Brexit

Brexit-Webinar des BVMed: "Ein Abkommen ist nach wie vor möglich"

Rachel King von der britischen Botschaft schilderte auf dem Brexit-Webinar des BVMed vor rund 150 Teilnehmern aus der BVMed-Mitgliedschaft am 27. Oktober 2020 die Verhandlungsposition des Vereinigten Königreichs. Man wolle nach wie vor ein Freihandelsabkommen mit der EU erreichen, um Zölle zu vermeiden - analog zu den Abkommen der EU mit Kanada oder Japan. "Ein Abkommen ist nach wie vor möglich", so King.

Dr. Corinna Bölhoff, Leiterin der Projektgruppe "Beziehungen zum Vereinigten Königreich" im Bundeswirtschaftsministerium, berichtet vor rund 150 Teilnehmern aus der BVMed-Mitgliedschaft über den aktuellen Stand der Verhandlungen zwischen der EU und Großbritannien. Die Verhandlungen werden aktuell weitergeführt. Die Gespräche finden zu elf Themenbereichen statt, darunter Handel mit Waren und Dienstleistungen oder Transport. Das Ziel der Bundesregierung ist nach wie vor ein Abkommen ohne Zölle. Außerdem will man eine gute Kooperation im Bereich der Normung und Zertifizierungen erreichen, das sei aber ein schwieriges Thema, das eng mit dem Thema "Binnenmarkt" verknüpft ist.
  • Weitere Artikel zum Thema
  • Ukraine-Krieg | Info-Blog

    Im Info-Blog zum Ukraine-Krieg informiert der BVMed über relevante Informationen und Dokumente für die MedTech-Branche. Mehr

  • Verbändeübergreifende Pressemitteilung: Hilfe für die Ukraine

    Der völkerrechtswidrige Angriffskrieg auf die Ukraine bedeutet unsägliches Leid für die Menschen. Um die Versorgung mit Arzneimitteln und Medizinprodukten im Land so gut es geht aufrechtzuhalten, arbeiten die Verbände BAH, BPI, BVMed, PHAGRO, Pro Generika, SPECTARIS und vfa eng mit action medeor zusammen. Neben logistischer Hilfestellung rufen alle Verbände ihre Mitgliedsunternehmen auf, Arzneimittel, Medizinprodukte sowie finanzielle Mittel an die Hilfsorganisation zu spenden. Mehr

  • Gemeinsamer Spendenaufruf | Koordinierte Vorgehensweise der MedTech- und Pharma-Verbände

    Die Arzneimittel- und Medizinprodukte-Verbände BAH, BPI, BVMed, Phagro, progenerika, Spectaris und vfa haben eine koordinierte Vorgehensweise bei den Hilfen für die Bevölkerung der Ukraine abgestimmt. Sie arbeiten dabei mit action medeor zusammen. Die Organisation ist auf die Lieferung medizinischer Güter in Katastrophengebiete spezialisiert und verfügt über zuverlässige Partner in der Ukraine. Mehr


©1999 - 2022 BVMed e.V., Berlin – Portal für Medizintechnik