Forschung & Entwicklung

BVMed-Webinar am 5. Mai 2021 informiert über Forschungszulage

Der Bundesverband Medizintechnologie, BVMed, informiert in einem Webinar am 5. Mai 2021 zum Thema „Die Förderlandschaft in der industriellen Gesundheitswirtschaft“ über die neuen Möglichkeiten der Forschungs- und Entwicklungsförderung durch die Forschungszulage. Die Experten sind Dr. Sandra Hofmann vom WifOR-Institut sowie Dr. Leo Wangler vom Institut für Innovation und Technik des VDI/VDE. Das Webinar ist kostenfrei und exklusiv für BVMed-Mitgliedsunternehmen. Programm und Anmeldung unter www.bvmed.de/events.

Die Förderung von Forschung und Entwicklung (F&E) ist in der Medizintechnik-Branche elementar für ein langfristiges Wirtschaftswachstum sowie auch für die Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit. Innovation ist die Triebfeder für Wirtschaftswachstum. Zahlreiche Länder unterstützen daher F&E über das Steuersystem. Bislang profitierten deutsche Unternehmen nicht von einer solchen steuerlichen Förderung. „Dies ändert sich nun, denn im Jahr 2020 wurde diese Förderung erfolgreich als Forschungszulage eingeführt, wodurch Unternehmen künftig als Auftraggeber Forschungsaufträge steuerlich geltend machen können. Insbesondere KMU ohne eigene F&E-Kapazitäten profitieren hiervon“, erläutert Clara Allonge, Referentin Mittelstand und Wirtschaftspolitik beim BVMed.

Wie sieht die Umsetzung der steuerlichen F&E-Förderung in der Unternehmenspraxis konkret aus? Für wen ist dieses Förderinstrument geeignet? Wie sehen Vorbereitungsschritte und Dokumentationserfordernisse im Rahmen der steuerlichen F&E-Förderung aus? Diese und weitere Fragen beantwortet das BVMed-Webinar am 5. Mai 2021.

Der BVMed vertritt als Wirtschaftsverband über 230 Industrie- und Handelsunternehmen der Medizintechnik-Branche. Im BVMed sind u. a. die 20 weltweit größten Medizinproduktehersteller im Verbrauchsgüterbereich organisiert. Die Medizinprodukteindustrie beschäftigt in Deutschland über 235.000 Menschen und investiert rund 9 Prozent ihres Umsatzes in die Forschung und Entwicklung neuer Produkte und Verfahren. Der Gesamtumsatz der Branche liegt bei über 33 Milliarden Euro. Die Exportquote beträgt rund 65 Prozent.
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