BVMed-Newsletter 12/20

  • Portraitbild Dr. Marc-Pierre Möll

    Der BVMed fordert einen 3-Stufen-Plan, um die Produktion für die Versorgung mit Medizinprodukten sicherzustellen: 1. freien Warenverkehr sichern; 2. MDR-Moratorium, ebenfalls von MedTech Europe unterstützt, um die Regelversorgung und Produktion sicherzustellen; 3. nationaler Notfallplan als pragmatische Brückenfunktion. Am 14. März 2020 veröffentlichte die EU-Kommission nun eine Durchführungsverordnung auf europäischer Ebene für bestimmte Medizinprodukte und stellt damit den freien Warenverkehr innerhalb der EU sowie auch den EFTA-Staaten wie bspw. der Schweiz oder Norwegen sicher. Der freie Warenverkehr ist umso wichtiger, da die MedTech-Branche als Teil der kritischen Infrastruktur die Voraussetzungen zur Bekämpfung von COVID-19 schafft. Die Politik muss nun daher entsprechende Prioritäten setzen.

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  • Homecare-Therapien:  Künstliche Ernährung

    Homecare-Unternehmen, die Patienten im häuslichen Umfeld mit enteraler oder parenteraler Ernährung, Infusions- und Beatmungstherapien sowie weiteren lebensnotwendigen medizinischen Hilfsmitteln und Verbandmitteln versorgen, sind für ihre Mitarbeiter ebenfalls auf medizinische Schutzausrüstung angewiesen. Darauf hat der BVMed in einem Schreiben an den Pflegebeauftragten der Bundesregierung, Staatssekretär Andreas Westerfellhaus, hingewiesen. Da Beschaffung und Belieferung in den Zeiten der Coronavirus-Pandemie zentral über die Bundesregierung erfolgen, müssten auch diese lebensnotwendige Patientenversorgung in häuslicher Umgebung oder Pflegeeinrichtungen sichergestellt und die Homecare-Pflegekräfte entsprechend geschützt werden, fordert BVMed-Geschäftsführer Dr. Marc-Pierre Möll.

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  • Produktion von Cochlea-Implantaten (CI)

    35 Prozent der MedTech-Unternehmen haben Probleme, den Bedarf von medizinischer Schutzausrüstung und Desinfektionsmitteln für die eigenen Produktionsstätten sicherzustellen. Knapp 60 Prozent der Unternehmen haben zudem Probleme mit ihren Zulieferbetrieben. Das sind Ergebnisse einer Blitzumfrage des BVMed zu den Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie, an der sich 87 Medizinprodukte-Hersteller beteiligt haben. "Im Mittelpunkt steht die Aufrechterhaltung der Patientenversorgung. Dafür brauchen wir geeignete politische Maßnahmen, damit die Produktion von notwendigen Medizinprodukten auch in Coronavirus-Krisenzeiten sichergestellt ist. Dazu gehören der freie Warenverkehr, flexible regulatorische Maßnahmen und ein MDR-Moratorium", kommentiert BVMed-Geschäftsführer Dr. Marc-Pierre Möll die Umfrageergebnisse.

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  • Wirbelsäulen-Implantate

    Der BVMed hat die Finanzverwaltung aufgefordert, schnellstmöglich für Rechtsklarheit und eine bundeseinheitliche Besteuerung von Wirbelsäulen-Implantaten zu sorgen. Hintergrund ist, dass die Umsatzbesteuerung von Wirbelfixations-Systemen je nach Bundesland unterschiedlich ausfällt und dadurch nicht hinnehmbare Wettbewerbsverzerrungen entstehen.

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  • facebook.com/iammedtech

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