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BVMed-Vorsitzender Mark Jalaß: „Anreizsysteme in der GKV neu justieren“ Gesundheitspolitischer Wunschzettel

Spitzenvertreter aus dem Gesundheitswesen haben Ende 2025 für die Ärzte Zeitung Bilanz gezogen. Was ihn 2025 am meisten überrascht hat und er für 2026 erwartet, verrät Mark Jalaß, Vorstandsvorsitzender des Bundesverbandes Medizintechnologie (BVMed), im Kurzinterview.

ArtikelBerlin, 08.01.2026

© BVMed / Tina Eichner Bild herunterladen Was hat Sie 2025 gesundheitspolitisch am meisten überrascht?

Die Medizintechnik-Branche ist im Koalitionsvertrag als Leitwirtschaft anerkannt worden. Für viele ist es überraschend gewesen, dass das Kanzleramt nun auch den Pharma-Dialog um einen MedTech-Dialog erweitert und eine Gesamtstrategie erarbeiten möchte. Für uns ist das folgerichtig.

Welche drei Themen muss die Koalition 2026 unbedingt in Angriff nehmen?

Wir müssen die Anreizstrukturen im GKV-System neu justieren: Fokus auf Ergebnisqualität und Gesamtfall- statt Sektoren-Betrachtungen. Wir müssen unsere Datenschätze besser nutzen. Und wir müssen MedTech als Lösungsanbieter frühzeitig einbinden – auch und gerade beim Thema Krisenvorsorge.

Warum sollte die Politik der Selbstverwaltung besser zuhören?

Veränderungen und Verbesserungen gehen nur gemeinsam mit den Betroffenen, den handelnden Akteuren, nicht gegen sie.

Wie zufrieden sind Sie mit der Arbeit von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken nach rund neun Monaten Amtsgeschäft?

Die Gesundheitsministerin pflegt einen offenen Dialog und bleibt auch im Gespräch mit der Gesundheitswirtschaft. Die Federführung für den Medizintechnik-Dialog liegt in ihrem Haus: Da ist Dialogbereitschaft unabdingbar. Unterstützt wird sie zudem von erfahrenen Staatssekretärinnen und -sekretären.

Quelle: ÄrzteZeitung Online vom 23. Dezember 2025Externer Link. Öffnet im neuen Fenster/Tab.

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