Cookie-Einstellungen

Zur fortlaufenden Verbesserung unserer Angebote nutzen wir den Webanalysedienst matomo.

Dazu werden Cookies auf Ihrem Endgerät gespeichert, was uns eine Analyse der Benutzung unserer Webseite durch Sie ermöglicht. Die so erhobenen Informationen werden pseudonymisiert, ausschließlich auf unserem Server gespeichert und nicht mit anderen von uns erhobenen Daten zusammengeführt - so kann eine direkte Personenbeziehbarkeit ausgeschlossen werden. Sie können Ihre Einwilligung jederzeit über einen Klick auf "Cookies" im Seitenfuß widerrufen.

Weitere Informationen dazu in unseren Datenschutzhinweisen.

 - Digitalstrategie ePA und E-Rezept als Standard

ArtikelBerlin, 24.08.2022

© AdobeStock @HNFOTO 80 Prozent der gesetzlich Versicherten nutzen die elektronische Patientenakte (ePA), das E-Rezept ist Standard. Diese Ziele setzt sich die Bundesregierung bis 2025 mit ihrer ressortübergreifenden Digitalstrategie.

Deutschland soll eine Vorreiterrolle in der Digital Health einnehmen. Das Bundeskabinett beschäftigt sich deshalb am 31. August 2022 mit dem Entwurf zur Digitalstrategie.

ePA – „Herzstück“ digital vernetzter Gesundheitsversorgung

Die junge Elif lebt mit Diabetes und ist Nutzerin der elektronischen Patientenakte. „Die täglichen Blutzuckerwerte werden automatisch in der ePA hinterlegt und mit ihrer Einwilligung an ihren Hausarzt übermittelt. Mit diesem tauscht sich Elif regelmäßig per Videosprechstunde oder Messenger über den Therapieverlauf aus. Die wichtigsten Daten zum Therapieverlauf werden nach Absprache in der ePA dokumentiert.“ Anhand dieses fiktiven Beispiels will die Bundesregierung das Potenzial der ePA, das „Herzstück digital vernetzter Gesundheitsversorgung“, aufzeigen. Bereitstellung und Nutzung sollen erleichtert werden, damit Patientinnen und Patienten sowie Leistungserbringer schnellstmöglich von den Potenzialen profitieren können.

Bis 2025 soll außerdem eine flächendeckende digitale Datenverfügbarkeit realisiert werden, die zu einer besseren und effizienteren Versorgung sowie einer engeren Vernetzung mit der Forschung beitrage. „So wird die Abstimmung zwischen Ärztinnen und Ärzten, Pflegenden und weiteren Gesundheitsfachberufen erleichtert“, heißt es im „Zielbild“. Die Forschung soll durch raschen Austausch von Erkenntnissen und Innovationen profitieren. Digitale Lösungen kämen insbesondere vulnerablen Bürgerinnen und Bürgern zugute. Die Autoren gehen davon aus, dass eine nachhaltige Finanzierung des Gesundheitswesens mit Hilfe der Digitalisierung möglich ist.

Die für 2022 geplante Digitalisierungsstrategie des Bundesgesundheitsministeriums adressiert der Entwurf ebenfalls. „Dabei werden wir besonderen Fokus auf die Lösung von Versorgungsproblemen und die Perspektive der Nutzerinnen und Nutzer legen“, lautet es im Entwurf, „so werden wir im Dialog mit allen relevanten Akteuren die gemeinsame Vision einer Versorgung der Zukunft formulieren.“

Quelle: Health&Care Management Online vom 22. August 2022Externer Link. Öffnet im neuen Fenster/Tab.

Ihr Kontakt zu uns

Service

News abonnieren

Sie möchten auf dem Laufenden bleiben?
Abonnieren Sie unsere kostenlosen Newsletter, E-Mail-Alerts zu unseren Themen oder Pressemeldungen.

Jetzt abonnieren

Das könnte Sie auch interessieren

  • Digitalstrategie
    BVMed zur Digitalisierungsstrategie: Chancen KI-basierter Medizinprodukte besser nutzen

    Der BVMed unterstützt die heute vom BMG vorgestellten Ansätze, mit der Weiterentwicklung der Digitalisierungsstrategie KI-Systems in der Gesundheitsversorgung schneller einzuführen. „Dabei sollten aber auch die bereits existierenden KI-basierten Medizinprodukte einbezogen werden, um einen schnelleren Zugang zu fortschrittlichen Lösungen zu ermöglichen“, so BVMed-Digitalexpertin Natalie Gladkov.

    Pressemeldung11.02.2026

    Mehr lesen
  • Elektronische Patientenakte (ePA)
    Neues Digitalgesetz: BVMed fordert strukturierte Abbildung datengenerierender Medizinprodukte in der ePA

    Das Bundesgesundheitsministerium (BMG) plant, noch im ersten Halbjahr 2026 einen Referentenentwurf für ein neues Digitalgesetz vorzulegen. Der BVMed sieht dies als eine zentrale Chance, um die Nutzung von Gesundheitsdaten in Deutschland entscheidend voranzubringen – insbesondere durch eine bessere Einbindung datengenerierender Medizinprodukte in die elektronische Patientenakte (ePA).

    Pressemeldung04.02.2026

    Mehr lesen
  • eHealth
    BVMed: Telemonitoring zu „smartem Monitoring“ weiterentwickeln

    Der BVMed hat zum Bericht zur telemedizinischen Leistungserbringung im Gesundheitsausschuss des Bundestages am 28. Januar neue Wege bei der Weiterentwicklung von Telemonitoring hin zu einem „smarten Monitoring“ angemahnt. „Telemonitoring bietet große Chancen, um die Versorgung effizienter und intensiver zu gestalten. Es wurde aber bislang nur für die Indikation Herzinsuffizienz, nur für niedergelassene Ärzt:innen und nur für eine eingeschränkte Patient:innengruppe umgesetzt. Das ist zu wenig und zu langsam“, so BVMed-Digitalexpertin Natalie Gladkov.

    Pressemeldung28.01.2026

    Mehr lesen

Kommende Veranstaltungen

  • Präsenz-Seminar
    Vergaberecht | Beschaffungspraxis öffentlicher Krankenhäuser

    Öffentliche Krankenhausträger, einschließlich der für sie handelnden Einkaufsgemeinschaften, müssen bei ihrer Beschaffungstätigkeit das Vergaberecht beachten. Der Vertrieb von Medizinprodukten folgt hier besonderen Regeln. Die Vergabeverfahren werden dabei zunehmend komplexer - und sollen künftig auch nachhaltiger ausgerichtet sein.

    SeminarVor Ort
    Berlin, 21.05.2026 10:00 - 16:00 Uhr
    Veranstalter: BVMed-Akademie
    Schwerpunkt: Recht

    Zur Veranstaltung: Vergaberecht | Die Beschaffungspraxis öffentlicher Krankenhausträger
  • Praxisseminar
    Künstliche Intelligenz meets Medical Device Regulation

    AI-Act meets MDR: Damit entstehen neue Anforderungen für die von den Verordnungen betroffenen Marktakteure. Wie greifen MDR, AI-Act und DSGVO ineinander? Wie können Hersteller, die zugleich Anbieter eines KI-Systems sind, die Implementierung in die Praxis gestalten? Wie können Haftungsrisiken minimiert werden? Das Seminar klärt auf.

    SeminarDigital
    23.06.2026 09:30 - 14:15 Uhr
    Veranstalter: BVMed-Akademie
    Schwerpunkt: Recht

    Zur Veranstaltung: Künstliche Intelligenz trifft Medical Device Regulation
  • Einsteigerseminar
    Einführung in die Hilfsmittelversorgung

    Die Versorgung mit Hilfsmitteln im Rahmen der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) ist gesetzlich klar geregelt – in der Praxis aber oftmals alles andere als einfach. Wer hier erfolgreich teilhaben möchte, braucht fundiertes Wissen über gesetzliche Vorgaben, Verträge und Abläufe. Einen idealen Einstieg bietet dieses Online-Seminar: ✅ Gesetzliche Grundlagen verständlich erklärt. ✅...

    SeminarDigital
    30.06.2026 09:30 Uhr - 01.07.2026 13:00 Uhr
    Veranstalter: BVMed-Akademie
    Schwerpunkt: Hilfsmittel

    Zur Veranstaltung: Die Hilfsmittelversorgung im deutschen Gesundheitssystem

Ihre Vorteile als BVMed-Mitglied

  • Organisation

    In über 80 Gremien mit anderen BVMed-Mitgliedern und Expert:innen in Dialog treten und die Rahmenbedingungen für die Branche mitgestalten.

  • Information

    Vom breiten Serviceangebot unter anderem bestehend aus Veranstaltungen, Mustervorlagen, Newslettern und persönlichen Gesprächen profitieren.

  • Vertretung

    Eine stärkere Stimme für die Interessen der Branche gegenüber politischen Repräsentant:innen und weiteren gesundheitspolitischen Akteur:innen erhalten.

  • Netzwerk

    An Austauschformaten mit anderen an der Versorgung beteiligten Akteur:innen, darunter Krankenkassen, Ärzteschaft oder Pflege teilnehmen.

Die Akademie

Von Compliance über Nachhaltigkeit bis hin zu Kommunikation. Unsere Akademie bietet der MedTech-Community eine Vielfalt an Veranstaltungen zur Fort- und Weiterbildung an. Entdecken Sie unsere Seminare, Workshops und Kongresse.

Zu den Veranstaltungen