichen wir mit unserer Kampagne #NurMitMedTech.
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24.06.2025
"BVMed Data Talk" des BVMed-Instituts zum Thema Ukraine"Quo vadis Ukraine- Hilfe: Erfahrungsberichte aus der aktuellen Versorgungssituation" lautet das Thema des ersten Online-Gesprächsformats des Wissenschaftlichen Instituts des BVMed. Der Data-Talk widmet sich dem anhaltenden Engagements Deutschlands bei der Versorgung von ukrainischen Bürger:innen in Deutschland und der Unterstützung des medizinischen Fachpersonals in der Ukraine.
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