Gesundheitspolitik

Minister Jens Spahn spricht auf dem "German MedTech Day" des BVMed am 25. Mai 2020 in Berlin

Einen Tag vor Geltungsbeginn der EU-Medizinprodukte-Verordnung (MDR) spricht Gesundheitsminister Jens Spahn am 25. Mai 2020 auf dem "German MedTech Day" des Bundesverbandes Medizintechnologie, BVMed, zum aktuellen Stand der Umsetzung der MDR und zu den Themen der deutschen EU-Ratspräsidentschaft in der zweiten Jahreshälfte 2020. Der "German MedTech Day" ist der Eröffnungstag der europäischen Branchenkonferenz "The MedTech Forum", die vom 25. bis 27. Mai 2020 in Berlin stattfindet und zu der über 1.000 internationale Teilnehmer erwartet werden. Programm und Anmeldung unter www.bvmed.de/german-medtech-day.

Eröffnet wird die Veranstaltung durch den BVMed-Vorstandsvorsitzenden Dr. Meinrad Lugan, der auch im Vorstand des europäischen Dachverbandes MedTech Europe ist. Nach der Rede von Minister Spahn folgen zwei Diskussionsrunden.

Im ersten Panel geht es um die Herausforderungen für die MedTech-Branche durch die MDR. Mit Thomas Müller, Abteilungsleiter im Bundesgesundheitsministerium, diskutieren Marc D. Michel, Stellvertretender Vorstandsvorsitzender des BVMed, sowie Dr. Bassil Akra vom TÜV SÜD Product Service über die Umsetzung des neuen europäischen Rechtsrahmens für Medizinprodukte.

Den zweiten Teil eröffnet der Parlamentarische Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium, Christian Hirte, BMWi, mit einer Rede zur Bedeutung der Gesundheitswirtschaft und der Medizintechnik für Deutschland. Die Diskussionsrunde bestreiten Prof. Dr. Dennis A. Ostwald vom WifOR-Institut, Dr. Meinrad Lugan sowie Sylvia Theis, Geschäftsführerin Medtronic Deutschland. Das Fazit zieht BVMed-Geschäftsführer Dr. Marc-Pierre Möll. Die Diskussionsrunden werden von der gesundheitspolitischen Journalistin Lisa Braun moderiert.
  • Weitere Artikel zum Thema
  • Mehr Wertschätzung für Homecare

    Gesundheitspolitiker:innen von SPD, CDU und FDP haben auf dem Homecare-Kongress der BVMed-Akademie die Bedeutung einer qualitativen und innovativen Hilfsmittel-Versorgung betont. Martina Stamm-Fibich (SPD) setzt sich dabei vor allem für mehr Transparenz im Vertragsgeschehen der Krankenkassen ein, um die Qualität in der Hilfsmittelversorgung zu erhöhen. Dietrich Monstadt (CDU) nannte Homecare einen entscheidenden Faktor in einer älter werdenden Gesellschaft, in der die Menschen möglichst lange in der Häuslichkeit verbleiben möchten. Wichtig sei eine bessere Koordinierung der komplexen Prozesse der Versorgung, so BVMed-Vorstand Frank Lucaßen von Fresenius Kabi. Homecare-Unternehmen könnten bei dieser Koordination eine wichtige Rolle spielen. Weiterlesen

  • Vorort- und Online-Konferenz Weiterlesen

  • BVMed zum Koalitionsvertrag: Gute Ansätze für eine Stärkung des Medizintechnik-Standorts Deutschland

    Der BVMed sieht in dem Koalitionsvertrag von SPD, Grüne und FDP gute Ansätze für die Verbesserung der Gesundheitsversorgung mit modernen Medizintechnologien und die notwendige Stärkung des Medizintechnik-Standorts Deutschland. „Deutschland braucht eine forschungsstarke, leistungsfähige, wirtschaftlich gesunde und international wettbewerbsfähige Medizintechnik-Branche. Nun kommt es auf die konkrete Ausgestaltung der Koalitionsvorhaben an. Wir bieten der neuen Bundesregierung eine enge Zusammenarbeit an, um diese Ziele gemeinsam zu erreichen“, kommentiert BVMed-Geschäftsführer Dr. Marc-Pierre Möll. Weiterlesen


©1999 - 2021 BVMed e.V., Berlin – Portal für Medizintechnik