Jahresberichte

BVMed-Jahresbericht 2015/16 erschienen

"MedTech-Heimatmarkt stärken, Innovationseinführung beschleunigen, Mittelstand unterstützen"

Die innovative und mittelständisch geprägte Medizinprodukte-Branche benötigt für das Jahr 2016 geeignete Rahmenbedingungen, welche den Marktzugang wieder erleichtern und damit den Heimatmarkt Deutschland stärken. Das fordert der Bundesverband Medizintechnologie, BVMed, in seinem neuen Jahresbericht 2015/16, der zur Mitgliederversammlung in Berlin vorgelegt wurde. Denn nicht nur die multinationalen Konzerne, auch die kleinen und mittelständischen Unternehmen seien "Treiber des medizintechnischen Fortschritts", der den Patienten zugutekommt, Leben rettet und die Lebensqualität der Menschen verbessert, so der BVMed-Vorstandsvorsitzende Dr. Meinrad Lugan in seinem Vorwort zum Jahresbericht. Der neue BVMed-Jahresbericht ist unter www.bvmed.de/jahresbericht in deutscher und englischer Sprache abrufbar.

Auf dem Wunschzettel des BVMed für das Jahr 2016 stehen daher ein "Innovationszugangs-Beschleunigungsgesetz" und eine bessere Einbindung der Industrie in die Entscheidungsprozesse beim Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) und beim Institut für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen (IQTiG). "Wichtig für alle unsere Unternehmen sind auch einheitliche europäische Nutzenbewertungsverfahren und die gegenseitige Anerkennung von Studien. Zudem sollten Versorgungsforschungsdaten transparenter gemacht und stärker genutzt werden", heißt es im BVMed-Jahresbericht.

Der Gesamtumsatz der produzierenden Medizintechnikunternehmen liegt bei rund 28 Milliarden Euro. Die deutsche Medizintechnikindustrie hat dabei Exportquoten von über 65 Prozent, so BVMed-Geschäftsführer und Vorstandsmitglied Joachim M. Schmitt. Die Medizintechnologie-Branche beschäftigt in Deutschland über 190.000 Menschen in über 12.600 Unternehmen. Abgesehen von wenigen großen Unternehmen ist die Branche stark mittelständisch geprägt. 95 Prozent der Betriebe beschäftigen weniger als 250 Mitarbeiter.

Der BVMed-Jahresbericht 2015/16 enthält neben einem Marktüberblick umfassende Informationen zu aktuellen gesundheitspolitischen Themen der Branche. Zusätzlich werden Informationen zur inhaltlichen Arbeit der über 50 BVMed-Arbeitsgremien gegeben.

Der 24-seitige Jahresbericht kann kostenlos beim BVMed angefordert oder unter www.bvmed.de/jahresbericht heruntergeladen werden.
  • Weitere Artikel zum Thema
  • Die MedTech-Branche zeigt in diesem Jahr deutlich: Bei großem anhaltendem Preisdruck bleiben Preiskämpfe nicht aus. Insgesamt fühlen sich aktuell 72 Prozent der Unternehmen in einen Preiskampf verwickelt. Der Anteil der Unternehmen, die sich im Preiskampf befinden, liegt in der MedTech-Branche... Weiterlesen

  • EU-MDR: TV-Beiträge zu MedTech-Versorgungsengpässen

    Die aktuelle Diskussion um Versorgungsengpässe bei Medizinprodukten durch die neue EU-Medizinprodukte-Verordnung (EU-MDR) hat auch die regionalen öffentlich-rechtlichen Medien erreicht. So besuchte der Bayerische Rundfunk (BR) das BVMed-Mitgliedsunternehmen Peter Brehm in Weisendorf in Franken, das Gelenkersatzimplantate produziert. In deutschen Krankenhäusern drohe ein Engpass bei Implantaten und Prothesen, da es bisher an den entsprechenden Prüfstellen, den Benannten Stellen, mangele, so der BR in seiner "Abendschau" und "Rundschau". Auch der Südwestrundfunk (SWR) widmete sich dem Thema mit einem Beitrag über den Implantate- und Chirurgieinstrumentenhersteller Aesculap in Tuttlingen. Weiterlesen

  • Das Fachgebiet Management im Gesundheitswesen der TU Berlin bietet auch in diesem Jahr wieder den E-Learning-Kurs "HTA Online" an. Der Kurs ist berufsbegleitend konzipiert und umfasst neben interaktiven und moderierten Online-Phasen in der Zeit vom 6. September 2019 bis zum 16. Februar 2020 drei Präsenzveranstaltungen. Weiterlesen


©1999 - 2019 BVMed e.V., Berlin – Portal für Medizintechnik