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EU-Parlamentarier Peter Liese legt Vorschlag für MDR-Verbesserungen vor

Um bereits bestehende Lieferengpässe bei bestimmten, vor allem in hoch spezialisierten Nischen benutzten Medizinprodukten zu bekämpfen, hat der Arzt und CDU-Europaabgeordnete Dr. Peter Liese der EU-Kommission einen Vorschlag zur Modifizierung der erst novellierten EU-Medizinprodukteverordnung (Medical Device Regulation/MDR) überstellt. Ausgearbeitet hat Liese, der auch gesundheitspolitischer Sprecher der EVP-Fraktion ist, den Vorschlag zusammen mit dem niederländischen Fachjuristen Erik Vollebregt, wie er auf einer Online-Pressekonferenz sagte.

Im Kern gehe es bei ihrem Vorschlag darum, künftig die kostenintensive obligate Rezertifizierung von Medizinprodukten alle fünf Jahre ersatzlos zu streichen, so Liese und Vollebregt, jedenfalls für Produkte mit niedrigem Risiko. Für Produkte mit höherem Risiko schlagen sie vor, den Rezertifizierungszwang erst nach zehn statt bisher fünf Jahren greifen zu lassen. So würden die Unternehmen wie auch die für die Zulassung zuständigen Benannten Stellen entlastet. Zudem begrüßte Liese die ihm nach eigener Aussage vorliegende Zusicherung seitens der Kommission, die geplante Evaluation der MDR vorzuziehen. Ein Startzeitpunkt sei indes noch nicht bekannt.

Quelle: ÄrzteZeitung vom 17. Mai 2024Externer Link. Öffnet im neuen Fenster/Tab.

Medizinprodukte-Anhörung am 5. Juni 2024 im Bundestag

MDR-Experte Erik Vollebregts ist auch als Sachverständiger für die öffentliche Anhörung zum Thema „Versorgung mit Medizinprodukten“ im Bundestag am 5. Juni 2024Externer Link. Öffnet im neuen Fenster/Tab. geladen.

Der Gesundheitsausschuss beschäftigt sich in einer öffentlichen Anhörung am Mittwoch, 5. Juni 2024, ab 14.45 Uhr eine Stunde lang mit dem Thema „Versorgung mit Medizinprodukten sicherstellen - Gesundheitswirtschaft nachhaltig stärken“.

Quelle: Informationsseite des Deutschen BundestagesExterner Link. Öffnet im neuen Fenster/Tab.

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