Nutzenbewertung

"Das Medizinproduktemethoden-Bewertungsverfahren nach § 137h SGB V"

Neues Informations-Übermittlungsverfahren der Krankenhäuser bei erstmaliger Anfrage für neue Untersuchungs- und Behandlungsmethoden mit Medizinprodukten hoher Klasse

Der BVMed stellt für Krankenhäuser und Medizinproduktehersteller einen Leitfaden zum neu eingeführten Medizinproduktemethoden-Bewertungsverfahren nach § 137h SGB V (Erweiterung des bestehenden NUB-Verfahrens) vor.

Download: NUB-Sondernewsletter zum § 137 h SGB V

Download Leitfaden zum Medizinproduktemethoden-Bewertungsverfahren (1,3 MB)

Mit dem GKV-Versorgungsstärkungsgesetz wurde die „Bewertung neuer Untersuchungs- und Behandlungsmethoden mit Medizinprodukten hoher Klasse“ eingeführt und das NUB-Verfahren gemäß § 6 Abs. 2 KHEntgG für diese Medizinprodukte durch eine im Gesetz beschriebene
obligate Medizinproduktemethoden-Bewertung entscheidend verändert. Im Gesetz wird festgelegt, dass bestimmte Methoden mit Medizinprodukten hoher Klassen („besonders invasiv“, „neues theoretisch-wissenschaftliches Konzept“, „erstmalige NUB-Anfrage“, etc.) zusätzlich einer Bewertung durch den Gemeinsamen Bundesauschuss (G-BA) unterzogen werden sollen.

Ab dem Jahr 2016 hat das Krankenhaus bei einer erstmaligen NUB-Anfrage für eine betroffene Methode zugleich ausführliche Informationen u. a. über den Stand der wissenschaftlichen Erkenntnisse und der Anwendung des Medizinproduktes an den G-BA zu übermitteln. Der Leitfaden wendet sich an Ärzte, medizinische und kaufmännische Controller, DRG-Beauftragte und an alle Personen, die sich mit der NUB-Anfrage und Informationsübermittlung befassen.

Ansprechpartner der Hersteller für den notwendigen Abstimmungsprozess

Um den neuen Prozess weiter zu unterstützen, stellt der BVMed für die Krankenhäuser eine Listung der Ansprechpartner der Hersteller zur Verfügung, die für den notwendigen Abstimmungsprozess bei den Herstellern kontaktiert werden können. Die Listung und Benennung der Ansprechpartner liegt im Verantwortungsbereich des jeweiligen Herstellers.

Abbott Vascular Deutschland GmbH
Internet-Link: www.abbott.de
Ansprechpartner: Dr. Christoph Rath
E-Mailadresse: christoph.rath@av.abbott.com
Telefonnummer: 06441 87075-0

Abiomed Europe GmbH
Internet-Link: www.abiomed.com
Ansprechpartner: Harald Kuhlmann
E-Mailadresse: hkuhlmann@abiomed
Telefonnummer: 0241 8860-0

Aesculap AG
Internet-Link: www.bbraun.de
Ansprechpartner: Marco Fahrt
E-Mailadresse: marco.fahrt@bbraun.com
Telefonnummer: 07461 95-0

Baxter Deutschland GmbH
Internet-Link: www.baxter.com
Ansprechpartner: Rainer Maria Sommersell
E-Mailadresse: rainer_maria_sommersell@baxter.com
Telefonnummer: 089 31701-0

Becton Dickinson GmbH
Internet-Link: www.bd.com
Ansprechpartner: Janine Dersch
E-Mailadresse: janine.dersch@bd.com
Telefonnummer: 06221 305-244

BIOTRONIK SE & Co. KG
Internet-Link: www.biotronik.de
Ansprechpartner: Thomas Lips
E-Mailadresse: thomas.lips@biotronik.com
Telefonnummer: 030-68905-0

Boston Scientific Medizintechnik GmbH
Internet-Link: www.bostonscientific.de
Ansprechpartner: Nandor-Christopher Gondolatsch
E-Mailadresse: nandor.gondolatsch@bsci.com
Telefonnummer: 02102 489-3

B. Braun Melsungen AG
Internet-Link: www.bbraun.de
Ansprechpartner: Marco Fahrt
E-Mailadresse: marco.fahrt@bbraun.com
Telefonnummer: 05661 71 3413

British Technology Group/ Biocompatible LtD. UK
Internet-Link: www.btgplc.com
Ansprechpartner: Steffi Ehrhardt
E-Mailadresse: steffi.ehrhardt@btgplc.com
Telefonnummer: 06023 918142

COOK Deutschland GmbH (Cook Medical)
Internet-Link: www.cookmedical.eu
Ansprechpartner: Maria Groß und Anne Gaiser
E-Mailadresse: de-reimbursement@cookmedical.com
Telefonnummer: 069 500 72804

Corin GSA GmbH
Internet-Link: www.coringroup.com
Ansprechpartner: Stefan Auth
E-Mailadresse: stefan.auth@coringroup.com
Telefonnummer: 0681 88 3997 13

DFINE Europe GmbH
Internet-Link: www.dfine.eu
Ansprechpartner: Mathias Wollny
E-Mailadresse: mwollny@online.de
Telefonnummer: 0621 820 905 00

Fresenius Medical Care Deutschland GmbH
Internet-Link: www.freseniusmedicalcare.com
Ansprechpartner: Dr. Steffen Uthoff
E-Mailadresse: steffen.uthoff@fmc-ag.com
Telefonnummer: 06172 608-2265

GID Germany GmbH
Internet-Link: www.gidynamics.com
Ansprechpartner: Karl Blohm
E-Mailadresse: kblohm@gidynamics.com
Telefonnummer: 0211 9131-0856

Heraeus Medical GmbH
Internet-Link: www.heraeus-medical.com
Ansprechpartner: Tim Hanstein
E-Mailadresse: tim.hanstein@heraeus.com
Telefonnummer: 06181 35 33 99

Mathys Orthopädie GmbH
Internet-Link: www.mathysmedical.com
Ansprechpartner: Karl Georg Schmitt
E-Mailadresse: karlgeorg.schmitt@mathysmedical.com
Telefonnummer: 0234 588 59 560

Medtronic GmbH
Internet-Link: www.medtronic.de
Ansprechpartner: Günther Gyarmathy
E-Mailadresse: gunther.gyarmathy@medtronic.com
Telefonnummer: 0215981490

Philips-Volcano
Internet-Link: intl.volcanocorp.com
Ansprechpartner: Michael Klotz
E-Mailadresse: mklotz@volcanocorp.com
Telefonnummer: 089 930 86 370

Retina Implant AG
Internet-Link: www.retina-implant.de
Ansprechpartner: Reinhard Rubow
E-Mailadresse: Reinhard.Rubow@retina-implant.de
Telefonnummer: 07121 364030

Sirtex Medical Europe GmbH
Internet-Link: www.sirtex.com
Ansprechpartner: Olaf Michaelsen
E-Mailadresse: omichaelsen@sirtex-europe.com
Telefonnummer: 0151 21714731

Smith & Nephew Deutschland GmbH
Internet-Link: www.smith-nephew.de
Ansprechpartner: Hartmut Schmitz
E-Mail-Adresse: hartmut.schmitz@smith-nephew.com
Telefonnummer: 040 879 744 225

Sorin/Livanova
Internet-Link: www.livanova.com
Ansprechpartner: Dr. Claudia Lentner-Böhm
E-Mailadresse: claudia.lentner-boehm@livanova.com
Telefonnummer: 089 323 01 858

St. Jude Medical GmbH
Internet-Link: www.sjm.de
Ansprechpartner: Steffen Uffenorde
E-Mailadresse: suffenorde@sjm.com
Telefonnummer: 06196 7711-143
  • Nutzenbewertung von Medizintechnologien

  • Download: 5-Punkte-Plan zur MedTech-Nutzenbewertung

    Kernpositionen des BVMed zu Nutzenstudien von Neuen Untersuchungs- und Behandlungsmethoden (NUB) mit Medizinprodukten hoher Risikoklasse im Krankenhaus, Stand: 23. September 2014 Weiterlesen

  • Diskussionspapier: Nutzenstudien für neue Untersuchungs- und Behandlungsmethoden mit hohem Risikopotenzial im Krankenhaus

    Medizinprodukte sind sicher und leistungsfähig. Nutzenstudien für neue Untersuchungs- und Behandlungsmethoden mit hohem Risikopotenzial können darüber hinaus dazu beitragen, wichtige Erkenntnisse aus dem Versorgungsalltag zu gewinnen und damit die Behandlungsqualität für Patienten weiter zu verbessern. Dabei muss:
    - der schnelle und flächendeckende Zugang zu Innovationen unter Beibehaltung der Erlaubnis mit Verbotsvorbehalt im stationären Sektor sichergestellt sein;
    - eine klare Fokussierung der Bewertung auf Untersuchungs- und Behandlungsmethoden erfolgen, die neu und mit hohem Risikopotential verbunden sind;
    - den Besonderheiten von Medizinprodukten Rechnung getragen werden;
    - gewährleistet sein, dass entsprechende Methodenbewertungsverfahren des G-BA nach einem transparenten Prozess ablaufen und schnellstmöglich, spätestens nach zwei Jahren abgeschlossen werden. Weiterlesen

  • Weitere Artikel zum Thema
  • MedInform-Konferenz zur Umsetzung der neuen EU-Medizinprodukte-Verordnung (MDR) am 30. März 2017 in Bonn

    Empfehlungen zur Umsetzung der neuen europäischen Medizinprodukte-Verordnung (Medical Device Regulation – MDR) für die Unternehmen der MedTech-Branche stehen im Mittelpunkt der MedInform-Konferenz "Aktuelle Entwicklungen im Medizinprodukterecht" am 30. März 2017 in Bonn. Neben dem Stand des MDR-Rechtsetzungsverfahrens geht es um die Umsetzung der neuen Anforderungen zur klinischen Bewertung von Medizinprodukten in der Praxis und um Voraussetzungen für den erleichterten Marktzugang in den Vertragsstaaten des "Medical Device Single Audit Program" (MDSAP), USA, Kanada, Japan, Australien und Brasilien. Weiterlesen

  • Annette Widmann-Mauz startet Innovationsfonds

    Ende 2016 hat der Innovationsausschuss insgesamt 91 zukunftsweisende Projekte ausgewählt, die die Patientenversorgung in Deutschland verbessern sollen. Die Parlamentarische Staatssekretärin Annette Widmann-Mauz (CDU) hat Ende Januar 2017 den Startschuss für die Umsetzung der Fondsprojekte gegeben. Insgesamt stehen mit dem Innovationsfonds in den Jahren 2016 bis 2019 jährlich 300 Millionen Euro zur Verfügung: 225 Millionen entfallen auf die Förderung neuer Versorgungsformen und 75 Millionen auf die Förderung der Versorgungsforschung. Weiterlesen

  • Staatsminister Braun beim BVMed: Fortschritte bei Kampf gegen MRSA

    Bei der Bekämpfung von multiresistenten Krankenhauskeimen ist Deutschland nach Ansicht der Bundesregierung auf einem guten Weg. Das sagte Prof. Dr. Helge Braun, Staatsminister im Bundeskanzleramt, auf dem "Gesprächskreis Gesundheit" des BVMed. Als Ziel definierte Braun, 95 Prozent der von multiresistenten Krankenhauskeimen betroffenen Patienten herauszufiltern und danach eine konsequente "Sanierung" durchzuführen. Weiterlesen


©1999 - 2017 BVMed e.V., Berlin – Portal für Medizintechnik