KI Künstliche Intelligenz

„MedTech Innovation Hall“ der BVMed-Akademie am 21. Juni 2022 in Köln | Künstliche Intelligenz trifft Medizinprodukt

Bei der „MedTech Innovation Hall“ der BVMed-Akademie am 21. Juni 2022 im Design Offices Mediapark in Köln dreht sich alles um die Frage, wie KI-basierte Medizinprodukte künftig reguliert und zügig in die Anwendung gebracht werden können. Unter dem Titel „Künstliche Intelligenz trifft Medizinprodukte“ geben Expert:innen Einblicke in den geplanten europäischen Rechtsrahmen (AIA), die Regulatorik und Vermarktung von KI-Medizinprodukten sowie Impulse zu Digital Therapeutics, Datenmanagement und Künstliche Intelligenz in der Bildgebung. In einer Start-up-Challenge präsentieren junge Unternehmen ihre Geschäftsidee vor der MedTech-Industrie, Krankenkassen und Investor:innen. Programm und Anmeldungen unter www.bvmed.de/innovation-hall-2022.

Mit dem Entwurf eines „Artificial Intelligence Act“ (AIA) verfolgt die Europäische Kommission das Ziel einer horizontalen Regulierung von Künstlicher Intelligenz (KI) in der EU. Sektorenübergreifend soll ein einheitlicher Rechtsrahmen insbesondere für die Entwicklung, Nutzung und Vermarktung von KI geschaffen werden – das betrifft auch Medizinprodukte. Der überwiegende Teil soll in die Kategorie der „Hochrisikoprodukte“ eingeordnet werden und damit hohen Anforderungen an die Zulassung unterliegen. Darüber hinaus gelten für die Hersteller die Vorgaben der Medical Device Regulation (MDR). Für die Etablierung von KI-Medizinprodukten bedarf es – besonders für junge Unternehmen – weiterer Kenntnisse im Kontext von „Reimbursement“ und Vermarktung. Hierbei spielen Kooperationen mit anderen Stakeholdern und Marktteilnehmer:innen im Gesundheitswesen eine wichtige Rolle.

Wie kann der Zugang für alle Patient:innen zu hochinnovativen, bezahlbaren KI-Medizinprodukten in Zukunft gewährleistet werden? Diese und weitere Fragen beleuchtet die Tagesveranstaltung „MedTech-Innovation Hall“ der BVMed-Akademie. Referent:innen sind unter anderem Nikos Green von RoX Health, Thom Rasche von Earlybird Venture Capital, Benjamin Westerhoff von der Barmer sowie Dr. Timo Paulus von Philips. Moderiert wird die Konferenz von BVMed-Digitalexpertin Natalie Gladkov.

Die Teilnahmegebühr beträgt 79 Euro netto für Start-ups, 149 Euro netto für BVMed-Mitglieder sowie 199 Euro netto für Nicht-Mitglieder.

Der BVMed repräsentiert rund 240 Hersteller, Händler und Zulieferer der Medizintechnik-Branche sowie Hilfsmittel-Leistungserbringer und Homecare-Versorger. Die Medizinprodukteindustrie beschäftigt in Deutschland über 235.000 Menschen und investiert rund 9 Prozent ihres Umsatzes in Forschung und Entwicklung. Der Gesamtumsatz der Branche liegt bei über 34 Milliarden Euro, die Exportquote bei 66 Prozent. Dabei sind 93 Prozent der MedTech-Unternehmen KMU. Der BVMed ist die Stimme der deutschen MedTech-Branche und vor allem des MedTech-Mittelstandes.

Mit der BVMed-Akademie stellt der BVMed MedTech-Expertise allen Beteiligten im Markt für Wissenstransfer in modernen Formaten zur Verfügung. Die BVMed-Akademie ist zugelassener Bildungsträger nach der Akkreditierungs- und Zulassungsverordnung Arbeitsförderung (AZAV).
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