Cookie-Einstellungen

Zur fortlaufenden Verbesserung unserer Angebote nutzen wir den Webanalysedienst matomo.

Dazu werden Cookies auf Ihrem Endgerät gespeichert, was uns eine Analyse der Benutzung unserer Webseite durch Sie ermöglicht. Die so erhobenen Informationen werden pseudonymisiert, ausschließlich auf unserem Server gespeichert und nicht mit anderen von uns erhobenen Daten zusammengeführt - so kann eine direkte Personenbeziehbarkeit ausgeschlossen werden. Sie können Ihre Einwilligung jederzeit über einen Klick auf "Cookies" im Seitenfuß widerrufen.

Weitere Informationen dazu in unseren Datenschutzhinweisen.

 - Verbandkasten Verbandkästen nach geänderter DIN-Norm 13164 seit Juli 2000 gesetzlich vorgeschrieben: Rettungsdecke dabei?

Artikel09.10.2002

Ist auch wirklich alles drin? Der Verbandkasten für privat und gewerblich genutzte Pkw und LKW sollte regelmäßig auf Vollständigkeit und Einsetzbarkeit seiner Inhaltsteile überprüft werden. Aktueller Anlass: Am 1. Juli 2000 trat eine Änderung der Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) in Kraft. Sie besagt, dass neue Autoverbandkästen der DIN-Norm 13164, Ausgabe 1/1998, entsprechen müssen. Danach gehört beispielsweise eine aluminiumbeschichtete Rettungsdecke zum Pflicht-Inhalt.

Die DIN-Norm 13164, die alle Bestandteile des Verbandkastens verbindlich definiert, wurde zuletzt im Januar 1998 erweitert und den aktuellsten Erkenntnissen der Notfallmedizin angepasst. Neu in die Inhaltsliste aufgenommen ist seitdem eine Rettungsdecke aus aluminiumbeschichteter Folie. Mit dieser kann auch ein ungeübter Laie die verletzte Person bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes am Unfallort wirksam vor Auskühlung schützen. Darüber hinaus wurden Anzahl und Qualität von Pflastern, Binden und Verbandmaterial neu festgelegt.

Mit der Änderung der StVZO müssen Verkehrsteilnehmer seit 1. Juli 2000 dafür Sorge tragen, dass neu gekaufte Verbandkästen diese Norm erfüllen. „Verbandkästen älteren Datums sollten regelmäßig geprüft und gegebenenfalls ergänzt werden“, empfiehlt Bernd Söhnen, Sprecher des Fachbereichs Erste Hilfe im Bundesfachverband der Medizinprodukteindustrie e.V. (BVMed). Da zahlreiche Inhaltsteile außerdem ein Verfalldatum haben, ist ein prüfender Blick – gerade jetzt vor der Fahrt in die Sommerferien – doppelt sinnvoll.

Die Inhaltsteile eines Kfz-Verbandkastens nach DIN 13164

1 Heftpflaster, DIN 13019-A, 5 m x 2,5 cm
8 Wundschnellverbände, DIN 13019-E, 10 cm x 6 cm
3 Verbandpäckchen, DIN 13151-M
1 Verbandpäckchen, DIN 13151-G
2 Verbandtücher, DIN 13152-BR, 40 cm x 60 cm
1 Verbandtuch, DIN 13152-A, 60 cm x 80 cm
6 Kompressen, 10 cm x 10 cm
2 Mullbinden, DIN 61631-MB-6, 6 cm x 4m, oder Fixierbinden, DIN 61634-FB-6
3 Mullbinden, DIN 61631-MB-8, 8 cm x 4m, oder Fixierbinden, DIN 61634-FB-8
2 Dreiecktücher, DIN 13 168-D
1 Rettungsdecke, 210 x 160cm
1 Erste-Hilfe-Schere, DIN 58279-A 145
4 Einmalhandschuhe, DIN EN 455
1 Erste-Hilfe-Broschüre

Pressekontakt: Andrea Wanke, c/o Die Wortwerkstatt GmbH, Telefon 07071/156-23, E-Mail: wanke@wortwerkstatt.de

Ihr Kontakt zu uns

Service

News abonnieren

Sie möchten auf dem Laufenden bleiben?
Abonnieren Sie unsere kostenlosen Newsletter, E-Mail-Alerts zu unseren Themen oder Pressemeldungen.

Jetzt abonnieren

Das könnte Sie auch interessieren

  • Erste Hilfe
    BVMed veröffentlicht Medienservice zur Fußball-WM: „MedTech spielt mit“

    Wenn am 11. Juni 2026 die Fußball-WM der Männer in Kanada, Mexiko und den USA beginnt, spielen auch Medizinprodukte eine wichtige Rolle: bei der Erstversorgung, Diagnostik, Behandlung und Nachsorge von verletzten Spielern. Das zeigt der BVMed in einem ausführlichen Hintergrundartikel unter www.bvmed.de/wm2026.

    Pressemeldung13.05.2026

    Mehr lesen
  • Dr. Udo Tiefenbacher, Mannschaftsarzt 1. FC Heidenheim

    Erste Hilfe
    Interview mit Mannschaftsarzt Dr. Udo Tiefenbacher: In Diagnostik und Behandlung hat sich viel getan

    „Bei der Diagnostik schwerer Verletzungen hat sich in den letzten 15 Jahren viel getan“, erläutert der Heidenheimer Mannschaftsarzt Dr. Udo Tiefenbacher im Interview mit dem BVMed. „Die Verfahren werden immer schonender und sind heute größtenteils minimalinvasiv möglich. Und sie geben eine immer genauere Grundlage, um über die beste Weiterbehandlung zu entscheiden.“

    Artikel12.05.2026

    Mehr lesen
  • Medienservice
    Fußball-WM 2026: MedTech spielt mit

    Am 11. Juni 2026 beginnt die Fußball-WM der Männer. Die Vorbereitungen der Mannschaften laufen auf Hochtouren. Damit das medizinische Personal Verletzungen bestmöglich vorbeugen und im Ernstfall optimal behandeln kann, spielen Medizinprodukte eine wichtige Rolle. Die MedTech-Helfer unterstützen sowohl in der Vorbereitung als auch bei Diagnostik, Behandlung und Rehabilitation.

    Artikel12.05.2026

    Mehr lesen

Kommende Veranstaltungen

  • Recht
    VerpackungsG und EU-PPWR – Anwendungsbereich, Pflichten & zeitliche Einordnung

    Der Green Deal der EU hat weitreichende Auswirkungen auf die MedTech-Branche, da neue Nachhaltigkeits- und Kreislaufwirtschaftsanforderungen zunehmend produktnahe regulatorische Pflichten betreffen. Laura-Isabell Dietz, LL.M. stellt beim Legal Lunch die wichtigsten Auswirkungen der europäische Verpackungsverordnung (PPWR) und des deutschen Verpackungsgesetz (VerpackG) auf die Branche vor.

    GesprächsforumDigital
    11.06.2026 12:00 - 13:00 Uhr
    Veranstalter: BVMed
    Schwerpunkt: Recht

    Zur Veranstaltung: BVMed Legal Lunch
  • Informationsveranstaltung
    § 374a SGB V für Hilfsmittel & Implantate – jetzt wird’s konkret: HDDT & HIIS im Zusammenspiel

    Hilfsmittel und Implantate, die Daten generieren, müssen in Zukunft digitalen Gesundheitsanwendungen (DiGA) Daten zur Verfügung stellen. Der § 374a SGB V regelt dabei, dass Gesundheitsdaten strukturiert, interoperabel und über standardisierte Schnittstellen für DiGA verfügbar gemacht werden sollen.

    GesprächsforumDigital
    15.06.2026 14:00 - 15:30 Uhr
    Veranstalter: BVMed
    Schwerpunkt: Digitalisierung

    Zur Veranstaltung: § 374a SGB V für Hilfsmittel & Implantate – jetzt wird’s konkret: HDDT & HIIS im Zusammenspiel
  • Gesprächsforum
    FemTech – Gendersensible Medizin im Fokus: Daten, Forschung, Fortschritt: Frauengesundheit im Fokus aktueller Digitalisierungsstrategien und Gesetze

    Eine gemeinsame Veranstaltung von Taylor Wessing und BVMed widmet sich der Frage, wie kann die Zukunft der gendersensiblen Medizin und der Frauengesundheit entscheidend vorangebracht werden? Eine erleichterte Nutzung von Gesundheitsdaten stellt hierbei eine Schlüsselrolle dar, bedarf aber auch entsprechender gesetzlicher Initiativen.

    GesprächsforumVor Ort
    Berlin, 22.06.2026 17:00 - 19:00 Uhr
    Veranstalter: BVMed
    Schwerpunkt: Digitalisierung

    Zur Veranstaltung: FemTech – Gendersensible Medizin im Fokus | Daten, Forschung, Fortschritt Frauengesundheit im Fokus aktueller Digitalisierungsstrategien und Gesetze

Ihre Vorteile als BVMed-Mitglied

  • Organisation

    In über 80 Gremien mit anderen BVMed-Mitgliedern und Expert:innen in Dialog treten und die Rahmenbedingungen für die Branche mitgestalten.

  • Information

    Vom breiten Serviceangebot unter anderem bestehend aus Veranstaltungen, Mustervorlagen, Newslettern und persönlichen Gesprächen profitieren.

  • Vertretung

    Eine stärkere Stimme für die Interessen der Branche gegenüber politischen Repräsentant:innen und weiteren gesundheitspolitischen Akteur:innen erhalten.

  • Netzwerk

    An Austauschformaten mit anderen an der Versorgung beteiligten Akteur:innen, darunter Krankenkassen, Ärzteschaft oder Pflege teilnehmen.

Die Akademie

Von Compliance über Nachhaltigkeit bis hin zu Kommunikation. Unsere Akademie bietet der MedTech-Community eine Vielfalt an Veranstaltungen zur Fort- und Weiterbildung an. Entdecken Sie unsere Seminare, Workshops und Kongresse.

Zu den Veranstaltungen