COVID-19

Hintergrund: Die Produktion von Spritzen und Kanülen

Für die Produktion der Einmalspritzen aus Kunststoff wird spezielles medizinisches Granulat benötigt, das einen hohen Reinheitsgrad hat. Das Kunststoffgranulat wird erhitzt, geschmolzen und in speziellen Spritzgussmaschinen in Formen gespritzt, um die Kunststoffteile – Zylinder und Kolben – herzustellen. Die Kanülen werden aus rostfreien Edelstahlstreifen hergestellt, gewalzt, verschweißt, gezogen, geschnitten und geschliffen.

Die Komponenten für die Kanüle und die Kunststoffteile für die Spritze (Zylinder, Kolben, Dichtungsring) werden in Hochgeschwindigkeits-Montagemaschinen zusammengeführt, dann verpackt und sterilisiert. Bei den 1ml-Impfspritzen werden die Kunststoffteile verpackt und sterilisiert. Die mitgelieferte Kanüle wird in der Arztpraxis mit einem Steckmechanismus aufgebracht.

Produktionsvideo: https://youtu.be/yWi_nRAOA1Q



Der Aufbau einer Spritzen-Produktionsanlage erfordert spezielles Knowhow und hohe Maschinenkompetenz. Die wichtigsten Maschinen und Prozesse sind: Formpressen (Spritzgussverfahren) und Formen, Skalendruckmaschinen, Hochgeschwindigkeits-Montagemaschinen, Thermoformmaschinen und Verpackungsmaschinen.

Die Impfstoffhersteller haben unterschiedliche Anforderungen in Bezug auf die Dosierung. Bei Pfizer beträgt die Dosis 0,3 ml, bei den anderen Herstellern 0,5 ml. Für alle Impfstoffe werden 1ml-Impfspritzen benötigt. Ausnahme ist die siebte Dosis aus den Biontech-Fläschchen. Für sie werden spezielle Spritzen mit geringem Totraumvolumen benötigt.

#KeinImpfenOhneSpritzen
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