Hilfsmittel

ARD-Plusminus zu den Qualitätsproblemen in der Hilfsmittelversorgung

Das ARD-Magazin Plusminus hat recherchiert, wie bzw. inwiefern die Qualität in der Hilfsmittelversorgung durch das Terminservice- und Informationsgesetz (TSVG) verbessert wurde. In dem Beitrag "Kampf um Hilfsmittel - Neue Regelungen laufen ins Leere" vom 12. August 2020 werden vor allem Krankenkassen wegen ihrer Sparpolitik, die zu Lasten der Versicherten geht, kritisiert. Hierzu äußert sich in dem Beitrag ebenfalls der Rechtsanwalt Jörg Hackstein.

MdB und Vorsitzender des Gesundheitsausschusses Erwin Rüddel (CDU) setzte sich für die Stärkung der Rechtsaufsicht durch das BAS ein und äußert in dem Bericht u. a.: »Als erstes bekommt die Aufsichtsbehörde das Recht, Verträge für ungültig zu erklären. Zum zweiten müssen die Krankenkassen, wenn sie die Absicht haben, Verträge abzuschließen, diese Verträge schon der Aufsichtsbehörde vorlegen. Zum dritten verpflichten wir die Krankenkassen, mit allen Leistungserbringern zu verhandeln, also nicht zu entscheiden, mit dem verhandele ich, mit dem verhandele ich nicht.«

Link: Vollständiger Beitrag inklusive schriftliche Zusammenfassung der ARD
  • Weitere Artikel zum Thema
  • MdB Dr. Wieland Schinnenburg beim BVMed-Gesprächskreis: „Bürokratie abbauen und Selbstverwaltung stärken“

    „Wir müssen im Gesundheitssystem Bürokratie und Misstrauenskultur abbauen sowie die Selbstverwaltung stärken“: Das sind politische Ziele für die nächste Legislaturperiode, die der FDP-Bundestagsabgeordnete Dr. Wieland Schinnenburg beim digitalen Gesprächskreis Gesundheit des BVMed schilderte. Der FDP-Gesundheitsexperte hinterfragte, warum das Hilfsmittelverzeichnis von der Krankenkassenseite alleine fortgeschrieben werde. Hier müsste die Leistungserbringerseite einbezogen werden, um Innovationen besser und schneller in das System zu bekommen. Weiterlesen

  • EU-Parlament gibt grünes Licht für neues Gesundheitsprogramm „EU4Health“

    Das EU-Parlament hat das Programm „EU4Health“ für die Jahre 2021 bis 2027 angenommen. Damit soll das Gesundheitswesen der EU-Staaten besser für künftige Gesundheitsgefahren und Pandemien gewappnet sein. Mindestens 20 Prozent des 5,1 Milliarden Euro schweren Programms fließen in Krankheitsvorsorge und Gesundheitsförderung. Die EU soll damit besser mit länderübergreifenden Gesundheitsgefahren umgehen können. Die Verfügbarkeit von Arzneimitteln und Medizinprodukten soll verbessert werden. Weiterlesen

  • BVMed fordert unbefristete Verlängerung der erhöhten Pflegehilfsmittel-Pauschale

    Der BVMed sieht die vom Bundestag mit dem EpiLage-Fortgeltungsgesetz beschlossene Verlängerung der erhöhten monatlichen Pflegehilfsmittel-Pauschale als „ersten Schritt“. Die Erhöhung der Pauschale von 40 auf 60 Euro gilt damit zunächst bis Ende 2021 weiter. Der BVMed setzt sich weiterhin für eine dauerhafte Erhöhung der Pflegehilfsmittel-Pauschale ein, da von einer langfristigen Erhöhung der Kosten beispielsweise für Hygienemaßnahmen ausgegangen werden kann. Weiterlesen


©1999 - 2021 BVMed e.V., Berlin – Portal für Medizintechnik