COVID-19

Bundesgesundheits­ministerium weitet Hilfen für Krankenhäuser aus

Krankenhäuser in Corona-Hotspotregionen können künftig finanziell besonders unterstützt werden. Eine entsprechende Verordnung trat Ende 2020 in Kraft und gilt bereits rückwirkend ab dem 17. Dezember 2020, wie das Bundesgesundheitsministerium mitteilte. Wegen der derzeit vielerorts besonders hohen Infektionszahlen können die Bundesländer, die grundsätzlich für die Krankenhausplanung zuständig sind, demnach mehr Kliniken bestimmen, die Ausgleichszahlungen erhalten.

Werden in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt innerhalb von sieben Tagen mehr als 250 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner erfasst, können Krankenhäuser damit auch unabhängig von ihren freien Intensivbetten Ausgleichszahlungen bekommen. Auch können die Länder Kliniken bestimmen, die zwar bislang noch keine Zuschläge für eine grundlegende Notfallversorgung vereinbart haben, aber trotzdem eine entsprechende Versorgung sicherstellen. Diese Häuser können dann ebenfalls Ausgleichszahlungen bekommen. Die Regelung ist wie auch andere Hilfen für die Kliniken zunächst bis zum 31. Januar 2021 befristet.

Viele Klinikverbände klagen über finanzielle Schwierigkeiten der Krankenhäuser, die in der Pandemie zum Beispiel planbare Operationen aufschieben und im Krisenmodus arbeiten, um COVID-19-Patienten versorgen zu können.

Quelle: Deutsches Ärzteblatt Online vom 28. Dezember 2020
  • Weitere Artikel zum Thema
  • COVID-19 | Info-Blog

    Im COVID-19-Info-Blog informiert der BVMed regelmäßig rund um die Coronavirus-Pandemie: Sie finden hier u. a. aktuelle Gesetzgebungen und Verordnungen zum Reisen und zur Quarantäne, sowie Hinweise und Links zu Liquiditätshilfen und Förderprogrammen. Außerdem informieren wir über arbeitsrechtliche Fragen z. B. zu Kurzarbeit, Systemrelevanz, Arbeitsschutz und Betriebsabläufen. Weiterlesen

  • G-BA verlängert Corona-​Sonderregeln für verordnete Leistungen bis 31. März 2021

    Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat am 21. Januar 2021 die geltenden Corona-Sonderregeln für ärztlich verordnete Leistungen um weitere zwei Monate bis 31. März 2021 verlängert. Die Sonderregeln ermöglichen beispielsweise, Folgeverordnungen für Hilfsmittel auch nach telefonischer Anamnese auszustellen und postalisch an den Patienten zu übermitteln. Die Covid-Empfehlungen des GKV-SV für den Hilfsmittelbereich ermöglichen wiederum - in Abhängigkeit vom individuellen persönlichen Versorgungsbedarf - die kontaktlose Versorgung. Diese wurden ebenfalls bis zum 31. März 2021 verlängert. Weiterlesen

  • Erstattung im Krankenhausbereich

    Erstattung von Medizinprodukten im stationären Bereich Weiterlesen


©1999 - 2021 BVMed e.V., Berlin – Portal für Medizintechnik