Cookie-Einstellungen

Zur fortlaufenden Verbesserung unserer Angebote nutzen wir den Webanalysedienst matomo.

Dazu werden Cookies auf Ihrem Endgerät gespeichert, was uns eine Analyse der Benutzung unserer Webseite durch Sie ermöglicht. Die so erhobenen Informationen werden pseudonymisiert, ausschließlich auf unserem Server gespeichert und nicht mit anderen von uns erhobenen Daten zusammengeführt - so kann eine direkte Personenbeziehbarkeit ausgeschlossen werden. Sie können Ihre Einwilligung jederzeit über einen Klick auf "Cookies" im Seitenfuß widerrufen.

Weitere Informationen dazu in unseren Datenschutzhinweisen.

 - Ambulante Versorgung Ambulante und stationäre Versorgung in Deutschland

Artikel23.10.2017

© BVMed Ein zentrales Ziel im deutschen Gesundheitswesen ist die bestmögliche Versorgung von Patientinnen und Patienten. Der Ort von Diagnostik und anschließender Behandlung sollte sich deshalb danach richten, wo der individuelle Fall optimal bearbeitet werden kann. Vor diesem Hintergrund wird seit Jahren diskutiert, wie die „Sektorengrenze“ zwischen Krankenhäusern und Arztpraxen durchlässiger gestaltet werden kann.

Aktuelle Statistiken zeigen, dass die Anzahl der ambulanten Behandlungen zunimmt und ambulante Versorgungsformen an Bedeutung gewinnen. Gleichwohl sind leistungsfähige Krankenhäuser immanent für eine qualitativ hochwertige Versorgung. Daher ist eine bessere Vernetzung der vorhandenen Versorgungsstrukturen notwendig, um eine fortschrittliche Patientenversorgung vor Ort zu gewährleisten.

Engagement der Gesundheitsministerkonferenz - Fortschrittliche Lösungsansätze entwickeln

Die diesjährige Gesundheitsministerkonferenz hat die große Bedeutung einer sektorenübergreifenden Versorgung erkannt und die Einberufung einer Reformkommission angestoßen, die sich diesem Thema gemeinsam mit der Bundespolitik widmen soll. Klaren Handlungsbedarf sehen die Gesundheitsminister der Länder bei der Harmonisierung von ambulantem und stationärem Sektor in der neuen Legislaturperiode. Kernpunkte sind dabei unter anderem eine gemeinsame Bedarfsplanung und die Angleichung der Honorarstrukturen. Dabei muss die sachgerechte Vergütung von hochwertigen Medizinprodukten sektorenübergreifend sichergestellt werden, um fortschrittliche Behandlungsmethoden Patientinnen und Patienten zügig zugänglich zu machen. Durch finanzielle Anreize sollte die kurzstationäre und ambulante Leistungserbringung durch Krankenhäuser gefördert werden. Des Weiteren kann der Bund die Länder unterstützen, beispielsweise wenn sie ihren Investitionsverpflichtungen überdurchschnittlich nachkommen. Insgesamt schätzen Gesundheitsexperten die Kosten für den sektorenübergreifenden Strukturwandel auf ca. zehn Milliarden Euro in zehn Jahren.

Lösungsansätze zu einer weiterentwickelten Vernetzung von Krankenhäusern und Arztpraxen werden derzeit auch von vielen weiteren Seiten diskutiert. Neben einer zielgerichteten Anpassung der Vergütungs-systeme unter Beachtung des technischen Fortschritts, werden angemessene strukturelle und personelle Rahmenbedingungen als wichtig erachtet, um Fortschritte im Gesundheitssystem zu fördern. Ferner wird bei allen Reformbemühungen ein Festhalten an Grundpfeilern des deutschen Gesundheitssystems befürwortet. Dazu zählen beispielsweise freie Arztwahl, Therapiefreiheit, Freiberuflichkeit der Ärztinnen und Ärzte, sowie der gleichberechtigte Zugang der Patientinnen und Patienten zur medizinischen Versorgung.

Ihr Kontakt zu uns

Service

News abonnieren

Sie möchten auf dem Laufenden bleiben?
Abonnieren Sie unsere kostenlosen Newsletter, E-Mail-Alerts zu unseren Themen oder Pressemeldungen.

Jetzt abonnieren

Das könnte Sie auch interessieren

  • Dr. Gerald Gaß

    Krankenhaus
    DKG: Bundesländer müssen Investitionsverpflichtungen erfüllen

    Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) fordert die Bundesländer auf, ihrer gesetzlichen Verpflichtung zur ausreichenden Investitionsfinanzierung der Krankenhäuser endlich nachzukommen. Die aktuellen Zahlen zeigen deutlich: Die Schere zwischen notwendigem Investitionsbedarf und tatsächlicher Förderung geht weiter auseinander – mit Folgen für die Versorgungsqualität.

    Artikel13.01.2026

    Mehr lesen
  • Krankenhaus
    Fiktiver Bundesbasisfallwert 2026

    Als vorläufiger fiktiver Basisfallwert für das Jahr 2026 empfehlt der BVMed den Wert von 4.561,37 € zu nutzen. Ausgehend vom vereinbarten Bundesbasisfallwert 2025 vom 28. März 2025 haben wir zuerst eine Erhöhung um 0,8 Prozent (Tarifrate) und danach eine Erhöhung um 2,98 Prozent (Veränderungswert) vorgenommen.

    Artikel09.01.2026

    Mehr lesen
  • Wundversorgung
    Projekt zu Ulcus cruris: Gute Versorgungskonzepte helfen

    Bei der Versorgung von Menschen mit „offenen Beinen“, dem sogenannten „Ulcus cruris venosum“ (UCV), gibt es in Deutschland eine dramatische Fehlversorgung mit negativen Folgen für die Patient:innen und das Gesundheitssystem. Das zeigte Thomas Fleischhauer, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Universitätsklinikum Heidelberg, beim Dialogforum „Eine Stunde Wunde“ des BVMed 2025 auf.

    Pressemeldung18.12.2025

    Mehr lesen

Kommende Veranstaltungen

  • Online-Seminar
    Die Krankenhausreform | KHVVG und KHAG

    Das KHVVG führt ab 2025 die Vorhaltefinanzierung ein und stärkt so die Grundversorgung unabhängig von Fallzahlen. Über das KHAG greifen erste Anpassungen bereits vorab. Insgesamt treiben die Reformen die Modernisierung der Krankenhauslandschaft voran und erhöhen die Anforderungen an Medizintechnik.

    SeminarDigital
    22.01.2026 14:00 - 16:00 Uhr
    Veranstalter: BVMed-Akademie
    Schwerpunkt: Marktzugang und Erstattung

    Zur Veranstaltung: Die Krankenhausreform | KHVVG und KHAG
  • Online-Seminar
    DRG-System 2026 | Stationäre Leistungserbringung

    2026 steht das deutsche Gesundheitswesen an einem Wendepunkt: Die Krankenhausreform mit Leistungsgruppen und Vorhaltebewertungsrelationen verändert die stationäre Finanzierung grundlegend. Für die MedTech-Branche ergeben sich Chancen und Herausforderungen, da Investitionen, Innovationen und strategische Ausrichtungen neu bewertet werden müssen. Fundiertes Wissen zur Vergütung ist entscheidend.

    SeminarDigital
    24.03.2026 14:00 - 16:00 Uhr
    Veranstalter: BVMed-Akademie
    Schwerpunkt: Marktzugang und Erstattung

    Zur Veranstaltung: DRG-System 2026 | Stationäre Leistungserbringung
  • Online-Seminar
    Hybrid-DRGs 2026

    2026 erlebt das deutsche Gesundheitswesen einen Wendepunkt: Das Hybrid-DRG-System gewinnt Fahrt, 69 Hybrid-DRGs prägen Krankenhaus- und Vertragsarztpraxis. Für die MedTech-Branche ergeben sich Chancen und Herausforderungen, da veränderte Finanzierungsmechanismen Investitionen, Innovationen und strategische Ausrichtungen beeinflussen. Fundiertes Wissen ist entscheidend.

    SeminarDigital
    14.04.2026 13:00 - 15:00 Uhr
    Veranstalter: BVMed-Akademie
    Schwerpunkt: Marktzugang und Erstattung

    Zur Veranstaltung: Hybrid-DRGs 2026

Ihre Vorteile als BVMed-Mitglied

  • Organisation

    In über 80 Gremien mit anderen BVMed-Mitgliedern und Expert:innen in Dialog treten und die Rahmenbedingungen für die Branche mitgestalten.

  • Information

    Vom breiten Serviceangebot unter anderem bestehend aus Veranstaltungen, Mustervorlagen, Newslettern und persönlichen Gesprächen profitieren.

  • Vertretung

    Eine stärkere Stimme für die Interessen der Branche gegenüber politischen Repräsentant:innen und weiteren gesundheitspolitischen Akteur:innen erhalten.

  • Netzwerk

    An Austauschformaten mit anderen an der Versorgung beteiligten Akteur:innen, darunter Krankenkassen, Ärzteschaft oder Pflege teilnehmen.

Die Akademie

Von Compliance über Nachhaltigkeit bis hin zu Kommunikation. Unsere Akademie bietet der MedTech-Community eine Vielfalt an Veranstaltungen zur Fort- und Weiterbildung an. Entdecken Sie unsere Seminare, Workshops und Kongresse.

Zu den Veranstaltungen