Verbandmittel Definition

BVMed-Akademie informiert über neue Wundversorgungs-Regelungen

Die Akademie des Bundesverbandes Medizintechnologie, BVMed, informiert in einem Online-Seminar am 25. März 2021 mit dem Titel „Wundversorgung – Was gilt Wann und Wofür?“ über die neuen Regelungen zur Verbandmittel-Erstattung durch die Gesetzliche Krankenversicherung. Das Seminar gibt einen Überblick über die neuen gesetzlichen Anforderungen an Hersteller von Verbandmitteln und verbandmittelähnlichen Produkten. Referenten sind Rechtsanwalt Dr. Christian Stallberg sowie die Market Access-Expertin Dr. Jana Kliemt. Programm und Anmeldung unter www.bvmed.de/akademie.

Nach einer neuen Verbandmittel-Definition des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) vom 20. August 2020 müssen derzeit „sonstige Produkte zur Wundbehandlung“ in Abgrenzung zu „Verbandmitteln“ nach einer einjährigen Übergangsfrist in aufwändigen klinischen Studien neu zugelassen werden. Erst dann werden sie durch die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) erstattet. Mit dem Gesundheitsversorgungs-Weiterentwicklungsgesetz (GVWG) soll diese Frist auf zwei Jahre angehoben werden. Der Bundesrat spricht sich für eine dreijährige Übergangsfrist aus.

Für die Hersteller ergeben sich aus der Neuregelung eine Vielzahl von Unklarheiten. Auf welcher Grundlage erfolgt die Zuordnung als Verbandmittel? Wie kann der Weg eines Wundversorgungs-Produktes in die Erstattungsfähigkeit gelingen? Welche sonstigen Pflichten gelten für den Hersteller? Diese Fragen diskutiert das Seminar der BVMed-Akademie. Moderiert wird das Online-Seminar von der BVMed-Expertin Juliane Pohl.
  • Weitere Artikel zum Thema
  • G-BA beginnt mit Entwicklung eines DMP Adipositas

    Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) steigt in die Detailarbeit zum strukturierten Behandlungsprogramm (Disease-Management-Programm, DMP) Adipositas ein. Er hat das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) beauftragt, die medizinischen Leitlinien zur Diagnostik und Behandlung von Adipositas (krankhaftes Übergewicht) zu recherchieren und zu bewerten. In dem Behandlungsprogramm sollen verschiedene therapeutische Ansätze für eine bestmögliche Versorgung kombiniert werden: Ziel ist es, die Patientinnen und Patienten mit einer Adipositas leitliniengerecht zu behandeln und sie im Umgang mit der Erkrankung zu unterstützen. Weiterlesen

  • Zweitmeinungsanspruch: G-BA startet Beratungen für weitere Eingriffe

    Künftig soll es für zwei weitere Eingriffe einen Zweitmeinungsanspruch für gesetzlich Versicherte geben, berichtet das Ärzteblatt. Patientinnen und Patienten vor einer Implantation eines Defibrillators beziehungsweise Herzschrittmachers oder vor einer elektrophysiologischen Herzuntersuchung und dem Veröden von krankhaften Herzmuskelzellen (Ablation), sollen nach den Plänen des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) vor dem Eingriff eine zweite ärztliche Meinung einholen können. Der G-BA rechnet Ende 2021 / Anfang 2022 mit dem Start des Leistungsanspruchs der Zweitmeinung für die beiden neu hinzugekommenen Eingriffe. Weiterlesen

  • Neue Übersichtsseite des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) zu Methodenbewertungen

    Auf der Website des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) ist ein neuer Bereich online gegangen, der alle Bewertungen zu neuen Untersuchungs- und Behandlungsmethoden übersichtlich und umfassend darstellt. Sämtliche Beschlüsse des G-BA zur Methodenbewertung sind erstmals gebündelt nach dem jeweiligen Thema auf einer Seite zu finden. Die Verfahren sind zudem nach Therapiegebieten filterbar. Weiterlesen


©1999 - 2021 BVMed e.V., Berlin – Portal für Medizintechnik