Entlassmanagement

Neuer BVMed-Newsletter "MedTech ambulant" informiert über Entlassmanagement und die Verordnung von Hilfsmitteln und Verbandmitteln

Der Bundesverband Medizintechnologie, BVMed, informiert in seinem aktuellen Newsletter "MedTech ambulant" über die neuen Regelungen zum Entlassmanagement im Krankenhaus und die Verordnung von Hilfsmitteln und Verbandmitteln. Für "zum Verbrauch bestimmte Hilfsmittel" wie Inkontinenz- und Stomaprodukte sind Entlassverordnungen für den Bedarf von bis zu 7 Tagen möglich. Die Begrenzung der Verordnungsdauer gilt nicht für "zum Gebrauch bestimmte Hilfsmittel" wie Gehhilfen oder Antidekubitussysteme. Die Kooperation zwischen Krankenhäusern und Leistungserbringern bei der Umsetzung der nachstationär erforderlichen Hilfsmittelversorgung ist dabei weiter zulässig. Der "MedTech ambulant"-Newsletter des BVMed kann unter www.bvmed.de/medtech-ambulant abgerufen werden.

Die Einzelheiten zum Entlassmanagement regelt ein Rahmenvertrag zwischen GKV-Spitzenverband, KBV und DKG vom 1. Oktober 2017. Bei der Verordnung von Hilfsmitteln wird zwischen Verbrauchs- und Gebrauchs-Hilfsmitteln unterschieden. Alle Entlassverordnungen müssen das Datum des Entlasstages sowie eine konkrete Produktbezeichnung unter Verwendung der Hilfsmittelnummer bis zur siebten Stelle tragen. Eine namentliche Produktverordnung ist möglich, bedarf aber einer schriftlichen Begründung.

Der Patient wendet sich mit dem Rezept an ein Homecare-Unternehmen, Sanitätshaus oder eine Apotheke seiner Wahl. "Diese kennen die spezifischen Vertragsinhalte zu der entsprechenden Hilfsmittelversorgung mit der jeweiligen Krankenkasse", heißt es in dem BVMed-Newsletter. Das Krankenhaus wird informiert, sofern besondere Hinweise auf der Verordnung zusätzlich notwendig sind.

Über die Besonderheiten bei der Anschlussversorgung von Patienten mit Hilfsmitteln informiert der BVMed zudem in einem FAQ-Katalog unter www.bvmed.de/faq-entlassmanagement.
  • Weitere Artikel zum Thema
  • Neues BVMed-Infoblatt informiert über die Verordnungs- und Erstattungsfähigkeit von Verbandmitteln

    Der BVMed informiert mit einem neuen Infoblatt über die Verordnungs- und Erstattungsfähigkeit von Verbandmitteln. Nach der Änderung der Verbandmittel-Definition durch den Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) und der Beanstandung durch das Bundesgesundheitsministerium hatte es hierzu Verwirrung gegeben. Der BVMed stellt klar: Alle Wundversorgungsprodukte, die bisher verordnungs- und erstattungsfähig waren, sind dies auch weiterhin. Auch Wundversorgungsprodukte, die ergänzend weitere Zusatzeigenschaften haben, sind weiterhin zu Lasten der Gesetzlichen Krankenversicherung verordnungs- und erstattungsfähig. Weiterlesen

  • Hilfsmittel

    BVMed-Infokarte zu Anspruch, Verordnung und Erstattung von Hilfsmitteln | Stand: Juli 2018 Weiterlesen

  • BVMed-Infokarte und Patienteninformation zur Hilfsmittelversorgung aktualisiert

    Der BVMed hat seine Infokarte zu Anspruch, Verordnung und Erstattung von Hilfsmitteln in der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) aktualisiert. Ebenfalls auf den neuesten Stand gebracht wurde die BVMed-Patienteninformation "Rechtliche Grundlagen zur Hilfsmittelversorgung". Sie erklärt konkret und verständlich, welche Rechte und Pflichten Versicherte im Zusammenhang mit der Versorgung mit Hilfsmitteln haben. Die Infomaterialien richten sich an Patienten, Angehörige, Leistungserbringer und Ärzte. Weiterlesen


©1999 - 2018 BVMed e.V., Berlin – Portal für Medizintechnik