Corona-Impfkampagne

Produktionssteigerungen bei Spritzen und Kanülen als Teil einer erfolgreichen Impfkampagne

Das Impfprogramm ist der einzige Weg aus der Pandemie. Und es ist von großer Bedeutung für Wirtschaftskraft und Arbeitsplätze. Die logistischen Herausforderungen sind gewaltig. Medizintechnik ist Teil der Lösung. Denn bei jeder Impfung sind Medizinprodukte unentbehrlich: ohne passende Spritzen oder Kanülen kein Impfen!

Der Bedarf an diesen Medizinprodukten wie 1ml-Spritzen, Kanülen oder Kochsalzlösungen steigt weltweit stark an. Allein für Deutschland werden 160 Millionen Spritzen und Kanülen benötigt. Europaweit sind es rund 900 Millionen, weltweit mehrere Milliarden. Und all dies in kürzester Zeit – zusätzlich zur Regelversorgung!

Die Vorbereitungen der Spritzenhersteller auf die Corona-Impfkampagne laufen seit Monaten. Die Produktionskapazitäten konnten weiter gesteigert werden. Die Spritzenproduktion läuft auf Hochtouren.

Die Spritzenhersteller decken den gestiegenen Bedarf vor allem durch verstärkte Schichten (24/7), Optimierungen in bestehenden Produktionsanlagen und Ausweitung der Produktionskapazitäten.
Die Spritzenhersteller sind dabei im Sommer 2020 ohne Verträge in Vorleistung gegangen: Die Produktionskapazitäten wurden gesteigert. Die Lagerbestände für 1ml-Spritzen wurden mit Blick auf die Impfkampagne deutlich ausgebaut.

Aktuell gibt es keine Produktionsengpässe. Die Lieferfähigkeit von Spritzen und Kanülen ist derzeit gegeben. Es wird nicht zu Engpässen bei den Spritzen kommen, wenn die internationalen Lieferketten stabil bleiben und die Verteilung der ausreichend vorhandenen Impfspritzen im Rahmen der Impfkampagne durch die Länder intelligent gesteuert wird. Mittel- bis langfristig kann eine digitale Bestandsplattform versorgungskritischer Medizinprodukte helfen. Ziel muss es sein, mit smarten Lösungen und offenen Schnittstellen die Verteilung versorgungskritischer Medizinprodukte in Krisensituationen zu optimieren.

#KeinImpfenOhneSpritzen
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