Cookie-Einstellungen

Zur fortlaufenden Verbesserung unserer Angebote nutzen wir den Webanalysedienst matomo.

Dazu werden Cookies auf Ihrem Endgerät gespeichert, was uns eine Analyse der Benutzung unserer Webseite durch Sie ermöglicht. Die so erhobenen Informationen werden pseudonymisiert, ausschließlich auf unserem Server gespeichert und nicht mit anderen von uns erhobenen Daten zusammengeführt - so kann eine direkte Personenbeziehbarkeit ausgeschlossen werden. Sie können Ihre Einwilligung jederzeit über einen Klick auf "Cookies" im Seitenfuß widerrufen.

Weitere Informationen dazu in unseren Datenschutzhinweisen.

 - KHZG Kliniken sind heiß auf Gelder aus dem Zukunftsfonds | DKG sieht großes Interesse ÄrzteZeitung Online vom 6. August 2021

ArtikelBerlin, 24.08.2021

© AdobeStock 199241027 Der Krankenhauszukunftsfonds ist mit 4,3 Milliarden Euro gefüllt. Ende Juli waren davon erst 16,5 Millionen Euro ausgezahlt worden. Doch diese Zahlen werden noch erheblich steigen, ist die Deutsche Krankenhausgesellschaft sicher. Das berichtet die ÄrzteZeitung Online.

Gelder aus dem Krankenhauszukunftsfonds sind sehr begehrt. Davon geht die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) aus. Gelder aus dem Krankenhauszukunftsfonds sind sehr begehrt. Davon geht die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) aus.

Die ersten Gelder in Höhe von 16,5 Millionen Euro aus dem insgesamt mehr als vier Milliarden Euro umfassenden Fonds sind bereits Ende Juli ausgezahlt worden. Zum damaligen Zeitpunkt verteilten sich laut Bundesamt für Soziale Sicherung (BAS), bei dem der Fonds angesiedelt ist, die bewilligten Gelder auf 16 Krankenhäuser in drei Bundesländern. Insgesamt seien erst 413 Anträge mit einem Fördervolumen von 244 Millionen Euro beantragt worden, hieß es beim BAS. Man erwarte aber noch viele weitere Anträge.

Langer Atem notwendig

Die Deutsche Krankenhausgesellschaft ist nicht überrascht, dass bislang noch nicht mehr Mittel beantragt wurden, denn der Weg zum Krankenhauszukunftsfonds ist kein leichter: Zunächst melden die Krankenhausträger nach Paragraf 14a Absatz 4 des Krankenhausgesetzes (KHG) ihren Förderbedarf mit vom BAS bereitgestellten Formularen beim jeweiligen Bundesland an.

Die Länder entscheiden anschließend, für welche Vorhaben Geld aus dem Zukunftsfonds beantragt werden soll. Das muss innerhalb von drei Monaten geschehen. Vor der Bedarfsanmeldung beim BAS muss den Landesverbänden der Krankenkassen und den Ersatzkassen Gelegenheit zur Stellungnahme gegeben werden.

Anträge müssen bis Jahresende eingehen

Laut DKG müssen die Krankenhausträger den Förderbedarf auf Basis von Angeboten der Industrie bei den Ländern anmelden. Dafür haben die Länder laut DKG Fristen gesetzt. Die meisten Länder sammelten diese Bedarfsmeldungen und hätten Fristen zwischen Ende Mai, Juni und September genannt.

Nach Ablauf dieser Frist begännen die drei Monate, in denen unter anderem die Krankenkassen noch Stellung nehmen könnten. Spätestens nach Ablauf der Frist würden die Anträge beim BAS in Bonn eingereicht. „Wir gehen davon aus, dass sich ab Ende August, wenn unter anderen auch Bayern und NRW nach Ablauf der dreimonatigen Frist ihre Anträge an das BAS weiterleiten, das Antragsvolumen deutlich erhöht“, sagt ein DKG-Sprecher der „Ärzte Zeitung“.

Um Geld aus dem Zukunftsfonds zu bekommen, müssen die Länder spätestens bis Ende dieses Jahres ihre Anträge beim BAS eingereicht haben.

Investitionen in digitale Infrastruktur sollen gefördert werden

Mit dem Krankenhauszukunftsfonds sollen vor allem Investitionen in die digitale Infrastruktur und Informationstechnik sowie in eine modernere Notfallversorgung der Kliniken unterstützt werden. In der ersten Runde wurden Fördergelder in Höhe zwischen 3300 und 2,3 Millionen Euro ausgezahlt.

Quelle: ÄrzteZeitung Online vom 6. August 2021Externer Link. Öffnet im neuen Fenster/Tab.

Ihr Kontakt zu uns

Service

News abonnieren

Sie möchten auf dem Laufenden bleiben?
Abonnieren Sie unsere kostenlosen Newsletter, E-Mail-Alerts zu unseren Themen oder Pressemeldungen.

Jetzt abonnieren

Das könnte Sie auch interessieren

  • Digitalstrategie
    BVMed-Positionspapier zur Digitalisierung: „Digitale Transformation gelingt nur mit MedTech“

    Für die digitale Transformation der Gesundheitsversorgung müssen digitale, datengetriebene Medizinprodukte aktiv und frühzeitig eingebunden werden. Das fordert der BVMed in dem Positionspapier „Mit Datennutzung und Innovationen zur Smarten Gesundheitsversorgung“. „Eine umfassende Digitalisierung der Gesundheitsversorgung gelingt nur mit MedTech“, so BVMed-Digitalexpertin Natalie Gladkov.

    Pressemeldung12.05.2026

    Mehr lesen
  • Digitalstrategie
    MdB Pauls beim BVMed: „An einer konsequenten Digitalisierung geht kein Weg vorbei“

    Um das Gesundheitssystem zukunftsfest zu machen, „geht an einer konsequenteren Digitalisierung kein Weg vorbei“, sagte CDU-MdB Dr. Thomas Pauls auf dem BVMed-Gesprächskreis Gesundheit. Dazu gehört, dass die Elektronische Patientenakte (ePA) zu einer echten digitalen Plattform mit verschiedenen Anwendungen wie digitaler Ersteinschätzung und besserer Datennutzung ausgebaut wird.

    Pressemeldung07.05.2026

    Mehr lesen
  • Branche
    Innovationen in der Medizintechnik: Zahlen, Fakten und Beispiele

    MedTech-Innovation ist vielfältiger als oft gedacht: Produkt, Prozess oder ganzes Versorgungssystem? Sprung oder Schritt? Dabei hat sie immer ein Ziel: Eine bessere Gesundheitsversorgung. Dieser Artikel fasst Zahlen und Fakten zur MedTech-Innovationen zusammen, erklärt die verschiedenen Innovationsdimensionen und -arten und macht sie an konkreten Beispielen aus der Versorgung greifbar.

    Artikel15.04.2026

    Mehr lesen

Kommende Veranstaltungen

  • Präsenz-Seminar
    Vergaberecht | Beschaffungspraxis öffentlicher Krankenhäuser

    Öffentliche Krankenhausträger, einschließlich der für sie handelnden Einkaufsgemeinschaften, müssen bei ihrer Beschaffungstätigkeit das Vergaberecht beachten. Der Vertrieb von Medizinprodukten folgt hier besonderen Regeln. Die Vergabeverfahren werden dabei zunehmend komplexer - und sollen künftig auch nachhaltiger ausgerichtet sein.

    SeminarVor Ort
    Berlin, 21.05.2026 10:00 - 16:00 Uhr
    Veranstalter: BVMed-Akademie
    Schwerpunkt: Recht

    Zur Veranstaltung: Vergaberecht | Die Beschaffungspraxis öffentlicher Krankenhausträger
  • Informationsveranstaltung
    § 374a SGB V für Hilfsmittel & Implantate – jetzt wird’s konkret: HDDT & HIIS im Zusammenspiel

    Hilfsmittel und Implantate, die Daten generieren, müssen in Zukunft digitalen Gesundheitsanwendungen (DiGA) Daten zur Verfügung stellen. Der § 374a SGB V regelt dabei, dass Gesundheitsdaten strukturiert, interoperabel und über standardisierte Schnittstellen für DiGA verfügbar gemacht werden sollen.

    GesprächsforumDigital
    15.06.2026 14:00 - 15:30 Uhr
    Veranstalter: BVMed
    Schwerpunkt: Digitalisierung

    Zur Veranstaltung: § 374a SGB V für Hilfsmittel & Implantate – jetzt wird’s konkret: HDDT & HIIS im Zusammenspiel
  • Gesprächsforum
    FemTech – Gendersensible Medizin im Fokus: Daten, Forschung, Fortschritt: Frauengesundheit im Fokus aktueller Digitalisierungsstrategien und Gesetze

    Eine gemeinsame Veranstaltung von Taylor Wessing und BVMed widmet sich der Frage, wie kann die Zukunft der gendersensiblen Medizin und der Frauengesundheit entscheidend vorangebracht werden? Eine erleichterte Nutzung von Gesundheitsdaten stellt hierbei eine Schlüsselrolle dar, bedarf aber auch entsprechender gesetzlicher Initiativen.

    GesprächsforumVor Ort
    Berlin, 22.06.2026 17:00 - 19:00 Uhr
    Veranstalter: BVMed
    Schwerpunkt: Digitalisierung

    Zur Veranstaltung: FemTech – Gendersensible Medizin im Fokus | Daten, Forschung, Fortschritt Frauengesundheit im Fokus aktueller Digitalisierungsstrategien und Gesetze

Ihre Vorteile als BVMed-Mitglied

  • Organisation

    In über 80 Gremien mit anderen BVMed-Mitgliedern und Expert:innen in Dialog treten und die Rahmenbedingungen für die Branche mitgestalten.

  • Information

    Vom breiten Serviceangebot unter anderem bestehend aus Veranstaltungen, Mustervorlagen, Newslettern und persönlichen Gesprächen profitieren.

  • Vertretung

    Eine stärkere Stimme für die Interessen der Branche gegenüber politischen Repräsentant:innen und weiteren gesundheitspolitischen Akteur:innen erhalten.

  • Netzwerk

    An Austauschformaten mit anderen an der Versorgung beteiligten Akteur:innen, darunter Krankenkassen, Ärzteschaft oder Pflege teilnehmen.

Die Akademie

Von Compliance über Nachhaltigkeit bis hin zu Kommunikation. Unsere Akademie bietet der MedTech-Community eine Vielfalt an Veranstaltungen zur Fort- und Weiterbildung an. Entdecken Sie unsere Seminare, Workshops und Kongresse.

Zu den Veranstaltungen