Versorgungsforschung

Patienten-Versorgungsdaten unter Alltagsbedingungen

Die Bedeutung der Versorgungsforschung wird nach Ansicht des BVMed durch die zunehmende Vielfalt an Leistungen und den Kostendruck im Gesundheitsmarkt weiter steigen. Versorgungsforschung bietet die Chance, die Bedeutung der Medizintechnologien für das Gesundheitssystem unter Alltagsbedingungen sichtbar zu machen. Hier finden Sie detaillierte Informationen zur Versorgungsforschung aus Sicht der Industrie.

Im Gegensatz zur Klinischen Forschung mit Medizintechnologien ist es das Ziel der Versorgungsforschung, die Qualität und den Nutzen von Therapien der Medizintechnologie für Patienten und Anwender in der täglichen Praxis darzustellen. Versorgungsforschung muss sich am Bedarf der Patienten und Anwender orientieren, den Ist-Zustand analysieren und mit dem Soll-Zustand vergleichen. Die Vielfalt der Medizinprodukte und ihrer Einsatzzwecke erfordert dabei unterschiedliche Evaluationsmethoden. Dazu gehört auch die Einbindung von so genanntem "Marktüberwachungswissen". Klinische Studien sind für Hochrisikoprodukte im Rahmen der CE-Kennzeichnung notwendig, um den Nutzen nachzuweisen. Damit können aber keine Langzeitaussagen getroffen werden. Hierfür ist das "Marktbeobachtungswissen" erforderlich, beispielsweise durch Registerprojekte.

Versorgungsforschung ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, zu der alle Institutionen, Organisationen und Akteure im Gesundheits- und Sozialsystem beitragen sollten. Die medizintechnische Industrie wird sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten und ihres jeweiligen Spektrums beteiligen, um zusätzliche Erkenntnisse bei der Anwendung von Medizinprodukten zu gewinnen. Ein Beispiel dafür ist das Endoprothesenregister (EPRD) für Hüft- und Kniegelenkersatz, an dem sich die im BVMed vertretenen Endoprothetik-Unternehmen beteiligen.

Hier folgt ein Informationsfilm des BVMed zur "Sicherheit und Qualität bei Implantaten" am Beispiel des Endoprothesenregisters:
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  • 94/19|Berlin

    Zum seit Jahren diskutierten „Nationalen Diabetesplan“ gibt es zwischen den Gesundheitspolitikern weitestgehend Konsens. Das sagte der CDU-Bundestagsabgeordnete Dietrich Monstadt, Berichterstatter seiner Fraktion für Medizinprodukte, auf dem Gesprächskreis Gesundheit des Bundesverbandes Medizintechnologie, BVMed, in Berlin. Es gebe allerdings noch Probleme bei den bindenden Zielen im Ernährungsbereich. Hier scheint derzeit keine Einigung zwischen SPD und CDU möglich zu sein. Monstadt: „Mir ist ein reduzierter Plan ohne Ernährungsabläufe wichtiger, als gar kein Plan. Wir werden den Plan wahrscheinlich noch in diesem Jahr hinbekommen.“ Danach will der CDU-Abgeordnete sich einer nationalen Adipositas-Strategie widmen – „und das geht nicht ohne Ernährungsbestandteile“.

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  • 88/19|Berlin

    Das vom Bundestag verabschiedete Digitale Versorgung-Gesetz (DVG) bewertet der Bundesverband Medizintechnologie, BVMed, insgesamt positiv. „Wir sehen im DVG viele gute Ansätze, um einen schnelleren und niedrigschwelligen Weg von digitalen Lösungen in die Regelversorgung zu gewährleisten und damit die Patientenversorgung und die Versorgungsprozesse zu verbessern“, kommentiert BVMed-Geschäftsführer Dr. Marc-Pierre Möll. Das DVG sei aber nur ein erster Schritt. „Die guten Ansätze müssen jetzt rasch erweitert werden, beispielsweise um eine bessere Unterstützung telemedizinischer Lösungen und eine Ausweitung auf die Medizinprodukte-Klassen IIb und III vor“, so der BVMed.

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  • 63/19|Berlin

    Der Gesetzgeber hat mit dem im Mai 2019 in Kraft getretenen Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) auch die komplexen Verfahren zur Methodenbewertung von Medizintechnologien neu geregelt. Welche Neuerungen es gab und wie sich Hersteller von Medizinprodukten auf ein Methodenbewertungsverfahren vorbereiten können, zeigt die BVMed-Konferenz "Methodenbewertung nach TSVG – Zugangswege und Handlungsoptionen für Medizinprodukte in die Regelversorgung" am 23. Oktober 2019 in Berlin.

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  • Berlin
    Kontinuierliche Prozesskontrolle bei der Fertigung von Komponenten für die Medizintechnik

    In der Diskussion um eine mögliche Beschleunigung bei der Methodenbewertung hat der unparteiische Vorsitzende des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA), Josef Hecken, angedeutet, einen Kompromiss gefunden zu haben. Bei einem Vortrag auf dem diesjährigen Hauptstadtkongress kündigte er ein mehrstufiges Bewertungsverfahren durch den G-BA an. Dabei sollen die Anträge, mit denen neue Methoden in den Leistungskatalog der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) aufgenommen werden, in drei Kategorien eingeteilt werden, berichtet das Ärzteblatt.

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  • 23/19|Berlin

    Digitalisierung und künstliche Intelligenz werden für große Fortschritte in der medizinischen Versorgung der Menschen führen. "Wir stehen erst am Beginn einer medizintechnischen Revolution", weist der BVMed in seinem neuen Jahresbericht 2018/19 hin. Der rasante technische Wandel ist Treiber des medizintechnischen Fortschritts. "Diese dynamische Entwicklung können wir aber nicht mit den herkömmlichen Bewertungs- und Erstattungsstrukturen begleiten. Wir brauchen neue und mutige Wege. Wir brauchen Fast-Track-Verfahren für digitale Medizin. Wir brauchen eine eigene Bewertungsmethodik für innovative Medizintechnologien", schreibt der BVMed-Vorstandsvorsitzende Dr. Meinrad Lugan im Vorwort des neuen BVMed-Jahresberichts.

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  • 22/19|Berlin

    Der Vorstandsvorsitzende des BVMed, Dr. Meinrad Lugan, hat eine verlässliche und pragmatische Unterstützung der überwiegend kleinen und mittelständischen Medizinprodukte-Unternehmen durch die Politik bei der Umsetzung der neuen EU-Medizinprodukte-Verordnung (MDR) angemahnt. Die derzeitige Nichtumsetzbarkeit der MDR werde schmerzhafte Auswirkungen auf die mittelständische Struktur der MedTech-Branche haben und Defizite bei der Patientenversorgung mit Medizinprodukten auslösen, sagte Lugan auf der BVMed-Mitgliederversammlung am 4. April 2019 in Berlin. Deshalb müsse der Gesetzgeber handeln und Lösungen entwickeln.

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  • 06/19|Berlin
    Schrittmacher mit telemedizinischem System zur Fernbetreuung von Herzimplantatträgern

    Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat nach Ansicht des Bundesverbandes Medizintechnologie, BVMed, mit dem Vorstoß für eine Neuordnung der Methodenbewertung des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) eine richtige und wichtige Diskussion angestoßen. „Der BVMed unterstützt die neuen Vorschläge aus dem Gesundheitsministerium zur Beschleunigung und Neuordnung der Methodenbewertung. Das sind Schritte in die richtige Richtung, um die G-BA-Verfahren dauerhaft zu vereinfachen und zu beschleunigen“, so BVMed-Geschäftsführer und Vorstandsmitglied Joachim M. Schmitt.

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  • BVMed-Stellungnahme zum IQWiG-Vorbericht der Vakuumversiegelungstherapie von Wunden

    BVMed-Stellungnahme zum Vorbericht
    (vorläufige Nutzenbewertung)
    vom 25. September 2018

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  • Berlin

    Auf dem stark regulierten deutschen Gesundheitsmarkt ist es herausfordernd, für innovative Medizinprodukte die Erstattungsfähigkeit zu erreichen. Auf einer Fachtagung des Forum MedTech Pharma am 18. September 2018 in Berlin wurden die komplexen Prozesse, die hohen Anforderungen an die Evidenz sowie die Arbeitsweise des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) diskutiert. Dabei wurde deutlich, dass Reformen im aktuellen System der Methodenbewertung dringend notwendig sind.

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  • Berlin

    Der BVMed stellt für Krankenhäuser und Medizinproduktehersteller einen Leitfaden zum neu eingeführten Medizinproduktemethoden-Bewertungsverfahren nach §137h SGB V (Erweiterung des bestehenden NUB-Verfahrens) vor.

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