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 - 21.03.2014 Stomatherapie (künstlicher Darmausgang)

Artikel21.03.2014

Magen-Darm-Bereich
Den Verdauungstrakt besteht aus mehreren Organen, die der Aufnahme, der Zerkleinerung dem Weitertransport und der Verarbeitung der Nahrung dienen.

Krankheitsbild: Künstlicher Darmausgang (Stoma)
Nach einer Darm- oder Harnblasenoperation wird manchen Patienten vorübergehend ein künstlicher Ausgang (medizinisch Stoma) gelegt: Der Operateur leitet einen Teil des Darms bzw. der Harnblase über eine 2-3 Zentimeter große Öffnung in der Bauchdecke nach außen. Ausscheidungen wie Stuhl oder Urin verlassen den Körper der Betroffenen fortan nur noch über das Stoma, bis dieses nach einigen Wochen oder Monaten zurückverlegt und die Bauchöffnung verschlossen wird. Rund 100.000 Menschen in Deutschland leben jedoch dauerhaft mit einem Stoma. Der häufigste Grund dafür sind Darmkrebs, Blasenkrebs, Verletzungen des Darms nach einem Unfall und chronische Entzündungen.

Die Versorgung besteht aus Beuteln, deren Öffnung über das Stoma gestülpt und auf
die umliegende Haut geklebt werden. Bei der zweiteiligen Stomaversorgung bringen Patienten zunächst eine Art doppelt beschichtetes Pflaster, Basisplatte genannt, über dem Stoma an. An dieser selbsthaftenden Basisplatte wird der Beutel befestigt. Die spezielle, hautschützende Beschichtung von Basisplatte und Beutel sorgt für sicheren Halt.

Innovative Technologie: moderne Stomatherapie

Der modellierbare Hautschutz eignet sich auch für Personen, deren Fingerbeweglichkeit mit empfindlicher Haut und Allergiker, denn er ist atmungsaktiv und anti-allergen. Trotz seiner guten Haftung lässt er sich schmerzlos abnehmen und hinterlässt keine Rückstände auf der Haut. Weiterer Vorteil: Die Patienten müssen mit dem modellierbaren Hautschutz ihre Versorgung insgesamt seltener wechseln.

Mehr Informationen:

http://www.aktion-meditech.de/index.php?inhalt=innovative.fuermagen&content_id=hautschutz

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