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 - Robotik Ministerin Bär: Robotische Assistenzsysteme sind ein "echter Gamechanger für die Gesundheitsbranche"

Robotische Assistenzsysteme in der Medizin sind für die Bundesministerin für Forschung, Technologie und Raumfahrt, Dorothee Bär, "ein echter Gamechanger für die Gesundheitsbranche, Ergebnis jahrelanger Forschung und kontinuierlicher Entwicklung mit einem erfolgreichen Transfer in die klinische Praxis". Die Vorteile dieser Medizintechnologien seien vor allem präzisere und minimaler Eingriffe, sagte die Ministerin bei einem Besuch des BVMed-Mitgliedsunternehmen Intuitive.

ArtikelBerlin, 21.10.2025

Präzisere und minimaler Eingriffe bedeuten: weniger Schmerz, kürzere Heilungszeit und geringere Infektionsgefahr.

Die neue Hightech Agenda des Bundesregierung "boostere" das strategische Forschungsfeld Gesundheitsforschung mit dem Schwerpunkt Medizintechnik: "Hier wollen wir mehr Innovationen befördern. Und die Schlüsseltechnologien KI und Mikroelektronik spielen bei solchen hochkomplexen Assistenzsystemen ebenfalls hinein", so Bär.

Die Ministerin informierte sich bei der Europa-Premiere des "Da Vinci 5"-Systems der Firma Intuitive vor Ort über den Stand der Technik. Das System sei beispielsweise einsetzbar für allgemeine, urologische oder gynäkologische Eingriffe. "Feine haptische Sensoren sorgen dafür, dass der Chirurg an der Konsole 'spürt', wie sich das Gewebe verhält. 3D-HD-Kameras geben ein detailliertes Bild der Operation. Und die Roboterarme können noch genauer als menschliche Hände arbeiten", heißt es in einem LinkedIn-Post des Ministeriums.

Viele der Komponenten stammten aus Baden-Württemberg, hergestellt für den weltweiten Einsatz. In mehreren Kliniken in Europa sei beispielsweise auch schon das ähnliche avatera-System von avateramedical GmbH aus Jena im Einsatz.

Spannend sind die Kommentare zum Ministeriums-Post. So wird beispielsweise darauf hingewiesen, dass es wichtig zu verstehen sei, dass wir mit der Robotik erstmals eine digitale Plattform in der Chirurgie zur Verfügung haben. Der Nutzen werde sich daher potenzieren, sobald umfassende KI-gestützte Assistenz- und Simulationssysteme verfügbar sind.

Quelle: LinkedIn-Post des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und RaumfahrtExterner Link. Öffnet im neuen Fenster/Tab.

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