E-Commerce: Elektronische Beschaffungsprozesse

Bislang spielen Informations- und Kommunikations-Technologien (IKT) im Krankenhaus vor allem bei medizinischen und pflegerischen Daten in den Krankenhausinformations-Systemen (KIS) eine Rolle. Immer mehr Einrichtungen erkennen auch die Bedeutung der IKT für die Beschaffungsprozesse ("E-Procurement" bzw. "E-Commerce") und wollen sie für Prozessoptimierungen nutzen. Verbesserungen sind vor allem durch standardisierte elektronische Prozesse erreichbar.

Standards für elektronische Beschaffungsprozesse zwischen Krankenhäusern und Medizinprodukte-Lieferanten liegen vor. Sie müssen aber konsequent angewendet und miteinander vernetzt werden. Es gibt Standards für die Klassifizierung der Produkte, den elektronischen Datenaustausch und die Identifizierung, beispielsweise von Produkten. Die Mitglieder im Forum eStandards, das vom BVMed initiiert wurde und aus Vertretern der Industrie, den Krankenhäusern und Einkaufsorganisationen besteht, setzen auf den eCl@ss-Standard, der in Deutschland umfänglich zur Klassifizierung von Produkten und Dienstleistungen genutzt wird, sowie für die Identifikation und Datenübertragung auf die Standards der GS1. Im Rahmen eines Projektes hat der BVMed auch dafür Sorge getragen, dass sich diese „E-Commerce-Standards“ bei der Beschreibung eines Patienten-Behandlungspfades mit den HL7-Standards für die medizinischen Informationen verknüpfen lassen.
  • Aufruf für ein  nationales eHealth-Zielbild

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  • 47/14|Berlin

    Das "Forum eStandards", bestehend aus Einkaufsgemeinschaften und BVMed-Unternehmen, steht geschlossen hinter den vereinbarten "eStandards" zur Optimierung der elektronischen Geschäftsabläufe. Diese Standards, abgebildet in den "Branchenpapieren" des Forums, beschreiben die Klassifizierung von Medizinprodukten, die Identifizierung von Produkten und Lokationen von Standorten, die Übertragung von Stammdaten und von Bewegungsdaten sowie das Zusammenwirken mit den Plattformen für den elektronischen Datenaustausch.

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  • Gastbeitrag für Management & Krankenhaus, Ausgabe Februar 2007, von Manfred Beeres, Leiter Kommunikation/Presse, Bundesverband Medizintechnologie – BVMed, Berlin

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  • Brüssel

    Mit der EU-Medizinprodukte-Verordnung (MDR) wird die Kennzeichnung jedes Medizinprodukts mit einer eindeutigen Produktidentifikation, englisch: "Unique Device Identification", kurz "UDI", zur Pflicht. Die UDI besteht aus zwei Teilen, dem UDI DI ("Device Identifier") für die Identifikation des Produkts und dem UDI PI ("Production Identifier"), der die Produktionseinheit eines Produktes markiert.

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  • eHealth bei Diabetes

    Seit August 2012 wird das Projekt "Standards zur Unterstützung von eCommerce im Gesundheitswesen" (Standard eCG) in der Förderinitiative "Mittelstand Digital" vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert. Ziel ist es, die notwendigen Voraussetzungen für die Einführung fehlerfreier, durchgängiger und elektronischer Beschaffungsprozesse entlang eines Behandlungs-Pfades im deutschen Gesundheitsmarkt zu realisieren. Der BVMed ist Partner dieses Projektes.

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  • Logistik

    Das Forum "eStandards" aus Vertretern von Krankenhaus-Einkaufsgemeinschaften und BVMed-Mitgliedsunternehmen hat sich als Plattform zur einvernehmlichen Formulierung und Verbreitung von Empfehlungen für die elektronische Kommunikation im Geschäftsdatenaustausch etabliert. Basis sind die "Branchenpapiere", in denen das Forum ein standardisiertes Vorgehen bei der Realisierung der Themen: Produktklassifikation, Stammdatenaustausch, EDI, elektronische Rechnungsstellung (eInvoicing) und "Sales Report"empfiehlt.

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