Ambulanter Bereich

Kompressionstherapie in der ambulanten Versorgung

MedTech ambulant Nr. 01/15

Wirkungsweise von Kompressionsverbänden


Kompressionsverbände fördern den Rücktransport des venösen Blutes. Hierfür eignen sich besonders Kurzzugbinden mit einer Dehnbarkeit von < 100 %. Kurzzugbinden zeichnen sich durch einen hohen Arbeitsdruck und damit durch eine gute Effektivität sowie durch einen niedrigen Ruhedruck mit daher gutem Tragekomfort aus.

Der Arbeitsdruck wird durch das Anpressen der Muskulatur beim Gehen gegen den Verband erzeugt, steigert die venöse Pumpleistung und führt zu einer Reduzierung des Ödems.

Der Ruhedruck ist der Anpressdruck am ruhenden Bein. Zu hoher Ruhedruck unter Kompressionsmitteln wird vom Patienten schlecht vertragen und kann besonders bei begleitender peripherer arterieller Verschlusskrankheit (pAVK) zu Hautläsionen führen. Polstermaterial vermeidet Druckschäden von Haut und Nerven. Hierfür werden u. a. Schaumstoffbinden oder Polsterwatte verwendet, zudem gibt es vorgefertigte Pelotten für die Knöchelregion. Eine gleichmäßige Druckverteilung wird durch eine adäquate Polsterung von Knochenvorsprüngen und Schienbeinkanten erreicht. Dabei spielt die korrekte Anlagetechnik eine wesentliche Rolle.
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