Sachkostenfinanzierung im G-DRG-System 2017

"Umsetzung des Krankenhausstrukturgesetzes (KHSG)"

Vergütungsregelungen für Medizintechnologien im Krankenhaus

Der BVMed stellt einen Leitfaden über die Sachkostenfinanzierung im G-DRG-System 2017 vor, der die Vergütungsregelungen für Medizintechnologien im Krankenhaus im Rahmen der Umsetzung des Krankenhausstrukturgesetzes (KHSG) darstellt.

Download Leitfaden zur Sachkostenfinanzierung im G-DRG-System 2017 (1,8 MB)

Download Guidlines Financing of non-personnel costs in the G-DRG System 2017 (2,2 MB)

Download Newsletter Fortschritt erLeben zur Sachkostenfinanzierung (243 KB)

Die bedarfsgerechte Versorgung der Patienten mit qualitativ hochwertigen Medizinprodukten muss auch unter den neuen Bedingungen der DRG-Vergütungsregelung im Krankenhaus sichergestellt werden. Die mit dem Krankenhausstrukturgesetz eingeführten Maßnahmen, wie beispielsweise die partielle Abkehr vom reinen Ist-Kostenansatz der DRG-Kalkulation, können zu Fehlentwicklungen führen. Die ohne ausreichende Evidenz etablierten Maßnahmen des Gesetzgebers zur Mengensteuerung im G-DRG-System dürfen keine Versorgungsdefizite bei Therapien mit qualitativ hochwertigen Medizinprodukten nach sich ziehen. Die Inhalte des Leitfadens sollen dazu beitragen, Unsicherheiten und Missverständnisse im Zusammenhang mit den neuen Regelungen zu vermeiden. Es wird nicht der Anspruch erhoben, die Änderungen und Konsequenzen aus dem Krankenhausstrukturgesetz in Gänze darzustellen. Zweckdienliche Hinweise und weiterführende Links in den jeweiligen Kapiteln helfen, einen strukturierten Einstieg in das Thema zu ermöglichen. Es wird der Sachverhalt mit Stand Dezember 2016 dargestellt.
  • Sachkostenfinanzierung im G-DRG-System 2017

  • Weitere Artikel zum Thema
  • Die Kosten der stationären Krankenhausversorgung betrugen im Jahr 2015 rund 84,2 Milliarden Euro. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren das 3,8 Prozent mehr als im Jahr 2014. Umgerechnet auf rund 19,2 Millionen Patienten, die 2015 vollstationär im Krankenhaus behandelt wurden, lagen die Kosten je Fall bei durchschnittlich 4.378 Euro und damit um 3,3 Prozent höher als im Jahr zuvor. Weiterlesen

  • Minister Gröhe: Positiver Blick auf Fortschritt

    Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) hat zu einem positiven Blick auf Fortschritt und neue Entwicklungen im Gesundheitswesen, wie der Digitalisierung, aufgerufen. "Wir müssen die digitale Revolution vom Patienten her denken", sagte Gröhe zum Auftakt des 16. Nationalen DRG-Forums in Berlin. Es gehe nicht um Prozesse und Strukturen, sondern um die Menschen: die Patienten, die Ärzte, die Pfleger. Es gehe darum, medizinisches Können, Patienten-Aufklärung, Datenschutz und Technik in Einklang zu bringen. Durch Investitionen in Technologien müsse das Personal sinnvoll unterstützt werden. Weiterlesen

  • eCommerce-Konferenz: Neue Anforderungen durch UDI-Pflicht und elektronische Rechnungen

    Die Digitalisierung bringt auch neue Pflichten für die Hersteller von Medizinprodukten. Mit den UDI-Pflichten zur standardisierten Kennzeichnung der Produkte kommen insbesondere auf die kleinen und mittelständischen Medizinprodukteunternehmen große Herausforderungen durch neue regulatorische Anforderungen zu. Zudem werden Anforderungen an die elektronische Rechnung und das elektronische Auftragswesen verbindlich. Das verdeutlichten die Experten der 19. eCommerce-Konferenz mit dem Titel "Gesetzliche Vorgaben beim eCommerce – ein Segen?" am 21. Februar 2017 in Düsseldorf. Weiterlesen


©1999 - 2017 BVMed e.V., Berlin – Portal für Medizintechnik