Healthcare Compliance

Healthcare Compliance in Corona-Zeiten: Digitale Compliance-Schulung der BVMed-Akademie am 18. Februar 2021

Die BVMed-Akademie führt am 18. Februar 2021 eine „Digitale Healthcare-Compliance-Schulung“ durch. Dabei geht es neben den Grundlagen der Healthcare Compliance in Deutschland und einem aktuellen Überblick über die Regelungen des „Kodex Medizinprodukte“ auch um rechtliche Fragestellungen im Zuge der Corona-Pandemie. Die Teilnehmer erhalten anschließend ein Zertifikat. Programm und Anmeldung unter www.bvmed.de/hcc2021.

Mit der Einführung des Straftatbestandes §§ 299 a, b StGB – Bestechlichkeit und Bestechung im Gesundheitswesen – wurde in Deutschland ein neues Kapitel für die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und medizinischen Einrichtungen aufgeschlagen. Was früher gemacht wurde, kann heute strafbar sein. Dies zeigt auch der neue Kodex Medizinprodukte 2020, der die Prinzipien und Rahmenbedingungen der Healthcare Compliance beschreibt.

Hinzu kommt, dass durch die Corona-Pandemie eine Vielzahl neuer rechtlicher Fragen aufkommt: Unter welchen Bedingungen dürfen die Unternehmen Medizinprodukte oder Schutzausrüstung verschenken? Was passiert bei der Absage eines Kongresses oder der Umwandlung in eine elektronische Veranstaltung? Wie sind Vertragsklauseln angesichts der Pandemie rechtssicher zu gestalten? Welche Genehmigungserfordernisse gibt es bei virtuellen Veranstaltungen? Auf diese und andere Fragestellungen gehen die Referenten Oberstaatsanwalt Wolf-Tilman Baumert von der Staatsanwaltschaft Wuppertal, Carsten Clausen von B. Braun Melsungen, Dr. Peter Dieners von Clifford Chance sowie Dr. Marc-Pierre Möll und Björn Kleiner vom BVMed ein.

Am Ende der Schulung kann das erworbene Wissen in einem Abschlusstest überprüft werden.

Alle Veranstaltungen der BVMed-Akademie können unter www.bvmed.de/akademie eingesehen werden.
  • Weitere Artikel zum Thema
  • Industrie muss beim Datenzugang besser einbezogen werden

    Die Krankenhäuser in Deutschland stehen noch am Anfang der Digitalisierung. Das verdeutlichten die Expert:innen der digitalen KrankenhausZukunftsKonferenz (KhZK) der BVMed-Akademie am 24. März 2022. Prof. Dr. Sylvia Thun, Direktorin der Core-Unit „eHealth und Interoperabilität“ am Berliner Institut für Gesundheitsforschung, stellte den aktuell erhobenen digitalen Reifegrad von durchschnittlich 33,25/100 Punkten in deutschen Krankenhäusern vor. Besonders ausbaufähig sei die Interoperabilität und Patient:inneneinbindung. „Wir brauchen die Industrie, um Interoperabilität gemeinsam zu entwickeln“, so Thun. Um Prozesse und Produkte optimieren zu können, müsste die Industrie beim Datenzugang besser einbezogen werden, hob Marcus Wiegmann, BVMed-Vorstandsmitglied und Geschäftsführer von Stryker, hervor. Mehr

  • Zusammenarbeit zwischen Kliniken und Unternehmen: BVMed und VKD veröffentlichen aktualisierte Musterverträge

    Der Verband der Krankenhausdirektoren Deutschlands (VKD) und der Bundesverband Medizintechnologie (BVMed) haben die aktualisierten „Musterverträge zu ausgewählten Kooperationsformen zwischen Medizinprodukteunternehmen sowie medizinischen Einrichtungen und deren Mitarbeitern“ veröffentlicht. Die 26-seitige Broschüre enthält neben einer detaillierten Beschreibung von Grundsätzen der Zusammenarbeit zahlreiche Muster-Vertragstexte zur rechtlichen Ausgestaltung einzelner Kooperationsformen zwischen Industrie und Krankenhäusern. Mehr

  • Ein Jahr Krankenhaus-Zukunftsfonds: Die BVMed-Akademie zieht am 24. März 2022 Bilanz

    Die KrankenhausZukunftsKonferenz (KhZK) der BVMed-Akademie blickt am 24. März 2022 unter dem Titel „Smarte Lösungen zur nachhaltigen Versorgung“ auf ein Jahr Krankenhaus-Zukunftsfonds zurück und beleuchtet digitale Lösungen mit nutzenstiftendem Potenzial. Referent:innen sind unter anderem Prof. Dr. Sylvia Thun vom Berliner Institut für Gesundheitsforschung, Prof. Dr. Jochen A. Werner vom Universitätsklinikum Essen sowie Markus Holzbrecher-Morys von der Deutschen Krankenhausgesellschaft. Mehr


©1999 - 2022 BVMed e.V., Berlin – Portal für Medizintechnik