Telemedizin

BVMed-Initiative zur telemedizinischen Nachsorge von ICD-/CRT-Implantatträgern

Die im BVMed zusammengeschlossenen Hersteller von Herzrhythmus-Implantaten haben eine Telemedizin-Initiative gestartet, um das Risiko einer COVID-19-Erkrankung für Patienten mit einem implantierten Defibrillator (ICD) oder einem System zur kardialen Resynchronisations-Therapie (CRT) durch den vermehrten Einsatz telemedizinischer Nachsorgen zu reduzieren.

Neben einer einfachen Bereitstellung der für die telemedizinische Betreuung benötigten Infrastruktur bieten die Implantat-Hersteller im Rahmen der Initiative zusätzlich einen umfänglichen Service und Support rund um die Implementierung der telemedizinischen Nachsorge, um die Einrichtungen bestmöglich zu unterstützen. Die telemedizinische Infrastruktur wird dabei zu gleichbleibenden, mit den Krankenkassen vereinbarten, Konditionen zur Verfügung gestellt.

Auf dieser Themenseite erhalten Sie in Kürze weitere Informationen und Links zu der Initiative.

Weitere Informationen zum Thema:

Informationen zur Abrechnung der Telekardiologie:
Abrechnung Telekardiologie

Artikel aus dem Deutschen Ärzteblatt vom 29. Oktober 2019:
Telemonitoring kann Mortalität bei Herzinsuffizienz senken

BVMed-Pressemeldung vom 2. April 2020:
Pressemeldung zur Initiative

Twitter:
Tweets zu #Telemedizinschützt
  • Weitere Artikel zum Thema
  • Telemonitoring bei Herzinsuffizienz | BVMed: Vergütung der Infrastruktur klarstellen

    Der BVMed begrüßt, dass das lang etablierte Telemonitoring mit kardialen Implantaten bei Patient:innen mit einer fortgeschrittenen Herzinsuffizienz nun von den Krankenkassen erstattet wird und seit dem 1. April 2022 eine entsprechende Qualitätssicherungs-Vereinbarung steht. Allerdings ist die Vergütung der notwendigen Infrastruktur, beispielsweise die Erstversorgung mit Transmittern, noch immer nicht geregelt. Der BVMed setzt sich daher für eine Klarstellung des Bewertungsausschusses ein. Mehr

  • Implantierbarer Herzmonitor warnt vor Komplikationen nach Herzinfarkt

    Ein kleiner Monitor unter der Haut erkennt bei Patienten nach einem Herzinfarkt früh Vorboten gefährlicher Komplikationen – zuverlässiger als mit herkömmlicher Nachsorge. Mehr

  • Bei Vorhofflimmern: Implantierbare Herzmonitore erkennen Risiko auf einen erneuten Schlaganfall besser als Elektrokardiogramme

    Etwa zwei Millionen Menschen in Deutschland sind von Vorhofflimmern betroffen. Sie haben ein vier- bis fünffach erhöhtes Risiko für einen ischämischen Schlaganfall. Oft bleibt das Vorhofflimmern jedoch lange unentdeckt. Doch neue Forschungserkenntnisse machen Hoffnung: Eine amerikanische und eine kanadische Studie haben gezeigt, dass implantierbare Herzmonitore bei Patienten, die bereits einen Schlaganfall ohne bekannte Ursache hatten, Vorhofflimmern viel häufiger entdecken konnten als Standarduntersuchungen. Mehr


©1999 - 2022 BVMed e.V., Berlin – Portal für Medizintechnik